Kosten für eine Ladung

Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon eDEVIL » So 7. Feb 2016, 15:24

Hasi16 hat geschrieben:
Kostenerstattung ohne Gewinnabzielung zum Selbstkostenpreis?

Ok, der Schriftzug kommt dann speziell für Dich auf meine Box und in den Verzeichniseintrag. Liebhaberei schreib ich auch noch mit drauf :lol:
Alle anderen können das auch weiterhin Spende nennen.
Auf jeden Fall erwarte ich, das niemand ungefragt meinen Strom "stiehlt".
Von Ladegästen habe ich bisher kein Stromgeld angenommen, auch wenn diese das explizit angeboten haben.

Wenn jemand allerdings mit "kostenlos" wirbt (um Kunden, besuch o.ä.) anzulocken, dann darf diese auch nicht erwarten, das man Geld da läßt.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon bm3 » So 7. Feb 2016, 16:02

Man sollte nach meiner Meinung generell den Begriff "Spende " verwenden und auch offenlassen wofür die "Spende" eigentlich gedacht ist. Eine "Spende" sollte auch nicht im Einzelfall eingefordert werden, dann wäre meine Ladestelle schon eher für einen Nutzer ders übertreibt kurzfristig mal außer Betrieb wegen Wartungsarbeiten etc. . :D
So hat man wohl die größte Rechtssicherheit denn es gibt sie überall, die bösen Buben. :mrgreen:

Bei mir hier aufm Land, naja, ich hatte in 2 Jahren jetzt etwa 6 Lader hier, das hätte ich dann sicher auch ohne Spenden finanziell überlebt.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon EVduck » So 7. Feb 2016, 17:09

Hasi, wenn CF rechtssicher gemacht werden muss, können wir das Projekt einstampfen.
Käme dir ja offensichtlich entgegen, jedenfalls kommen deine Kommentare so rüber. Wenn du die Energie, mit der du hier destruktiv unterwegs bist, konstruktiv nutzen würdest, könntest du Großes erreichen.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon 300bar » So 7. Feb 2016, 17:40

EVduck hat geschrieben:
Hasi, wenn CF rechtssicher gemacht werden muss, können wir das Projekt einstampfen.

Bei diesem Satz, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.
Das Crowdfunding Ladepunkte hat über das GE-Forum hinaus, eine gewisse Popularität und taucht öfter auf anderen Seiten, Presse und ähnlichen Medien auf.
Immerhin wurden über das Crowdfunding schon knapp 30 Ladestellen realisiert.
Damit ist eine Dimension erreicht bei der es angebracht ist, Definitionen allgemeinverständlich zu formulieren.

Die EV-Zulassungszahlen steigen! Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass jeder neue EV-Fahrer die ethischen Grundsätze des Crowdfunding Ladepunkte bei der Fahrzeugübergabe eingeimpft bekommt.

Der Vorstoß von Hasi wirkt im ersten Moment sehr kleinkariert.
Jedoch sehe ich keinen Grund dies lächerlich zu machen.
Gruß Reinhard
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Mittelhesse » So 7. Feb 2016, 18:06

300bar hat geschrieben:
EVduck hat geschrieben:
Hasi, wenn CF rechtssicher gemacht werden muss, können wir das Projekt einstampfen.

Bei diesem Satz, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.
Das Crowdfunding Ladepunkte hat über das GE-Forum hinaus, eine gewisse Popularität und taucht öfter auf anderen Seiten, Presse und ähnlichen Medien auf.
Immerhin wurden über das Crowdfunding schon knapp 30 Ladestellen realisiert.
Damit ist eine Dimension erreicht bei der es angebracht ist, Definitionen allgemeinverständlich zu formulieren.


Da sollten wir hoffen das sich Juristen hier im Forum befinden, ich sehe mich nicht in der Lage, etwas zu formulieren das Rechtssicherheit bringt.
LG Stefan

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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon lamouette » So 7. Feb 2016, 18:14

300bar hat geschrieben:
jeder neue EV-Fahrer die ethischen Grundsätze des Crowdfunding Ladepunkte bei der Fahrzeugübergabe eingeimpft bekommt.

Das brauchts ja auch garnicht, wenn im Verzeichnis und an der Box ein kleiner Hinweis mit Spendenbitte zu lesen ist.

Und Hasi macht die Sache doch selbst lächerlich, wenn sein einziger konstruktiver Beitrag lautet: "Kostenerstattung ohne Gewinnabzielung zum Selbstkostenpreis".

Leute, machts doch nicht komplizierter als es ist. Scheinbar läufts doch.
Mit "vorauseilendem Gehorsam" und "alles ganz richtig machen wollen" schießt man sich ganz schnell selbst ins Knie.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Mittelhesse » So 7. Feb 2016, 18:16

Moderation: Vollzitat des Vorpostings entfernt.

Danke :twisted: sehe ich ja auch so, aber leider verstehen das einige nicht :mrgreen:
LG Stefan

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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon energieingenieur » So 7. Feb 2016, 18:32

eDEVIL hat geschrieben:
Auf jeden Fall erwarte ich, das niemand ungefragt meinen Strom "stiehlt".
Von Ladegästen habe ich bisher kein Stromgeld angenommen, auch wenn diese das explizit angeboten haben.

Wenn jemand allerdings mit "kostenlos" wirbt (um Kunden, besuch o.ä.) anzulocken, dann darf diese auch nicht erwarten, das man Geld da läßt.


Sehe ich ähnlich. Wobei einige kostenlos auch mit "grenzenlos" verwechseln. Auch meine Ladestation ist kostenlos. Ich unterstütze gerne jeden dabei, wenn er elektrisch unterwegs ist und Strom zum weiterkommen benötigt. Ich erwarte dabei aber auch, dass das kostenlose Angebot nicht "grenzenlos/rücksichtslos" ausgenutzt wird. Denn nur dann kann es kostenlos bleiben. So ein Verhalten sollte eigentlich zum gesunden Menschenverstand gehören... Wenn an einem Tresen eine Schale mit Bonbons steht und einem Schild "Greifen Sie zu", dann nehme ich mir ja auch nur einen raus und Stecke mir nicht ne ganze Hand voll in die Taschen.

Wenn aber Jemand jede Woche 8h meine Säule blockiert und sich nicht gemüßigt fühlt irgendwann eine Gegenleistung anzubieten oder mich wenigstens dazu mal anzusprechen, dann werde ich mir auch überlegen das "kostenlos" einzustellen. Ich wäre sogar bereit einem Dauerlader für den mein Standort zum Laden interessant ist, eine eigene/reservierte Lademöglichkeit anzubieten... Miteinander reden würde dabei aber enorm hilfreich sein^^

Bzgl. der CF-Boxen: Eine rechtliche Einordnung ist hier sicher schwierig. Ich vermag diese nicht zu treffen. Wenn ich an CF lade und im Verzeichnis steht kostenfrei und auch vor Ort gibt es keine Möglichkeit eine Spende zu hinterlassen, dann lade ich ohne Gegenleistung. Nichts desto trotz würde ich - wenn ich den Ladepunkte häufiger nutze, den Betreiber mal ansprechen, was ich für ihn tun kann. Das gebietet mir irgendwie meine Erziehung. Wenn auf GE oder der Box steht: "Spende erwünscht", dann sehe ich darin keine rechtliche Bedinung für die Ladung, aber eine emotionale: Insofern tue ich dass dann auch. Den Aussagen der CF-Betreiber nach zu urteilen haben das bisher die meisten Nutzer auch so verstanden.

Was wir mit denen machen, die denken: "Ich lad so oft und soviel wie geht - ist er doch selber schuld, wenn er kostenlos draufschreibt"... keine Ahnung. Solche Leute wird es aber leider immer in der Gesellschaft geben.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Ollinord » So 7. Feb 2016, 18:44

Hasi16 hat geschrieben:
Aufwandsentschädigung schließt eine Gewinnabzielungsabsicht nicht aus und Unkosten gibt es nicht. Es gibt nur positive oder negative Kosten, aber keine Unkosten. Das mag vielleicht alles sehr kleinkariert klingen, aber genau so ist das Finanzamt.
Und sobald man Sachen NICHT verschenkt wird das Finanzamt halt hellhörig. Ich möchte nochmal betonen, dass ich hier nie jemanden auf die Füße treten wollte, auch wenn Berndte das sich anders sehen will, aber wenn der Strom nicht verschenkt wird, dann muss (!!!!) man eine rechtssichere Bezeichnung haben, die ganz klar die Gewinnabsicht ausschließt. Dann nennt man das Ganze nämlich in der Sprache des Finanzamts Liebhaberei und das ist vollkommen in Ordnung.

Viele Grüße
Hasi


Man braucht hier keine rechtssichere Bezeichnung. Wir buchen alle paar Wochen das Geld in der Kasse ein und somit wird das offiziell versteuert, genau so will das Finanzamt das auch haben. Eine Quittung für den Spender gibt es nicht, er kann ja über Paypal zahlen, dann hat er wenigstens einen Nachweis. Wer unbedingt eine Quittung braucht fährt diese Säulen nicht an.

Ich finde das Ganze ziemlich einfach und die Energie die hier von allen in dieser Diskussion investiert wird ist schlicht verschwendet und sollte für andere, positive Dinge investiert werden.

Ich denke das Thema könnte geschlossen werden, es ist hier sicherlich jetzt alles gesagt worden.
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Re: Kosten für eine Ladung

Beitragvon Hasi16 » So 7. Feb 2016, 19:56

EVduck hat geschrieben:
Hasi, wenn CF rechtssicher gemacht werden muss, können wir das Projekt einstampfen.
Käme dir ja offensichtlich entgegen, jedenfalls kommen deine Kommentare so rüber. Wenn du die Energie, mit der du hier destruktiv unterwegs bist, konstruktiv nutzen würdest, könntest du Großes erreichen.

So, mein letzter Post in diesem Thread, da ich es wirklich leid bin mich verunglimpflichen zu lassen!

Wenn Du, lieber EVduck, meinen ersten Post gelesen hättest, dann wüstest du, dass es mir nicht im geringsten darum geht umsonst zu laden. Zudem haben mich mehrere PNs erreicht mit den ernst gemeinten Vorwürfen, dass ich ein Schnorrer wäre usw.

DAS GEHT MIR ZU WEIT! :evil:

Eine Spende ist eine freiwillige Leistung. Wenn dieses Projekt auf Spenden aufbaut, dann ist das Laden umsonst. Punkt. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren. Moralisch wird (fast) jeder etwas geben, aber darum geht es nicht.
Wenn nicht "Spende" gemeint war, dann ist doch okay, aber dann sollte man schlicht und einfach die falsche Begrifflichkeit durch eine korrekte ersetzen? WARUM KOMMT MIR DA SO VIEL GROLL ENTGEGEN?

Und wer wirklich meint, dass ich auch jemals nur irgendetwas gegen die Elektromobilität getan hätte, dem würde ich liebend gerne sofort rechts und links eine ran hauen. Sorry, aber ich setze wirklich viel Energie ein, um Lademöglichkeiten bei Hotels zu erschließen und für korrekte Beschilderung zu sorgen. Wer es nicht glaubt kann aktuell ja mal den Beschilderungs-Thread von Hamburg lesen.

Und ich finde es beschämend, dass Berndte arrogant sagt "Spende nicht, darauf können wir gerne verzichten". Päh!

Und ich würde auch zukünftig weiterspenden, wenn es erlaubt ist. Berndte's Meinung geht mir da ziemlich am Arsch vorbei.

Viele Grüße
Hasi
Hasi16
 

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