Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Mo 29. Feb 2016, 17:34

400V war kein Problem.

Auslands funktionierte es auch mit eine 300V und 400V DC Batterie problemlos.

Für CCS/CHAdeMO gibt's nur eine Lösung. DC Schnellladestation ist eigentlich ein großer Ladegerät. In diesem Fall braucht ein Elektroauto ziemlich keinen onboard LG, sondern nur der Ladestation mitzuteilen was für eine Batterie das E-Auto hat, welche Spannung, Stromstärke etc. benötigt wird. Also für erster Schritt braucht man zuerst CCS/CHAdeMO Logs hacken, die durch CAN Bus versendet werden. Und nur dann kann man ein Mobiler LG aufbauen und von eine AC Ladesäule den LG mit dem Strom besorgen und das Auto durch CCS/CHAdeMO laden lassen.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Greenboxster » Mo 29. Feb 2016, 20:42

Hallo
Ein 22kw Ladegerät in günstig wäre toll.
Bei einem zivan gibt es ja spezielle ladekurven für lifepo wie sieht das mit den Netzteilen denn da aus?

Oder muß noch ein "normales" Ladegerät eingebaut bleiben und die Netzteile unterstützen es?
Grüße Greenboxster
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Mo 29. Feb 2016, 21:38

Greenboxster hat geschrieben:
Hallo
Ein 22kw Ladegerät in günstig wäre toll.
Bei einem zivan gibt es ja spezielle ladekurven für lifepo wie sieht das mit den Netzteilen denn da aus?

Oder muß noch ein "normales" Ladegerät eingebaut bleiben und die Netzteile unterstützen es?
Grüße Greenboxster


1. Die Ladekurve füt LiFePO, LiPo, LiIon, LiMn usw. ist gleiche, also CC-CV Verfahren. Dies hat dieser Netzteil.
2. Für die Aktivierung eine AC Säule braucht man zwischen CP-PE und PP-PE Kontakten an Typ-1 oder Typ-2 Steckern ein paar Widerstände verlöten, damit keinen orig. LG 100% notwendig ist.
3. Was ein LG aus solche Netzteile wirklcih nicht hat ist die automatische Ausschaltung, die mit eigene Platine einfach zu organisieren ist.

Natürlich können solche Netzteile mit von Werk eingebauten Ladegerät zusammen funktionieren.

P.S: neue Thema aber alte Fragen :(
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon e-beetle » Di 1. Mär 2016, 08:47

Zum Ladeverhalten:
Ich habe gestern das erste Mal mit Volldampf laden können (189,07V Ladeendspannung, 30A).
Das läuft wie bereits mehrfach von DeLike beschrieben im CCCV (constant current constant voltage) Verfahren.
Das bedeutet, dass mit maximal (einstellbarem) Strom geladen wird, bis kurz vor erreichen der (einstellbaren) Ladeendspannung.

Bei mir fängt er etwa 1V vorher an den Strom zu reduzieren, also bei ca. 188V.
Die Spannung steigt dann noch leicht an, der Strom wird weiter reduziert, bis letztendlich 189,1V bei 0A erreicht wird.
Die Ladegeräte schalten sich nicht ab, wie auch schon erwähnt.

Alles wie erwartet und gut!

Wenn man weiß, wie Lithium-Akkus geladen werden sollten, dann kann man sich (bzw die Ladegeräte) darauf einstellen.
Generell gilt (zB. LiFePO4): Ladeentspannung 3,6V bei 0.05C (Ah*0,05)
Ideal wäre (laut Datenblatt) also eine Abschaltung bei einem einzelnen Beispielsakku LiFePO4 100Ah: 3,6V @ 5A

Da in einer Reihenschaltung aber nicht alle Zellen gleich sind und eine frühere Abschaltung das Leben der Zellen deutlich verlängert, empfehle ich die Abschaltung bei 3,5V @ 0.05C
Mehr dazu auch hier: Einzelladung von CALB LiFePO4 Zellen

Da die Ladegeräte aber bis 0A runterregeln, muss entweder eine (externe) Steuerung/Abschaltung gebaut werden (empfohlen), oder die Ladeentspannung muss geringer sein, damit die Zellen nicht überladen werden.
Da die Zellen bei 3,38V voll sind und keine Ladung mehr aufnehmen sollten, wäre das bei 0A Abschaltstrom das Ideal.
Praktisch ist das nicht.

Ich für meinen Teil werde mir eine Schaltung überlegen, die bei Unterschreitung von 6,5A (130Ah LiFePO4 Zellen) die Ladegeräte auf der AC-Seite abschaltet.
Voraussichtlich werde ich das mit einem JLD404 AH Meter realisieren, oder einem einfacheren günstigerem, ähnlich diesem VAM4020P, nur eben für meine(n) Spannung/Strom.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Berndte » Di 1. Mär 2016, 09:34

Ich werde wohl meine Ladegeräte dann entsprechend einstellen, dass ein Paket (6Stück) eine kleinere Schlussspannung eingestellt bekommt und ein Paket um 1-2V höher. So kann ich die Leistung dann wohl zum Ladeende reduzieren um die Batterie zu schonen. Die Ausgleichsladung bis zu 100% macht dann der 3,7kW Bordlader.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Di 1. Mär 2016, 11:56

e-beetle hat geschrieben:
Da die Zellen bei 3,38V voll sind und keine Ladung mehr aufnehmen sollten, wäre das bei 0A Abschaltstrom das Ideal.
Praktisch ist das nicht.


Warum nicht? 3,38V*54=182,52V/4=45,63V pro Netzteil

Wo liegt das Problem?
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon e-beetle » Di 1. Mär 2016, 13:30

Das würde schon gehen, würde vermutlich aber länger dauern, bis die Zellen voll sind.
Das habe ich aber tatsächlich noch auf meiner Liste für die nächsten Tests :-)
Michael
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Di 1. Mär 2016, 14:03

e-beetle hat geschrieben:
Das würde schon gehen, würde vermutlich aber länger dauern, bis die Zellen voll sind.
Das habe ich aber tatsächlich noch auf meiner Liste für die nächsten Tests :-)
Michael


Wie groß war die AC Stromstärke für einen Netzteil unter Volllast also bei 30A DC?
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon e-beetle » Di 1. Mär 2016, 14:19

Vier Netzteile haben bei 31A Ausgangsstrom zusammen 6.460 W gezogen (Messung über geeichten Stromzähler).
Bei 230V also 7A AC-seitig pro NT.

6.460W Eingang zu 5.800W Ausgang = 89,8%
Michael

PS: Weiß jemand wofür das "CL" an der LED (Front) steht und warum diese leuchtet (oder nicht)?
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Di 1. Mär 2016, 15:09

e-beetle hat geschrieben:
Vier Netzteile haben bei 31A Ausgangsstrom zusammen 6.460 W gezogen (Messung über geeichten Stromzähler).
Bei 230V also 7A AC-seitig pro NT.

6.460W Eingang zu 5.800W Ausgang = 89,8%
Michael

PS: Weiß jemand wofür das "CL" an der LED (Front) steht und warum diese leuchtet (oder nicht)?


Also wie früher viel mal gesprochen. Verbrauch bis 8A AC, damit man für 3,7kW 230V 1-phasig 16A, 7,4kW 1-phasig 32A, 11kW 3-phasig 16A und 22kW 3-phasig 32A AC Laden konfigurieren kann.

PS: muss man natürlich Datasheet finden, aber wie ich das verstanden habe "CL" bedeutet Vorladung der Kondesatoren.
PS2: bei Überspannung, eventuell bei Überlastung und Temperatur, leuchtet "RFA" und gibt es dann keine Spannung am DC Ausgang.
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