[Outlander PHEV] Erfahrungen mit Ladestationen

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon eDEVIL » Do 26. Feb 2015, 22:23

Der Outi läd ja in 30min auf 80% mit 50KW dürfte er da ja nur 15min benötigen. ;)
Der kleine Akku verträgt die 50WK nicht. Selbst ein imeiv mit 16kwh Akku läd ja nur sehr kurz mit vollen 50kw
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 11332
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Anzeige

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon Kim » Do 26. Feb 2015, 22:44

Autsch, das stimmt ja sogar rein rechnerisch:
30 Minuten für 80% (8 kWh) ist eine mittlere Ladeleistung von nur 16 kW
Damit ist Mitsubishi aber auf der sehr sicheren Seite geblieben.
24 kW würde der 12kWh (brutto) Akku schon kurzzeitig vertragen...
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017
Outlander PHEV von 02.2015 bis 12.2017 / 56.000km bei 11gr CO2/km mit 0.5l/100km
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
Renault = Nur eine schlechte Erfahrung mehr im Leben
Benutzeravatar
Kim
 
Beiträge: 1697
Registriert: Sa 20. Jul 2013, 02:29
Wohnort: Kanton Zürich

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon MadMax63 » Do 26. Feb 2015, 22:50

Ja kurzfristig, bis zum Ende der Garantie.
Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.
Mitsubishi Outlander Top PHEV (MJ 2014)
Bild
Benutzeravatar
MadMax63
 
Beiträge: 87
Registriert: Do 1. Jan 2015, 17:37
Wohnort: Altrip

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon klaviermueller » Di 19. Mai 2015, 19:03

Hallo,

Könnt ihr einem total unwissenden ein paar Fragen beantworten?
Ich hoffe ja.
Mein Outlander Plus soll in wenigen Tagen kommen und ich habe bezüglich des Ladens vom Händler und aus dem Internet und von der Mitsubishi-Hotline verschiedene Aussagen bekommen, so das ich jetzt gar nicht weiß, was richtig ist:
1. Es soll ja eine Möglichkeit geben, sich zu Hause eine Lademöglichkeit für 16 Ampere zu schaffen, Mitsubishi sagte mir, der Händler weiß, wie das zu realisieren geht und kümmert sich darum, der Händler aber sagte, das wird nicht mehr installiert, weil zu viele Unfälle passiert sind (Kabelbrand etc.) Was stimmt denn da nun?

2. Der nächste Gegensatz, ich fragte nach den Anschlussmöglichkeiten von den schnelladesäulen und Mitsubishi-Hotline sagte mir, die entsprechenden Kabel befinden sich an den Säulen, der Händler aber sagte mir, ich muß ein Adapterkabel dafür kaufen, das paßt an alle Schnelladesäulen und kostet 400 €, wie ist das nun wirklich?

Würde mich freun, wenn einer mir mit einfachen verständlichen Worten diese Thematik einmal auseinandersetzen kann.

Gruß Klaviermueller
klaviermueller
 
Beiträge: 22
Registriert: Di 19. Mai 2015, 11:35

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon Adrian » Di 19. Mai 2015, 20:57

1. Zuhause mit 16A kannst du entweder über eine blaue / rote CEE laden , z.B. mit diesem Kabel (30 € mehr gibt es auch eine 32 Ampere Variante (falls später noch ein Soul EV oder Leaf dazu kommt ?).
Oder mit einer Wallbox, entweder mit festem Typ1 Kabel (komfortabel). Nachteil du kannst dann keine Zoe, e-Golf usw. laden. Bei einer Wallbox mit Typ2 Buchse, kannst du mit entsprechendem Kabel alle Fahrzeuge laden. (Typ2-Typ1 Mitsubishi)
2. CHAdeMO Schnelllader haben immer ein fest installiertes Kabel. Einfach im Verzeichnis bei Ladestecker auf CHAdeMO und dann suchen oder die Liste ausdrucken.

Würde mir auf jeden Fall ein Typ2 -Typ1 Kabel kaufen, damit kannst du an über 6000 öffentlichen Station mit 16A laden.
Tages- und Wochenmieten (Tesla S, Twizy, Zero, Jetflyer) bei bluemove-mobility in München Neu: Model X,Hyundai Ioniq Style, e-Golf 300, Ampera-E
Benutzeravatar
Adrian
 
Beiträge: 1262
Registriert: Fr 7. Jun 2013, 12:10
Wohnort: Nähe München

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon Kim » Mi 20. Mai 2015, 09:44

zu 1.
Der Outlander genehmigt sich via einer Wechselstromquelle (auch AC (Alternating Current) genannt) max. 14.4 Ampere.
Für einen kompletten Ladevorgang benötigt er an einer "16 Amp - Ladestation" erfahrungsgemäss nicht ganz dreieinhalb Stunden. (Wir haben netto 10 kWh nutzbare Kapazität im Outi)
Mit dem mitgelieferten Ladekabel liegt die Ladezeit bei max. fünfeinhalb Stunden.
Rechne nach, ob sich ein zusätzlicher Aufwand von 500-1000 EUR für Dein Ladeprofil lohnt um meisst über Nacht 2 Stunden Ladezeit einzusparen.
Die Aussage "das wird nicht mehr angeboten" ist natürlich quatsch.
Und glaub mir, das wäre in den Medien extrem breitgetreten worden, wäre jemals eine Garage wegen eines E-Fahrzeuges abgebrannt....

zu 2.
Mit Schnelladesäulen meinen die die 11-22 kW AC Säulen. Und mit Adapterkabel meinen die ein normales Typ2-Typ1 Kabel welches als Zubehör erhältlich ist.
Damit kannst Du an allen normalen Ladestationen mit den 14.4 Amp des Outi laden (in knapp über drei Stunden).
Solch ein Kabel bekommst Du ab ca. 220 EUR aufwärts und macht absolut Sinn.
Wirkliche Schnellladesäulen liefern Gleichstrom haben die Ladestecker an der Säule (wir brauchen Chademo-Standart für unseren Outi)


Zusatzinfo:
Für die Ladung an einer AC - Quelle (Hausanschluss sowie normale Ladestationen) wird stets das fest im Fahrzeug verbaute Onboard Ladegerät des E-Auto genutzt, in unserem Fall kann das max. 3300 Watt (230V x 14.4 Amp = 3300 Watt)

Für eine (schnelle) Ladung an einer DC - Quelle (Chademo-Schnellader) wird der Onboardlader umgangen und die Antriebsbatterie direkt vom Schnellader geladen.
In unserem Fall können dann bis zu 50 Ampere bei 325 Volt direkt in die Batterie fliessen. Das ist dann natürlich wie gesagt bei Gleichspannung....
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017
Outlander PHEV von 02.2015 bis 12.2017 / 56.000km bei 11gr CO2/km mit 0.5l/100km
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
Renault = Nur eine schlechte Erfahrung mehr im Leben
Benutzeravatar
Kim
 
Beiträge: 1697
Registriert: Sa 20. Jul 2013, 02:29
Wohnort: Kanton Zürich

Re: Mitsubishi Outlander PheV Erfahrungen mit Ladestationen

Beitragvon klaviermueller » Mi 20. Mai 2015, 11:37

Kim hat geschrieben:
Hallo Kim,

Vielen Dank, für deine einfachen erklährenden Worte das macht mir das Ganze schon viel verständlicher!
Nun ja, das Laden mit 16 A ist wahrscheinlich doch eine Option für mich, da ich wohl seltenst nachts laden werde, (Frau hat mal Früh- und mal Spätschicht) und meine Solaranlage produziert ja nachts keinen Strom :-), da ist das schon überlegenswert, denke ich.

Ich glaub dir das auch auf Anhieb, daß sollche Garagenbrände schon in den Medien gewesen wären, aber wenn man so zum ersten mal mit neuen Dingen in Berührung kommt, wundert man sich doch ein bißchen oder geht davon aus, der Händler ist nicht grad kompetent.

Dank also für deine Infos, auch zu Punkt 2.

Gruß Klaviermueller


[/color][/b] und die Antriebsbatterie direkt vom Schnellader geladen.
In unserem Fall können dann bis zu 50 Ampere bei 325 Volt direkt in die Batterie fliessen. Das ist dann natürlich wie gesagt bei Gleichspannung....
klaviermueller
 
Beiträge: 22
Registriert: Di 19. Mai 2015, 11:35

Anzeige

Vorherige

Zurück zu Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste