Der Akku des Ioniq

Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Blue shadow » Di 21. Mär 2017, 16:37

Der vom leaf ist doch schon bekannt....du hast nur keine lust dann weitere 6 monate zu warten
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Karlsson » Di 21. Mär 2017, 17:32

Twizyflu hat geschrieben:
Als ich vor einigen Monaten nachfragte, hieß es, sie kostet noch immer 8400 EUR.
Quasi den Ersatzteilpreis.
Und die neue kostet nur 7500 EUR wie wir sehen.

Ich hab auch nachgefragt - ich soll ihn für 7000€ versichern.
Und wo kommen die 7500€ für den neuen her? Die kenne ich noch nicht, ich weiß nur was von 8000€.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Twizyflu » Di 21. Mär 2017, 21:02

Blue shadow hat geschrieben:
Der vom leaf ist doch schon bekannt....du hast nur keine lust dann weitere 6 monate zu warten


Ja, habe ich nicht.
Deshalb musst du jemand anderen suchen, der dir deinen Wunsch erfüllt.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Pianist » Do 13. Jul 2017, 06:51

biker4fun hat geschrieben:

Ich habe jetzt mal diesen älteren Thread ausgebuddelt, weil ich nach genau dieser Information gesucht habe. Allerdings sind die Akku-Bezeichnungen ja manchmal so schwammig, dass ich jetzt immer noch nicht weiß, ob es sich dabei um eine Technologie mit eher hohem oder eher niedrigem Brandrisiko handelt.

Kann dazu noch mal jemand was schreiben? Hintergrund meiner Frage: Es sind bereits mehrere Hybrid-Boote des Herstellers Greenline abgebrannt bzw. sogar explodiert, zuletzt vor wenigen Tagen in Minden. Dabei wurden mehrere Feuerwehrleute schwer verletzt. Die Ursache wird im Bereich der Batterie vermutet. Außerdem gibt es für meinen Videocopter die ganz offizielle Empfehlung, die LiPo-Akkus nicht unbeaufsichtigt zu laden und sie beim Laden auf feuerfesten Untergrund zu legen.

Nun frage ich mich: Wie groß ist das Risiko, dass ein Ioniq beim Laden in der eigenen Garage abbrennt?

Gehen wir mal davon aus, dass die Zahl der Elektroautos in den nächsten Jahren rapide ansteigt. Wenn dann der Fall eintritt, dass bestimmte Batterien öfter mal hochgehen, dann wäre das der Todesstoß für das Elektroauto...

Matthias
Wäre beinahe Ioniq-Fahrer geworden.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Harry1304 » Fr 14. Jul 2017, 08:01

Hi,

Kann man den SOH des Akkus eigentlich selber auch irgendwie bestimmen oder auslesen?

Danke, LG
Harry
Hyundai IONIQ Sangl #91 bestellt am 16.01.2017 - produziert am 28.04.2017 :mrgreen: - Verschifft am 30.04.2017 Abgeholt am 4.7.2017 :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Blue shadow » Fr 14. Jul 2017, 14:13

Komplett leerfahren und laden , ablesen was geladen wurde....dann weisst du in etwa was noch vom akku übrig ist

Mein 24 kwh akku gibt mir noch 19,5kwh raus....soh 91%...er lädt auch nur bis soc93%
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Wiese » Sa 15. Jul 2017, 19:22

Pianist hat geschrieben:
biker4fun hat geschrieben:

Ich habe jetzt mal diesen älteren Thread ausgebuddelt, weil ich nach genau dieser Information gesucht habe. Allerdings sind die Akku-Bezeichnungen ja manchmal so schwammig, dass ich jetzt immer noch nicht weiß, ob es sich dabei um eine Technologie mit eher hohem oder eher niedrigem Brandrisiko handelt.

Kann dazu noch mal jemand was schreiben? Hintergrund meiner Frage: Es sind bereits mehrere Hybrid-Boote des Herstellers Greenline abgebrannt bzw. sogar explodiert, zuletzt vor wenigen Tagen in Minden. Dabei wurden mehrere Feuerwehrleute schwer verletzt. Die Ursache wird im Bereich der Batterie vermutet. Außerdem gibt es für meinen Videocopter die ganz offizielle Empfehlung, die LiPo-Akkus nicht unbeaufsichtigt zu laden und sie beim Laden auf feuerfesten Untergrund zu legen.

Nun frage ich mich: Wie groß ist das Risiko, dass ein Ioniq beim Laden in der eigenen Garage abbrennt?

Gehen wir mal davon aus, dass die Zahl der Elektroautos in den nächsten Jahren rapide ansteigt. Wenn dann der Fall eintritt, dass bestimmte Batterien öfter mal hochgehen, dann wäre das der Todesstoß für das Elektroauto...

Matthias


Hallo Matthias
Ich denke, dass sich unsere Modellbauakkus zwar mit den Akkus in einem Auto vergleichen lassen, aber die Belastungen sind unterschiedlich. Ein Lipo ist ein Lipo, und grundsätzlich ein gefährliches Teil, aber wenn ich bedenke, wie brutal ich meine Lipos behandle, dann gibt es da extreme Unterschiede. Ich hab zum Beispiel Akkus mit 100 Wh und belaste sie mit bis zu 3 kW. Verglichen mit dem 28 kWh Akku des Ioniq wären das über 800 kW Motorleistung. Der Ioniq-Akku wird also wesentlich sanfter behandelt. Er wird gekühlt und beheizt (glaube ich), er wird nie richtig voll geladen, und nie richtig leer gezogen, er wird nicht aus versehen runtergeworfen usw.

Ob da aber wirklich nie was passieren wird, wer weiß ... Ich hab immer noch ein etwas mulmiges Gefühl, will mir aber trotzdem den Ioniq kaufen, sobald mein jetziger in Rente geht.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon noradtux » So 16. Jul 2017, 13:57

Harry1304 hat geschrieben:
Hi,

Kann man den SOH des Akkus eigentlich selber auch irgendwie bestimmen oder auslesen?

Danke, LG
Harry


Über Torque kann ich die "Deterioration" auslesen. Ob der Wert aber wirklich was aussagt wird sich zeigen.

Der Ioniq hat soweit ich weiß Zellen mit NMC-Kathoden. Siehe http://batteryuniversity.com/learn/arti ... ithium_ion und ggf. http://www.rc-network.de/magazin/artike ... ehrung.pdf
Seit 7.7.2017 nach 8 Monaten warten endlich elektrisch mit dem Ioniq unterwegs :)

Wenig Hubraum ist nur durch kein Hubraum zu ersetzen.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon zottel » Do 27. Jul 2017, 17:10

Was habt Ihr Ioniq-Fahrer denn für Deterioration-Werte in Torque?

Wenn ich die PID-Tabelle richtig verstanden habe, kann man da die minimale Abnutzung („gesündeste Zelle“) und maximale Abnutzung (schlechteste Zelle) auslesen. Wie man daraus einen sinnvollen SOH-Wert für den ganzen Akku berechnen will, ist eine andere Frage, aber es wäre mal interessant, was Ihr da für Werte seht, vor allem die Vielfahrer unter Euch.

Habe vorhin mal bei den LEAF-Nutzern geschaut, und deren SOH-Werte sind IMHO erschreckend. Das wäre mir viel zu viel Kapazitätsschwund. 200 tkm / 8-10 Jahre für einen Verlust von max. 30 % Kapazität wäre ein akzeptabler Wert für mich, besser 20%. Das wären mindestens 6-10 tkm pro Prozentpunkt SOH, mindestens, weil da kalendarische Alterung noch nicht drin ist.

Die LEAFs (jedenfalls die alten) scheinen aber schon nach grob 50 tkm 15 % Verlust zu haben, also ca. 3,3 tkm je Prozentpunkt Verlust. Da ist die kalendarische Alterung dann schon dabei; trotzdem.

Meine mia hat damals nach knapp 12 tkm auf 99% SOH umgeschaltet, im Alter von knapp 3 Jahren, wenn ich mich recht erinnere. So stelle ich mir das vor.

Wie ist das bei den Ioniqs? Kriegt man in der Werkstatt die SOH-Werte nach Herstellerberechnung gesagt? Und was zeigt Torque an?
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon gekfsns » Do 27. Jul 2017, 17:50

Wenn ich den Vortrag von Professor Jeff Dahn richtig verstanden hab, dann war die Akku Chemie von den ersten Leafs noch nicht so das wahre. Er hat kurz erwähnt dass einige Leafs in den heißen Gegenden nach kurzer Zeit sehr schlechte Akkuwerte hatten weil einfach die Akku-Chemie für einen ungekühlten Akku eine sehr schlechte Wahl war.
In dem Vortrag erklärt er, wie wichtig die Art des Akkus und die Additive sind - früher dachte ich noch dass alle LiPo Zellen gleich wären.
Ab 27:00 erklärt er mit welcher Messmethode er einen guten von einem schlechten Akku unterscheiden kann,
die guten waren z.B. die vom Tesla wo die Werte (die die Abbauprodukte zeigen) niedrig sind, der Leaf musste da als Negativbeispiel herhalten :)

https://youtu.be/9qi03QawZEk?list=FLVCZ ... mrv13ghKVg
aa1.jpg

Ich würde also nicht ,nur weil die ersten Leaf Akkus inzwischen schwächeln, schwarz sehen. Ich bin optimistisch dass die Zellen im Ioniq eher denen vom Tesla ähneln die auch nach sehr großen Laufleistungen immer noch top sind. Wegen der geringeren Kapazität und damit der höhren Anzahl von Ladezyklen auf gleicher Strecke wird der Tesla vermutlich immer noch besser sein.

Wie die Zelln vom Ioniq wirklich sind kann keiner sagen, hab zumindest bisher keine Laborergebnisse gefunden. Aber die sehr gute Garantiebedingung, die ersten Leafs hatten noch viel schlechtere Garantiebedingungen, zeigen mir dass Hyundai von ihren verbauten Zellen überzeugt ist.

Zu dem Deterioration Wert - der Wert ist mir noch ein Rätsel - auch im Kia Soul EV Bereich hab ich keine gute Anwort dazu gefunden was uns der Wert wirklich sagen will
Zuletzt geändert von gekfsns am Do 27. Jul 2017, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.
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