GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon Guy » Di 5. Feb 2013, 10:25

Danke für die Rückmeldungen.

Die Teile für RS485 und die Uhr habe ich bestellt. Sobald sie eintreffen, werde ich sie testen. Wenn dann keine neuen Anforderungen mehr hinzukommen, werde ich mich mit der Erstellung einer Platine beschäftigen.

@Martin
Willkommen im Forum. Die meisten hier haben bislang eine All-In-One Lösung bevorzugt. Wenn USB ebenfalls eine Anforderung ist, wird man vermutlich mit einem handelsüblichen Arduino bzw. einem Klon günstiger fahren. Mal schauen, vielleicht fahre ich da zweigleisig (Shield + Alles auf einer Platine). Eventuell würde es ja auch ausreichen einfach eine Schnittstelle zu einem externen USB-Adapter hinzuzufügen.

Womit ich mich vermutlich ebenfalls noch beschäftigen muss, ist der rechtliche Aspekt. Was ist, wenn die EVSE nicht das macht, was sie soll?

Ein mögliches Szenario: Die Box erkennt die Kodierung des Ladekabels falsch und übermittelt einen höheren Strom als das Kabel verträgt.
Guy
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon Jogi » Di 5. Feb 2013, 11:44

Guy hat geschrieben:

Womit ich mich vermutlich ebenfalls noch beschäftigen muss, ist der rechtliche Aspekt. Was ist, wenn die EVSE nicht das macht, was sie soll?

Ein mögliches Szenario: Die Box erkennt die Kodierung des Ladekabels falsch und übermittelt einen höheren Strom als das Kabel verträgt.

Das führt dann u. U. zur Zerstörung des Kabels, bzw. es kommt zu Verschmorungen an den kritischen Übergängen.
Zieht der Lader mehr Strom als der Netzanschluss verträgt, müssen ja dort die entsprechenden Sicherungen ansprechen.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
Jogi
 
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon lingley » Di 19. Feb 2013, 11:17

Guy hat geschrieben:
Jogi hat geschrieben:
Mir wäre eine analoger Abgriff der Einspeiseleistung (AC) am liebsten, Powerdog ginge auch.

Um die Leistung zu bestimmen, wirst du um eine zusätzliche Lösung nicht herumkommen. Diese muss der EVSE dann die aktuelle Leistung mitteilen. Ein komplette PV-Auswertung auch noch auf die EVSE zu packen, halte ich nicht für sehr sinnvoll.
...
Powerdog und die analoge 0 - 10 V Schnittstelle wäre ebenfalls sehr gut möglich.
...
Damit hätten wir als Schnittstellen bereits analog 0 - 10 V und RS485.

Hallo Guy,
bezüglich der Schnittstellen des Powerdogs habe ich von der Fa. Ecodata GmbH eine Antwort bekommen.
Meine gestellten Fragen waren ...
(Ich mach mal copy/paste)
Hallo liebes Powerdogteam,
ich hätte mal einen paar Fragen die etwas weg von der Hausautomation sind,
aber vielleicht wichtig für Besitzer von PV und Elektroautos und die es werden wollen.
Prinzipiell wäre es wünschenswert bei kleinen EFH-Anlagen (ca.10kWp) das EV mit der erzeugten PV-Leistung zu laden.
Nun habe ich von einem Analogausgang 0-10V und einer zweiten RS-485 Schnittstelle im Powerdog gelesen .
Nun zur meinen Fragen betreffend flexibler Steuerung einer Wallbox und der Ladeleistung in Abhängigkeit der PV-Leistung:
1.Analogausgang: Regelt der analoge Ausgang seine 0V-10V proportional der produzierten PV-Leistung, oder schaltet er nur binär 0 oder 10V ?
2.RS-485: Eine softwaremäßige Möglichkeit zur flexiblen Ladung bieten z.B. Wallboxen mit RS-485 Schnittstelle an.
Ich könnte mir vorstellen, das eine über RS-485 steuerbare Wallbox, wie z.B. ein WR auch, als Auswahl inplementierbar ist. Wird im Powerdogteam über die Implementierung von steuerbaren Wallboxen mittels RS-485 in die Powerdog Fw. nachgedacht ?

Die Antwort der Fa. ecodata:
Hallo,
der Analogausgang kann mit dem neuen Funktionsbaustein modulierende LAsten regeln. Dies kann eine modulierende Wärmepumpe, stufenloser Heizstab, ein Frequenzumformer (für Lüftung etc.) oder auch ein Batterieladegerät sein.

Man kann also den Überschuß relativ genau in einen Verbraucher unterbringen.

Ein Anbindung an eine Wallbox per RS485 ist überlegenswert, jedoch ist die Nachfrage aufgrund derwenigen EV sehr gering.

Fazit:
Der Analogausgang des Powerdog regelt wohl proportional, RS-485 ist interessant aber mangels EV Nachfrage verschoben.
Das heisst das momentan die Steuerung PV-EV- mit Powerdog- nur Analog möglich wäre.
... nun bin ich halt stinkig und jetzt werde ich eine Lösung ohne die großen Loggerhersteller suchen!
Zuletzt geändert von lingley am Mi 27. Feb 2013, 03:00, insgesamt 1-mal geändert.
lingley
 

Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon molab » Di 26. Feb 2013, 19:35

...die Frage ist natürlich immer noch, wann der Powerdog welche Spannung zwischen 0-10V anlegt - oder ist das konfigurierbar?
Ich mache das bei mir über fhem (fhem.de), da kann ich selbst bestimmen, bei welcher Erzeugerleistung welche Spannung zwischen 0...10V an die Ladebox gegeben wird.

Ich finde diese Ladelösung hier übrigens klasse! Hätte selbst sogar grundsätzlich Interesse, habe aber schon etwas ähnliches bei Bettermann in Auftrag gegeben (0-10V EIngang und Ladefreigabe extern schaltbar). Ist aber auch noch nicht fertig.

Haussteuerungsseitig allerdings schon, wobei ich nicht nur den Wechselrichter auslese, sondern den Zweirichtungszähler :-) Denn so kann ich 1. auch andere Verbraucher berücksichtigen (Waschmaschine/Trockner z.B.) und 2. meinen zweiten Erzeuger (BHKW).
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon lingley » Mi 27. Feb 2013, 01:59

molab hat geschrieben:
...die Frage ist natürlich immer noch, wann der Powerdog welche Spannung zwischen 0-10V anlegt - oder ist das konfigurierbar?

Laut Aussage der Fa.ecodata ist der Analogausgang konfigurierbar und hysteresegesteuert (was auch immer das heißt).

Ich mache das bei mir über fhem (fhem.de), da kann ich selbst bestimmen, bei welcher Erzeugerleistung welche Spannung zwischen 0...10V an die Ladebox gegeben wird.

FHEM ist, soweit ich weiß, ein Hausautomations-Server für Lichter Rollos u.s.w also Sensoren und Aktoren.
was willst Du mit 0-10V an der Wallbox? Wie steuerst Du damit eine Wallbox ? und welche soll das sein ?

Ich finde diese Ladelösung hier übrigens klasse! Hätte selbst sogar grundsätzlich Interesse, habe aber schon etwas ähnliches bei Bettermann in Auftrag gegeben (0-10V EIngang und Ladefreigabe extern schaltbar). Ist aber auch noch nicht fertig.

Hast Du da mal ein paar Details ? Ich steh auf'n Schlauch wie das gemeint ist !

Haussteuerungsseitig allerdings schon, wobei ich nicht nur den Wechselrichter auslese, sondern den Zweirichtungszähler :-) Denn so kann ich 1. auch andere Verbraucher berücksichtigen (Waschmaschine/Trockner z.B.) und 2. meinen zweiten Erzeuger (BHKW).

Macht das auch FHEM ?
Hört sich alles Interessant an, ich würde es gern verstehen, aber ich blick bei Deinem Beitrag nicht durch :shock:

vg lingley
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon molab » Sa 2. Mär 2013, 16:53

...beantworte ich im Thread über Laden nach PV-Leistung, ist hier OT glaube ich.

Grüße
Georg
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon lingley » So 30. Jun 2013, 21:19

Hallo Guy,
gibt's hierzu was Neues ?
Ich bräuchte noch was Mobiles zum Laden.
Wäre da die GoingElectric EVSE geeignet ?
Dann hätte ich größtes Interesse.

vg lingley
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon Itzi » Mo 1. Jul 2013, 08:36

Ich war schon drauf und dran mir auf Basis eines solchen Controllers eine EVSE zu bauen. Hab schon diverse Überlegungen angestellt wie man alles möglichst kompakt und sicher kombinieren kann.
Aktuell habe ich mich eher zum Waren entschlossen. Die Bauteile gehen doch ein wenig ins Geld und wenn man es richtig sauber machen will ist es enorm viel Arbeit.

Ich hoffe immer noch, dass mit etwas Verzögerung von Drittanbietern (z.B. Kopp, Mennekes) was angeboten wird. Wenn nicht werde ich die Sache selbst in Angriff nehmen.
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon Guy » Mo 1. Jul 2013, 12:45

Leider gibt es noch kein Update. Zwar habe ich mittlerweile alle benötigten Komponenten, im Moment geht jedoch fast meine komplette Freizeit für die Renovierung drauf. Da bleibt für die EVSE leider keine Zeit mehr.

Nach dem Umzug - ich hoffe, das wird noch was im Juli, spätestens jedoch Anfang August - geht es dann auch mit der EVSE weiter.

@Itzi
So teuer wird das nicht. Für die Steuerung alleine liegt man bei etwa 20€. Hinzu kommen allerdings noch Schütze, FI und Co. Damit relativiert sich natürlich der Preis mancher fertiger Lösungen wieder. Wenn es nur ums Sparen geht, würde ich es nicht machen. Wer jedoch Spaß am Basteln hat und über die notwendigen Kenntnisse - wir arbeiten hier mit Netzspannung! - verfügt, der kann mit einer solchen Lösung sicher noch ein paar nette Funktionen umsetzen, die die kommerziellen Lösungen nicht bieten. Ein klein wenig Geld spart man damit trotzdem noch.
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Re: GoingElectric EVSE V0.1 Steckbrett Edition

Beitragvon Itzi » Mo 1. Jul 2013, 14:32

Stimmt schon. Hauptsächlich schreckt mich die Arbeitszeit. Und ich will mich nicht gegen Ende des Projektes ärgern weil Firma xy doch noch ein besseres und/oder günstigers Serienprodukt auf den Markt wirft.
Und die Arbeitszeit setzte ich deswegen so hoch an, weil ich das ganze Ding als Produkt entwickeln wollen würde mit allen Nebengeräuschen (CE, Doku etc.), sodass auch andere was davon haben.
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