Welchen Ladestecker für EVSE

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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 22. Apr 2017, 21:33

eIsNext hat geschrieben:
Löten nach dem crimpen ist nicht nur unnötig, es verschlechtert auch perspektivisch die Verbindung, da u.A. Korrosion auftreten kann.

Seit wann korrodiert ein Verbindung aus CU und Lötzinn? Und wieso wird die Verbindung verschlechtert?

eIsNext hat geschrieben:
Korrekt gecrimpt werden die Kupferlitzen so eng aneinandergepresst, dass keine "Luft" mehr dazwischen ist.

Da liegt das Problem. Mit einer Maschine, die exakt eingestellt ist, ja, aber nicht beim Handpressen. Beim Handpressen bringt das Löten erst die sichere Verbindung. Hier werden die Kabel an der Spezifikationsgrenze mit Dauerlast über Stunden und nicht mal für ein paar Sekunden betrieben.
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon Mei » Sa 22. Apr 2017, 21:48

Ich erwarte nix.
Zuletzt geändert von Mei am So 23. Apr 2017, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon Mei » Sa 22. Apr 2017, 21:50

ecopowerprofi hat geschrieben:
...das Löten erst die sichere Verbindung. .....


das war 1960.
das ist lange überholt.
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon Ahvi5aiv » So 23. Apr 2017, 01:30

Reden wir hier nicht von Quetschverbindern? Beim Quetschen gehen die Leiter durch Druck oberflächlich eine Verbindung ein da die Metalle (Kupfer) ineiner fließen. Jedenfalls erinnere ich mich daran das das mal gelehrt wurde. Ich meine wir hatten sogar in der Ausbildung mal so eine Quetsch-Schneid-Schleif-Ätzaktion wo man das sich dann unter dem Mikroskop ansehen konnte. Aber lang ist es her (1989 und davor ;-)
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon ecopowerprofi » So 23. Apr 2017, 08:16

Ahvi5aiv hat geschrieben:
Reden wir hier nicht von Quetschverbindern?

Im Prinzip ja. Für die "Kaltverschweißung" muss man aber einen ausreichend hohen Druck an der Kontaktstelle erzeugen. Das ist bei einer Handpressung nicht gewährleistet. Vor allem nicht bei der CP-Leitung. Bei Wandstärken der Hülse von ca. 1mm und einem Leitungsquerschnitt von 0,5² die auch noch feindrähtig ist.
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon Mei » So 23. Apr 2017, 09:56

ecopowerprofi hat geschrieben:
... Das ist bei einer Handpressung nicht gewährleistet....


Mit der richtigen, passenden Presszange geht das natürlich.
Zuletzt geändert von Mei am Mo 24. Apr 2017, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon trilobyte » So 23. Apr 2017, 10:35

in der automobiltechnik werden kabel gecrimpt weil es bei vibrationen das problem geben kann dass das die litze nach der lötstelle punktuell belastet wird und irgendwann bricht. wenn das kabel an einer ladebox fest angeschlossen ist und die zugentlastung im stecker funktioniert, dann ist das löten sicher eine gute sache. sauber gecrimpt ob von hand oder mit der maschine ist sicher auch in ordnung. würde ich vorziehen wenn ich das werkzeug hätte. ich habe gelötet.
was viel wichtiger ist: nach 2h laden mal die ladung unterbrechen und schauen ob irgendwas warm wird! so merkt man sehr schnell ob etwas nicht mehr in ordnung ist. das bemerkt kann lange bevor etwas nicht mehr funktioniert.

gruss
peter
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon ecopowerprofi » So 23. Apr 2017, 11:37

trilobyte hat geschrieben:
sauber gecrimpt

Bei den Steckern wird gequetscht und nicht gecrimpt.

trilobyte hat geschrieben:
weil es bei vibrationen das problem geben kann

Wenn die Box bzw. Stecker vibriert dann stimmt was nicht. :lol:
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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon eDEVIL » So 23. Apr 2017, 12:46

Auch im PV Bereich mit 1000V wird gecrimpt. habe noch nicht gehört, dass da jmd. etwas nachlötet... :mrgreen:
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Welchen Ladestecker für EVSE

Beitragvon ecopowerprofi » So 23. Apr 2017, 14:09

eDEVIL hat geschrieben:
Auch im PV Bereich mit 1000V wird gecrimpt.

Du schreibst was von 1000V also Spannung. Für die Belastung einer Verbindung ist der Strom aber entscheidend. Bei EVs liegen wir bei 22 kW bei 32 A und bei 43 kW bei 63 A. Ein PV-WR hat im EFH-Bereich zwischen 5 und 15 kW verteilt auf 2 bis 3 Strings. Also max. 5 kW pro String. 5 kW bei 500 V ergeben ca. 10 A und bei 800 V ca. 6 A. Also nur ca. 10% von der Belastung des Typ2 Steckers bei 43 kW. Bei 43 kW am Typ2 Stecker werden 10² Litzen verwendet ergibt eine Belastung von 6,3 A pro mm². Die PV Strings werden aber mit 6² verkabelt. Das ergibt eine Belastung von nur 1 bis 1,3 A pro mm².

Fazit: Leider mal wieder Äppel mit Birnen verglichen.
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