Sinn von 43 kW Ladepunkten

Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon Berndte » Mi 27. Mai 2015, 06:36

STEN hat geschrieben:
...Warum hat dann der MB EDrive nur 11kW ... bekommen...

Weil da halt nicht so viel Platz wie beim Smart drin ist :P
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon TeeKay » Mi 27. Mai 2015, 07:01

300bar hat geschrieben:
Meiner Meinung nach brauchen wir in 3-4 jahren deutlich mehr Dampf als 43 kw für Schnellader. Ich denke mit Typ2 ist nicht mehr rauszuholen.

Und deshalb dürfen wir im Jetzt auch nicht schnell laden? Was in der Zukunft ist, kann im Jetzt erstmal egal sein. Die in der Zukunft von 22kW Schnarchladern nicht abgerufenen zweiten 32A werden ja nicht schlecht, sie werden nur nicht mehr genutzt. Pech für alle, die dann nur noch mit 22kW laden können.

Arbeitest du zufällig bei TNM? Die versuchen auch immer zu argumentieren, dass doch 22kW auch reichen würden und sie für 22kW zufällig was im Angebot hätten.
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon mlie » Mi 27. Mai 2015, 07:13

Unser lokaler NP-Markt würde 43kW Ladung am liebsten verbieten ;-) , schon 4x waren welche an meinem Ladepunkt, die eigentlich noch kurz bei NP was einkaufen wollten, die Ladezeit von 22kW gewohnt. Leider ist es dazu nicht gekommen, weil diejenigen gerade mal kurz aufs Klo konnten und dann war der Akku auch schon wieder voll...

43kW ergibt nicht immer, aber doch meistens Sinn. Und ob das ganze in 10 Jahren obsolet geworden ist, weil es flächendeckend in jedem Ort ne Chademo gibt, interessiert doch JETZT nicht. Mit der Argumentation würden wir alle noch mit 486-DX2-66 rumeiern... (Na ja, nicht ales, was hinkt ist ein Vergleich)
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon Spürmeise » Mi 27. Mai 2015, 07:16

umberto hat geschrieben:
Du kannst da auch 22 kW, 11 kW und 7.4 kW AC laden. Das klärt Dein Auto mit der Säule.i

Puh, zum Glück nicht 3,7 kW. Da hätte ich auch den Mob hier im Forum nicht erleben wollen, als Schnarchladerer eine ZoeV1-only-Säule zu mißbrauchen.
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon 300bar » Mi 27. Mai 2015, 07:16

TeeKay hat geschrieben:
Arbeitest du zufällig bei TNM? Die versuchen auch immer zu argumentieren, dass doch 22kW auch reichen würden und sie für 22kW zufällig was im Angebot hätten.

Nein, ich arbeite nicht für TNM und bin weder verwandt noch verschwägert mit TNM
Meine Fragestellung, aus dem ersten Beitrag, ist legitim.
Versuche zumindest Dir vorzustellen, dass ich ein Interesse an fundiertem Input habe.
Gruß Reinhard
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon 300bar » Mi 27. Mai 2015, 07:23

mlie hat geschrieben:

43kW ergibt nicht immer, aber doch meistens Sinn. Und ob das ganze in 10 Jahren obsolet geworden ist, weil es flächendeckend in jedem Ort ne Chademo gibt, interessiert doch JETZT nicht. Mit der Argumentation würden wir alle noch mit 486-DX2-66 rumeiern... (Na ja, nicht ales, was hinkt ist ein Vergleich)

Das ist ja der Kern meiner Frage.
Um in Deinem Bild zu bleiben. Jetzt hast eine 686-CPU mit schnellem Input, aber es gibt keine neuen Mainboards (Fahrzeuge) mehr um diesen zu nutzen.
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon Berndte » Mi 27. Mai 2015, 07:23

Spürmeise hat geschrieben:
Puh, zum Glück nicht 3,7 kW. Da hätte ich auch den Mob hier im Forum nicht erleben wollen, als Schnarchladerer eine ZoeV1-only-Säule zu mißbrauchen.


Wie kommst du darauf, das hier nur ein Zoe laden kann?
Die Lademöglichkeiten bieten schließlich einen Typ2 und CEE32A. Wenn der Stecker passt kann man laden, warum auch nicht. Ob das Sinn macht hier mit 3,6kW zu Laden, dass muss jeder für sich entscheiden. Aber wenn zum Ziel noch 20km fehlen, dann kann man bei einem netten Kaffee bei mir auch (und sicher auch bei Anderen) mit 3,6kW die fehlenden Elektronen bekommen.
Und bevor du fragst was passiert, wenn jetzt jemand mit seinem Zoe dazu kommt -> mache ich halt noch einen Kaffee!
Bleib mal locker!
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon TeeKay » Mi 27. Mai 2015, 07:37

300bar hat geschrieben:
Um in Deinem Bild zu bleiben. Jetzt hast eine 686-CPU mit schnellem Input, aber es gibt keine neuen Mainboards (Fahrzeuge) mehr um diesen zu nutzen.

Falsch! Du hast eine 686-CPU im Notebook mit Starkstromkabel, das bei Anschluss an Schuko die Leistung drastisch reduziert. Und weil du sagst, dass ab jetzt ja nur noch leistungsgedrosselte Notebooks mit Schuko-Kabel gebaut werden, möchtest du, dass auch alle Besitzer von nicht leistungsgedrosselten Notebooks nur noch mit Leistungsdrossel arbeiten sollen.

Vielleicht ist es für einen Kia-Fahrer, der normalerweise 6h irgendwo lädt, unvorstellbar, dass 30min vs 60min einen riesigen Unterschied bedeuten. Für alle Besitzer nicht leistungsgedrosselter Notebooks. Wer sich ein leistungsgedrosseltes kauft, hat eben Pech.
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon rolandk » Mi 27. Mai 2015, 07:43

Berndte hat geschrieben:
kann man bei einem netten Kaffee bei mir auch (und sicher auch bei Anderen) mit 3,6kW die fehlenden Elektronen bekommen.
Und bevor du fragst was passiert, wenn jetzt jemand mit seinem Zoe dazu kommt -> mache ich halt noch einen Kaffee!
Bleib mal locker!


Jetzt wird aber Zeit das Lastmanagement bei Dir einzurichten. Denn wenn der Zoe tatsächlich mit 43kW laden wollte ist kein Platz mehr für die Kaffeemaschine :-)

Aber es ist ja in Arbeit, dann gibt's Kaffee, 3,6kW Ladung und der Zoe bekommt währenddessen leicht gedrosselten Strom.

Übrigens, auch wenn man den Zoe nur mit 40A/50A lädt, kann man mit ihm danach wieder mit 140km/h fahren.
Da soll es ja Gerüchte geben, das ein Auto, das langsam geladen hat, Schwierigkeiten mit der Beschleunigung hat :mrgreen:

Gruß
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Re: Sinn von 43 kW Ladepunkten

Beitragvon eDEVIL » Mi 27. Mai 2015, 07:55

Typ2 ist Standard und ich denke, das da auch mal der Schlußstrich kommen wird, also verpflichtend für jedes Fahrzeug ab 201x
Für mich gibt es da keinen einzigen überzeugenden Grund, das man in DE noch Typ1 Fahrzeuge anbietet.

wer eh nur schnarchladen kann, wird mit solchen Ladepunkten nicht viel anfangen können bzw. nur ein paar Freaks, die sich diese extremen Reisezeiten antun. Wer 32A auf einer Phase laden kann, muß sich eben die passenden kabel und adapter besorgen.

Langfristig werden mobile DC-Lader preisgünstiger werden und dann stöpselt man sich eben an 43KW Typ2 an.
Wenn mobile Lader günstiger werden, kann es durchaus sein, das die Fahrzeughersteller das dann auch gleich einbauen.
Wenn 170KW DC Standard sind, hat 43KW AC immer noch seine Daseinberechtigung.

Es wird durchaus Menschen geben, die dann lieber preisgünstig langsam reisen, als die notwendiger Weise höheren Ladekosten an schnellen DC-Säulen zu tragen.

Bzgl Zukunft mache ich mir eher Gedanken, ob die ganzen 16-30KW DC Säulen in 5 Jahren noch einen relevanten Nutzen haben.

P.S. Bzgl Lastmangeement sehe ich das große Potential, um mehr Ladepunkte zu erschließen. Mehr als 63A ist ja häufig mit hohen Kosten verbunden.
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