3ph 16 Anschluß Kosten?

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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon Berndte » Mi 6. Apr 2016, 13:59

16A bei unter 20m reichen locker 2,5mm²* aus... wer Angst hat, der nimmt 4mm²
6mm² ist übertrieben... 10mm² ist krank!

Wenn man keine Abzweigdosen dazwischen oder uraltes Kabel hat, dann würde auch 1,5mm² reichen, dann aber schon ein paar mehr Watt Verlustleistung.
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon nicatron » Mi 6. Apr 2016, 14:12

Danke fürs erden der Diskussion ;-)
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon nicatron » Mi 6. Apr 2016, 14:15

...Ganz davon abgesehen dass ich 10mm2 nicht wirklich gern in einer 16A Cee Dose anklemmen möchte - das braucht dann gleich wieder den 5kg Vorschlaghammer ;-)
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 6. Apr 2016, 16:09

Ich hab's ausgerechnet.
Ihr meckert nur rum , ohne Beispielrechnung.
Wer weiß, was in 20 Jahren ist. Da schmeißt Ihr dann Euro 2,5qmm Kabel raus und verlegt eine 10qmm.

Bitte um Beispielrechnung, warum 10qmm "krank" ist.
Ihr könnt da ruhig etwas ausholen.

Natürlich gehe ich damit erst in einen Unterverteiler und von dort an 32A und 16A CEE.
Später kommen vielleicht noch Speicherakkus dazu......
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon nicatron » Mi 6. Apr 2016, 17:37

"Verteilerbox" stand tatsächlich etwas versteckt im ausgangsposting. Dann kannste das natürlich so machen und dann relativiert sich der Preis natürlich auch etwas. Die Querschnittskritiker inklusive mir waren davon ausgegangen das du die CEE-Dose mit 10mm2 anfahren wolltest und da keine UV zwischen hängt.
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon Berndte » Mi 6. Apr 2016, 18:34

Was gibt's du rumzumeckern?
Er hat in Österreich halt nur 20A am Hausanschluss und will nicht höher gehen.
Was willst denn da noch begründet haben? Das 10mm² bei 16A völlig überdimensioniert sind ist sowas von klar, da brauche ich nicht mal nen Taschenrechner!

10mm² sind für 63A ... das ist in Österreich schon ein Industrieanschluss und privat nicht zu bezahlen.
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon timmbo » Mi 6. Apr 2016, 18:56

Hallo,

ich werde morgen ein 2tes Angebot von einem 2ten Elektriker erhalten, dann sehen wir was der vorschlägt.
Vielleicht dachte der Eerste Unterverteiler wird mit Dicker Leitung angespeisst.

Servus
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 6. Apr 2016, 19:00

Berndte hat geschrieben:
Was gibt's du rumzumeckern?
Er hat in Österreich halt nur 20A am Hausanschluss und will nicht höher gehen.
Was willst denn da noch begründet haben? Das 10mm² bei 16A völlig überdimensioniert sind ist sowas von klar, da brauche ich nicht mal nen Taschenrechner!

10mm² sind für 63A ... das ist in Österreich schon ein Industrieanschluss und privat nicht zu bezahlen.



Man darf nicht verwechseln, dass es bei den Faustregeln 10qmm-63A darum geht, ob die Leitung das aushält und
das, was wir e-Auto Fahrer wollen, nämlich Energie sparen, bzw. Geld sparen.

Natürlich reichen 10qmm für 63A. Beim Laden von E-autos würde ich aber schon bei viel kleineren Strömen 10qmm nehmen.

Nun muss ich doch mal recherchieren, in wie weit eine PFC bei E-Autos verbaut ist.

P.S.: Ihr könnt mir gerne weitere Infos geben. Lerne gerne dazu, da ich in der Elektronik-Branche als Ingenieur tätig bin.
- Weiß ja auch nicht alles, da die Gebiete so groß sind.
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon Bernd_1967 » Mi 6. Apr 2016, 20:01

Bernd_1967 hat geschrieben:
Also einfach mal ein Rechenbeispiel:
Nur Phase und Nullleiter benutzt, ohmscher Verbraucher, 20m Kabel, 10qmm, 16A, (3,7KW):
Widerstand Zuleitung ohne Stecker und Verschraubungen, nur Kabel: 0,07Ohm
Leistungsverlust 17,92 Watt = 0,49%
Bei 2000KWh im Jahr wären das 10KWh im Jahr = ca. 3 Euro/Jahr.

In der Praxis dürfte es eher mehr werden. Weiß nicht, wie gut die PFC im Auto arbeitet.

Selbst wenn es nur bei wenigen 3 Euro im Jahr ist: Ich fahre noch mind. 30 Jahre Auto und immer mehr elektrisch und irgendwann kommt noch ein weiteres e-Auto dazu, dann kommt man auf über 100 Euro und der Aufpreis von 6 auf 10qmm ist bezahlt.
Also, ich lebe nach dem Motto: Schätzung reicht, lieber das dickere Kabel und nciht lange rumrechnen und in der Zeit was anderes machen.
Werde später mal nachmessen, wie der Verlust tatsächlich ist.


Gerade noch mal nachgerechnet für 22KW (Drehstrom, über Nullleiter fließt dann kein Strom) .
Dann wären es im obigen Beispiel 9 Euro/Jahr.
Bei 2 E-Autos und jeweils ca. 10Tkm/Jahr dann 18 Euro /Jahr.

Und irgendwann sind wir soweit, dass noch Besuch kommt und der und der noch aufgeladen haben möchte.......

Das Beispiel war dann für 10qmm. Bei 2,5qmm wären es 72 Euro Verluste/Jahr.

Ich bleib bei meinen 10qmm, 6qmm ginge aber auch.
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Re: 3ph 16 Anschluß Kosten?

Beitragvon rolandp » Mi 6. Apr 2016, 20:16

Ok, ich lass mich normal hinreisen zu einem Post...

1. Berndte ist ein absoulter Fachmann und 4mm² sind bei 16m Leitungslänge wirklich super gut dimensioniert auch für 32A !

2. Wer in einen normale 16A CEE Steckdose 5 polig ein 10mm² Kabel in die Originalklemmen rein bekommt soll mit mir Wetten.

3. Eine VDE CEE 16A Verlängerungsleitung hat 2,5mm² bei 10m auf jeder Baustelle und ich hab auch eine zuhause.

Mal als Hinweis für Laien eine Faußtformel...NYM (das PVC Kabel das Jeder kennt als E-leitung) hat 3x1,5mm² und darf 13A bis ca. 50m verlegt werden (Aufputz ohne Häufung mit anderen Kabeln).
Somit 2x 13 = 26A oder 2x 1,5mm² = 3mm³ Leitungsquerschnitt. Damit nächste Absicherung 26A mit 3mm³ gibt es nicht, aber ein 4mm² für 32 A und wie durch Zufall hat einen CEE 32mm Steckdose 6mm² Klemmen damit die Leitung bis max. 6mm² rein passt.
Wer damit 6mm² für 16m Leitungslänge verlegt hat mehr als genug gegen Verlustleistung und zukunftsfähigkeit getan, muss aber bei der CEE 16A Steckdose aufpassen, den manche haben nur 4mm² Anschlüsse.

Alles Andere ist graue Theorie und Praxisfremd.

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