Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon different » Mo 30. Okt 2017, 17:18

Und mit UV meinst Du...?

Kann ich das eigentlich irgendwie selbst messen/herausfinden wie die Leitung belegt sind oder muss da der schon angesprochene Elektriker her?
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon Dachakku » Mo 30. Okt 2017, 17:22

UV = Unterverteilung .

Kannst du. Geh mal zur UV und schau mal ob da ein Automat mit "Garage Steckdose" (oder so) beschriftet ist. Den klappst du raus.
Nun schaust du nach ob irgendwo der Saft fehlt. Nimm dir noch ein Gerät mit Stecker mit und prüf die Dose in der Garage.

Wenn dann diese Dose Tot ist und ALLES ANDERE geht = Super, Treffer, Wallbox bestellen 8-)

Weniger gut : Wenn die Dose tot ist, die Gefriertruhe und das Licht in der Garage auch, dann ist Shit...

Wenns NUR das Licht ist was "fehlt" und es hat wenig Leistung ( 10-20 Watt LED oder so ) , dann klappt es auch noch wenn dein Elektriker eine WB setzt und das Garagenlicht da mit an klemmt.
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon different » Mo 30. Okt 2017, 17:47

Nun war ich gerade unterwegs und hab im ganzen Haus keine UV gefunden mit der unsere Garage geregelt wäre... Das finde ich aber schon noch raus.

Aktuell habe ich dort "nur" einen Garagentorantrieb und ein Licht drin. Ich hoffe auf zwei unterschiedliche Leitungen aber das muss mir der Bauherr bzw. der Elektriker des Bauherren sicherlich sagen können. Nun lassen wir die zwei Feiertage mal durchs Land ziehen und ab Donnerstag häng ich mich da wieder dran.

Vielen Dank bisher schonmal, ein Stückchen schlauer bin ich schon.
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon Dachakku » Mo 30. Okt 2017, 18:20

Garagenanlage, mehrere Garagen, Gemeinschaftsstrom in den Garagen ? Absicherung "sonst wo" ?

Wäre kontraproduktiv für eine WB, allerdings :twisted: zum Laden über 10-12A Ziegel super, der Strom geht durch Alle :lol:

:thumb:

In dem Fall natürlich den Ball flach halten ;)
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon different » Mo 30. Okt 2017, 18:22

Nein, es ist wirklich nur ein Hallogen-Licht (kann schnell gegen LED getauscht werden) und der Garagenantrieb selbst. Mehr Verbraucher sind nicht in der Garage.

Hoffen wir auf möglichst viele getrennte Leitungen und somit das beste :)
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 30. Okt 2017, 19:22

Der Garagenantrieb hat kaum einen Strombedarf. Kann man vergessen. Auch das Lämpchen egal ob Halogen oder LED.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon UliK-51 » Mo 30. Okt 2017, 20:56

Hallo- habe mal bei meinem Haus (von 1976) in Garage und Sicherungskasten nachgeschaut. Die Einrichtung wurde damals von Elektrikern erstellt und von einem Meister abgenommen.

In der Garage ist eine CEE 16A Steckdose mit 5 x 2,5 mm2 , abgesichert mit 3 x 25 A.

Zu einem nicht mehr benötigten Durchlauferhitzer mit 23 kwh jenseits der Garagenwand (Durchbruchmöglichkeit fürs Kabel!) führt eine 4 mm2 Leitung. Abgesichert ebenfalls mit 3 x 25 A.

Was kann ich mit den vorhandenen Installationen anfangen lassen? Mein Wunschfahrzeug wäre ein einphasenladender Ioniq.

Grüße
Uli
Ioniq electric.
Was ich heute kann besorgen, ...mach ich gar nicht oder morgen.
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 30. Okt 2017, 21:37

Nimm eine WB mit CEE16 Stecker und steck diese in die vorhandene CEE-Steckdose und gut ist es. Fast die Hälfte der von uns gelieferten WB werden wg. einer bereits vorhandene CEE-Steckdose mit CEE-Stecker ausgerüstet. Die Kosten für eine neue Zuleitung steht in keinem Verhältnis zum Aufpreis für einen CEE-Stecker mit Kabel ab 30€ (je nach Leistung).
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon Langsam aber stetig » Mo 30. Okt 2017, 22:16

different hat geschrieben:
Mehrfamilienhaus 2014 gebaut; Wohnung im Erdgeschoss mit anliegender Garage an der Hauswand; Küchenwand mit Starkstrom-Anschluss ist anliegend zur Garagenwand und könnte ggf. genutzt werden.

Aktuell haben wir noch kein Auto mit Elektro-Antrieb, wollen nun zuerst die Infrastruktur vorbereiten bevor wir uns das entsprechende Auto zulegen.


Warum? Werden jetzt sowieso Umbauten durchgeführt? Ansonsten würde ich mit dem Einbau der Infrastruktur warten, bis das Elektroauto gekauft ist. Für fast alle ist prinzipiell die Ladung per Schuko und mitgeliefertem Ziegel ausreichend. So kann man dann zumindest einmal abwarten, wie man das Auto benutzt, und dann entsprechend installieren. Der Markt für Elektroautos wächst momentan auch stark; in einem Jahr gibt es vielleicht schon mehr Optionen.

Wenn sowieso umgebaut wird, würde ich eine 5-adrige Leitung legen lassen, die auf eine Dauerbelastung von 3 mal 32 A ausgelegt ist. Was genau benötigt wird, berechnet der Elektriker. Ob man an diese Leitung dann eine Wallbox anschließt, oder eine CEE-32-Steckdose anbaut, ist dann Geschmackssache.

Wenn ich in Deiner Situation ein Auto mit nur einphasigem Lader kaufe (gibt es ja viele), würde ich vielleicht nur den Schuko-Stecker durch einen CEE16 blau ersetzen, wenn die Leitung nicht zu knapp bemessen ist. Dies wäre sehr günstig, und wenn dann in 5-10 Jahren der Kauf des nächsten Elektroautos ansteht, kann man immer noch frei entscheiden, was man nimmt.
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Re: Anfängerfrage: Bringt Starkstrom etwas vs. Schuko?

Beitragvon bluedrift » Mo 30. Okt 2017, 22:42

Langsam aber stetig hat geschrieben:
Wenn sowieso umgebaut wird, würde ich eine 5-adrige Leitung legen lassen, die auf eine Dauerbelastung von 3 mal 32 A ausgelegt ist. Was genau benötigt wird, berechnet der Elektriker. Ob man an diese Leitung dann eine Wallbox anschließt, oder eine CEE-32-Steckdose anbaut, ist dann Geschmackssache.


Dem würde ich mich absolut anschließen, ein ordentliches Kabel mit vernünftigem Querschnitt kostet nicht viel und ist für alle zukünftigen Szenarien sinnvoll, auch wenn du im Moment z.B. nur eine Phase mit 16A nutzen kannst.

Ein Grund warum in jedem Fall eine dreiphasige Verkabelung sinnvoll ist..... auch wenn die neueren Autos vermehrt nur noch einphasig laden können wird es vermutlich in wenigen Jahren vernünftige DC Schnell-Lader um kleines Geld geben, die benötigen dann jedenfalls einen dreiphasigen Anschluss. Derzeit sind die Dinge noch für den Heimgebrauch unerschwinglich (3 oder 4 oder noch mehr tausend Euro aufwärts), aber in ein paar Jahren kannst du das Ding vermutlich um einen Bruchteil kaufen, da wäre es dann schade wenn man extra neu verkabeln muß. Mit solchen zukünftigen DC Ladern könntest du dann z.B. mit einem dreiphasigen 16A Anschluß mit 10kW laden (BTW noch dazu mit den technischen Vorteilen der besseren Ladeprotokolle, da weiß das Ladegerät z.B. wie der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist, was bei Typ1 oder Typ2 nicht möglich ist)

==> take home message.... ordentliche 5adrige Verkabelung, alles andere ist dann sehr leicht zu ändern 8-)
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