Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon GcAsk » Sa 23. Dez 2017, 21:14

Der IONIQ Ladeziegel hat doch entsprechende Sensoren drin und die Haussicherung zu Hause sollte im Notfall auch eingreifen, solange die Hausinstallation nicht jahrzehnte alt ist.
Eine gelegentliche Nutzung halte ich für unbedenklich, wenn die Steckdose gegen eine neue ausgetauscht wurde. Bei CEE blau kommt die Problematik hinzu, dass man eine entspreche Wallbox oder so braucht mit Adaptern. Meines Erachtens nach unnötig Geld, da diese einfach noch viel zu teuer sind.

Aber zu dem Thema gibt es schon genug Diskussionen. 16A dauerhaft halte ich für problematischer, die 12A, die der IONIQ allerdings maximal ziehen kann, nicht wirklich. Abbrennen tut da nichts. Schmorren vielleicht schon nach Jahren, aber das sieht man ja dann an der Steckdose. Dann einfach austauschen oder vorher präventiv mit niedrigerem ladestrom laden, wenn die Hausinstallation nicht auf 12A ausgelegt ist.
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon bm3 » Sa 23. Dez 2017, 22:22

GcAsk hat geschrieben:
...die Haussicherung zu Hause sollte im Notfall auch eingreifen, solange die Hausinstallation nicht jahrzehnte alt ist. ...


Die Haussicherung greift bei sowas nicht ein, egal ob neu oder alt, weshalb sollte sie ?
Akzeptiere doch einfach mal was wir hier schreiben, hier sind Leute dabei die haben schon sehr lange damit Erfahrungen gesammelt und teilweise auch Fachkräfte für Elektrotechnik.
Man kann es natürlich bei einer speziellen Dose mal testen, mal ein Stunde lang mit dem was geht laden lassen, Schukostecker rausziehen und direkt danach die beiden Kontakte des Steckers mal anfassen und fühlen wie warm sie sind. Meistens sind die dann sogar ziemlich heiß, was einem zu denken geben sollte. Wenn man Glück hat auch nur leicht warm, dann hat man wahrscheinlich ein gute Stecker/Dosen-Kombi erwischt. Ab und an gab / gibt es sogar Schukodosen aus Keramik, das ist in diesem Fall eher positiv zu sehen.

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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon GcAsk » Sa 23. Dez 2017, 22:45

Ich akzeptiere es doch, habe ja auch nicht gesagt, dass die Schuko die einzig wahre Lösung ist. Hier wurde nach Erfahrung gefragt und ich habe meine Erfahrung geteilt. Das Laden über eine Kabeltrommel ist natürlich schwachsinnig bspw., dazu habe ich auch nicht geraten. Wir haben keine besondere Hausinstallation - eine simple Schuko am Parkplatz, welche ich allerdings austauschen lassen hab, um ein Schmorren/Brennen zu verhindern, da die nun vielleicht doch in die Jahre gekommen war. Laut unserem Elektriker wäre das nicht mal notwendig gewesen - er hält das Laden dauerhaft mit 10 bzw. 12A für nicht riskant. Selbst die günstigen halten 10A aus. Bei 12A sollte man halt nicht die billigste aus dem Baumarkt holen.

Bei mir zieht der IONIQ, wie bereits gesagt, 2,2 - 2,3kW. Ich lade den IONIQ manchmal auch über mehrere Stunden, teilweise auch über Nacht, komplett auf. Selbst nach 12h ist weder das Kabel, noch die Kontakte warm. Noch nicht mal lauwarm. Aber wie gesagt, soll jeder selbst entscheiden. 10 bzw. 12A, sind halt keine 16A. Das würde deutlich kritischer aussehen, was ich ja auch direkt gesagt habe.
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon msei » So 24. Dez 2017, 02:05

Der Ladeziegel für die Schweiz begrenzt sogar auf 8A und somit fliessen nur ca. 1650W. Das laden dauert so halt etwas länger, dafür ist da sicher auch keine Brandgefahr gegeben. Zuerst hab ich mich gewundert wieso mein Messgerät nur 1650W anzeigt, aber hab dann am Ladeziegel gesehen, dass er auf 8A begrenzt ist. Werde mir wohl im Sommer mal ne dickere Leitung und ne Wallbox in die Garage legen.

Es scheint also länderspezifische Ladeziegel zu geben.
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon T1D » So 24. Dez 2017, 03:23

Kann mir mal einer erklären weshalb Akku- und Lade-Themen allgemein sowie die Steckdosen-Themen im Speziellen so oft sooo emotional diskutiert werden?

Haben diese Themen vielleicht einen besonderen Einfluß auf die Psyche des gemeinen BEV-Piloten? :-?

Fragen, die mir immer wieder in den Sinn kommen...
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon Zmeister » So 24. Dez 2017, 08:19

Naja das ist halt die Frau will ja Bügeln,Kaffee kochen und trocknen gleichzeitig, was meinst wenn da die Sicherung kommt nur weil der Alte das auto angesteckt hat? :-)

Ich verstehe das schon so mansche haben keinerlei Ahnung davon, und deswegen herrscht meist erstmal Angst...

Fakt ist das die Schuko jenachdem warm werden kann, Sorgen mache ich mir da jedoch nicht wenn wir auf der Baustelle 2Stk. 500w Strahler plus ne Kappsäge anwerfen kräht da auch keiner nach...Wir fragen uns nur Hält die Sicherung oder nicht?

Aber was jeder machen Kann schaut einfach das er 1. Keine unnützen Verlängerungskabel benützt, 2. welche Sicherung im Schaltschrank vorhanden sind.

Das die Stecker möglichst richtig drinn sitzen und die Steckdose nicht gerade aus China kommt sondern ne vernünftige Busch jäger , Merten ect hat...
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon Roland81 » So 24. Dez 2017, 09:10

T1D hat geschrieben:
Kann mir mal einer erklären weshalb Akku- und Lade-Themen allgemein sowie die Steckdosen-Themen im Speziellen so oft sooo emotional diskutiert werden?


Weil bei dem Thema relativ oft Laien auf Fachleute treffen. Und dann trifft manchmal "Wenn mans reinstecken kann, dann kann ja nichts verkehrt sein" auf den DIN-konformen Berufselektriker.
Persönlich halt ichs lieber mit dem Berufselektriker...

Das bei unseren schnarchladenden Ioniqs die Haussicherung fliegt ist ja fast unmöglich...selbst wenn der Ioniq nuckelt komme ich kaum mal auf 8kW Last seltenst über 10kW.

PS: Momentan ist viel Wind im Netz bei wenig Verbrauchern aufgrund der Feiertage...also gönnt Euerm Autöli ne Ladung CO2 armen Strom (derzeit <160gCO2/kWh im Mix)
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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon IO43 » So 24. Dez 2017, 09:40

Roland81 hat geschrieben:
T1D hat geschrieben:
Kann mir mal einer erklären weshalb Akku- und Lade-Themen allgemein sowie die Steckdosen-Themen im Speziellen so oft sooo emotional diskutiert werden?


Weil bei dem Thema relativ oft Laien auf Fachleute treffen.


Das ist ein Grund, aber auch weil keiner heutzutage mehr die Verantwortung für irgendwas übernehmen will. Hier kann im Worst Case schließlich die Hütte brennen.

Der Unterschied zum Haarföhn besteht beim Elektroauto darin, dass die vergleichbare Leistung über viele Stunden abgegeben wird und dazu eventuell noch an einem nicht kontrollierten Ort (Garage). So kann es punktuell zur Überhitzung von Kontakten oder Leitungsteilen kommen, im schlimmsten Fall zum Verschmoren oder sogar Brand.

Da wird kein Elektriker sagen, dass das unbedenklich ist, wenn er nicht die Teile der Installation gesehen hat. Zur CEE-Blau zu raten liegt dann nah, da hier nicht nur von der Normung 16A Dauerlast zugelassen sind, sondern auch die Kontakte eine größere Kontaktfkäche besitzen. Da ist man auf der sicheren Seite.

Ich persönlich habe im ersten halben Jahr nur mit dem Notladeziegel an der Schuko geladen und das war vollkommen unkritisch.

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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon corwin42 » So 24. Dez 2017, 09:53

IO43 hat geschrieben:
Zur CEE-Blau zu raten liegt dann nah, da hier nicht nur von der Normung 16A Dauerlast zugelassen sind, sondern auch die Kontakte eine größere Kontaktfkäche besitzen. Da ist man auf der sicheren Seite.


Selbst die sind es nicht wirklich. Auf den CEE (rot oder blau) Steckern/Kupplungen steht 16A/6h. Das bedeutete, dass die für eine Dauerlast von 16A über 6h zugelassen sind. Beim Laden kann die Zeit durchaus überschritten werden, wenn der Ioniq fast ganz leer ist.

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Re: Haushalt-Steckdose - wieviel Watt

Beitragvon IQ1117 » So 24. Dez 2017, 10:02

Wenn ich richtig gelesen hatte, gab es eine Fall mit einem i3. Von diesem Fall ist dann auf die Allgemeinheit geschlossen worden.

Richtig ist, dass der Leitungsschutzschalter NICHT auslöst, wenn die Steckdose nicht fachgerecht verkabelt wurde und das schmoren anfängt (Isolation ist mit eingeklemmt und das Kupfer hat nur wenig Kontakt). Dann wird wohl ein Elektriker emotional, wenn jemand sich auf den LS verlässt.

Habe gehört, dass beim Hyundai-Ladeziegel ein Temparatorsensor im Stecker sein sollte. Wenn das so ist, dann sollte dieser Mechanismus greifen. Hatte ein Ioniq-Fahrer schon eine verschmorte Steckdose?

Ich werde auf jeden Fall auch erstmal mit dem Ladeziegel laden. Ich sehe bisher keinen Grund, von dem i3-Fall auf meine Verhältnisse zu schließen. Da ich aber schon einen verschmorten Stecker bei einem Geschirrspüler hatte, werde ich mir die Steckdose ja trozdem immer mal anschauen.
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