Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon R2-D2 » Mi 28. Feb 2018, 18:08

Ja, dann siehts doch nicht schlecht aus. Wärmepumpe, eDurchlauferhitzer etc. verbaut?
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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon adilen » Mi 28. Feb 2018, 18:11

Wir haben Gasheizung mit Warmwasserspeicher. Keine Durchlauferhitzer. Mir sind jetzt auch keine größeren Stromverbraucher bekannt.
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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon acurus » Mi 28. Feb 2018, 20:46

corwin42 hat geschrieben:
acurus hat geschrieben:
Beachte das dort kein Kabel enthalten ist, also immer das mitgelieferte Kabel rauskramen, hinterher wieder wegpacken...


Wenn es "so schnell wie möglich" sein soll (warum auch immer man eine solche Anforderung hat), dann geht das mit dem beim Ioniq mitgelieferten Kabel eh nicht. Das ist auf 20A kodiert, d.h. max. 4,6kW. Da muss dann noch ein 32A 1-phasiges Typ2 Kabel her.
Da wird dann die Webasto Wallbox insgesamt billiger.


Die Webasto ist eh 4 EUR billiger :-)
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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon ecopowerprofi » Do 1. Mär 2018, 22:34

adilen hat geschrieben:
Ich möchte mein Fahrzeug nicht die ganze Nacht am Stecker haben müssen.

Warum nicht ist doch egal oder ziehst Du bei deinen Haushaltsgeräte immer den Stecker? Wenn man genau nimmt und die gültige TAB beachten möchte, dann darfst Du einphasig (tut der IONIQ) nur mit max 4,6 kW laden. Lt. TAB sind alle Ladeeinrichtungen über 11 kW auch noch genehmigungspflichtig. Nur mal so als Hinweis. Dass der VNB es wahrscheinlich sowieso nie überprüft und ob Du die WB anmeldest, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn man die Sache mal rein technisch und uneigennützlich vom Netz her betrachtet, sind Ladeeinrichtungen mit möglichst kleiner Leistung für das Netz die beste Lösung (Netzstabilität und Auslastung). Man könnte eine WB nehmen, die immer mit kleiner Leistung lädt, wenn es nicht drauf ankommt. Nur im Bedarffall mit einer Schnellladefunktion auf max. Ladeleistung umschaltet. Die Erfahrung zeigt, dass man mit ca. 2,3 kW über Nacht den Akku immer voll bekommt. Ein E-Auto verbraucht im Jahr ca. 2500 kWh. Dafür braucht man theoretisch nur jede dritte Nacht mit 2,3 kW zu laden.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon Elwynn » Fr 2. Mär 2018, 01:53

Bei der Zoe geht deine Rechnung aber zB nicht auf, da diese bei 2,3 kW extreme Blindleistungen abruft, die dem Netzbetreiber wohl mehr schaden, als kurzfristig 11 kW abzurufen. Allgemein sind die Verluste bei höheren Leistungen wohl geringer, wie einige Tests hier im Forum bereits ergaben.
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Re: Wallbox für meine Anforderungen geeignet?

Beitragvon ecopowerprofi » Fr 2. Mär 2018, 06:11

Elwynn hat geschrieben:
Bei der Zoe geht deine Rechnung aber zB nicht auf

Es gibt nicht nur ZOE sondern auch andere Fahrzeuge. Du darfst auch Wirkungsgrad und cos nicht verwechseln. Aber die neuen ZOE sehen in beiden da gar nicht so schlecht aus wie hier behauptet wird. Meine Messungen belegen was anderes. Hinzu kommt, dass man im Netz immer eine induktive Phasenverschiebung durch die Trafos, E-Motoren usw. hat. Eine kleine Leistung über längere Zeit ist immer besser als eine höhere im kürzeren Zeitraum. Du hast vergessen, das Erzeugung und Verbrauch sich immer die Waage halten müssen. Durch Regelung gleicht man das ständig aus. Im Netz wird nix zwischen gespeichert sonst würde es nicht immer wieder ein "Blach Out" geben. Man ergreift zwar Gegenmassnahmen durch Speicherkraftwerke aber das bedeutet immer einen Mehraufwand.
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