Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Eichbaum996 » Do 10. Aug 2017, 20:20

ist der Lader auf der linken Seite an der Lecker Straße bevor man wieder nach rechts abbiegt Richtung Sande und Niebüll,
da stehen Windräder glaube ich
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Wizkid » Do 10. Aug 2017, 23:48

Lecker Straße 7 25917 Enge-Sande

www.greentec-campus.de
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon WillyM » Mi 30. Aug 2017, 11:23

Hallo zusammen, hier meine Erfahrungswerte:

Ich pendle zwischen Wohnung und Arbeit 30km (einfache Strecke). Weder zuhause noch in der Firma leider (noch) keine Lademöglichkeit, daher nur im Hybrid-Modus:
    ~ 8 Liter mit Rekuperation
    ~ 7 Liter mit "Segeln"
Die Strecke hat je ein Drittel Autobahn (bis 120km), Landstraße und Stadt.

Viele Grüße
Willy
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon ClausM » Mi 30. Aug 2017, 15:55

War am Wochenende in Nürnberg.
Fahrt auf der Autobahn mit 130 km/h und Tempomat in der Stadt Nürnberg elektrisch.

Verbrauch ebenfalls 7 Liter/100 km, ich finde da kann man nicht meckern.
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Papa_Balu » Mi 13. Sep 2017, 14:23

Hallo Zusammen!

Hier sind meine Erfahrungswerte nach ~2100km.

Nach der Überführung (1166km mit Umwegen) sind wir die 935km 60% rein elektrisch und 40% mit dem Verbrenner gefahren. Wir haben 23,5l getankt und 152kWh (ab Steckdose) geladen. Das macht einen Verbrauch von

- 2,5l
- 16,3kWh

pro 100km. Wenn man die 16,3kWh in Liter Benzin umrechnet (1l = 8,76kWh) komme ich auf einen Gesamtverbrauch von 4,4l/100km. Rechne ich die Überführung (~120km/h auf der Autobahn) mit rein, liegt der Verbrauch bei

- 4,9l
- 10,3kWh
--------------
6,1l/100km

Geladen wird zu 55% Solarstrom von der eigenen PV Anlage und 45% Zukauf.

Nach 2100km ist der Akku immer noch bei 100,53% SOH. 8-)
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon muinasepp » Mi 13. Sep 2017, 14:58

Papa_Balu hat geschrieben:
- 2,5l
- 16,3kWh

pro 100km. Wenn man die 16,3kWh in Liter Benzin umrechnet (1l = 8,76kWh) komme ich auf einen Gesamtverbrauch von 4,4l/100km.


Im Umkehrschluss komm ich jetzt bei dieser Rechnung auf 38,2 kWh/100 km :oops:
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Papa_Balu » Mi 13. Sep 2017, 15:20

Stimmt, aber der Elektromotor hat einen besseren Wirkungsgrad (~95%). Der Wirkungsgrad bei den Verbrenner liegt ~17%. Wenn man für die verbrauchten kWh ein Ölkraftwerk zu Grunde legt, kommen noch folgende Verluste hinzu
- 45% Kraftwerk
- 99% Fernleitung
- 98% Mittelspannung
- 95% Örtliches Netz

-> 16,3 / 8,76 / 95% / 98% / 99% / 45% = 4,5l :o

Zusammen wären es dann 7l/100km

Allerdings habe ich die Verluste nicht, da ich PV oder Windkraftstrom verwende. Bei den 45% "Zukauf" müsste ich dann aber noch die Verluste
- 99% Fernleitung
- 98% Mittelspannung
- 95% Örtliches Netz

berücksichtigen und dann komme ich auf 2,5l Super + 2l (umgerechnet) = 4,5l.
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon muinasepp » Mi 13. Sep 2017, 16:24

Iss mir zu hoch. Warum mischst du hier völlig verschiedene Sachen durcheinander? Kraftwerksverluste, Übertragungsnetzverluste? Und Ladeverluste beim elektrischen laden gibt es nicht? PV- und Windkraftanlagen haben einen Wirkungsgrad von 100%? Die Umwandlung des DC-Stroms von der Batterie in AC für den Antrieb geschieht verlustfrei? Und die Stromerzeugung aus Windkraft oder Photovoltaik ist auch verlustfrei?

Den Wirkungsgrad meines kleinen Wasserkraftwerks kann ich beispielsweise mal überschlagen:
Wirkungsgrad Wasserrad: 0,78
Wirkungsgrad Übersetzung: 0,95
Wirkungsgrad Generator: 0,92
------------
Wirkungsgrad Stromerzeugung: 0,68 (das ist besser als Öl, aber rechne mal PV ;) )

Auf der Verbrauchsseite bei e-Antrieb müsste man den Wirkungsgrad des Ladegeräts, der Batterie und der folgenden Stromumwandlung DC>AC für den Antrieb, die Verluste der elektronischen Antriebssteuerung, mechanische Antriebsverluste..., und nicht nur die Verluste des e-Motors, einrechnen. :oops:
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon Papa_Balu » Mi 13. Sep 2017, 17:44

muinasepp hat geschrieben:
Warum mischst du hier völlig verschiedene Sachen durcheinander? Kraftwerksverluste, Übertragungsnetzverluste?


Ok, dann von Anfang an. Wenn der Strom aus einem Kraftwerk (z.B. Ölkraftwerk, ein Benzin Super Kraftwerk gibt es meines Wissens nicht) kommt, müssen die Wirkungsgrade miteinander multipliziert werden.

Moderne Ölkraftwerke haben einen Wirkungsgrad von ~45%. Dann muss der Strom noch zur Steckdose transportiert werden. Hier fallen die Verluste Fernleitung (~99%), Mittelspannung (~98%) und Örtliches Netz (~95%) an. Das sind Mittelwerte in Deutschland. Die Ladeverluste muss ich nicht mehr mit einrechnen, da ich AB STECKDOSE messe!

1l Diesel hat einen Energiegehalt von 9,8kWh, 1l Super hat 8,76kWh. Ist nicht ganz das gleich aber theoretisch vergleichbar.

-> von den dem Liter Super mit 8,76kWh kommen ~3,63kWh (41,5%) an der Steckdose an.

Bei einer EIGENEN PV Anlage ist der Wirkungsgrad an der Steckdose nahezu 100%, wenn der Strom aber übers Netz geliefert wird, fallen mindestens Örtliches Netz (~95%) und Mittelspannung (~98%) als Verluste an.
-> ~7% Verluste

muinasepp hat geschrieben:
Auf der Verbrauchsseite bei e-Antrieb müsste man den Wirkungsgrad des Ladegeräts, der Batterie und der folgenden Stromumwandlung DC>AC für den Antrieb, die Verluste der elektronischen Antriebssteuerung, mechanische Antriebsverluste..., und nicht nur die Verluste des e-Motors, einrechnen.

NEIN, nicht wenn ich den Verbrauch an der Steckdose messe. Bei meinem e-Golf kann ich den von Dir beschriebenen Wirkungsgrad (87,0%) zwischen Steckdose (17kWh/100km) und Motor (15,1kWh) ganz gut ermitteln. Die Anzeige beim Outlander ist da nicht so gut.
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Re: Verbräuche des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander?

Beitragvon muinasepp » Mi 13. Sep 2017, 19:20

Also ich weiß wie man Wirkungsgrade berechnet.

Gut, nehmen wir als Beispiel Strom aus einer Photovoltaikanlage. Nehmen wir einen Modulwirkungsgrad von 0,21 und einen Wechselrichterwirkungsgrad von 0,97 an. Steht diese Anlage bei einem Energieversorger, der den Strom ins Netz einspeist, aus welchem Du ihn wieder entnimmst, müssen die Verluste der Stromübertragung noch abgezogen werden. Wenn die Anlage bei dir auf dem Dach montiert ist, logischerweise nicht bzw. zu einem vernachlässigbarem Anteil. Aber der Anlagenwirkungsgrad ist immer der gleiche, im angenommenen Fall 20,37 % (100 x 0,21 x 0,97).

Papa_Balu hat geschrieben:
Bei einer EIGENEN PV Anlage ist der Wirkungsgrad an der Steckdose nahezu 100%

Also, du hast also eine Photovoltaikanlage mit 100 % Wirkungsgrad. Bist ein gemachter Mann. :mrgreen:

Welches Kraftwerk Du zur Stromerzeugung ansetzt, ob jetzt Öl, Kohle, Erdgas, Wind-, Wasserkraft oder Photovoltaik ist doch irrelevant, jedes hat seinen spezifischen Wirkungsgrad. Deshalb weiß ich nicht, was der Wirkungsgrad des Ölkraftwerks hier für eine Rolle spielen soll. Oder reden wir komplett aneinander vorbei?
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