Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Jan » Mi 27. Dez 2017, 19:18

200 KWh Akkus kann man natürlich auch Schnarchladen, denn auch im fetten Akku wird nur der Tagesverbrauch fehlen. Aber warum täglich mit einem 200 KWh Akku und dem Mehrgewicht durch die Gegend fahren, wenn man ihn nicht braucht, von den zusätzlichen Kosten einmal abgesehen. Nur um ab und zu weiter fahren zu können, ohne zwischenlanden zu müssen? Macht das wirklich Sinn? Und wenn der Akku dann leer ist, hängt man 2 Stunden am Supercharger. Ist auch unlustig. Fest steht, der Strom muss in den Akku, entweder in kleinen Portionen, oder in einem Rutsch. Ein Zeitvorteil wird also nur erkennbar, wenn die Gesamtstrecke zu einer Akkufüllung passt. Und dafür dann viel mehr Geld für einen fetten Akku zahlen? Na ja, wer nicht auf den Euro gucken muss, aber einen echten Vorteil kann ich nicht erkennen.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon IQ1117 » Mi 27. Dez 2017, 19:28

Wir gleiten doch wieder in die Thematik die auf Einzelfälle zutrifft. Für viele Autofahrer ist die Akkugröße des Ioniq mehr als genug. Für Fahrer die täglich 150+km zurücklegen müssen wird es wohl 2019 den Ioniq mit mehr Akku geben und wohl preislich auf gleichem Niveau das Tesla Model 3.

Und da man wohl auch spontan eine 600km lange Reise durchführen kann, bin ich wohl zu spät, um mich Pionier zu nennen. Ist halt doch schon Mainstream. :wand:
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mi 27. Dez 2017, 19:49

Jan hat geschrieben:
200 KWh Akkus kann man natürlich auch Schnarchladen, denn auch im fetten Akku wird nur der Tagesverbrauch fehlen. Aber warum täglich mit einem 200 KWh Akku und dem Mehrgewicht durch die Gegend fahren, wenn man ihn nicht braucht, von den zusätzlichen Kosten einmal abgesehen. Nur um ab und zu weiter fahren zu können, ohne zwischenlanden zu müssen? Macht das wirklich Sinn? Und wenn der Akku dann leer ist, hängt man 2 Stunden am Supercharger. Ist auch unlustig. Fest steht, der Strom muss in den Akku, entweder in kleinen Portionen, oder in einem Rutsch. Ein Zeitvorteil wird also nur erkennbar, wenn die Gesamtstrecke zu einer Akkufüllung passt. Und dafür dann viel mehr Geld für einen fetten Akku zahlen? Na ja, wer nicht auf den Euro gucken muss, aber einen echten Vorteil kann ich nicht erkennen.

:thumb: Genau das meinte ich mit "Was bringen 500km Akku Reichweite" ;)
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon snaptec » Mi 27. Dez 2017, 20:15

ich denke wir sind uns da (fast) alle einig.
für den täglichen gebrauch reicht es vollkommen aus. für weitere strecken zwischenladen.
Der sommerurlaub mit wohnwagen leider noch mit verbrenner, der X ist leider zu teuer
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Rudi L » Mi 27. Dez 2017, 20:32

Früher reichte auch ein Käfer mit 34 PS, heute muss es deutlich mehr Leistung sein, weil es Gründe dafür gibt. Auch wenn man es nicht immer braucht, ein Auto mit der Leistung eines alten Käfers wäre ein Ladenhüter.

Mit der Akkukapazität ist es genauso. Besser ständig zuviel davon als einmal zuwenig.
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon Helfried » Mi 27. Dez 2017, 20:39

Rudi L hat geschrieben:
Besser ständig zuviel davon als einmal zuwenig.


Nein, das macht ja keinen Sinn. Gewicht mitschleppen, Geld verlieren, Ökoressourcen vertun. Lieber einmal wo an einem schönen Fluss unterwegs nachladen. Umdenken, entschleunigen!
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mi 27. Dez 2017, 20:48

Falsch Rudi!

Man schleppt mit einem Riesenakku im Alltag nie 100% dann mit. Man wird eher so 50% oder so dann mitschleppen, weil man nie vollgeladen sein wird, weil es einfach zu lange dauert. Bei einem kleinen Akku sieht das anders aus. Der ist schnell wieder voll.
Ich denke, selbst ein großer Akku wird die "Reichweitenangst" nicht lindern. Das ist einfach eine Kopfsache. Mit 500km Reichweite wird man dann 1.000km haben wollen usw. Benzin ist ja überall da, nur Strom ja nicht....
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon bangser » Mi 27. Dez 2017, 20:51

Wobei das ja grad der Wurm ist: Strom ist überall. Allein von hier vom Sofa aus sehe ich sechs Steckdosen an denen ich das Auto laden könnte.
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon GcAsk » Mi 27. Dez 2017, 20:58

bangser hat geschrieben:
Wobei das ja grad der Wurm ist: Strom ist überall. Allein von hier vom Sofa aus sehe ich sechs Steckdosen an denen ich das Auto laden könnte.

Richtig. Das ist ja die ganz große Ironie darin, die aber keiner sehen will. Aber ne, wir brauchen 3.000km Reichweite im Akku. Wobei - Akkus sind ja umwelttechnisch soo schlecht, da bleiben wir doch lieber beim guten alten Diesel. Der kommt auch 1.500km weit - und ist in 20 Sekunden wieder voll. Und da kann ich auch überall laden. /EDIT: Lol, ich sage jetzt sogar schon beim Diesel "laden", haha :lol:

Ich bin raus ;-)
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Re: Hyundai Ioniq Electric - Mein Fazit nach 2 Wochen Miete

Beitragvon IQ1117 » Mi 27. Dez 2017, 20:59

bangser hat geschrieben:
Wobei das ja grad der Wurm ist: Strom ist überall. Allein von hier vom Sofa aus sehe ich sechs Steckdosen an denen ich das Auto laden könnte.


Ist da auch ein Fernseher in der Nähe? Dann trag ich die 6 Ladestationen bei mir gleich als POI ein.
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