Der Ioniq im Winter

Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon IQ1117 » Sa 9. Dez 2017, 23:53

sabter hat geschrieben:
Hoffe nur, dass totzdem mit Hirn gefahren wird, die Physik lässt sich auch von den Helferlein nicht überlisten.


Genau. Assistenzsysteme entbinden den Autofahrer auch nicht von seiner Verantwortung.

Ausserdem, wenn man verlangsamen will ist man sowieso mit dem Fuß auf der Bremse und bremst automatisch, wenn der Wagen nicht schnell genug langsamer wird. Gefährlich wäre ja nur, wenn das Auto instabil wird, weil zu schnell verzögert wird.
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Beitragvon Twizyflu » So 10. Dez 2017, 00:22

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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon Twizyflu » So 10. Dez 2017, 00:23

Und brutale Winterfahrt...
Da sollte man Auto und Strecke kennen

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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon Hupsi37 » Mo 18. Dez 2017, 11:40

Jetzt hat der Winter so richtig zugeschlagen: Reichlich Neuschnee heute Morgen. Im Tal Nassschnee (ca. nur 10 cm), auf dem Berg feinster Pulverschnee (ca. 20 cm). Fast hätte mich mein Ioniq nicht übern Berg gebracht. Ich bin mit einigermaßen Schwung (ca. 60 km/h) in die steilste Stelle (ca. 14% Steigung auf 400m Länge) gefahren, allerdings hat die Traktionskontrolle dann bis zum Stillstand keine Kraftübertragung an die Räder mehr zugelassen. Wieder anfahren mit Traktionskontrolle unmöglich, da bewegte sich einfach gar nichts (hatte ich so bisher noch bei keinem Auto...). Also ESP off (oder wie auch immer das bei Hyundai heißt;)) und mit durchdrehenden Rädern über den Berg gewühlt.

Für´s nächste Mal weiß ich jetzt wo der Schalter fürs Ausschalten der Traktionskontrolle ist und werde diese vor dem steilsten Stück bereits abschalten. Alle anderen Passagen meisterte der Ioniq tadellos.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon GcAsk » Mo 18. Dez 2017, 11:49

Lernt man nicht schon in der Fahrschule, dass man bei Bergauffahrten im Schnee das ausschaltet, damit die Reifen durchdrehen können, weil die Technik das nicht zulässt ein Überdrehen?
Eigentlich eher ein gutes Zeichen, dass das System nämlich gut funktioniert.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon Helfried » Mo 18. Dez 2017, 11:55

GcAsk hat geschrieben:
Eigentlich eher ein gutes Zeichen, dass das System nämlich gut funktioniert.


Naja, einfach die Leistung zu reduzieren, damit sich das rutschende Rad nicht mehr durchdreht und damit das nicht rutschende Rad auch lahmzulegen, ist jetzt nicht die höchste Ingenieurleistung.

Mir wäre lieber, das nicht rutschende Rad dürfte weiter arbeiten. Eventuell gibt es in Südkorea keinen Schnee, aber ich verlange von einem Elektroauto auch keine Geländegängigkeit. Keep it billig ist schon ok. Aber loben muss man sowas auch nicht unbedingt. :)

Als ich damals das erste Auto mit ABS bekommen habe, wäre ich beim ersten Schnee beinahe in mein eigenes Garagentor gedonnert. Das ABS hat sich einfach fast vollständig geweigert zu bremsen, nur weil es glatt war. So was muss ich nicht haben.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon LtSpock » Mo 18. Dez 2017, 12:05

Wenn schon sollte man gleich eine mechanische Differnialsperre spendieren.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon IO43 » Mo 18. Dez 2017, 12:19

Hupsi37 hat geschrieben:
...allerdings hat die Traktionskontrolle dann bis zum Stillstand keine Kraftübertragung an die Räder mehr zugelassen.


Das ist der Sinn der Traktionskontrolle, wenn keine Traktion vorhanden ist.

Wieder anfahren mit Traktionskontrolle unmöglich, da bewegte sich einfach gar nichts (hatte ich so bisher noch bei keinem Auto...). Also ESP off (oder wie auch immer das bei Hyundai heißt;)) und mit durchdrehenden Rädern über den Berg gewühlt.


Steht so auch in der Bedienungsanleitung beschrieben. Auch bei Fahrten mit Schneeketten sollte das ESC abgeschaltet werden.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon gekfsns » Mo 18. Dez 2017, 13:17

Bei VW wird das durchdrehende Rad einzeln ESP abgebremst damit das Rad, das noch mehr Gripp hat noch Vortrieb generieren kann. Ich hab das beim Ioniq bisher nicht feststellen können.
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Re: Der Ioniq im Winter

Beitragvon Hupsi37 » Mo 18. Dez 2017, 14:24

IO43 hat geschrieben:
Das ist der Sinn der Traktionskontrolle, wenn keine Traktion vorhanden ist.

Das ist mir schon klar, aber sollte er nicht zumindest versuchen "Traktion zu finden", in dem er die Kraft dosiert und nicht einfach komplett abschaltet? Ich meine, dass das ESP im Ampera vorher so gearbeitet hat. Hier musste ich das ESP nicht abschaltet, er hat immer versucht noch vorwärts zu kommen, selbst wenn es nur millimeterweise ging. Das fühlte sich dann an wie ABS beim Gas geben :lol:

Jetzt weiß ich ja, dass es beim Ioniq anders ist und kann dann das ESP bei Bedarf abschalten. Von daher alles gut und vielleicht hilft´s ja dem ein oder anderen die Tage noch, wenn er das jetzt auch weiß.
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