extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steckdose

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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 22. Nov 2017, 00:02

Joeman hat geschrieben:
Habe mal ein paar Fotos vom Sicherungskasten angehängt.

Schon etwas ältere bauart.

Installier einen eigenen FI Typ A 40A / 0,03A und Sicherungsautomat C20 3 pol. mit separater Zuleitung 5 x 2,5² für die WB und lasse prüfen ob die DIAZED-Sicherungen oberhalb des Zählers min. 35A haben. Platz für den FI und den Automat ist ja vorhanden. Alles andere ist sparen am falschen Ende.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon Joeman » Mi 22. Nov 2017, 20:31

Danke für die vielen Antworten :danke:

Ich möchte aber gerne nochmal erwähnen dass ich keine Wallbox installieren möchte sondern nur eine rote CEE Steckdose mit maximal 3x16A.

Ich miete mir ab und zu ein Elektroauto um sie alle mal auszuprobieren.

Das nächste Fahrzeug wird warscheinlich ein Tesla werden den ich gerne an den 3 Phasen laden möchte.
Es müssen ja keine 11 kW Ladeleistung sein. Diese kann man ja schön runterregeln.

Zudem wird das Auto in der Nacht geladen wo in unserem Haus kaum Strom benötigt wird.

Aus diesem Grund möchte ich eine günstige und einfache Lösung haben.

Ich habe mal versucht mit Paint meine Gedanken auf ein Bild zu bekommen :lol:

Die Leitung vom FI zum Herd liegt zur Zeit als "Freiluftleitung" Keller.
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 22. Nov 2017, 20:56

Joeman hat geschrieben:
Ich möchte aber gerne nochmal erwähnen dass ich keine Wallbox installieren möchte sondern nur eine rote CEE Steckdose mit maximal 3x16A.

Das ist egal. Auch die CEE16 muss mit einem 30 mA FI TypA abgesichert werden. Dein Fi hat aber 500mA. D.h. vor der CEE16 ist in jedem Fall noch 30mA FI zu installieren.
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon Joeman » Mi 22. Nov 2017, 21:34

ecopowerprofi hat geschrieben:
Joeman hat geschrieben:
Ich möchte aber gerne nochmal erwähnen dass ich keine Wallbox installieren möchte sondern nur eine rote CEE Steckdose mit maximal 3x16A.

Das ist egal. Auch die CEE16 muss mit einem 30 mA FI TypA abgesichert werden. Dein Fi hat aber 500mA. D.h. vor der CEE16 ist in jedem Fall noch 30mA FI zu installieren.


Also wenn ich das richtig verstehe sollte die gesamte Hauselektrik mal erneuert werden :D


Aber ist dies in folgender Kombination erlaubt ?

Fehlerstromschutzschalter (500mA) ---> Kabel ---> Verteiler ---> Fehlerstromschutzschalter mit Leitungsschutzschalter (30mA, 16A) ---> Kabel ---> CEE Dose 3x16A
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon kub0815 » Mi 22. Nov 2017, 21:43

Wird dieser urlalt Fi für irgenteiner Gerät gebraucht? Wenn nein würde ich ihn auf jedenfall in Rente schicken. Und mir zwei neue FIs einbauen lassen.

Zum Elektroauto ausprobieren reicht eine normale Steckdosen genauso gut!
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 22. Nov 2017, 23:00

Joeman hat geschrieben:
Also wenn ich das richtig verstehe sollte die gesamte Hauselektrik mal erneuert werden

Hab ich das geschrieben ?? Ich glaube nicht. Nur vor der neuen Steckdose muss gemäß aktuelle VDE-Vorschriften einen FI mit 30 mA eingebaut werden. Der Rest kann bleiben wie er ist. Der Bestandsschutz lässt grüßen.

kub0815 hat geschrieben:
Wird dieser urlalt Fi für irgenteiner Gerät gebraucht?

Ein uralt 500mA FI ist immer besser als gar kein FI (wenn er funktioniert). Aber ein FI ist kein Geräteschutz sondern ein Personenschutz. In manchen Fällen kann man einen 30 mA gar nicht einsetzen. Bei sehr langen Erdkabeln kann der 30 mA FI auf Grund der kapaziven Ableitung zur Erde auslösen. Für die Industrie gibt es sogar FIs mit 1000 mA.
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon kub0815 » Mi 22. Nov 2017, 23:59

Ich hab hab mir das Mal so gemerkt ≤30 mA Personenschutz und die mit höheren strömen sind Brandschutz meiner Meinung nach sollte wenn eh ein Elektriker vor Ort ist der alte Fi auch getauscht werden....
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon ecopowerprofi » Do 23. Nov 2017, 07:47

kub0815 hat geschrieben:
die mit höheren strömen sind Brandschutz

Sicheren Brandschutz gibt es nur bis 100 mA.
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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon eDEVIL » Do 23. Nov 2017, 09:48

kub0815 hat geschrieben:
Ich würde da Mal einen richtigen Elektriker kommen lassen weil das war bestimmt keiner der so eine Wäscheline hinterlässt.

Jep, echt heftig :o :shock:

ChristianF hat geschrieben:
- Eigene Absicherung über FI und 3x Automat B16A, besser K16A

Besser einen dreiphasigen Automat. Es gibt Fahrzeuge, die bei Ausfall einer Phase sehr destruktiv darauf reagieren.

20A/25A dreiphasuig sind dann für das ganze Haus oder welche Hauptsicherungen sind da verbaut?

Da sollte man ein bischen Aufgeräumt werden und modernisiert, wie z.B. der Hauptschalter. Im Prinzip müsste unter den Zähler auch noch eine Zählervorsicherung, was dann i.d.R. ein SLS ist.
Gibt es noch irgendwo unterverteilungen oder sind das alle "Sicherungen" im Haus.

Am besten alten FI raus und dafür 3 neue FI-A mit 30ma und schauen, wie man die am besten aufs haus aufteilen kann.
ein FI-A ist dann für die CEE16
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"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: extra Sicherungen bzw. zusätzlichen FI vor CEE 16A Steck

Beitragvon ChristianF » Do 23. Nov 2017, 10:06

ecopowerprofi hat geschrieben:
ChristianF hat geschrieben:
Drehfeld beachten

Die in den Fahrzeugen verbauten Ladegeräte ist das Drehfeld egal.


Es wird eine CEE installiert. Wie garantierst Du, dass nicht ein im/am Haus arbeitender Handwerker zB eine Kreissäge oder Ähnliches daran anschließt? Wenn ich zB an meine Frau denke, die keine Ahnung hat: Handwerker sagt "ich brauch so ne Steckdose" würde sie sofort sagen "Ja ich steck das Auto raus, dann können sie da ran".

ecopowerprofi hat geschrieben:
ChristianF hat geschrieben:
was für ein Auto es am Ende wird

Ist für die Installation absolut irrrelevant.

Irrtum. Ein mit 22kW ladender Zoe an einer 16A CEE macht bestimmt richtig Spass. Das Auto bekommt nicht mit, wie gut die Installation und Absicherung ist. Wenn dem Ladegerät gesagt wird, du kannst mit 22kW laden, dann tut es das im Zweifelsfall auch. Und es gibt genug Ladegeräte, an denen man die Ladeleistung einstellen kann, ohne dass die vorgelagerte Installation berücksichtigt wird. Wer weiß, wie schnell sich das ändert? Wir haben unsere Ladeinfrastruktur auch auf einphasig 16A ausgelegt und ändern es nun auf dreiphasig.

ecopowerprofi hat geschrieben:
ChristianF hat geschrieben:
3,6 oder 7,2kW lädt, wäre noch zu schauen was zum Thema Schieflast zu sagen ist

Das haben die Autobauer mit den Stromversorgern geklärt und brauchen wir nicht mehr drüber nachdenken. Die Schieflast gilt sowieso nur für den Einzelverbraucher und nicht fürs ganze Haus.

Also mein Netzbetreiber war durchaus interessiert als es um die Installation des Ladesystems ging. Hier im Forum konnte man schon oft lesen dass Netzbetreiber eine Ladestation als meldepflichtigen Verbraucher ansehen (ob das Sinn macht oder nicht, sei dahingestellt; eine CEE32 mit einem schaltbaren Verbraucher dahinter ist aus meiner Sicht netzseitig betrachtet nichts anderes und muss nicht angemeldet werden.)
Zum Thema Schieflast: aus meiner Sicht gilt die Schieflast nicht gegenüber anderen Verbrauchern, sondern gegenüber anderen Aussenleitern (max. 4600VA). Wieviel bei einem mit 16A ladenen Auto da noch übrig bleibt, kann jeder selbst errechnen. Ob da noch Luft für einen Staubsauger oder einen Fön ist? Vom i3 mit 7,4kVA einphasig reden wir da mal lieber gar nicht erst, aber "Das haben die Autobauer mit den Stromversorgern geklärt". Is richtig. Nen Scheiss haben die.

Empfehlung zur Lektüre (wenngleich noch nicht final): https://www.vde.com/de/fnn/themen/tar/t ... -ar-n-4100

Ende vom Lied: warum relativierst Du hier die Empfehlung, sich an Normen und Standards zu halten mit dem Hinweis, dass das alles nicht nötig sei? Du bist doch Elektrikermeister, oder? Mir wurde in der Ausbildung immer gesagt "Normen und Standards haben ihren Sinn. In ein paar Jahren kann sich niemand mehr dran erinnern, was man weswegen anders gemacht hat, und die normale Benutzung und erst Recht die Fehlersuche können gefährlich werden." Ich habe das anfangs belächelt, weiß aber heute aus eigener schmerzvoller Erfahrung, dass es richtig so ist.
Viele Grüße,
Christian
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