Going Electric in Fremdsprachen

Alles rund um das Stromtankstellenverzeichnis

Re: Going Electric in Fremdsprachen

Beitragvon TeeKay » So 30. Nov 2014, 19:36

Ich stell heute erst wieder fest, welche Marktlücken es für ein gutes Verzeichnis wie GE auch im Ausland gibt. Die Ladeverzeichnisse für Norwegen sind katastrophal. Miese Benutzbarkeit, schlechtes Datenmaterial, desaströse Filterung. Dass die Norweger nichts besseres als Ladestasjoner.no hinbekommen, ist erstaunlich. Ich denke, ein norwegisches GE würde dort enormen Zuspruch bekommen. Und ich denke, in Norwegen gibts auch ein paar mehr Werbe-Euros für Elektromobilitäts-Websites.

Mein Bruder lebte einige Jahre in Norwegen und könnte die Seite inkl. kurzer Bedienungsanleitung übersetzen.
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Re: Going Electric in Fremdsprachen

Beitragvon tom » Di 2. Dez 2014, 10:54

Das kann auch andere Gründe haben Guy. Ab einem bestimmten Ausbaustand der Infrastruktur sind keine Ladeverzeichnisse mehr notwendig. Ich habe zu Verbrennerzeiten jedenfalls nie das Bedürfnis verspürt ein Tankstellenverzeichnis zu konsultieren...
Schwer zu sagen ob das in Norwegen bereits der Fall ist und man ohne Planung einfach drauflosfahren kann. Aber sobald die Autobahnraststätten flächendeckend mit mehreren Tripple-Ladern ausgerüstet sind sinkt der Wert von Stromtankstellenverzeichnissen rapide.
Aber mit dem technischen Vorsrpung von GE hast Du absolut recht. Wenn ich mir da nur schon den Platzhirsch ChargeMap anschaue. Ich hab es noch nie geschafft dort z.B. eine Übersicht der CHAdeMO Säulen in der Schweiz darzustellen...

Gruss Thomas
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Re: Going Electric in Fremdsprachen

Beitragvon TeeKay » Di 2. Dez 2014, 11:03

Das ist in Norwegen definitiv nicht der Fall. Zwar gibt es dort mehr Schnelllader als hier, aber die Zugangskonditionen sind dort ähnlich verwirrend wie in Deutschland auch. Zudem gibts auch dort noch ein Wirrwar von Steckern. Manche Schnelllader haben nur Chademo, manche Chademo und CCS, manche auch noch 43kW Typ2. Außerdem funktionieren sie auch dort nicht immer, so dass du dir Alternativen überlegen must, falls der Lader defekt sein sollte.

Ganz wichtig ist auch das Thema Parken. In Oslo gibt es zwar große Ladeplätze für Elektroautos, da stehen dann aber z.B. 50 Elektroautos bei 40 Steckdosen. Wer auf die Ladung angewiesen ist, muss sich Alternativen suchen.

Da das Aufladen eines Autos immer länger dauern wird als das Auftanken, sehe ich immer Bedarf für ein Verzeichnis. In 20 Jahren wirst du vielleicht nicht mehr wissen wollen, ob eine deiner 100 RFID-Karten an Säule X funktioniert. Sehr wohl könnte es aber interessant sein, ob du neben einem Müllcontainer oder neben einem Spielplatz für deine Kinder laden wirst. Bei einer 5min Betankung ist das weniger relevant als bei einer 30-45min Aufladung.

Das Thema Destination Tanking gibts auch nicht, wohl aber Destination Charging. Auch dafür wirst du weiter ein Verzeichnis haben wollen.
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