Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon ^tom^ » Mi 29. Nov 2017, 12:35

Die Grundregeln machen es aus....

mit unter 5% SOC an einer Chademo/CCS starten und 500 Kilometer zurücklegen...es dürfen nur 50'er oder grössere Chademo/CCS angefahren werden.

Wer ist der schnellste unter allen heutigen BEV?

Ich würde wetten wollen, dass der KIA hier den Platz 1 oder 2 mit dem Ioniq teilt!
Wer bergauf rekuperiert verliert

Seit Juli 2018, BMW i3 94Ah-REx LCI, >15'000km

38m2 FlachK. (> 166'000kWh)
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Beitragvon Spüli » Mi 29. Nov 2017, 12:52

Moin!
Denke nicht das der Kia so weit vorne ist. Die vergleichsweise schlechte Aerodynamik macht da einen Strich durch die Rechnung.

1) Tesla MS 100D ...fährt 500km ohne Stop
2) Tesla MX 100D ...nascht an Chademo kurz nach.

Danach wird es knapp. Der BYD hat auch einen großen Akku, aber auch einen ordentlichen Verbrauch. Dann büßte man mal genau ermitteln, welchen Vorteil eine schelle Ladung auch bei hohem SOC bringt. Ich denke Akkugröße und Aerodynamik sind immer noch die wichtigsten Kriterien.
Der Kia ist im Wind ne Schrankwand und mit 30kWh auch beim Akku nicht mehr ganz vorne dabei.
Gruß Ingo
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon ^tom^ » Mi 29. Nov 2017, 12:59

Spüli hat geschrieben:
Moin!
Denke nicht das der Kia so weit vorne ist. Die vergleichsweise schlechte Aerodynamik macht da einen Strich durch die Rechnung.

1) Tesla MS 100D ...fährt 500km ohne Stop
2) Tesla MX 100D ...nascht an Chademo kurz nach.

Danach wird es knapp. Der BYD hat auch einen großen Akku, aber auch einen ordentlichen Verbrauch. Dann büßte man mal genau ermitteln, welchen Vorteil eine schelle Ladung auch bei hohem SOC bringt. Ich denke Akkugröße und Aerodynamik sind immer noch die wichtigsten Kriterien.
Der Kia ist im Wind ne Schrankwand und mit 30kWh auch beim Akku nicht mehr ganz vorne dabei.


Aber auch der Tesla muss mit unter 5% SOC vom start......und bis der 500 Kilometer geladen hat, habe ich schon mal knapp 200 Kilometer hinter mir.
Es sind also zwei Faktoren nicht nur der Luftwiederstandsbeiwert sondern auch die Ladegeschwindigkeit ausschlaggebend.
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon Helfried » Mi 29. Nov 2017, 13:13

Der Tesla säuft mehr und lädt langsamer an CHAdeMO, wenn ich das richtig sehe (laut Google). Insofern müsste der Kia gewinnen.
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 29. Nov 2017, 13:25

Um die Größe der Batterie raus zu nehmen würde ich die Regeln anders setzen. Klar ist die sehr Wichtig, weil die Größe der Batterie einen Effekt auf die Reisezeit hat, dadurch dass diese am Beginn voll und am Ende leer sein kann. Aber dies dadurch raus zu nehmen, dass die Fahrzeuge leer starten ist, wie das Beispiel Tesla zeigt nicht richtig.

Wenn es nur um die Reisegeschwindigkeit geht, reicht es vollkommen, am Beginn des Tests das Fahrzeug auf den SOC zu setzten, der für dieses Fahrzeug als optimale obere Ladeschwelle gilt. Alos dort wo man denkt, dass länger stehen nur unnötig Zeit kostet. Zum Beispiel würde ein alter ZOE diese bei 90% ansetzen, ein neuer aber schon bei 70%. Wo der Kia steht oder der IONIQ kann ich nicht sagen, das wissen die Fahrer aber genau.
Der Test besteht dann darin, von einer Ladestelle weg zu fahren und so schnell und effizent die Kilometer runter zu spulen (hin und wieder zurück, damit die Höhe stimmt und der Abstand zwischen Ladestellen keinen Einfluss haben) um dann mit einem Sicherheitsbuffer an der Säule an zu kommen. Am schnellsten ist man sicher, wenn man mit 0% ankommt, da ist es aber sicher auch vom Fahrer abhängig wie gut er das schafft und den Wendepunkt wählt. Dann muss der Wagen wieder auf den gleichen SOC gebaracht werden. Akku ist dann auch schön warm, die zu hoch am Anfang eingeschätzten SOC könnten sich jetzt rächen.
Reisegeschwindigkeit wäre dann zurückgelegte Kilometer durch Fahrtzeit+Ladezeit. (Die (alte Q210)ZOE kommt, aber jetzt Langweile ich Euch sicher, auf 74km/h bei 100km Abstand der Ladesäulen)

Dadurch hätten wir für die teilnehenden Fahrzeuge die wichtigsten Werte:

.) Höchste Reisegeschwindigkeit (der Test Lauf könnte Tagelang laufen würde aber immer das gleiche Ergebnis erzielen, daher reicht eine kurze Messung und man kann ja gerne mit diese Geschwindigkeit auch mehr fahren
.) Optimaler Abstand der LAdesäulen pro Fahrzeug
.) Optimale Autobahngeschwindigkeit für schnellst Mögliche Reise.

Entschuldigt das Reinplatzen in Euer Forum, aber diese Zahl würde mich wirklich interessieren. Vielleicht kommt der Tausch auf ein anderes EV schneller als ich selber will...
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon ChrisPi » Mi 29. Nov 2017, 15:55

Die Bedingungen sind somit aber perfekt auf den Kia zugeschnitten.Denn “normal“ lädt der Tesla natürlich am SC.Was der Golf kann weiß ich nicht,ein Auto das mich überhaupt nicht interessiert :lol: Und wenn jeder laden würde wo es am effektivsten ist dann wären einige Typ 2 dank bestem Ladenetz auch ganz vorne dabei oder?
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 29. Nov 2017, 16:06

Sicher, das ist ja der Sinn, ein Auto kann ja mal nichts für seine Ladestation. Da muss ich mir meine idealste schon aussuchen können. Ob ich nun Typ 2 oder CCS oder Chedemo oder SC lade ist doch egal, es geht um die Geschwindigkeit unter idealen Ladestation Bedingungen, einen IONIQ in Kroatien zu testen macht keinen Sinn, der würde verlieren, aber an einer 100kW CCS sieht die Welt anders aus. Genauso müsste der Soul seine 70kW Chademo haben, sonst teste ich die Ladeinfrastruktur und nicht das Fahrzeug.
Klar, die 74km/h der ZOE betreffen mal einen Typ 2 Lader. Die Zahl gilt für mich aber als Nulllinie, weil da wird sich in Zukunft nichts mehr ändern und langsamer ist kein DC Ladefähiges Fahrzeug.
Seht daher den Typ2 AC43 als Nulllinie, und als Vergleich wie gut das jeweilige DC Fahrzeug ist. Unabhängig von der Verfügbarkeit der Ladesäulen. Jedes Fahrzeug sucht sich seine geeignete Ladestelle für den Versuch aus, alle an der gleichen Säule zu testen ist doch Blödsinn. Der Tesla darf gerne die Zahl auch raus fahren (natülich an dem schnellsten und schönsten SC), denke aber der sollte nur mit SOC=70% starten...
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon ^tom^ » Mi 29. Nov 2017, 17:12

Danke für eure Anregungen.
Ich sehe das Problem und gebe zu , es war etwas KIA lastig zugeschnitten.

Können wir uns darauf einigen, dass jedes Fahrzeug am Ende der Strecke wieder auf den SOC hochladen muss, denn es zu Anfang hatte?*
Ebenso sollte als Endpunkt der Startpunkt angefahren werden, sonst haben wir wieder das Chaos.
Tesla darf an seine SC etc.

*Es geht mir hier darum, dass ein grosser Akku alleine es eben nicht ausmacht und realitätsfremd wäre, diesen nicht auch auswärts laden zu müssen
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon Heesi » Mi 29. Nov 2017, 21:29

In dem Moment wo man die Maximale Reichweite überschreitet ist Lade Leistung entscheidend.
Und dann ist es fast egal wie weit man bis zum Nächsten Ladepunkt hat, Hauptsache man kommt an.
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Re: Schnellst vorwärtskommende BEV der KIA unter den Top 3?

Beitragvon ^tom^ » Mi 29. Nov 2017, 22:29

Heesi hat geschrieben:
In dem Moment wo man die Maximale Reichweite überschreitet ist Lade Leistung entscheidend.
Und dann ist es fast egal wie weit man bis zum Nächsten Ladepunkt hat, Hauptsache man kommt an.


Ich glaube du hast das Problem das sich dabei ergibt nicht erkannt.
Sonst kannst du ja mit einem BEV ohne Schnelllademöglichkeit auch die 500 Kilometer machen, nur kommt du dann statt am gleichen Tag, in der gleichen Woche am Ziel an.
Ich könnte dann die Frage aufwerfen, ob sich jemand ein Auto kauft, dass zwar nur ein 15kWh Akku hat, diesen aber an jeder Dose innert 60 Sekunden aufladen kann....wie man sieht, ist also nicht so zwingend die Akkugrösse, sondern der Bezug zur Ladegeschwindigkeit sehr wohl von grosser Bedeutung.
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