KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon acpacpacp » Mo 3. Okt 2016, 03:38

Die Mennekes Amtron kann man im Webinterface auch auf einphasiges Laden einstellen.
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 3. Okt 2016, 06:46

Lt. der technische Information von Mennekes lädt die Xtra 22 dreiphasig. Von Umschaltung auf einphasig steht da nix. Die hat auch nur ein 4-poliges Schütz 40A. In dem Gehäuse passt auch gar kein zweites Schütz rein um die Phasen L2 und L3 abzuschalten.

Aber auch beim dreiphasigen Laden käme man, wenn man mal die Eigenheiten des ZOE's außen vor lässt, nicht unter 4,2kW (min. Ladestrom von 6A nach Norm). Das wäre für eine PV mit 5 bis 6 kW wie sie meistens auf ein 1-Fam.-Haus drauf passen viel zu viel um geregelt zu laden.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon CK5150 » Mo 3. Okt 2016, 09:00

Super! Sehr fundierte Auskunft! Vielen Dank!
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon HubertB » Mo 3. Okt 2016, 13:27

Kleine Anmerkung:
Die Zoe zieht bei mir dreiphasig / 13A nur ca. 5kW laut SHM. Das kann man nicht einfach linear runterrechnen, die Wirkleistung sinkt überproportional.
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 3. Okt 2016, 14:21

Klar. Wirkleistung, Scheinleistung und Blindleistung muss man beachten aber bei 13A nur 5 kW kann ich auf Basis meiner Messungen nicht bestätigen. Aber min. 5 kW sind bei einer 5,52 kWp PV-Anlage wohl immer noch ein wenig zu viel. Da kann man nix regeln.
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon rolandk » Mo 3. Okt 2016, 14:42

Egal wie, egal was....

Mit einer so kleinen Anlage die Zoe zu laden halte ich für Unfug. Genauso könntest Du mit der Zoe auch einen Acker pflügen. Nicht, das es nicht gehen würde.... aber es ist eben Unfug. Ich weiß nicht, was Deine Batteriesteuerung maximal rauswirft, aber wenn es Dir damit gelingt 10kW zu liefern, wäre das ein Anfang. Durch die geringe Kapazität wird das aber auch nichts bringen.

Da Du kein Elektrostudium machen willst (Selbstbau etc.) frage ich mich, warum du erpicht darauf bist, mit PV-Strom zu laden?

Denn das Ergebnis wird eine relativ große Investition sein, ohne das am Ende ein sinnvolles Ergebnis dabei heraus kommen wird. Letztlich ist AC-Laden kein Hexenwerk und ich vermute mal (ohne es gesehen zu haben) das man bei beiden genannten Ladeboxen auch die beiden Phasen L2/L3 abschalten kann (extern). Damit könte man dann auch mit geringerer Leistung laden, was aber aus Gründen der Effektivität (hier im Forum mehrfach diskutiert) auch Unfug ist. Zumindest bei der Zoe.

Ich halte 1000,- und mehr Euro für einen einfachen Schalter (nichts anderes ist im Grunde genommen so eine Wallbox) aber für ziemlich viel Geld.

Entscheiden, Du musst, selbst... (3. Buch StarWars oder so ähnlich)

Gruss
Roland
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 3. Okt 2016, 16:02

rolandk hat geschrieben:
Mit einer so kleinen Anlage die Zoe zu laden halte ich für Unfug.

Roland Du hast nix verstanden oder willst es nicht verstehen. Man will möglichst viel vom selbst erzeugten Strom auch selbst nutzen. Wenn Du deine ZOE mit 22 kW lädt holst Du fast alles aus dem Netz und bezahlst dafür ca. 25 ct pro kWh und bist in einer Stunde fertig mit dem Laden und hast bis zu 25 kWh bezogen. Den selbst erzeugten Strom muss Du dann aber für den Rest des Tages ins Netz speisen und bekommst nur ca. 12 ct pro kWh. Bei einer 5,5 kWp Anlage können das dann schon mal 30 kWh sein. Das würde für die Ladung mehr als reichen. Aber was das mit dem Batteriespeicher zu tun hat versteht wohl nur Du alleine.

rolandk hat geschrieben:
Da Du kein Elektrostudium machen willst (Selbstbau etc.) frage ich mich, warum du erpicht darauf bist, mit PV-Strom zu laden?

Du hast doch auch kein Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt KFZ-Technik gemacht und fährst trotzdem Auto.

rolandk hat geschrieben:
Denn das Ergebnis wird eine relativ große Investition sein, ohne das am Ende ein sinnvolles Ergebnis dabei heraus kommen wird.

Rechnen scheint auch nicht deine Stärke zu sein. So ein Blödsinn habe ich bisher zum Glück nur sehr selten gelesen. Man baut sich eine PV nicht nur auf Dach um damit das Auto zu laden. Den Strom kann man auch anderweitig noch sinnvoll nutzen und dabei Geld sparen.

rolandk hat geschrieben:
Damit könte man dann auch mit geringerer Leistung laden, was aber aus Gründen der Effektivität (hier im Forum mehrfach diskutiert) auch Unfug ist. Zumindest bei der Zoe.

Komisch. Solche Falschdarstellungen halten sich immer. Aber auch wenn die öfters zitiert werden, werden die trotzdem nicht wahrer. Der Wirkungsgrad ist beim einphasigen Laden etwas schlechter als beim dreiphasigen aber so gravierend wie hier immer getan wird ist der Unterschied auf keinen Fall. Er liegt im Bereich wenige Prozente. Der Preisvorteil durch das Laden mit PV-Strom wird dadurch in keinster Weise aufgehoben.

rolandk hat geschrieben:
Ich halte 1000,- und mehr Euro für einen einfachen Schalter (nichts anderes ist im Grunde genommen so eine Wallbox) aber für ziemlich viel Geld.

Alles ist relativ. Aber für die Mennekes Wallbox wird schon überproportional viel abgerufen. Unsere Wallbox liegt incl. S0-Regeleingang und Schnellladefunktion bei weniger als ein drittel davon.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon rolandk » Mo 3. Okt 2016, 18:25

ecopowerprofi hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
Mit einer so kleinen Anlage die Zoe zu laden halte ich für Unfug.

Roland Du hast nix verstanden oder willst es nicht verstehen. Man will möglichst viel vom selbst erzeugten Strom auch selbst nutzen. Wenn Du deine ZOE mit 22 kW lädt holst Du fast alles aus dem Netz und bezahlst dafür ca. 25 ct pro kWh und bist in einer Stunde fertig mit dem Laden und hast bis zu 25 kWh bezogen. Den selbst erzeugten Strom muss Du dann aber für den Rest des Tages ins Netz speisen und bekommst nur ca. 12 ct pro kWh. Bei einer 5,5 kWp Anlage können das dann schon mal 30 kWh sein. Das würde für die Ladung mehr als reichen.


Das die Anlage aber für diese 30kWh aber den Mindeststrom liefern muß (weil vorher die Zoe gar nicht reagiert), wird geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Was nützen einem 30kWh, wenn großteils weniger als 11A vom Dach kommen? Korrekt: Nichts! Die gehen auf jeden Fall ans EVU oder ins Haus, aber keinesfalls ins Auto.

Wenn es nur darum geht ein Maximum vom Dach ins Auto zu bekommen, dann benötigt man keine solarabhängige Regelung. Die kostet nur und bringt fast nichts. Und bei so einer kleinen Anlage ist es schon ziemliche Augenwischerei, das jemanden anbieten zu wollen.

ecopowerprofi hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
Da Du kein Elektrostudium machen willst (Selbstbau etc.) frage ich mich, warum du erpicht darauf bist, mit PV-Strom zu laden?

Du hast doch auch kein Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt KFZ-Technik gemacht und fährst trotzdem Auto.


Erstens ist es sehr interessant woher Du Deine Erkenntnisse hast und zweitens hatte das nichts mit dem Thema zu tun. Wer mit dieser Konstellation (PV-Anlage/Fahrzeug) eine PV-abhängige Ladung realisieren will, kann das nur wollen, um das Prinzip zu verstehen, aber sicher nicht, um damit eine Ladestrategie zu verfolgen. Da ihn das aber anscheinend nicht interessiert, denn ansonsten sollte man auch etwas über den Tellerrand schauen und tatsächlich den Selbstbau im Auge haben.

ecopowerprofi hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
Denn das Ergebnis wird eine relativ große Investition sein, ohne das am Ende ein sinnvolles Ergebnis dabei heraus kommen wird.

Rechnen scheint auch nicht deine Stärke zu sein. So ein Blödsinn habe ich bisher zum Glück nur sehr selten gelesen. Man baut sich eine PV nicht nur auf Dach um damit das Auto zu laden. Den Strom kann man auch anderweitig noch sinnvoll nutzen und dabei Geld sparen.


Dafür scheinst du eine recht ausgeprägte Leseschwäche zu haben. Aber ich erkläre es Dir gerne noch einmal: Es ging nicht um die Investion einer PV-Anlage (die ich auf jeden Fall für sehr sinnvoll erachte), sondern um die Geldverschwendung einer PV-gestützten Ladeinfrastruktur.

ecopowerprofi hat geschrieben:
Alles ist relativ. Aber für die Mennekes Wallbox wird schon überproportional viel abgerufen. Unsere Wallbox liegt incl. S0-Regeleingang und Schnellladefunktion bei weniger als ein drittel davon.


Ich erlaube mir meine Erkenntnisse weiter zu geben... Und die begründen sich u.a. in der Nutzung einer Zoe seit 3 Jahren, einer PV-Anlage mit 7kWp und einer selbst gebauten Regelung.

Und Dir gegenüber habe ich den aussergewöhnlichen Vorteil, das ich niemandem etwas verkaufen muß.

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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 3. Okt 2016, 19:06

rolandk hat geschrieben:
sondern um die Geldverschwendung einer PV-gestützten Ladeinfrastruktur.

Naja, wenn man ca. 100 bis 200€ zusätzlichen Aufwand als Geldverschwendung bezeichnet, dann ist das halt so. PV ist vorhanden, ebenso die Wallbox. Warum sollte man diese nicht für kleines Geld miteinander verknüpfen um den PV Eigenverbrauch zu optimieren.

rolandk hat geschrieben:
Das die Anlage aber für diese 30kWh aber den Mindeststrom liefern muß (weil vorher die Zoe gar nicht reagiert), wird geflissentlich unter den Tisch gekehrt.

Du hast anscheinend nur die Hälfte gelesen oder Du leidest schon an Alzheimer.

rolandk hat geschrieben:
Was nützen einem 30kWh, wenn großteils weniger als 11A vom Dach kommen?

Was hat das mit 11A zu tun. Die ZOE geht einphasig runter bis ca. 8A. Aber wir reden von einer 5,5 kWp Anlage. Die liefert in der Spitze eben 5,5 kW. Beim einphasigen Laden sind das mal locker 24 A. Liefert die Anlage weniger als die min. notwendige 8A, dann wird eben aus dem Netz aufgestockt. Worin besteht da ein Problem.

rolandk hat geschrieben:
Die gehen auf jeden Fall ans EVU oder ins Haus, aber keinesfalls ins Auto.

Unwissenheit schützt anscheinend auch nicht davor den größten Blödsinn zu verzapfen. Wenn die PV 6A liefert, das Haus 2A benötigt (Durchschnitt des Grundverbrauches im 1-Fam.-Haus) und das Auto 8A haben will, dann kommen zum Laden eben 4A aus dem Netz und 4A von der PV und das Haus erhält 2A aus der PV. Ergebnis 100% Eigenverbrauch des PV-Stromes. Was will man mehr.

rolandk hat geschrieben:
Und Dir gegenüber habe ich den aussergewöhnlichen Vorteil, das ich niemandem etwas verkaufen muß.

Das ist kein Vorteil sondern anscheinend ein Nachteil bzgl. der Praxistauglichkeit deiner Behauptungen. Was ich verspreche hält der späteren Praxis stand. Du kannst alles behaupten und brauchst hinterher nix einhalten. Ich schon.
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Re: KEBA / Mennekes: Welche Wallbox soll ich nehmen?

Beitragvon CK5150 » Mi 5. Okt 2016, 11:47

Also, bevor hier noch Schusswaffen gebraucht werden, wäre es vielleicht sinnvoll, die persönliche Diskussion ins gesicherte Kleinkriegsforum zu verschieben?!

rolandk hat geschrieben:

Da Du kein Elektrostudium machen willst (Selbstbau etc.) frage ich mich, warum du erpicht darauf bist, mit PV-Strom zu laden?

Kann man das als Vorpraktikum anrechnen lassen?
Dachte, es spart sogar zwei Semester...

Nochmal zum Wesentlichen:
Vorschlag vom Installateur war statt der Menekes folgendes Konzept:

-ABL Buchse
-Döpken FI
-GCB1 Steuerung

Spricht da aus rein TECHNISCHER Sicht was gegen die Nutzung beim Zoe? Funktioniert das?
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