1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon Twizyflu » Do 23. Mär 2017, 08:53

CCS=SuperPlus135 hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Er fährt es mit einem IONIQ, was noch ein Novum ist und ohne mimimimi AC Lader... sondern mit DC CCS Lader, die noch seltener sind wie wir alle wissen.

Was ist also das Problem? Ist doch cool!



Die Autobahnen sind mittlerweilen zugepflastert mit DC Säulen. :roll:
die 1.300 kM würde ich an nem Sonntag auf einer ausgewählten Strecke locker schaffen.
geb mir nen IONIQ ich mach dir diesen Test in max. einem Tag.
Wette gilt! Gern hier im Forum dargelegt. Ich zahl auch den Strom.


Gib mir einen Verbrenner, fahre ich das genauso!
Gib mir einen Tesla wo es Supercharger gibt auf der Strecke, geht es auch
Was willst uns sagen?
Nochmal: DC Lader gibts nicht überall und darum ist das sicher nicht so einfach.

Braucht man sich auch nicht drüber lustig zu machen.
Sagt ja auch keiner, dass der ZOE eine Dacia Plastik Schüssel sei.
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon Schneemann » Do 23. Mär 2017, 09:10

Mit 40 und Warnblinker auf der Standspur. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das nicht einer Ordnungswidrigkeit gleich kommt. Aber hier zeigt sich das ganze Dilemma im Bereich Schnelllader, das wir immer noch haben. Massentauglich ist das noch lange nicht. Ich verstehe auch nicht, warum das Aufbauen der Schnelllader an den Rasthöfen so unendlich lange dauert. Fährt da eine Elektriker- und Baukolonne von Rasthof zu Rasthof und baut einen nach dem anderen auf? Die Dinger müssen an jedem Rasthof stehen und verfügbar sein, dann muss sich niemand mehr Gedanken um eine Reise machen, egal wie groß der Akku ist. Das ist massentauglich, weil es jetzt auch so ist.
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon geko » Do 23. Mär 2017, 09:27

Danke für deinen Bericht. Das Kapitel "40 km/h auf der Standspur" finde ich schlimm. Genau das braucht kein Mensch und genau das hält viele ab vom Umstieg auf E. Ich bleibe dabei, die oberste Priorität hat der Aufbau einer flächendeckenden und redundanten DC-Ladeinfrastruktur. Bad Camberg ist ein sehr gutes Beispiel: Fällt dort eine Ladesäule aus, handelt es sich um einen Ausfall der gesamten Ladeinfrastruktur dort. Klar, es gibt halt nur eine Säule. Die EnBW macht das mit zwei Säulen pro Standort deutlich besser, aber immer noch nicht ausreichend.

Es wird ja gerne auf allego geschimpft, aber die Standorte dort sind sehr häufig mit 4 Combo2-Steckern ausgestattet. Das ist Redundanz! Oder auch Fastned: Mindestens zwei Ladepunkte, idR problemloser Ausbau auf 3-4 möglich.

Ich wünschte mir weniger Preisdiskussion, sondern mehr Infrastrukturdiskussion. Ich persönlich plane ohne "Plan B". Ich sehe es nicht ein, mich nicht auf die Ladeinfrastruktur verlassen zu können. Bislang ging das immer gut, nie gestrandet. Wenn ich doch mal strande, mache ich ein Fass auf. Social Media Shitstorm 2017. Vielleicht braucht es den auch mal in größerem Stil. :mrgreen:
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon wp-qwertz » Do 23. Mär 2017, 11:09

auhc ich danke dir für deinen bericht und habe mitgefiebert :D
mit meinem damaligen zoe hatte ich so viele ladeabbrüche nicht - war dafür aber auch deutlich langsamer unterwegs :!:
super gemacht - herr nachbar :D
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon tbschommer » Do 23. Mär 2017, 11:39

Danke, Knut, das war mal wieder richtig interessant :thumb:

Das Problem, dass eine Säule mal ausfällt bzw. nicht funktioniert wäre natürlich keines, wenn gleich mehrere zur Verfügung stünden. Bei den AC Säulen sieht man auch immer wieder einzelne Säulen in der Gegend stehen. Die sind weiter verbreitet als CCS, aber immer nur eine Säule, die dann möglicherweise nicht funktioniert oder zugeparkt ist, das kann echt nicht sein. Tesla ist mal wieder Vorbild und zeigt, wie man's besser macht.

Aber ich bin optimistisch, dass es dieses Jahr vor im Bereich CCS besser wird, und dass die Säulen auch zuverlässiger werden.

Und ich pflichte Dir bei, ich bin auch nicht SUV-Fan, aber viele sind es wohl, also wird man ihnen gerecht werden :D
Ioniq Style in Blazing Yellow am 02.05.2017 abgeholt (Sangl #72) :)
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon passinglane » Do 23. Mär 2017, 12:00

Hallo,

der Bericht zeigt mir persönlich einmal mehr, dass der IONIQ eben noch kein Langstreckenauto ist. Ich hoffe für alle, die ihn schon fahren oder in den anderen Threads eine beneidenswerte kindliche Vorfreude auf einen Gebrauchsgegenstand leben, dass sie glücklich damit werden. Ich fürchte aber - ohne jede vorauseilende Häme oder Hintergedanken, ich will das Auto niemandem madig machen - dass viele Fahrer die Erfahrung machen werden, dass die Kapazität noch zu gering ist und spätestens im Winter die Freude vertreibt.
Meine Erfahrung nach gut zwei Jahren eGolf: Es nervt, und die Frau mault. Und da würden auch die 7 KaWehHah (für die Einheiten-Fetischisten hier, sorry musste sein) mehr nix ändern, oder die 31,5 im neuen eGolf.
Ich hoffe, dass Hyundai schnell das 50% upgrade auf 42 nutzbar schafft, dann wäre es mein nächstes Auto. 42 in dem Auto zu einem akzeptablen Preis - das ist der tipping point.

mfg
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon tbschommer » Do 23. Mär 2017, 12:09

@passinglane

Ich verstehe Deine Argumente. Wenn ich oft weitere Strecken zu fahren hätte, hätte ich es mir evtl. auch überlegt, ob Warten nicht besser wäre.

Aber ich habe das große Glück, meist in der Umgebung zu bleiben, und nicht einmal zu hause laden zu können, dafür 5 Minuten entfernt vom Ladepark des Bäckers Schüren. Längere Strecken mit der Notwendigkeit unterwegs zu laden fallen höchstens 1-2 mal im Jahr an.

Aber Du hast Recht, so wie die Lage im Moment ist, ist das Elektroauto bei weitem noch nicht für alle geeignet.
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon nr.21 » Do 23. Mär 2017, 12:10

Schneemann hat geschrieben:
noch lange nicht. Ich verstehe auch nicht, warum das Aufbauen der Schnelllader an den Rasthöfen so Fährt da eine Elektriker- und Baukolonne von Rasthof zu Rasthof und baut einen nach dem anderen auf? Die Dinger müssen an jedem Rasthof stehen und verfügbar sein, dann muss sich niemand mehr Gedanken um eine Reise machen, egal wie groß der Akku ist. Das ist massentauglich, weil es jetzt auch so ist.


es ist noch schlimmer - selbst da wo die Baukolonne schon war, werden sie dann nicht freigeschaltet, zB. Gudow Nord bei HH, wo das Ding seit Monaten unter einer Plastiktüte steckt. Display ist an, aber laden kann man nicht.
Es sind ja nicht viele Lücken, die man noch schließen muss, aber im Norden sieht es wirklich mau aus.
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon NoComment » Do 23. Mär 2017, 14:56

Einfach nur den Akku größer zu machen ist keine Lösung, siehe Ampera-e, der wird vom Ioniq auf der Langstrecke abgehängt, und nur in einem kleinen Bereich ist er wirklich schneller - den Use case musst auch erst mal haben dass die Langstrecke genau in das Fenster fällt. Wichtig ist (und das macht Tesla eben richtig): großer Akku, superschnelle Ladung (im Vergleich zum Rest). Mir helfen 400km/60kWh mit einer Akkuladung nix wenn ich dann 2h an der Ladesäule hängen muss weil nur 50kW maximal rein gehen, und das nur wenn's nicht zu warm ist und nur bei den ersten 60%. Das ist witzlos.
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Re: 1300 km an 2 Tagen mit dem Ioniq

Beitragvon IQ#201 » Do 23. Mär 2017, 15:19

Hallo Ioniqfan,

Am liebsten würd ich ihm beim Ioniq verkauf helfen....:-)


du hast dem Jürgen eh geholfen. Ich war der, der kurz mit dir geredet hat. Nachdem ich deinen schwarzen Ioniq gesehen habe, stand die Farbe auch fest und hab auch gleich gekauft.

:danke:
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