Die sichere Ladesäule

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Beitragvon STEN » Di 7. Apr 2015, 18:43

Habe gerade folgenden Artikel entdeckt:
http://www.emobilserver.de/elektro-magazin/emobil-nachrichten/aktuelles/2015/maerz/sichere-ladesaeule-fuer-elektroautos-neuer-sensor-deckt-manipulationen-der-ladestrommessung-auf.html

Der erste Gedanke der in mir hoch kam war: "Ist ja wie wenn ich einen Kaugummi-Automaten mit
einer Selbstschusseinrichtung sichere"

Die Ware Strom ist offensichtlich so wertvoll, dass man sich darum derartige Gedanken machen muss.

Ich bin immernoch der Meinung dass besser eine 2 Euro-Webcam rein sollte, welche Falschparkern
automatisch ein Knöllchen verpaßt.
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon rolandk » Di 7. Apr 2015, 19:22

Habe ich was verpasst?
Das es da so Spezialisten gibt, die einen Ferraris-Zähler mit dicken Magneten beeinflussen, ist mir bekannt.... Aber einen elektronischen Zähler soll man damit auch beeinflussen können....

Der Rest (verschlüsselte Übertragung der Daten) ist nichts neues, sondern wird allgemein von allen (neuen) Zählern gefordert. Wozu also die Forschungsgelder?

Und was soll der Blödsinn im Zusammenhang mit einer Ladesäule? Um die Magnetkraft auf den Zähler einwirken zu lassen, muß man da in die unmittelbare Nähe kommen. Das dürfte an öffentlichen Ladesäulen recht schwierig, und in Anbetracht der Größe der Magneten auch nicht ganz unauffällig sein......


Was ich mir aber vorstellen kann, ist das das Forschungsziel ein ganz anderes ist:
Die Verpflichtung für die Ladung von Fahrzeugen zugelassene Zähler zu verwenden. Und das am Besten bis in den Privathaushalt. Das würde natürlich auch die immensen Anstrengungen in Richtung DC-Ladung erklären (mit den entsprechend benötigten Protokollen zur Kommunikation).

Schöne neue Welt..... Bild

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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon Großstadtfahrer » Di 7. Apr 2015, 19:29

rolandk hat geschrieben:
Und was soll der Blödsinn im Zusammenhang mit einer Ladesäule? Um die Magnetkraft auf den Zähler einwirken zu lassen, muß man da in die unmittelbare Nähe kommen.

Und woher soll der Strom für den Magneten kommen?
Ahh, warte mal ... :lol:

Was ich mir aber vorstellen kann, ist das das Forschungsziel ein ganz anderes ist:
Die Verpflichtung für die Ladung von Fahrzeugen zugelassene Zähler zu verwenden.

Ruhr-Universität Bochum hat geschrieben:
Der RUB-Sensor erkennt das jedoch sofort: Er misst den Stromfluss an mehreren Stellen des Ladekabels.


Na, merkste was? DRM Kabel von Mennekes 8-)
Gruß
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon rolandk » Di 7. Apr 2015, 19:33

Großstadtfahrer hat geschrieben:
Und woher soll der Strom für den Magneten kommen?


Sorry, hatte ich vergessen: Dauermagneten....
Die funktionieren ganz ohne Strom und können Ferrariszähler ausbremsen..... Brummt aber tierisch im Zählerschrank.

50Hz halt....

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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon Berndte » Di 7. Apr 2015, 19:55

Nix Dauermagnet!
Da wird schön die Ladesäule in eine Tesla-Spule verwandelt ... HAH was für ein Wortwitz!

Also ich spendiere 10km Klingeldraht, den wickeln wir um die komplette Säule. Ans Ende einen normgerechten Typ2 Stecker.
Jetzt brauchen wir nur noch einen Freiwilligen, der die Ladekarte dann vor den Leser hält und schnell rennen kann!

Theorie:
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Praxis:
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Naaaa, wer ist dabei?

Nach meinem Zynischen (tschuldigung Spüli) habe ich jetzt meinen kreativen Lauf!
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon rolandk » Di 7. Apr 2015, 20:00

Berndte hat geschrieben:
Jetzt brauchen wir nur noch einen Freiwilligen, der die Ladekarte dann vor den Leser hält und schnell rennen kann!


Bis beim Zoe der Strom fließt, kann es locker 10-20 Sekunden dauern.... das sollte doch genügen....

In Brinkum wickeln? Oder lieber in Ottersberg :-)

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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon Großstadtfahrer » Di 7. Apr 2015, 20:04

TAXI!

Coil2.jpg


Watt hilft mir denn ein Magnet beim Ferraris zählen?

Zuletzt geändert von Großstadtfahrer am Di 7. Apr 2015, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon akoeni84 » Di 7. Apr 2015, 20:12

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/elektromobil/articles/481464/

Ob's Sinn machtwerden die Ladesäulenbetreiber wissen.....

Weiterhin ist es aber doch sicherer, dass Innenleben gar nicht erst zugänglich zu machen um IN der Ladesäule einen Magneten positionieren zu können... die Datenverschlüsselung hingegen mag sinnvoll sein
Ich möchte friedlich im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer.
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon Berndte » Di 7. Apr 2015, 20:13

Wenn wir den Triplelader in Brinkum zerlegen, dann werden wir hier geteert und gefedert. ;)
Aber die Kiste in Ottersberg vermisst ja keiner. Ich sage nur 12kWh in 2,5 Jahren Zählerstand! (Da muss ich aber auch nochmal bei gehen)
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Re: Die sichere Ladesäule

Beitragvon Fluencemobil » Di 7. Apr 2015, 20:18

Wir haben aber wirklich Glück, dass nicht als Ergebnis heraus kam, die sicherste Säule ist gar keine Säule. :ironie:

Bernd, wenn das Wirtschaftsministerium das hier ließt, bekommt der Prof. Seine forschungslizenz entzogen und du bekommst die nächste sinnfreie Forschung aufgebrummt. ;)

Das würde dann allerdings auch der deutschen Autoindustrie helfen, denn je mehr Schnellladesaeulen du baust, je schlechter stehen die 1 phasenlader da. ;)
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
goingelectric-crowdfunding/
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