Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon spark-ed » So 18. Jun 2017, 21:04

steiner hat geschrieben:
Alleine für die wallbox aussuchen habe ich mich schon 3 Stunden informiert bevor ich die passende gefunden habe. Auch muss erst noch der Elektriker kommen um zu klären ob mein Sicherungskasten überhaupt noch eine 22 kW Leitung verkraftet. Also hör mir auf mit 3 Stunden !!!!!

Nun beruhig dich doch erstmal. ;)
Dein Problem ist, du suchst ein Problem.
Die allerwenigsten brauchen die 22kW für die Heimladung wirklich. Da bist du vermutlich schon mal einigen vermutlich überzogen sendungsbewußten Zoe-Nerds aufgesessen.

Renault hatte das mit dem 14A Ladeziegel und der stromfesten LeGrand-Schukodose schon genau richtig gemacht.
Reicht für praktisch jeden Nutzer und funktioniert ohne Zicken an jeder Hausinstallation.
Wer sich für das letzte Prozent Ladewirkungsgrad interessiert und einen Taxibetrieb aufmachen will, kann dann immer noch upgraden.
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon steiner » So 18. Jun 2017, 21:29

Hallo,
Mir würden 11 kW auch reichen es muss nicht 22 sein. Wenn ich aber schon einen neuen Sicherungskasten brauche nehme ich eine 22 kW Leitung ( kann dann ja immer noch mit weniger laden. mit dem Schukostecker brauche ich ja ewig für den neuen 41 kWh Akku. Nachts möchte ich nicht laden da meinePV -da auch schläft. :)
Vermutlich mache ich mir schon zuviel sorgen aber ist halt alles neu für mich.Und blöde wäre es schön wenn es nicht funktioniert da doch sehr viele Augen auf mich schauen. ( Der spinnerte grüne fährt elektrisch das kann ja nur schief gehen) :?
Bin der erste in meiner Gemeinde ( 5000 Einwohner )
Ich fand halt den Artikel vom Teekay schon sehr arrogant! :ugeek:
Manchmal erinnert mich die E-Autoszene ein wenig an die Veganerszene. Nur wir sind die guten alle anderen haben keine Ahnung und sind schlecht.
Ich finde einfach e-Autofahren muss so einfach werden wie Verbrenner fahren.vom laden/tanken bis Reichweite nur dann kann es einen Massenmarkt geben. Finde ich als absoluter Laie.
OK beruhigt habe ich mich wieder :roll:
Gruss
Andreas
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon Fidel » So 18. Jun 2017, 23:11

steiner hat geschrieben:
mit dem Schukostecker brauche ich ja ewig für den neuen 41 kWh Akku.

Und die 41 kWh verbrauchst Du jeden Tag?


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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon TobsCA! » Mo 19. Jun 2017, 07:03

Für mich ist es aktuell leichter als Verbrenner fahren.
Tanken muss ich nicht. Kein Ölstand prüfen. Keine Angst vor teuren Defekten ( am letzten Diesel ging der Turbo hoch).
Reichweite ist mehr als ausreichend.
Standzeit muss Ladezeit sein.
Ich kann jedes meiner Ziele erreichen und würde sogar wieder nach Hause kommen.
Ich habe aber auch an jedem meiner ü+blichen Ziele in der nähe die möglichkeit zu laden. Und diese nutze ich immer.
Zuhause in der Garage habe ich nur Schuko. Ist aber egal da ich immer auswärts lade. Zuhause lade ich nur wenn ich am nächsten Tag eine längere Fahrt vorhabe. Dann wird über nacht auf 100% geladen.

MfG
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon Nordstromer » Mo 19. Jun 2017, 07:13

steiner hat geschrieben:
Mir würden 11 kW auch reichen es muss nicht 22 sein. Wenn ich aber schon einen neuen Sicherungskasten brauche nehme ich eine 22 kW Leitung ( kann dann ja immer noch mit weniger laden. mit dem Schukostecker brauche ich ja ewig für den neuen 41 kWh Akku. Nachts möchte ich nicht laden da meinePV -da auch schläft. :)


Hm soooo ahnungslos bist du anscheinend doch nicht ;)


steiner hat geschrieben:
Vermutlich mache ich mir schon zuviel sorgen aber ist halt alles neu für mich.Und blöde wäre es schön wenn es nicht funktioniert da doch sehr viele Augen auf mich schauen. ( Der spinnerte grüne fährt elektrisch das kann ja nur schief gehen) :?


Alles Neue ist am Anfang neu. War bei mir auch so. Und nicht nur Grüne fahren BEV. Wer wirklich die Umwelt schonen will fährt Rad oder zumindest ÖPNV.

steiner hat geschrieben:
Ich fand halt den Artikel vom Teekay schon sehr arrogant! :ugeek:


Deine Sichtweise. Er war direkt, aber nicht arrogant. Meine Sichtweise. :mrgreen:


steiner hat geschrieben:
Manchmal erinnert mich die E-Autoszene ein wenig an die Veganerszene. Nur wir sind die guten alle anderen haben keine Ahnung und sind schlecht.


Es mag hier Dogmatiker geben, aber so pauschal machst du es dir zu einfach zumal was dogmatisch ist oder nicht hängt immer auch vom Blickwinkel des Betrachters ab. Vergleiche wie mit der Veganerszene helfen nicht sie polarisieren nur weiter. Und btw ich kenne viele Veganer die angenehme und pragmatische Menschen sind. :roll:

steiner hat geschrieben:
Ich finde einfach e-Autofahren muss so einfach werden wie Verbrenner fahren.vom laden/tanken bis Reichweite nur dann kann es einen Massenmarkt geben. Finde ich als absoluter Laie.


Das finden wir alle, obwohl es wenn man die Pioniere fragt schon viel besser geworden ist. Ich erwarte mit dem Ioniq im Alltag dahingehend genau null Probleme.

steiner hat geschrieben:
OK beruhigt habe ich mich wieder :roll:


Das ist doch schön. :D
:!: Support your local hero!!! Autohaus Bopp & Siems. :!:
In HH mit Ioniq-Vorführer.
"Getankt" mit Lichtblick :D Nix mit Kohle oder Atom :D
Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon AndiH » Mo 19. Jun 2017, 13:21

steiner hat geschrieben:
Hallo,
Selbst ich wo eine Zoe im Oktober kommt kenne nicht den Unterschied zwischen AC und DC !!!!
Ich brauche ein E- Auto wo so einfach zu bedienen ist wie ein Verbrenner !!!


Es ist auch nicht wirklich notwendig den *technischen* Unterschied zu kennen, meine Aussage diente nur dazu das Problem zu verdeutlichen. In vielen Punkten ist ein E-Auto sogar einfacher als ein Verbrenner wenn man sich daran gewöhnt hat oder noch nie einen Verbrenner gefahren/getankt hat.

Ein E-Auto kann sich ohne Aufsicht selbst laden und das auch noch in der Garage

Es gibt keine unterschiedlichen Kraftstoffarten, wenn der Stecker passt kann geladen werden

Ein E-Auto hat keinen "günstigen" Drehzahlbereich und konsequenterweise auch keine Gangschaltung

Ein E-Auto hat immer eine Standheizung weil keine Motorwärme verwendet werden kann

Aber ich gebe dir recht, umsteigen ist auch immer mit umdenken verbunden, ein Selbstläufer ist es erst wenn man nichts anderes mehr kennt so wie beim Verbrenner heutzutage.

Gruß

Andi
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon akg » Mo 19. Jun 2017, 13:55

steiner hat geschrieben:
?????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Satzzeichen sind keine Rudeltiere.

Ich frage mich, was du dich hier so echauffierst. Das Grundwissen, welche Anschlussarten es für ein E-Auto gibt, eignet man sich schnell drauf. Dass Batterien Gleichstrom sind, ist doch Allgemeinbildung. Dass es viele andere Themen gibt, die sicherlich mehr Zeit benötigen, versteht sich von selber. Letztlich schadet es nicht, sich Wissen anzueignen. Wer will schon blöd sterben.

Die Leute wissen auch, was Diesel oder Benzin ist und welches man tankt. Und wo es rein kommt. Alles Erfahrung.

E-Mobilität ist einfach. Dass es das "Kartenwirrwarr" nicht ist, ist korrekt, das bemängeln alle. Aber insgesamt ist es immer noch einfacher, als einen Verbrenner mit Gangschaltung zu fahren. Das muss man nämlich auch erst lernen. Von daher ist die Lernkurve beim E-Auto wesentlich niedriger.
Probegefahren: Smart ED3/4 • Opel Ampera • Tesla Model S P90D • Renault ZOE R240 • Hyundai IONIQ Electric
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon steiner » Mo 19. Jun 2017, 18:15

Fidel hat geschrieben:
steiner hat geschrieben:
mit dem Schukostecker brauche ich ja ewig für den neuen 41 kWh Akku.

Und die 41 kWh verbrauchst Du jeden Tag?


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Hallo,
Ha Treffer !!!!!
Da hast du natürlich völlig Recht !!!!!!!
Gruss
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon Heincaid » Mi 21. Jun 2017, 07:22

steiner hat geschrieben:
Selbst ich wo eine Zoe im Oktober kommt kenne nicht den Unterschied zwischen AC und DC !!!!

Also bitte. Nun wirklich jeder, der nach der Grundschule noch ein paar Jahre die Schule besucht hat sollte doch wissen, dass es Gleich- und Wechselstrom gibt, und wo da die Unterschiede sind. Das ist genauso Allgemeinwissen, wie elementare Rechenregeln.
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Re: Zuhausladen = Kein Strom (Verbrenner-denken)

Beitragvon steiner » Mi 21. Jun 2017, 17:50

Ich kenne schon den Unterschied zwischen Gleich/Wechselstrom .
Aber AC und DC waren mir nicht geläufig !!! Das mag daran liegen das mein letzter Schulbesuch schon Jahrzehnte zurückliegt. Und ich mich für elektronische Dinge überhaupt nicht interessiert habe.

DC
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