Batterie-Aufwärmfunktion

Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon gekfsns » Do 4. Jan 2018, 21:00

Ich hab meine Infos vom Torque über die OBDII Schnittstelle ausgelesen :)
Hatte es letzten Winter nur einmal geschafft die Heizung in Funktion zu sehen, dazu hatte ich extra den Wagen bei eisiger Kälte vor der Garage abgestellt.
Den Winter hab ich mir fest vorgenommen noch mehr Messungen dazu zu machen - dazu müsste es mal kälter werden.
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Beitragvon ^tom^ » Do 4. Jan 2018, 21:03

Mann o Mann
WIe ist es dir den lieber?
Akkuheizung die 4kW zieht, oder keine dafür hat der Akku halt 3kWh weniger Power.
KIA wird sich schon was gedacht haben wenn die Heizung kommt.
Ganz offensichtlich ist der KIA Akku aucht nicht so Heikel wie fast alle sonst, denn der lässt sich auch wenn er 0 Grad hat ganz fix laden und auch volle Kanne rekuperieren....da stehst du bei anderen EV Akkus ganz schön am HAG!
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon Jens.P » Fr 5. Jan 2018, 17:14

^tom^ hat geschrieben:
KIA wird sich schon was gedacht haben ...


Den Glauben habe ich bei jedem Hersteller schon lange aufgegeben.

Wieviel Leistung die Heizung braucht ist ungewiss. Bei meinen Fahrten ist mir halt aufgefallen, dass wenn ich lade (und daher die Akkutemperatur höher ist) weniger verbrauche.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon ^tom^ » Fr 5. Jan 2018, 19:00

Jens.P hat geschrieben:
^tom^ hat geschrieben:
KIA wird sich schon was gedacht haben ...


Den Glauben habe ich bei jedem Hersteller schon lange aufgegeben.

Wieviel Leistung die Heizung braucht ist ungewiss. Bei meinen Fahrten ist mir halt aufgefallen, dass wenn ich lade (und daher die Akkutemperatur höher ist) weniger verbrauche.


Hat die Batterie 150 Kilo und du willst sie aufwärmen um 20 Grad (und wäre sie aus Wasser), dann bräuchtest du ca. 3.5kWh.
Jetzt kannst du rechnen was besser ist. Gehe davon aus, da sie nicht aus Wasser, die Zahl eher höher ausfallen würde.
KIA macht es soweit glaube ich richtig.
Was denkst du warum Teslafahrer sowas unter Tisch wischen....schluckt wie ein Specht das Teil und dies sehr wohl schon bei relativ milden Temperaturen.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon Jens.P » Sa 6. Jan 2018, 00:57

^tom^ hat geschrieben:
Hat die Batterie 150 Kilo und du willst sie aufwärmen um 20 Grad (und wäre sie aus Wasser), dann bräuchtest du ca. 3.5kWh.
Jetzt kannst du rechnen was besser ist. Gehe davon aus, da sie nicht aus Wasser, die Zahl eher höher ausfallen würde.
KIA macht es soweit glaube ich richtig.


Laut Zeichnung besitzt jedes Modul eine "Heizmatte". Das dürfte sparsamer als deine Rechnung sein.

Und was Tesla macht, ist mir egal.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon ^tom^ » Sa 6. Jan 2018, 02:29

Jens.P hat geschrieben:
^tom^ hat geschrieben:
Hat die Batterie 150 Kilo und du willst sie aufwärmen um 20 Grad (und wäre sie aus Wasser), dann bräuchtest du ca. 3.5kWh.
Jetzt kannst du rechnen was besser ist. Gehe davon aus, da sie nicht aus Wasser, die Zahl eher höher ausfallen würde.
KIA macht es soweit glaube ich richtig.


Laut Zeichnung besitzt jedes Modul eine "Heizmatte". Das dürfte sparsamer als deine Rechnung sein.

Und was Tesla macht, ist mir egal.


Völlig egal und ja sogar richtig....Heizmatten brauchen Energie und zwar wie von mir berechnet.
Kannst du nicht rechnen?
Sonst stell ein Bezin-Diesel-Petrol-brenner drunter wie früher beim Diesel beim Bund.
Dann hat der Akku schön warm.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon ChrisPi » Sa 6. Jan 2018, 13:25

@^tom^
Unausgeglichen? Oder erzeugt so ein i3 so eine schlechte Stimmung? Finde den Umgangston etwas "sonderbar".... gut das der Großteil der Soul-Fahrer hier so ruhig und ausgeglichen ist 8-)
Übrigens hat sich Tesla bei seinen Autos auch was gedacht: was juckt etwas höherer Verbrauch wenn dafür Fahrleistungen Top sind und der Akku riesig!?
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon ^tom^ » Sa 6. Jan 2018, 15:39

ChrisPi hat geschrieben:
@^tom^
Unausgeglichen? Oder erzeugt so ein i3 so eine schlechte Stimmung? Finde den Umgangston etwas "sonderbar".... gut das der Großteil der Soul-Fahrer hier so ruhig und ausgeglichen ist 8-)
Übrigens hat sich Tesla bei seinen Autos auch was gedacht: was juckt etwas höherer Verbrauch wenn dafür Fahrleistungen Top sind und der Akku riesig!?


Sehr ausgeglichen.
Wenn ich für das Vorheizen mehr Energie brauche als ich nach dem Vor-Mit-heizen weniger Verbrauch habe, dann kann ich doch dem Hersteller nicht vorwerfen er hat seine Hausaufgaben nicht gemacht!

Was Akku riesig bei Tesla angeht.....ja da kommt man dann wie ich in diesem Forum gelesen habe auch über 30kWh/100km innerorts. Ich hoffe das ist inkl. Batteriewärmer...sonst wird es ja noch heftiger!
Generell sehe ich das mit den grossen Akkus zweischneidig. Energieverbrauch ist ja dann nicht mehr so wichtig...120 auf der BAB muss schon sein, auch wenn das viel mehr braucht als in LKW Geschwindigkeit.
Früher hatten wir Rechner mit wenigen MB Ram und es klappte relativ gut.....und jetzt? xxGB und es ist immer zu wenig.
Optimiert programmiert wird da nur noch am Rande.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon Jens.P » Sa 6. Jan 2018, 19:52

Anders als bei der Vorklimatisierung kann man bei der Batterieheizung keinen Vergleich anstellen.
Jedoch habe ich identische Fahrten mit unterschiedlichen Batterietemperaturen verglichen und dort stieg der Verbrauch je kälter der Akku bei Abfahrt war. Es ist auch nicht notwendig bis 20°C zu heizen. Bis 10°C dauert es recht lange, dann steigt die Temperatur schneller. Für mich ein Beweis, dass ab 10° mehr "Bewegung" in den Zellen herrscht.

Früher hatten wir Rechner mit wenigen MB Ram und es klappte relativ gut.....und jetzt? xxGB und es ist immer zu wenig.
Optimiert programmiert wird da nur noch am Rande.


Das ist der Punkt. Der Kunde könnte den "unnötigen" Energieverbrauch nicht verstehen und darum machen wir es erst gar nicht. Leider kommt man nicht mal so eben ans BMS, um die Logik von Kia zu umgehen.
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Re: Batterie-Aufwärmfunktion

Beitragvon Smartpanel » Sa 6. Jan 2018, 21:28

^tom^ hat geschrieben:

Hat die Batterie 150 Kilo und du willst sie aufwärmen um 20 Grad (und wäre sie aus Wasser), dann bräuchtest du ca. 3.5kWh.
Jetzt kannst du rechnen was besser ist. Gehe davon aus, da sie nicht aus Wasser, die Zahl eher höher ausfallen würde.

Es ist etwas anders als oben geschildert.
Die spezifische Wärmekapazität von Metallen liegt erstaunlich weit unter der von Wasser. *also Energieaufnahme pro kg

Eisen bei ca. 1/9 von Wasser, Aluminium bei 1/5 von Wasser. *pro kg, pro Volumen sieht es natürlich anders aus.

Um 150kg Metallgemisch mit etwas Elektrolyt um 20K (="°C") aufzuwärmen, werden ca. 0,6kWh benötigt.
(Abschätzung: durchschnittlich 0,7kJ/kgK * 150kg * 20K / 3,6kJ/kWh)

Abstrahlungsverluste hierbei nicht berücksichtigt.
Diesel Weg wird kein leichter sein ...
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