Ein FI Typ B für mehrere Keba?

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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon enabler » So 17. Sep 2017, 19:54

EVduck hat geschrieben:
@enabler: Ja, ich habe schon 100000de damit verdient, dass ich Leuten überteuerte FIs aufgeschwatzt habe, die keinerlei Sicherheit bringen.

Genau das meinte ich.

Sagt mir nur bitte, wo ihr Ladestationen angeschlossen habt, damit ich sie meiden kann. Nicht weil ich Angst habe, sondern well ich euren Blödsinn nicht unterstützen will.

"Ach?" (https://www.youtube.com/watch?v=sFfa43ul8lQ Loriot).

Anders formuliert: Du willst also normkonform errichtete und abgesicherte Stationen nicht anfahren, weil Du mit deren Umsetzung nicht einverstanden bist?
Ehm, ..., das muss jetzt für aussenstehende keinen Sinn machen, oder?

Frei nach Deiner Signatur: Ich will und finde deshalb (normkonforme) Wege, die Elektromobilität durch Ausbau der Infrastruktur voranzutreiben. Aber man kann natürlich weiterhin Gründe finden, diese nicht zu nutzen.

@Guy: könnte man vielleicht für EVDuck in der Stromtankstellen-Datenbank ein weiteres Feld einfügen? Vielleicht "Norm- aber nicht EVDuck-konform"?
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon JoDa » So 17. Sep 2017, 20:05

Doppelposting
Zuletzt geändert von JoDa am So 17. Sep 2017, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon JoDa » So 17. Sep 2017, 20:06

EVduck hat geschrieben:
... Genauso wie früher, als die 30mA FIs fürs Bad eingeführt wurden, DAS war eine Goldgrube! Ich rutsche heute noch vor Dankbarkeit auf den Knien! Die klassische Nullung reicht doch völlig aus!


Wenn ein Haartrockner ins Bad fällt ist weder die "klassische Nullung" noch ein "FI" ein ausreichender Schutz.
Heutige Badewannen (Emailiert oder aus Sanitäracryl) mit Kunsstoffroh als Abfluss können den Fehlerstrom nicht zur Erde ableiten, wodurch der FI nicht auslöst. Der Strom im Wasser bzw. im menschlichen Körper kann jedoch den Menschen töten!
Bei geerdeten Badewannen ist der Fehlerstrom so groß, das der FI nicht schnell genug auslöst! Aus diesem Grund wurde die Vorschrift der Zwangserdung der Badewannen-Abflussrosette (aus Metall) wieder aufgehoben.
Daher ist dies Unfall in Deutschland nach wie vor die Hauptursache von tödlichen Stromunfällen bei Kindern.
Die Eltern werden dann wegen Verletzung der Aufsichtspflicht angeklagt!

In den USA müssen Föhns zusätzliche Schutzmaßnahmen aufweisen.
Unbenannt.jpg
Da die alten Föhns noch weiter benutzt wurden dauerte es 7 Jahre bis die Anzahl der Toten pro Jahr auf nahezu Null zurückgegangen war.

Quelle: Detailinformationen zum sicheren Haartrockner
https://www.baua.de/DE/Angebote/Publika ... onFile&v=1
Zuletzt geändert von JoDa am Di 19. Sep 2017, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon ecopowerprofi » So 17. Sep 2017, 21:44

JoDa hat geschrieben:
Detailinformationen zum sicheren Haartrockner

Sehr interessantes Dokument. Die Argumentation zur Erhöhung der Sicherheit durch konstruktive Maßnahmen wie allpoliges Schalten und mitführen des Schutzleiters zum Gerät sind nachvollziehbar und logisch. Das gilt aber für die mobile Haartrockner. Es wird zwar auch in der WB gemacht aber der kleine Unterschied besteht darin, dass man das Auto garantiert nicht in der Hand hat und/oder ins Badewasser fällt, wenn man in der Badewanne sitzt. Da der Schutzleiter zum Fahrzeug und damit die sichere Erdung der Karosserie durch das CP-Signal überwacht wird, kann man min. 99,99% der möglichen Ursachen für Todesfälle mit dem Haartrockner beim Auto ausschließen auch wenn man kein FI vor der WB installiert.

Die Argumentation mit dem Haartrockner für die Installation eines FI's in Zusammenhang mit einer WB ist schlicht falsch.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon eDEVIL » Mo 18. Sep 2017, 08:52

Grundsätzlich stellt sich für mich die Frage, warum man die Gleichfehlerstromerkennung nicht ins eAuto integriert.


P.S. Fönen sich die Kinder die Haare allein selbst im BAd oder läßt man den Fön angesteckt irgednwo im Bad herum liegen???
Anwärtern für den v kan man eh nich helfen... :geek:
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon EVduck » Mo 18. Sep 2017, 09:17

enabler hat geschrieben:
@Guy: könnte man vielleicht für EVDuck in der Stromtankstellen-Datenbank ein weiteres Feld einfügen? Vielleicht "Norm- aber nicht EVDuck-konform"?

Damit bin ich 'raus. Ich habe keinen Bock mehr auf solche persönlichen Angriffe. Schließt eure Boxen an, wie ihr wollt. Meinetwegen mit Klingeldraht. Erzählt dann allen wie toll ihr dadurch die Emobilität enabled.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 18. Sep 2017, 09:34

eDEVIL hat geschrieben:
Grundsätzlich stellt sich für mich die Frage, warum man die Gleichfehlerstromerkennung nicht ins eAuto integriert.

Ein vernünftiger Ansatz. Bei vielen Fahrzeuge ist der aber auch gar nicht erforderlich, weil ein Gleichfehlerstrom nicht möglich.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon Heincaid » Di 19. Sep 2017, 08:14

eDEVIL hat geschrieben:
Grundsätzlich stellt sich für mich die Frage, warum man die Gleichfehlerstromerkennung nicht ins eAuto integriert.


Klingt für mich nicht sinnvoll, eine Überwachung in genau das Gerät einzubauen, welches überwacht werden soll. Sollte hier ein Schaden vorliegen, wäre die entsprechende Komponente womöglich ebenfalls betroffen. Mal abgesehen davon, dass im Zweifel der Weg vom Stromverteiler zum Gerät dadurch nicht geschützt ist.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon ecopowerprofi » Di 19. Sep 2017, 08:28

Heincaid hat geschrieben:
Sollte hier ein Schaden vorliegen, wäre die entsprechende Komponente womöglich ebenfalls betroffen.

Naja, man muss eine Sicherheitsfunktion so konstruieren, dass die nicht von dem zu überwachenden Gerät beeinflusst werden kann. Ein Grundprinzip jeder Überwachungseinheit.

Heincaid hat geschrieben:
Mal abgesehen davon, dass im Zweifel der Weg vom Stromverteiler zum Gerät dadurch nicht geschützt ist.

Wo soll auf dem Weg ein entsprechender Fehler auftreten. Etwas zu überwachen was gar nicht auftreten kann ist unsinnig.
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Re: Ein FI Typ B für mehrere Keba?

Beitragvon eDEVIL » Di 19. Sep 2017, 11:24

ecopowerprofi hat geschrieben:
eDEVIL hat geschrieben:
Grundsätzlich stellt sich für mich die Frage, warum man die Gleichfehlerstromerkennung nicht ins eAuto integriert.

Ein vernünftiger Ansatz. Bei vielen Fahrzeuge ist der aber auch gar nicht erforderlich, weil ein Gleichfehlerstrom nicht möglich.

Nicht möglich würde ich nicht sagen, aber bei einphasig ladenden Fahrzeugen reicht der normale Typ A FI in der installation.

Infrastrukturseitig w+rde des die kosten deutlich senken und der ZOE-Drehstromlader ist ach mit dem Zusätzliche FI-B konkurrenzfähig. Wenn mand a etwas ändert, kann man gleich noch einen Filter einbauen und die Zickerei abgewöhnen :mrgreen:
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