Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon Prototyp » Mi 20. Dez 2017, 15:14

Ich mache auch eine jährliche amateurhafte Buchhaltung beim Auto. Hierbei handelt es sich aber leider nur um einen Kleinwagen mit mittlerer Ausstattung (VW Polo), deshalb kann man das schlecht mit einem Ioniq vergleichen. Vielleicht hilft es trotzdem jemand beim Vergleichen der Autokosten von Verbrenner gegen Elektroauto.
Der Autokauf war 2012, der Neupreis war 14.500 Euro als EU-Neuwagen:

2012:
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,20 (ohne Wertverlust / Abschreibung)

2013
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,13 (ohne Wertverlust / Abschreibung)

2014
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,17 (ohne Wertverlust / Abschreibung)

2015
gefahrene km: 11.644 km
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,20 (ohne Wertverlust / Abschreibung)
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,28 (inkl. Wertverlust von jährlich 961,- € anhand aktueller Gebrauchtwagenpreise)
Gesamtkosten inkl. Wertverlust: 3.302,48 €

2016
gefahrene km: 10.483 km
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,17 (ohne Wertverlust / Abschreibung)
Fahrzeugkosten in EUR/km 0,27 (inkl. Wertverlust Pauschal: 0,10 € pro gefahrenem km)
Gesamtkosten inkl. Wertverlust: 2.812,39 €
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon LtSpock » Mi 20. Dez 2017, 17:08

Mit meinem Matiz LPG komme ich bei 111.000km in 11 Jahren auf einen Kilometerpreis von 0,16€/km
Darin enthalten sind Treibstoff, Abschreibung, TÜV, Steuer, Versicherung und Verschleissteile wie Zahnriemen, Bremsen, Zündkerzen, Öl, Reifen etc. Muss aber dazusagen, dass ich die Wartung selber mache und die Verschleissteile im Internet bestelle.

Mit dem Ioniq wird das selbst mit kostenlosem Strom ganz sicher nicht hinhauen.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon hghildeb » Mi 20. Dez 2017, 17:57

LtSpock hat geschrieben:
Mit meinem Matiz LPG komme ich bei 111.000km in 11 Jahren auf einen Kilometerpreis von 0,16€/km (...)
Klar, bei dem Fahrzeugalter spielt ja die Abschreibung so gut wie keine Rolle mehr. Mit LPG ist der ja nichtmal mehr die Diesel-Abwrackprämie wert :P

LtSpock hat geschrieben:
Muss aber dazusagen, dass ich die Wartung selber mache und die Verschleissteile im Internet bestelle.
Das müsstest du der Vergleichbarkeit halber natürlich beim Ioniq auch machen.

LtSpock hat geschrieben:
Mit dem Ioniq wird das selbst mit kostenlosem Strom ganz sicher nicht hinhauen.
Ich habe spaßhalber mal meine Ioniq-Kalkulation auf 11 Jahre und 111Tkm erweitert, da errechnet sich übrigens 0,12€/km.
Wobei das nicht ganz realistisch ist, weil ich für 4 Jahre Haltezeit keinen Reifenverschleiß in meiner Kalkulation habe. Wohl aber höheres Reparaturrisiko mit steigendem Alter.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IQ1117 » Mi 20. Dez 2017, 20:24

Reifenverschleiß habe ich nicht gerechnet, weil ich davon ausgehe, dass ein Verbrenner den gleichen Reifenverschleiß hat, wie ein Elektroauto. Winterreifen/-kompletträder habe ich auch außen vor gelassen, obwohl ich bei dem BMW, den ich vorher im Auge hatte, Originalräder mit im Angebot hatte (sau teuer). Beim Ioniq würde ich keine Originalräder nehmen, kann man aber nicht als Kostenvorteil verwerten. Man muss schon beim Vergleich immer Neuwagen nehmen (Preisliste 2017) und die gleiche Haltedauer und km-Leistung. Wenn ich die Kostenrechnung mit meinem jetzigen Auto anstellen würde, wäre es ja unfair, weil alle Preislisten 2009 viel toller ausgesehen haben. Es ist auch schwierig mit älteren Autos zu vergleichen, wenn die Assistenzsysteme nicht vergleichbar sind. 2003 hatte ich nen 5er BMW ohne Navi, war damals für mich ne Spielerei, obwohl ich als Berater quer durch Europa gefahren bin (Routenplaner im Internet genutzt). Der Anschaffungspreis war da nicht so viel teuerer zum Ioniq.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon Fire » Do 21. Dez 2017, 11:01

IQ1117 hat geschrieben:
Reifenverschleiß habe ich nicht gerechnet, weil ich davon ausgehe, dass ein Verbrenner den gleichen Reifenverschleiß hat, wie ein Elektroauto.


Ev. sollte man das aber einrechnen. Ich fürchte durch die gute Beschleunigung sind die Reifen viel schneller hinüber als beim Verbrenner ;)

Ausserdem will man dann die verbrauchsärmsten und ggf. etwas teureren Reifen während mich dieser Aspekt beim Verbrenner nur am Rande interessiert hat. Da war mir der Verbrauch nach der Haftung und der Laufruhe erst der drittwichtigste Faktor.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon applefox » Do 21. Dez 2017, 12:01

remi hat geschrieben:
Kosten Ioniq
Strom: 3.200kWh (16kWh inkl. Ladeverluste, 0,11€/kWh Nacht - 0,15€/kWh Tag)
Zu Hause: 2.500kWh = 325€ (Strompreis Tag/Nacht gemittelt) / Firma: 500kWh (gratis) / Schnelllader: 200kWh = 100€


eine Frage dazu, Remi: hast du bei dem Strompreis nicht die (verbrauchsabhängigen) Steuern und sonst. Abgaben vergessen?
siehe: https://stromliste.at/strompreis
saust dahin seit 04/18 mit: Ioniq Elektro Premium in Phoenix Orange :)
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon St3ps » Do 21. Dez 2017, 12:08

Ob man das so pauschal sagen kann? Vllt. Tut sich ja am Verschleiß nix. Beim E Auto mehr Aktien beim beschleunigen für. Aggrssiverer Fahrweise beim Verbrenner.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon ClarkKent » Do 21. Dez 2017, 12:50

Gibts den Ioniq nicht auch als Verbrenner? Das wäre dann der beste Vergleich...
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon St3ps » Do 21. Dez 2017, 13:58

ClarkKent hat geschrieben:
Gibts den Ioniq nicht auch als Verbrenner? Das wäre dann der beste Vergleich...


Nicht als reinen Verbrenner. Der Hybrid kommt dem noch am nächsten. Aber den fährt man imho auch anders.
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Re: Ioniq günstiger als Verbrenner? Kostenrechnung

Beitragvon IQ1117 » Do 21. Dez 2017, 19:09

St3ps hat geschrieben:
Nicht als reinen Verbrenner. Der Hybrid kommt dem noch am nächsten. Aber den fährt man imho auch anders.


Zumindest hat der in Deutschland das Lenkrad auch auf der linken Seite.
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