ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Berndte » So 12. Jun 2016, 16:52

Es ist ganz einfach: wenn du nicht genau weißt, was eingebaut werden muss, dann sollte das besser ein Elektriker installieren!

Die Auswahl des FI ist nicht der einzige wichtige Punkt, der beachtet werden muss.

Hast du keine Ahnung, dann lass besser die Finger davon!

Wenn du nur sicher gehen willst, ob dein Elektriker das alles richtig gemacht hat, dann poste hier Bilder.
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Lokverführer » So 12. Jun 2016, 18:07

lingley hat geschrieben:

In der Liste sind ja ganze zwei RCD Typ B enthalten. Wow...
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon matze2303 » Di 21. Jun 2016, 17:04

hallo,

Elektriker ist definitiv richtig, aber wenige kennen die Typ A-EV von Doepke. Die sind erheblich preiswerter als reine, echte Typ B, aber für ladestationen richtig.
Bei mir ist so einer verbaut, läuft hervorragend mit Zoe und Tesla, momentan noch 11kW, bald mal 22kW. bei 22kW ist der 3x40A richtig.

Matthias
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Karlsson » Di 21. Jun 2016, 17:08

matze2303 hat geschrieben:
aber wenige kennen die Typ A-EV von Doepke.

Ist wohl auch noch nicht soooo lang zu haben.
Hab den auch und halte den für gut.

Greenhorn hat geschrieben:
0,03mA

Nein, 0,03A, bzw 30mA
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon energieingenieur » Di 21. Jun 2016, 17:42

Heincaid, die Fragen, die du ganz am Anfang stellst, zeigen, dass du zur Elektrotechnik wenig Wissen hast. Das an sich ist nicht schlimm. Aber in diesem Fall rate ich dir absolut dringend, diese Installation nicht selbst auszuführen. Wir reden hier nicht von Klingeldraht, sondern von den größten Strömen, die vermutlich jemals in deinem Haus geflossen sind. Es gibt hier sehr viele Dinge, die man schlichtweg aus Unwissen falsch machen kann und die am Ende ganz böse ausgehen können (Brand, Tod). Bitte lass das einen Fachmann machen, der sich auskennt.

Am Rande noch: Ein RCD B bzw. RCD A EV ist übrigens immer notwendig, nicht nur bei Z.E.-ready.
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Karlsson » Di 21. Jun 2016, 18:33

energieingenieur hat geschrieben:
Am Rande noch: Ein RCD B bzw. RCD A EV ist übrigens immer notwendig, nicht nur bei Z.E.-ready.

Beim Brusa Lader auch?
Bei 1-phasiger Ladung auf jeden Fall nicht.
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Heincaid » Mi 29. Jun 2016, 05:59

energieingenieur hat geschrieben:
Heincaid, die Fragen, die du ganz am Anfang stellst, zeigen, dass du zur Elektrotechnik wenig Wissen hast. Das an sich ist nicht schlimm. Aber in diesem Fall rate ich dir absolut dringend, diese Installation nicht selbst auszuführen. Wir reden hier nicht von Klingeldraht, sondern von den größten Strömen, die vermutlich jemals in deinem Haus geflossen sind. Es gibt hier sehr viele Dinge, die man schlichtweg aus Unwissen falsch machen kann und die am Ende ganz böse ausgehen können (Brand, Tod). Bitte lass das einen Fachmann machen, der sich auskennt.


Ich habe keinesfalls vor die Installation selbst zu machen; das soll schon ein ausgebildeter Elektriker machen. Es geht mir nur darum, den richtigen FI-Schalter zu bestellen. Mein Elektriker hat mir nämlich bloß gesagt „Besorg den mal selbst, dass kommt billiger, als wenn ich den über meinen Großhändler bestelle“.

Der Haken ist halt, dass in der Anleitung der Keba-Box steht, der Bemessungsstrom des FI soll so genauso groß sein, wie in der Sicherung. Das wären dann 32A. Bloß produziert offenbar nicht ein einziger Hersteller einen FI Typ-B mit 32A. Die gehen alle direkt von 25A zu 40A. Desweiteren steht da, dass Fehlerströme von 6mA abgefangen werden müssen. Das kleinste, was ich bei den FI-Schaltern gefunden habe war 0,03A (also 30mA). Und dann gibt es offenbar noch Unterschiede bei irgendwelchen Kennlinien, dazu habe ich gar keine Info gefunden.
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon Berndte » Mi 29. Jun 2016, 06:29

Hallo,

bei der "großen" Zahl im FI gehts es um die dauerhafte Belastbarkeit des FI.
Also hier ist mehr kein Problem, eher besser. Also bei 32A nimmst du den 40A FI.
Bei 16A den 25er FI.

Wenn du einen FI vom Typ EV nimmst, dann löst der bei 6mA Gleichfehlerstrom oder 30mA Wechselfehlerstrom aus.

Gruß Bernd
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon PowerTower » Mi 29. Jun 2016, 08:06

Man sollte Elektrikern auch nicht blind vertrauen. Meiner wollte bei neuer dreiphasiger Installation einen FI Typ A einbauen. "FI Typ B gibt es nicht, was du meinst ist ein Leitungsschutzschalter mit Auslösecharakteristik B.", meinte er zu mir. :?
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Re: ZE-Ready tauglicher FI-Schalter

Beitragvon firefox7518 » Mi 29. Jun 2016, 15:31

PowerTower hat geschrieben:
Man sollte Elektrikern auch nicht blind vertrauen. Meiner wollte bei neuer dreiphasiger Installation einen FI Typ A einbauen. "FI Typ B gibt es nicht, was du meinst ist ein Leitungsschutzschalter mit Auslösecharakteristik B.", meinte er zu mir. :?


Genau so ging es mir mit 2 Elektriker hier in der Umgebung. Das unglaubliche dabei war dass der eine sogar einen I3 fährt und mit dem Vorbei kam. Ich hab mich dann selber Schlau gemacht und den Doepke besorgt.

Ich glaube in diesem Thema ist es schon ratsam lieber selber auch noch zu recherchieren und sich Wissen anzueignen. Wie alle hier immer wieder sagen kann bei einem Fehler schnell mal ein Haus in Flammen stehen und dann will ich persönlich einfach so viel wie möglich davon selber auch verstehen um evtl. Fehler im Ansatz zu vermeiden.

Vielleicht fällt der Elektriker vom Threadersteller in die selbe Kategorie wie die, die ich erlebt habe.
Ich selber haben auch den Doepke FI mit der ZOE und auch keine Probleme. Ich denke der extra für EV gebaute Doepke wird auch dir reichen und ja, nimm den 40A wenn du mit maximal 32A laden willst. Das passt.
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