AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Jogi » Fr 30. Okt 2015, 00:34

Grejazi hat geschrieben:

2. Störung bei Lüftung
Ich muss zugeben, dass ich selber es nicht weiß - vielleicht kann aber jemand anders für Aufklärung sorgen, ansonsten werde ich im nächsten Sommer mal selber kontrollieren.
Gibt es Fahrzeuge, wie z.B. den Fluence, der über den 3V-Pegel eventuell eine externe Kühlung anfordern?
Oder ist das wie beschrieben ein reine Lüftungsfunktion für Lüfteranforderung beim laden von ausgasenden Akkus?

Die Lüftungsanforderung startet einen ggf in der Ladesäule vorhandenen Lüfter.
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.
Jogi
 
Beiträge: 3489
Registriert: Di 3. Apr 2012, 19:22

Anzeige

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Grejazi » Fr 30. Okt 2015, 01:13

@Jogi
Warum sollte das Fahrzeug/BMS einen Lüfter "in der Ladesäule" starten?
Das Fahrzeug interessiert nicht im geringsten was in der Ladesäule passiert - zudem besteht keine Notwendigkeit bei AC-Ladung einen Lüfter IN der Ladesäule zu verbauen.
Renault Fluence ZE - Betty Blue - 392V am Morgen
40.000km SOH:101%
Produktionsdatum 12.12.2012
EZ: 06/2014 Erwerb 08/2014 mit 100km
Benutzeravatar
Grejazi
 
Beiträge: 128
Registriert: Do 4. Sep 2014, 12:23
Wohnort: 47447 Moers

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon ATLAN » Fr 30. Okt 2015, 01:41

Bezueglich Lüfter: Hier gehts um eine Garagenzwangsbelueftung, aus der Zeit der Bleiakkus, Stichwort Knallgasbildung. Heute eigentlich nicht mehr von Relevanz.

MfG Rudolf
Ab 18-11-2013 Fluence, seit 16-6-2015 MS 85D, seit 16-6-2017 MX 90D :-D Gratis SuC gefällig? :) http://ts.la/rudolf798
Benutzeravatar
ATLAN
 
Beiträge: 2184
Registriert: Fr 9. Nov 2012, 22:45
Wohnort: Wien

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Michael_Ohl » Fr 30. Okt 2015, 01:44

Als ich nach einem für mich brauchbare Ersatz für den Renault Backstein gesucht habe, habe ich aus der für mich für Analogtechnik zu komplexen Anforderung eine Mikrochip PIC Basierte Lösung entworfen. Besteht km einfachsten Fall aus einem 12F865 8 Pin Mikrocontroller, Netz Trafo, Brückengleichrichter, Siebelko 12V und 5 V Spannungsregler, zwei Transistoren und etwas Hünerfutter. Getestet mit ZOE, Kangoo, und E-Up. Software ist funktional aber Bananenware könnte noch etwas Reifung vertragen.
Portiert habe ich auch auf einen 16 Pin PIC16F um mit einem Poti von 6A bis 32A fast Stufenlos zu können. Im Moment hänge ich an einer Drehstromversion mit Strommessung und Display mit PIC 18F45x.

Wenn jemand Lust hat daran mitzuwirken können wir gern ein Projekt daraus machen.
Ich sehe einen open source Lösung etwas anders und bin gegen Zugangsbeschränkungen. Es gibt übrigens noch eine PIC basierte open Lösung eines Versandhändler die nur leider nicht Lieferbar ist.
Meine bis Dato drei gebauten Boxen sind noch Lochraster basiert.

mfg
Michael
Michael_Ohl
 
Beiträge: 1151
Registriert: So 1. Mär 2015, 23:58

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Badenser » Fr 30. Okt 2015, 09:30

Open Source und Zugangsbeschränkung sind in diesem Zusammenhang zwei verschiedene Stiefel. Open Source heißt hier nicht "Strom für alle", sondern dass ich die Schaltung offenlege und jedermann sie kopieren darf. Die Zugangskontrolle an der Ladebox ist notwendig, weil es hier um den Strom meines Arbeitgebers geht, was auch rechtliche Hintergründe hat. Den Schlüsselschalter einfach wegzulassen ist kein Problem, er ist für die Funktion der Steuerung ohne Bedeutung.

Zum Thema Not-Aus: ich habe die Teile verbaut, die ich hatte (Not-Aus Knopf und Schlüsselschalter) und will dem Auto die volle Kontrolle überlassen. Die Box ist immer an und der Not-Aus soll wirklich nur für den Notfall sein. Ein Not-Aus mit Schlüsselschalter wäre natürlich eine clevere Variante, das kann man mal im Hinterkopf behalten. Ich werde mich auf jeden Fall schlau machen, wie genau ein Not-Aus aufgebaut sein muss.
Analoge Ladesteuerung - einfach, günstig, zuverlässig
Platinen und Bausätze: http://www.analogevse.xyz
Badenser
 
Beiträge: 133
Registriert: Fr 5. Dez 2014, 23:06

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Badenser » Fr 30. Okt 2015, 10:16

So, ich hab mich zum Thema Not-Aus informiert. In diesem Fall bedeutet Not-Aus, dass beim Betätigen die Anlage stromlos gemacht werden muss. Wenn ich den Not-Aus Schalter in die Zuleitung der Steuerung lege (wie von Berndte vorgeschlagen), dann wird alles abgeschaltet, inclusive Schütz. Das sollte den Vorschriften eigentlich genügen.

Ich habe das Bild auf der Webseite angepasst.
Analoge Ladesteuerung - einfach, günstig, zuverlässig
Platinen und Bausätze: http://www.analogevse.xyz
Badenser
 
Beiträge: 133
Registriert: Fr 5. Dez 2014, 23:06

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Michael_Ohl » Fr 30. Okt 2015, 10:22

Die Keba P20 hat auch keinen NOT AUS Vorschrift scheint das also derzeit nicht zu sein. Die frage währe auch ob der Stecker dabei entriegeln sollte. Damit hätte dann jeder Dieb ein leichtes Spiel. Für die Feuerwehr sicher hilfreich...

mfG
Michael
Michael_Ohl
 
Beiträge: 1151
Registriert: So 1. Mär 2015, 23:58

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Berndte » Fr 30. Okt 2015, 21:02

Not-AUS ist nicht vorgeschrieben, wenn er aber vorhanden ist, dann muss er auch richtig funktionieren.
Entriegeln muss/darf er auch nicht auslösen.
Nach Norm darf durch einen Not-Aus keine Aktion hervorgerufen werden.

Also einfach die Steuerspannung hart abschalten, das reicht hier aus.
Wenn man kleinlich ist, müsstest du auch verhindern, dass wenn der Not-Aus wieder gezogen wird immer noch nichts passiert. Not-Aus muss immer auch quittiert werden. Durch Ziehen eines Not-Aus darf auch keine Aktion ausgeführt werden, erst recht nicht wieder die "Maschine" von allein anlaufen! Im Falle deiner Ladebox muss man es aber auch nicht übertreiben ;)

Das ist jetzt hier die Ultra-Kurzfassung in Laienverständlich.
Wer es genau wissen will kann sich die 100 Seiten der entsprechenden Norm incl. Notausschaltgeräten reinziehen!
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
Benutzeravatar
Berndte
 
Beiträge: 6100
Registriert: Sa 30. Aug 2014, 19:46
Wohnort: Oyten (bei Bremen)

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon rolandp » Fr 30. Okt 2015, 21:15

Hallo,

mir fällt dazu nur KISS :-) ein, Keep It Simple and Short...also so einfach und funktionell wie machbar !

Wie sagte Vin Diesel bei Tripple XXX , ich steh auf so nen "Scheiß".

Auf die Drehstromvariante bin ich gespannt !Weiter so !


RolandP
Ford Connect Electric und Fiat 500e
85% elektrisch unterwegs :-)
Benutzeravatar
rolandp
 
Beiträge: 920
Registriert: So 2. Nov 2014, 20:43
Wohnort: Kärnten

Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon rolandp » Fr 30. Okt 2015, 21:51

Hallo erneut,

wie wärs den statt dem Schütz mit ein paar Solid State relais ?

Kosten wenig und schalten immer im Nulldurchgang.


RolandP
Ford Connect Electric und Fiat 500e
85% elektrisch unterwegs :-)
Benutzeravatar
rolandp
 
Beiträge: 920
Registriert: So 2. Nov 2014, 20:43
Wohnort: Kärnten

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Ladeequipment

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste