Wer stellt alles einen FI Typ A-EV her?

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Wer stellt alles einen FI Typ A-EV her?

Beitragvon gonium » Mi 14. Feb 2018, 16:42

Hi,

Schnelle Frage: Bislang hab ich nur den Doepke FI Typ A-EV gefunden. Gibt es noch andere Hersteller, die einen FI A-EV im Programm haben?

Danke,
-Mathias
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Re: Wer stellt alles einen FI Typ A-EV her?

Beitragvon Furlinger » Mi 14. Feb 2018, 16:59

Derzeit nur Doepke..
Bei jedem anderen muss man ein Typ B oder direkt Differenzstromüberwchung 6mA DC.(Ladesteuerung)
Zu beachten bei dem von Doepke ist, dass man trotzdem ein normalen FI/RCD setzen muss bzw haben muss da dieser nur Fehlergleichströme erkennt.
(Mein Wissensstand)
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Re: Wer stellt alles einen FI Typ A-EV her?

Beitragvon EVduck » Mi 14. Feb 2018, 17:12

Der heißt nicht umsonst FI A-EV. Das ist ein ganz normaler FI Typ a mit zusätzliche Gleichfehlerstromüberwachung 6mA, davor darf kein anderer FI sein.
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Re: Wer stellt alles einen FI Typ A-EV her?

Beitragvon Furlinger » Do 15. Feb 2018, 08:17

Habe noch mal geguckt bei Doepke.
Direkt von der Herstellerseite:

"RCCB in der Ausführung EV sind zusätzlich mit einer aktiven netzspannungsabhängigen Funktion zur Erkennung glatter Gleichfehlerströme und einer Auslöseschwelle von 6 mA ausgestattet. Diese verhindert eine eventuelle Vormagnetisierung eines vorgeschalteten Fehlerstromschutzschalters des Typs A oder F infolge eines glatten Gleichfehlerstromes, womit dieser seine Schutzfunktion weiterhin erfüllen kann. Sie sind ausschließlich vorgesehen für den Einsatz in Ladesäulen oder Wallboxen zur Ladung von Elektrofahrzeugen gemäß DIN VDE 0100-722. RCCB in der Ausführung EV dürfen nicht anstelle eines Fehlerstromschutzschalters vom Typ B oder B+ verwendet werden."

Er hat offenbar doch genau die Typ A Funktionen die 6mA sind zusätzlich.
Man sollte trotzdem nicht einfach den "alten" Typ A ersetzen, da dort ja noch andere Stromkreise z.b. Bad/Küche usw. dran hängen können, je nachdem wie die Installation vor Ort ist.
Aber es heißt auch nicht das dort kein anderer Vorgeschaltet sein darf. (Selektivität usw. evtl. beachten)
Deswegen finde ich eigendlich die sauberste Lösung (kostenpunkt ist ca. identisch) wenn eine Differenzstrommessung (6mA) direkt auf die Steuerung wirkt, z.b. bei Phönix Contact ist dies möglich.
Zumal diese nicht manuell wieder zugeschaltet werden muss, sollte mal ein Fehler auftauchen.
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