Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon herbhaem » So 3. Sep 2017, 21:07

gekfsns hat geschrieben:
@herbhaem
Danke für die interessanten Werte
:danke:

Es gibt meiner Meinung noch eine Diskrepanz zu anderen geposteten Messmethoden.
Hab von einem Kollegen einen Wert der verbrauchten kWh am Stromzähler und die im Auto angezeigten verbrauchten kWh im Fahrbetrieb (BoardComputer Anzeigen Durschnittsverbrauch kWh/100km multipliziert mit den gefahrenen Kilometer).


Ergänzender Hinweis zu meiner Tabelle: Sie beschreibt nur den Wirkungsgrad der Umwandlung von AC in DC bei verschiedenen Strömen.
Der Wirkungsgrad der Batterie ist hier noch nicht enthalten.
Es gibt in der Torque-App PIDs für eingeladene/entnommene kWh auf der Batterieseite, allerdings nur in ganzzahligen kWh-Werten. Ich muß mir das mal genauer anschauen, es ist noch sehr neu für mich.
Gruß aus dem Vorarlberger Rheintal,
Herbert
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon MAlfare » So 3. Sep 2017, 21:24

Hallo Neutrino!

Da hättest du eine Menge Platz sparen können :D
Auch für einen nicht elektrisch Ausgebildeten dürfte es logisch sein, dass bei doppelter Leitungslänge auch die Verluste doppelt so hoch sind.

Wichtig ist nicht nur Länge und Querschnitt, sondern auch das Material.
Längere Leitungen werden aus Kostengründen öfter in Aluminium (mit Pi mal Daumen nächst größerem Querschnitt) ausgeführt.

Gruß
Manfred

neutrino hat geschrieben:
Verlustleistung einer einphasigen Leitung (ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten!)
------------------------------------
2,5mm Querschnitt (20m Leitungslänge)
------------------------------------
2,5mm Querschnitt (40m Leitungslänge)
MAlfare
 
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon Style177 » So 3. Sep 2017, 23:25

@herbhaem: Auch von mir noch ein Dankeschön für die Tabelle.
Noch laden wir wegen unser 30 Jahre alten Garten-Installation mit 10A. Die Empfehlung von unserem Elektriker für unseren Carport-Neubau (extra für unseren "Blauen") war dann auch, gleich ein (hoffentlich) zukunftssicheres(?) 5x10mm2 zu verlegen. Habe gerade nochmal bei Hornbach nachgeschaut: das macht pro Meter gerade mal 3€ mehr gegenüber bspw. einem 5x4mm2.
Ioniq Style marina blue bestellt am 3.3.17 (Sangl Nr. 177) / Bremerhaven 5.7.17 / abgeholt 20.7.17
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon neutrino » Do 7. Sep 2017, 11:23

Wenn man sowieso neu verlegen muß würde ich natürlich unbedingt gleich ein "ordentliches" Kabel verlegen, mein Tipp mit dem 5x4 feindrähtig bezog sich nur auf die eventuelle Möglichkeit vorhandene Rohre weiterverwenden zu können.

Ansonsten unbedingt 5x6mm oder gleich 5x10mm :-)
Das 5x10 oder größer ist dann doch schon recht dick, das geht vielleicht baulich dann nicht mehr überall, aber es ist natürlich sehr zukunftssicher, der Mehrpreis für das Kabel selbst wie schon der Vorposter gesagt hat ziemlich vernachlässigbar und durch weniger Leitungsverluste bald wieder herinnen. Sollte man sehr lange Strecken haben, eventuell sogar über 5x16mm nachdenken, bis 60 oder 70m ist man aber mit 5x10 sicher sehr gut und zukunftssicher.

Wenn baulich möglich wäre noch ein zusätzlich verlegtes Netzwerkkabel sinnvoll, um irgendwelche Steuerungen zu realisieren bzw. dort dann für das Auto einen WLAN Hotspot zur Verfügung zu stellen. Netzwerkkabel darf aber auf keinen Fall im gleichen Rohr verlegt werden! Was man auch machen kann.... die Netzwerkverbindung über die Stromleitung realisieren, z.B. mit zwei Devolo Adapter die das mit Powerline aufmodulieren, da hat man zwar ein paar Komponenten mehr, erspart sich aber die extra verlegte Netzwerkleitung.
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon Chrissy_el » Do 7. Sep 2017, 13:09

Also ich werde definitiv ein 5x10mm^2 legen lassen. Der Preisunterschied zu kleineren Querschnitten ist wirklich zu vernässligen.
@neutrino: Danke für den Tipp mit dem Netzwerkkabel. Hätte ich fast nicht dran gedacht.
Liebe Grüße
Christian
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon Zmeister » Mi 17. Jan 2018, 21:54

Als mindestanfoderung wenns neu gelegt wird würde ich ein 5x6mm² nehmen... dann hat mann schon vorgesagt Angenommen der Ioniq 2 könnte 3 Phasig laden dann gingen 3x 32A ...lg
MFG: ZMeister
:D Ioniq Style , kann ein Stromer Sünde sein??
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon kassiopeia » Mi 17. Jan 2018, 23:45

Zmeister hat geschrieben:
Als mindestanfoderung wenns neu gelegt wird würde ich ein 5x6mm² nehmen... dann hat mann schon vorgesagt Angenommen der Ioniq 2 könnte 3 Phasig laden dann gingen 3x 32A ...lg

ich fürchte die Leitung liegt schon seit Monaten... ;)

aber die Warnung bzgl. des Netzwerkkabels, welches nicht im gleichen Leerrohr liegen solle, ist unnötig.
Ethernetkabel sind gut geschirmt, da passiert nix (bei mir seit 6 Jahren erprobt)
lg kassi

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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon bluedrift » Do 18. Jan 2018, 03:23

kassiopeia hat geschrieben:
aber die Warnung bzgl. des Netzwerkkabels, welches nicht im gleichen Leerrohr liegen solle, ist unnötig.
Ethernetkabel sind gut geschirmt, da passiert nix (bei mir seit 6 Jahren erprobt)


Das ist ziemlich gefährlich was du hier verbreitest! Nie im Leben solltest du 230V Kabel mit einem Netzwerkkabel, Telefonleitung, Niederspannungskabel usw. im gleichen Leerrohr verlegen!! Du kannst das vielleicht mal (mit Bauchweh!) im eigenen Haus ein paar cm lang in einer Sondersituation die anders schwer zu lösen ist machen, aber niemals über längere Strecken - und am besten eben überhaupt nicht!
Verlegung im gleichen Leerrohr widerspricht nicht nur allen Vorschriften einer fachgerechten Elektroinstallation, es ist potentiell auch ausgesprochen gefährlich. Neben dem erheblichen Gefährdungspotential hast du auch unangenehme Effekte und Störungen durch Induktion, übrigens oft bei geschirmten Kabeln stärker als bei ungeschirmten.
Sollte wirklich was passieren, dir die Hütte abbrennt, oder noch schlimmer, jemand übers Netzwerkkabel plötzlich 230V abbekommt (z.B. weil dir ein Viech das Rohr durchbeißt, du durch eine mechanische Beschädigung des Rohres einen Kurzschluss hast oder ähnliches) wird das deine Versicherung auch nicht besonders witzig finden und leistungsfrei bleiben.
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon Zmeister » Do 18. Jan 2018, 06:59

kassiopeia hat geschrieben:
Zmeister hat geschrieben:
Als mindestanfoderung wenns neu gelegt wird würde ich ein 5x6mm² nehmen... dann hat mann schon vorgesagt Angenommen der Ioniq 2 könnte 3 Phasig laden dann gingen 3x 32A ...lg

ich fürchte die Leitung liegt schon seit Monaten... ;)

aber die Warnung bzgl. des Netzwerkkabels, welches nicht im gleichen Leerrohr liegen solle, ist unnötig.
Ethernetkabel sind gut geschirmt, da passiert nix (bei mir seit 6 Jahren erprobt)


Ups hier stehen einfach zu viele Daten rum...(Registierung ectect..)
MFG: ZMeister
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Re: Ladeverluste in Abhängigkeit vom Ladestrom

Beitragvon kassiopeia » Do 18. Jan 2018, 08:37

bluedrift hat geschrieben:
Nie im Leben solltest du 230V Kabel mit einem Netzwerkkabel, Telefonleitung, Niederspannungskabel usw. im gleichen Leerrohr verlegen!! .


Okay, danke für die Warnung!
Bei mir hat die Firma, die die Photovoltaikanlage aufs Dach gelegt hat, das Ethernetkabel zusammen mit den Strom-Anschlussleitungen oberirdisch im gleichen Kabelkanal und unterirdisch im gleichen Leerrohr verlegt.
Und das war keine kleine Klitsche, sondern eine angesehene große Firma mit mehreren Filialen.
Da werde ich jetzt mal nachfragen...

Ich habe das ganze nur aus Sicht der Funktionalität beurteilt, da gab es bisher keine Probleme...


gesendet von unterwegs
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