Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Deef » Sa 1. Mär 2014, 18:59

Danke Ihr Leut! Ich werde Eure Tipps beherzigen und eventuell eine abgespeckte Lösung für den Beginn anstreben.

Allerdings bin ich weit und breit der einzige derzeit mit E-Wagen in der Fa - Abschließbar MUSS wegen Rückseite Gebäude an öffentlichem Weg.

Dank Euch, Deef
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon bm3 » Sa 1. Mär 2014, 19:16

Hasi16 hat geschrieben:
Deef hat geschrieben:
Ich wurde gebeten einen Vorschlag für die Anschlussdose zu machen. Bitte schaut Euch das doch mal an.
Ich hab keineso dolle Ahnung von Strom, wir haben hier aber das ganze Programm in der Fa um sowas selber zu realisieren.

Stimmen die Anforderungen - hab ich was vergessen?

Die Zukunft heißt Typ2 und Schuko. Alles andere ist was für Pioniere der ALLER ersten Stunde.
Wenn es wirklich ganz ganz günstig sein soll, dann würde ich Schuko nehmen - qualitativ hochwertig, so dass auch 13 Ampere Dauerleistung kein Problem sind. Zudem wird dir doch Schuko reichen, wenn du den ganzen Tag auf der Arbeit bist, oder?! Die Leitung dahin sollte nur dick genug sein, dann ist es doch zukunftssicher genug. Und wenn der Chef dann selber ein Emobil hat, dann ist der richtige Zeitpunkt für eine ordentliche Typ 2-Säule!

Viele Grüße
Hasi16


Schuko würde ich da eher raushalten oder wenn dann nur mit 10A Automat abgesichert, die Automaten sollten einfach zugänglich sein, abgesichert wegen der Wärmeentwicklung. Für einphasiges Laden über 10A bietet sich CEE-blau an, die haben wirklich keine nennenswerte Wärmeentwicklung an den Kontakten und falls jemand Schuko hat kostet ein Adapter nur ein paar Euro.
Ich hab mal testweise und unter Beobachtung an verschiedenen Schukodosen mal mit 16A geladen. das ging nach einer Stunde von minimal 50"C bis über 100"C Kontakttemperatur, je nach Qualität der Dose.
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Hasi16 » So 2. Mär 2014, 11:41

bm3 hat geschrieben:
Hasi16 hat geschrieben:
Deef hat geschrieben:
Ich wurde gebeten einen Vorschlag für die Anschlussdose zu machen. Bitte schaut Euch das doch mal an.
Ich hab keineso dolle Ahnung von Strom, wir haben hier aber das ganze Programm in der Fa um sowas selber zu realisieren.

Stimmen die Anforderungen - hab ich was vergessen?

Die Zukunft heißt Typ2 und Schuko. Alles andere ist was für Pioniere der ALLER ersten Stunde.
Wenn es wirklich ganz ganz günstig sein soll, dann würde ich Schuko nehmen - qualitativ hochwertig, so dass auch 13 Ampere Dauerleistung kein Problem sind. Zudem wird dir doch Schuko reichen, wenn du den ganzen Tag auf der Arbeit bist, oder?! Die Leitung dahin sollte nur dick genug sein, dann ist es doch zukunftssicher genug. Und wenn der Chef dann selber ein Emobil hat, dann ist der richtige Zeitpunkt für eine ordentliche Typ 2-Säule!

Viele Grüße
Hasi16


Schuko würde ich da eher raushalten oder wenn dann nur mit 10A Automat abgesichert, die Automaten sollten einfach zugänglich sein, abgesichert wegen der Wärmeentwicklung. Für einphasiges Laden über 10A bietet sich CEE-blau an, die haben wirklich keine nennenswerte Wärmeentwicklung an den Kontakten und falls jemand Schuko hat kostet ein Adapter nur ein paar Euro.
Ich hab mal testweise und unter Beobachtung an verschiedenen Schukodosen mal mit 16A geladen. das ging nach einer Stunde von minimal 50"C bis über 100"C Kontakttemperatur, je nach Qualität der Dose.

Wer hat denn einen CEE-Adapter mit?
Keine Schuko-Dosen anzubringen wäre ein Ausblenden der Realität... Über eine Leistungsreduzierung auf max. 10 Ampere kann man nachdenken - oder man nimmt halt qualitativ hochwertige Dosen?!
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon mlie » So 2. Mär 2014, 14:44

Schuko kann man benutzen, wenn man bei der Oma unterm Küchenfenster parkt.

Für eine zukunftsichere Installation gibt es eigentlich nur Typ2 oder noch für 2-3 Jahre Ceerot/blau. Jedes Elektroauto spricht Typ2, wer nur Schuko hat, muss eben einen 20€ Adapter von Ceeblau auf Schuko mitführen.

Vom Invest her ist Typ2 natürlich Premium, aber Zukunftssicher. Wir reden hier ja von einem Zeitraum von 10-15 Jahren, wo das Ding an der Wand hängt, die Bastelei mit CEE wird spätestens in der nächsten Generation mit Massentauglichkeit beendet sein, der Otto Normalfahrer möchte einfach nicht etliche Kisten im Kofferraum haben, der möchte sein 8m langes Typ2-Kabel einstecken und das soll losgehen. Nicht jeder macht wie wir daraus eine Wissenschaft.

Aber 3x Ceeblau würde momentan jedem helfen, die Leute mit 3,7kW ICCB können ohne Bedenken laden, die 10A-Fraktion kann mit dem günstigen Adapter Ceeblau->Schuko auch laden. Vorteil sorum: Die 16A-Fraktion macht nicht die Schukosteckdosen kaputt, andersrum mit Adapter Schuko-CEEblau kann das passieren.
Generell hat SchuKo im gewerblichen Bereich nichts zu suchen, die Kontakte leiern eben einfach aus, gerade wenn da noch ein ICCB mit dranhängt, dessen Kabel ja in der Regel zu kurz ist.
Also hätte der optimale Parkplatz in einer Firma 1x Typ2 11kW und 3x Ceeblau, da kann jeder tanken und das typische Auto ist in max. 2 Stunden an Typ2 voll. AB-Massnahemn wie der vierteljährlcihe Schukodosenwechsel entfallen dann.
Wäre wohl der beste Kompromiss. Man kann natürlich beliebige viel Geld investieren, aber für den Anfang...
170 Mm elektrisch ab 11/2012.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Hasi16 » So 2. Mär 2014, 15:29

mlie hat geschrieben:
Schuko kann man benutzen, wenn man bei der Oma unterm Küchenfenster parkt.

Für eine zukunftsichere Installation gibt es eigentlich nur Typ2 oder noch für 2-3 Jahre Ceerot/blau. Jedes Elektroauto spricht Typ2, wer nur Schuko hat, muss eben einen 20€ Adapter von Ceeblau auf Schuko mitführen.

Dass das für dich kein Problem ist - okay. Aber ich denke immer dran, wie ich es meiner Frau erkläre. Und sie hat keinen Bock auf Adapterkabel usw.
Auch wenn ich dich bestimmt nicht so leicht überzeugen kann: Für die Masse ist das nix.

Und so recht verstehe ich auch den CEE-blau "Vorteil" nicht, wenn ich zum Schluss eh einen Schuko-Adapter anschließen muss. Weil jedes (?) EAuto mit Schuko-Notladekabel ausgeliefert wird, wird sich doch niemand für 300 € ein zweites CEEblau-Notladekabel kaufen!

mlie hat geschrieben:
Vom Invest her ist Typ2 natürlich Premium, aber Zukunftssicher. Wir reden hier ja von einem Zeitraum von 10-15 Jahren, wo das Ding an der Wand hängt, die Bastelei mit CEE wird spätestens in der nächsten Generation mit Massentauglichkeit beendet sein, der Otto Normalfahrer möchte einfach nicht etliche Kisten im Kofferraum haben, der möchte sein 8m langes Typ2-Kabel einstecken und das soll losgehen. Nicht jeder macht wie wir daraus eine Wissenschaft.

Genau! Bloß hat die "nächste Generation" schon angefangen...

Viele Grüße
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon ATLAN » So 2. Mär 2014, 16:20

Mlie hat meines erachtens nach vollkommen recht.
Schukodosen sind Unfug, wer ein modernes Fahrzeug hat, kann ohnehin besser über Typ2 Laden wie übers Not-Schuko-ICCB, alle anderen E-Mobilisten haben sowieso die CEE-Adapter mit.

Schuko ist ein Standard von 1926 der NIE für 16A konzipiert war (auch nicht für 10A über viele Stunden) und eigentlich technisch seit 30 Jahren überholt ist, es gibt eben nur zuviele davon, darum ist sie noch immer Standard im Haushalt, nicht weil sie so toll ist.

Einfach und benutzerfreundlich ist derzeit nur eine Typ2-Buchse an der Ladestation, damit "kann" sicher jeder.

MfG Rudolf
Ab 18-11-2013 Fluence, seit 16-6-2015 MS 85D, seit 16-6-2017 MX 90D :-D Gratis SuC gefällig? :) http://ts.la/rudolf798
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon ABÖ » So 2. Mär 2014, 17:51

Hallo Deef, ich war vor 2 Jahren in einer ähnlichen Situation wie du, aber ich war Antragsteller und Chef zugleich.

Ich musste auch die Schere zwischen guter Ausstattung und annehmbaren Preis schaffen. Die Lösung war dann eine Schaltkasten mit je 1xSchuko, CEE blau, und CEE rot 16A. Alle drei Anschlüsse einzeln abgesichert und einen Hutschienenzähler dazu.
Die Luxusvariante eines Nirostakasten gönnte ich mir nur da wir hier in Österreich eine Förderung bekommen.

Dazumals war die Konfiguration völlig ausreichend.

image.jpg
urspr. Ausführung


Als wir heuer den Fluence bekamen war mir das Anstecken der ICCB zu aufwändig ( aufgrund das die ICCB einen Typ2 Stecker hat muss ich sie mit dem Ladekabel Typ2 => Typ1 verwenden), deshalb habe ich mir eine Typ2 Dose geleistet. Der grösste Aufwand war die CEE rot zu versetzen. Preis für die Aufrüstung war bei 400€ + 1h Arbeitszeit, siehe Foto 2 und 3.

Was ich dir sagen will: Mache für deinen Chef eine Aufstellung was die für dich notwendige Minimalkonfiguration kostet, dann lege ihm noch vor was eine Typ2 Dose mehr kostet und er kann und soll entscheiden wieviel Geld er in die Hand nehmen will. Im ersten Beitrag hast du geschrieben dass du ja nur laden willst, sprich ein einfacher 240Volt Anschluss reicht dir. Du hast ja nicht den Auftrag erhalten eine moderne Ladesäule zu errichten. Vergiss nicht die Zuleitung wenn möglich dreiphasig mit 25(32)A und Platz für einen eventuellen Ausbau vorzusehen und gut ists. :)
Dateianhänge
image.jpg
Kommunikationsmodul Phönix
image.jpg
Typ2
VW E-Polo BJ93
2x BP Fluence
Zoe Intens
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon Hasi16 » So 2. Mär 2014, 18:01

ATLAN hat geschrieben:
Mlie hat meines erachtens nach vollkommen recht.
Schukodosen sind Unfug, wer ein modernes Fahrzeug hat, kann ohnehin besser über Typ2 Laden wie übers Not-Schuko-ICCB, alle anderen E-Mobilisten haben sowieso die CEE-Adapter mit.

Schuko ist ein Standard von 1926 der NIE für 16A konzipiert war (auch nicht für 10A über viele Stunden) und eigentlich technisch seit 30 Jahren überholt ist, es gibt eben nur zuviele davon, darum ist sie noch immer Standard im Haushalt, nicht weil sie so toll ist.

Einfach und benutzerfreundlich ist derzeit nur eine Typ2-Buchse an der Ladestation, damit "kann" sicher jeder.

Auf meine Argumente gehst du leider nicht ein:
- Jedes Auto hat ein Schuko-Notladekabel. Und somit bräuchte man einen CEE-blau-Schuko-Adapter, was die CEE-blau-Dose ab absurdum führt.
- Kaum ein zukünftiger E-Mobilist hat ein CEE-Adapter mit.
- Für normale Bürger ist nur Typ 2 und Schuko einfach und verständlich.

Bei den ganzen Pro-Typ2-Argumenten gehe ich voll mit. Schuko als Unfug zu bezeichnen finde ich etwas befremdlich.

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon bm3 » So 2. Mär 2014, 18:53

@ Hasi16,

wir hatten früher einen der ersten Twizy, davor einen Cree-Sam, beide mit Schukostecker und jeder Twizy- und Samfahrer der mir bekannt war hatte auch eigentlich irgendwo mindestens einen Adapter Schuko auf CEE für 10€.
Ich bitte dich jetzt hier mal die Kirche im Dorf zu lassen mit deinem "Schuko-Pippi-Kram". Ich denke es muss jetzt auch mal gut sein, wir haben sicher alle deine Argumente verstanden. Übrigens hatte meine Frau keine Probleme mit dem Adapter. :lol:

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Realisierung Laden in der Firma - so korrekt?

Beitragvon mlie » So 2. Mär 2014, 18:57

Na ja, beim Kangoo war kein Schuko, sondern nur ein Typ2-Typ1 Kabel (20A) dabei.
Und dann kauft man sich eher einen ICCB für 16A, z.B. Mennekes Bestellnr.: 35076. Kostet dasselbe wie der 10A-Notlader von Renault.
Mein Ladekanister hat auch 16A fix. Ich habe auch ein Adapterkabel von Schuko auf Ceeblau, aber so manches Mal wurde das dann doch recht heiß.

Der Trick ist, dass Ceeblau einfach langzeitstabiler ist, ich habe schon so manche kaputte Schuko in diversen Firmen gesehen, aber nur EINE kaputte CEE-Dose, und das war auch nur, weil ein Gerüst umgekippt ist und genau gegen diese Dose gefallen ist. OK, abgerissene Deckelchen gibt es auch ein paar, aber bei Schukos sind die auch in der Mehrzahl.

Und selbst deine Frau als unbedarftes Versuchskaninchen sollte es hinbekommen, den Ceeblau Adapter in dein ICCB zustecken. Ansonsten hast du halt eine Typ2-Frau - habe ich oben auch schon angesprochen. ;-)

Mit den Wartungskosten holst du den minimalen Mehrpreis für CEEblau schnell wieder raus. und vor allem kannst du mit CEEblau sehr robuste Verlängerungsleitungen bauen, ich habe insgesamt 50m im Auto, voll mit 16A belastbar.
170 Mm elektrisch ab 11/2012.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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