Projekt: Mobile Ladebox 1,6 kW bis 21 kW

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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon BuzzingDanZei » Do 17. Jan 2013, 11:48

Allerdings fehlt auch da die Einstellmöglichkeit. :cry:
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon Oeko-Tom » Do 17. Jan 2013, 11:58

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Allerdings fehlt auch da die Einstellmöglichkeit. :cry:


Das habe ich leider auch festgestellt.

Ich möchte nicht immer automatisch den maximal möglichen Strom ziehen sondern zB angepasst an die Leistung meiner PV die Stromstärke einstellen können.

Was kostet das Teil überhaupt?

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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon Guy » Do 17. Jan 2013, 12:01

Oeko-Tom hat geschrieben:
Was kostet das Teil überhaupt?

1.200 €

ladeequipment/uebersicht-der-ladeboxen-und-iccb-ladeloesungen-t392-20.html#p5879
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon Oeko-Tom » Do 17. Jan 2013, 12:29

Guy hat geschrieben:
Oeko-Tom hat geschrieben:
Was kostet das Teil überhaupt?

1.200 €

ladeequipment/uebersicht-der-ladeboxen-und-iccb-ladeloesungen-t392-20.html#p5879


Habe gerade telefonisch nachgefragt:

Box ist derzeit als Einzelstück lieferbar, Kosten ca. 2000 €.
Chrome hofft im nächsten halben Jahr in Serie zu gehen, dann wird das Teil billiger.

Das psoitive: Die Stromstärke ist einstellbar: 6 / 8 / 13 / 16 / 20 / 32 / 63 A


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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon BuzzingDanZei » Do 17. Jan 2013, 13:23

Also doch?! Einen Schalte hab ich aber nicht gesehen auf den Bildern!

Lässt sich auch einstellen, ob man ein- oder dreiphasig laden will?
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon EVplus » Do 17. Jan 2013, 14:41

BuzzingDanZei hat geschrieben:

Lässt sich auch einstellen, ob man ein- oder dreiphasig laden will?


Bei "meinem Projekt" ist ein manueller Umschalter , mit 3 Stufen : 13A , 16A und 32A .

Die Stromversorgung und Steuerung der gesamten Ladeelektronik ist an L1 angeschlossen. Das bedeutet, dass im einphasigem Betrieb die Phase auf L1 anliegen muss, was durch die Adatper von CEE 32A3P auf z.B. einen Campingstecker blau gewährleistet ist.

Für den Fall, daß man 3phasig angeschlossen ist, aber nur mit einer Phase laden möchte, können ganz einfach die Schraubsicherungen von L2 und L3 herausgedreht werden. Damit ist nach meiner Ansicht eine recht große Flexibilität gegeben.

Man trifft z.B. eine Ladesäule an, an der schon zwei Tesla Roadster eine Ladeparty machen, dann kann man sich an die verbleibende freie Phase dranhängen...

Die 6A und 8A Einstellungen sind nach meiner Ansicht eigentlich nicht sonderlich sinnvoll. Die Ladezeiten werden einfach zu lang...

Der Smart ed hatte ja die Möglichkeit auch nur mit 6A zu laden.....irgendetwas von 18, 19 Stunden Ladezeit wurden angezeigt.....

Für mich persönlich ist das uninteressant. Mich reizen eher die 60 Minuten Ladezeit.

2000 € ist auch keine ganz kleine Summe mehr......

Ich werde demnächst mal meine Materialkosten zusammenrechnen. Ist auch nicht geschenkt, aber als " Non Profi " muss man halt auch Lehrgeld bezahlen....

Bei 63A wird die Dimensionierung von allen Bauteilen sehr groß und schwer. 16mm2 Kabel, dickere Verteilerklemmen, Kabeldurchführungen, obligatorische Steckerverriegelung, evtl. zusätzliche Lüftersteuerung usw....
Da der von mir verwendete Schütz zwar 63A kann, auch die SGM Pilot Box und die Typ2 Ladekupplung, habe ich trotzdem auf die Auslegung auf 63A verzichtet....

Inzwischen weiss ich auch, wo man etwas einsparen könnte.

Da ich das ganze aber nicht kommerziell mache, sondern rein aus Spass und Interesse , ist das mit dem "Sparen" nicht das Wichtigste, sondern die Sache an sich: Möglichst schnell und flexibel laden zu können.

Wäre der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur mit Typ2 schon verbreitet, z.B. an jeder Autobahntankstelle, wäre solch eine mobile Ladebox gar nicht nötig.
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon Robert » Do 17. Jan 2013, 16:12

Für mich wäre es interessant immer und überall an welcher Steckdose auch immer, laden zu können.
Zuhause hätte ich gerne die Option mit Hausnummer 3500 Watt zu laden um die Solarenergie zu nutzen oder auch mal in 1 Stunde schnell und stark zu laden.
Den 43kw Lader muss ich mit meinem Halbwissen nicht haben, da mir mein Energieversorger folgendes mitgeteilt hat: nachdem Sie das 1. Haus nach der Trafostation sind ist ein 11kw Lader die Grenze. Bei 43kw hätte der Letzte in der Versorgungskette (kleines Tal mit ca 60 Häusern) Schwierigkeiten. Sie brauchen dann eine eigene Leitung vom Trafohäuschen bis zu ihrem Grundstück zum schlanken Tarif von etlichen Tausend Euro... damit war meine gönnerhafte Idee die paar EV Pioniere mit einem öffentlichen Schnellader zu verwöhnen wieder ad acta gelegt.
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon BuzzingDanZei » Do 17. Jan 2013, 16:18

Wie ist das denn? Wenn man eine 64 Ampere Sicherung im Haus hat, alles andere ausschaltet und dann den ZOE mit 43KW lädt - kann dann der Versorger meckern?
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon Robert » Do 17. Jan 2013, 16:32

In Ö zahlt man pro Einfamilienhaus für den Strombezugspunkt. Liegt meist bei 5000 bis 7000 Watt. Wenn man jetzt zB eine 11kw Wallbox montiert, müsste der Strombezugspunkt verändert werden. Pro 1000 Watt sind das zwischen 200.- und 500.- Euro...
Laut Energiemitarbeiter (hinter vorgehaltener Hand) kann man sich das aber sparen. Interessant dürfte es werden wenn dann viele EV am Netz hängen und die Veränderung des Spitzenstrombedarfs nicht melden.
Deswegen auch meine Bedenken wegen dem 43kw Monster...das werde ich meinem Netzbetreiber mit meiner Miele Waschmaschine und der Bosch Bohrmaschine gleichzeitig nicht einreden können ;-) und der Letzte im Tal soll seinen Kindern doch noch eine Gute Nacht Geschichte vorlesen können und nicht fluchen, dass der Ökospinner im Tal unten sein Elektroauto gerade wieder angesteckt hat ;-)
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Re: Projekt: Mobile Ladebox 2,9 kW bis 22 kW

Beitragvon EVplus » Do 17. Jan 2013, 16:34

Ich habe jetzt einmal die Teileliste zusammengestellt .....und bin selbst überrascht, wieviel mich das ganze "Gerödel" bis jetzt gekostet hat. Die Teile, die ich überflüssig bestellt habe und die jetzt herumliegen noch nicht einmal eingerechnet :

803,32 Euro plus meine Arbeit.

Hier die Aufstellung :

Teileliste
mobile Wallbox 2,9 kW – 22 kW


1 ST x C85719 INSYS SGM PILOTBOX 1.1 315,00
1 ST x D79272 DRUCKSCH. PUNKT 1S/1Ö BL LAS1-AGQ-11ZD 16,69
5 M x X73989 STEUERLEITUNG ÖLFLEX CLASSIC 110 7G6 51,55
1 PAK x W76974 WIDERSTAND METALL 0,25W 1% 330R/100STÜCK 2,46
1 PAK x W76917 WIDERSTAND METALL 0,25W 1% 680R/100STÜCK 2,46
3 ST x S52535 SICHERUNGSHALTER 30 A 600 V/AC 8,91
3 ST x S25676 SICHERUNG 10,3 X 38 MM T, 32,0A, 40 3,09
1 ST x S75424 REL. GOLD 12 V DC SERIE 49.52 12,82
1 ST x S95001 STEP-PS/1AC/12DC/1 HUTSCHIENENNETZTEIL 28,08
1 Stück Hager ESC 463S Schütz 63A 4 Schließer ean3250612400430 40,76
1 Stück Kabelverschraubung SKINTOP ST M32 x1,5 R7001 SGY 53111040 1,00
1 Stück 115366 Brennenstuhl Kompakter Stromverteiler BSV 3/32 IP 44 155,00
1 Stück Ladekupplung Typ2 Walther mit Schraubkontakten 32A 129,00
Kabel , Litze jeweils 1 Meter, blau , braun, gelb/grün , 6mm² aus Baumarkt 4,50
Aderendhülsen , Kabelflachstecker, Kabelbinder, Kleinteile circa 5,00
1 Stück Schalter für binäre Codierung der Ladestärke aus meiner Bastelkiste 4,00
Kunststoffplatten aus dem Baumarkt zur Herstellung der 8mm dicken Platten anstatt der Originalsteckdosen 7,00
Portokosten für Bestellungen bei diversen Lieferanten ca. 20,00
___________ 803,32

2013-01-17 Teileliste_mobile_ladebox.docx
Teileliste word
(12.58 KiB) 115-mal heruntergeladen


Lieferanten : Völkner( SGM Pilotbox , Sicherungen etc), RTP Service Henning Bettermann Dortmund( Typ2 Kupplung ), Art Case Flightcasebau ( Schütz, Kabelverschraubung ), Hornbach und Toom( Litze , Kunststoffplatten), Werkzeug Schade( Brennenstuhl Baustromverteiler ),
Zuletzt geändert von EVplus am Do 17. Jan 2013, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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