CEE versus Typ2 Ladestation

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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon flow2702 » So 13. Nov 2016, 13:55

rolandp hat geschrieben:
@ flow2702 ,

woher hast Du den die Typ2 Aufputzdose und was verwendest Du als Regelung ?


Roland


Die Aufputzdose ist die bereits Zitierte.
Regelung ist die EM-CP-PP-ETH von Phoenix Contact, z.B.: https://www.conrad.de/de/emobility-ladesteuergeraet-em-cp-pp-eth-phoenix-contact-2902802-554895.html
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon flow2702 » So 13. Nov 2016, 13:57

electrified hat geschrieben:
flow2702 hat geschrieben:
Wenn es noch bedienerfreundlicher sein soll, am besten mit festem Kabel.

Die restliche Technik dann irgendwohin, wo sie nicht stört, dazu noch irgendwo nen Schlüsselschalter, und gut.

Auf jeden Fall würde ich zu Typ2 raten, wenn du jedes Mal nach dem Laden Kabel UND mobile Ladebox zusammenräumen musst, ist das echt nervig.

So eine CEE-Dose kann man ja auch immer zusätzlich montieren, das kostet keine 20 Euro.


OK so ganz verstehe ich jetzt nicht was Du favorisierst?
CEE mit JB2 weil flexibel oder Typ2 mit Kabel weil benutzerfreundlich?
:?:


Auf jeden Fall Typ2 - optimalerweise mit Kabel, falls das aus irgendwelchen Gründen nicht geht, dann halt nur die Dose. Was ich sagen wollte - du brauchst die Typ2-Dose und die "Wallbox" nicht notwendigerweise als Einheit betrachten, Regelung und Anschluss lassen sich auch gut trennen.

CEE allenfalls zusätzlich, falls man mal die Kreissäge etc. anschließen will oder als Backup.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon rolandp » So 13. Nov 2016, 13:59

Hallo flow2701,

danke für die Info. Der Preis ist für den Phönik Hutschienencontroller nun zwar günstiger gewworden, aber den Simple EVSE 1.1 Controller preislich zu schlagen wird sicher schwer zu sein.

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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon HubertB » So 13. Nov 2016, 20:28

Das Gehäuse gibt es auch eine Nummer grösser, das ist Standardkram. Hab meins bei eBay geschossen.
Auf dem Foto rechts neben dem Garagentor.
http://www.goingelectric.de/stromtankst ... e-1/13486/
Da könnten Controller und Schütz evtl. noch reinpassen wenn man eng baut.
Ich hab die Größe genommen weil ich nach hinten durch die Mauer gegangen bin und sicher gehen wollte das es von der Tiefe passt.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon Gluehbert » Mo 14. Nov 2016, 21:25

Moin!

Die Typ-2-Steckdose aus dem Link von barneby hat keine Verriegelung, sehe ich das richtig?
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon electrified » Mo 14. Nov 2016, 22:28

JoDa hat geschrieben:
Vermute, du möchtest damit einen neuen BMWi3 mit 3*16A*230V=11kW laden.

Yup.

JoDa hat geschrieben:
Vermute weiter, du weist das zum BMWi3 bereits ein Ladekabel mit max. 12A*230V=2,7kW mitgeliefert wird.

Yup, aber das langt im Winter nicht wenn ich morgens mit einem vorgewärmten und vollgetankten Auto losfahren will.

JoDa hat geschrieben:
Vermute weiter, du hast nicht vor an CEErot auswärts zu laden. Stattdessen hast du vor (wenn überhaupt) ein Typ2-Ladekabel zum auswärts laden zu kaufen.

Typ2 ist ein MUSS, aber das bekomme ich eh vom Händler. CEErot als Notlösung für unterwegs finde ich sehr wichtig. Die finde ich selbst auf dem Land an jedem Bauernhof und an jeder Handwerker-Werkstatt. Wenn die einzige Ladesäule im Umkreis dann halt gerade mal defekt ist, kann ich einem Bauern immer noch nen Zehner in die Hand drücken für ein bisschen "tanken". Ob ich das wirklich jemals brauchen werde weiss ich nicht, vielleicht ist es auch nur meine "Reichweitenangst".

JoDa hat geschrieben:
Wenn meine Vermutungen richtig sind, dann empfehle ich dir für deine geschilderten Rahmenbedingungen einen Tesla Wall Connector

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar, danke für den Tipp. Leider kenne ich keine Tesla-Fahrer, da muss ich erst mal rumfragen.
Die günstigsten Optionen die ich gefunden hab (mit Kabel):
Ratio (599,-): http://www.ladesystemtechnik.de/ratio-w ... kw-114?c=9
ecoLoad von Perdok (479,-): http://www.perdok.homepage.t-online.de/shop/index.htm
Sind aber nicht so schick wie das Tesla Ding.

JoDa hat geschrieben:
Die Rechnung für die Montage einer Wallbox ist sowieso förderbar. Vermute die Förderstelle wird auch die Materialkosten (Kabel, FI TypA, LS TypC, ... ) als förderbare Kosten anerkennen.

Ja, die Förderung der Stadt München ist für 20% der Gesamtsumme (also alle Kosten inklusive Material, Wallbox und Arbeitsaufwand vom Elektriker). Müsste also kucken ob ich die Rechnung ohne Namen bekomme, Barverkauf oder so.

JoDa hat geschrieben:
Eine Eigenbaulösung wie von barneby angedacht, mit ca. 300€ (ca. 400€ mit Typ2-Kabel statt Typ2-Dose) Materialkosten finde ich auch sehr interessant, wenn man selbst ein Elektriker ist. ;)

Ja ich hab mich eh schon die ganze Zeit gefragt was in den Wallboxen so drin ist, wenn in den einfachen Varianten schon keine Sicherung, FI, Stromzähler, RFID Schalter, etc. mehr drin ist.
Ich weiss zwar an welchem Ende man einen Lötkolben anfassen muss, aber mit Starkstrom ist mir selber basteln doch etwas zu heikel.
;)
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon electrified » Mo 14. Nov 2016, 23:23

flow2702 hat geschrieben:
Auf jeden Fall Typ2 - optimalerweise mit Kabel, falls das aus irgendwelchen Gründen nicht geht, dann halt nur die Dose.


OK danke - jetzt hab ich das kapiert. Im wesentlichen eine "Eigenbau" Wallbox.
Da müsste ich mal den Elektriker fragen ob er das macht, selber ist mir das zu heikel. Das Phoenix contact Ding sieht ja aber sehr einfach aus, das sollte er wohl hinbekommen auch wenn er von Elektroautos keine Ahnung hat - ist ja eigentlich alles perfekt beschriftet.
8-)

Aber dann wäre es eine gute Lösung, da voll förderfähig weil es die Anforderungen der Typ2 Standards erfüllt und trotzdem recht günstig. Und hat den großen Vorteil das man sich alles so zusammenstellen kann wie man mag.
Also Gehäuse so groß das man das Kabel bei nichtgebrauch regensicher da rein bekommt und abschliessen kann, damit ist es auch Kinder/Vandalensicher verstaut.

Also wenn ich das überschlage:
- Standard Schaltschrank IP54 von Ebay 30x25x15: 35 Euro
- EM-CP-PP-ETH von Phoenix Contact: 270 Euro oder EVSE Kit 55 Euro plus noch? (da braucht man noch irgendwelche Relais?)
- 4m Kabel und Typ2 Stecker, ggf. Kleinkrams: 180 Euro

Allerdings: mit dem Phoenix bin ich schon fast bei 500 Euro, schenkt sich dann zu einer günstigen Fertiglösung oder dem Tesla Wall connector nicht mehr viel. Wobei ich den nicht abschliessen kann und das Kabel hängt immer draußen.
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon barneby » Di 15. Nov 2016, 11:08

Gluehbert hat geschrieben:
Die Typ-2-Steckdose aus dem Link von barneby hat keine Verriegelung, sehe ich das richtig?

Richtig !
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon JoDa » Di 15. Nov 2016, 11:26

+1 @electrified

Habe auch "sicherheitshalber" eine Ladelösung mit CEErot-Stecker gekauft, weil bei uns am Land jeder eine CEErot-Dose in der Garage hat.
Markenprodukte (NRGKick, JB2) kosten da um die 1000€, von tschechischen Herstellern (z.B. EVSELECT ohne FI) bekommt man diese um die Hälfte. Wenn du möchtest kannst du dann die CEE-Dose und das Kabel in einen versperrbaren wetterfesten Schaltschrank (bei ebay um 40€) unterbringen.
Aber wenn du hier im Stromtankstellenverzeichnis die öffentlichen Ladestationen ansiehst, wirst du erkennen das man heute mobil mit Typ2 das Auslangen findet.

Die von dir genannte ecoLoad von Perdok um knapp 500€ ist IMHO unschlagbar günstig! (Wie gesagt, hat man bei einer vergleichbaren Eigenbaulösung ca. 400€ an Materialkosten.) Wie gesagt, kannst du auch diese in einem passenden Schaltschrank unterbringen.

Aber IMHO brauchst du keine Beratung mehr, musst dich nur mehr entscheiden. :thumb:
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Re: CEE versus Typ2 Ladestation

Beitragvon electrified » Mo 3. Jul 2017, 22:36

JoDa hat geschrieben:
Aber IMHO brauchst du keine Beratung mehr, musst dich nur mehr entscheiden.


Ja, hier jetzt endlich meine Lösung und Erfahrungswerte:

Auto: BMW i3 mit AC Schnellladeoption
Wallbox: Typ 2 mit 5m Kabel, 11 kW EcoLoad von Perdok: 509 Euro (inkl Versand)
Montage vom Elektriker inkl. Material (28m Kabel, Sicherung, FI): 609 Euro
Förderung der Stadt: 20%

Ich finde das eine recht günstige Lösung, selber machen wird kaum billiger weil das meiste Materialkosten sind.

Erfahrung:
Funktioniert super. Kabel raus, einstecken, lädt. Keine RFID Karte oder sowas, kein Schnickschnack.
Der Ladestart wird sowohl an der Wallbox mit grüner Lampe als auch am Auto visuell angezeigt, und man hört den Schalter auch.

Das Ganze ist in einem Blechschrank und damit extra nochmal vor der Witterung geschützt, das passt auch das Kabel gut rein. 5m langt dicke auch zu den Nachbarstellplätzen - ist fast etwas zu lang weil ich das eigentlich nicht brauche und das Kabel hat auch Gewicht! So grad noch an der Grenze zum unhandlich sein, länger wäre zu schwer.
Man kann es auch gut in den Schrank stopfen wenn man keine Lust zum sauber aufrollen hat und dann ist es aufgeräumt. ;)

Bild

Technik:
Ist eigentlich recht einfach, die Ladeelektronik für die Steuerung und der Schütz-Schalter der den Strom nur freigibt wenn das Auto dran hängt (sonst ist kein Strom auf dem Stecker).
Bild

Hängt bei uns im Keller auf dem normalen Stromzähler für die Wohnung (8 Parteien im Haus), jede Wohnung hat eine Leitung die 3x32 Ampere kann mit eigenen Stromzähler. D.h. laden mt 3 x 16 Ampere geht prima auch mit weiteren Stromverbrauchern im Haushalt - wir achten da nie drauf und es ist auch noch nie die Sicherung rausgeflogen.

Ergänzend: der FI ist ein Typ A (mein Elektriker meint den Typ B braucht man nicht).
Bild

Ich hab das jetzt seit einem halben Jahr - funktioniert prima und ist sehr bedienfreundlich, auch das man kein Kabel in den Kofferraum oder Frunk hin-und-her wursteln muß, das Kabel hängt immer da.
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