22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen, 22587 Hamburg

Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon lingley » So 10. Jan 2016, 14:34

Eine Ladebox geht bei mir nicht, da meine zwei Ladestellen räumlich getrennt sind.
Aber jeder wie er wünscht.
Ich bin da berndte's Meinung ... warum einfach, wenns auch kompliziert und teuer geht ...
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Ben123 » So 10. Jan 2016, 15:48

Vielen Dank für eure Antworten!

Das Haus hat eine 100A Wandlermesserung mit discovergy als Messstellenbetreiberin. Laut Auskunst der Stromnetzbetreiberin Anfang 2014 ist für das Laden von Elektroautos grundsätzlich Wandlermessung erforderlich. Die Spitzenlast des Hauses liegt ohne Ladestation übrigens bei rund 5 kW, kann also vernachlässigt werden. Zur Zeit kommt es selten vor, dass an der Straße ein Elektroauto lädt, während gleichzeitig mein Auto auf dem Grundstück geladen wird. Ab und zu lädt auch der Zeitungsausträger seinen Elektrofahrrad-Akku auf, weshalb Schuko auch noch seine Berechtigung hat. Für die Wallb-e habe ich schon eine Verwendung an einem anderen Standort.

Der Gesamtstromverbrauch des Hausanschlusses wird digital erfasst. Es wäre natürlich ideal, wenn man diese Information in der CF-Box verwenden könnte. Das scheint aber wohl zu komplex und teuer zu sein. Alternativ kann ich rein zu informativen Zwecken über's Internet den aktuellen Gesamtverbrauch des Hauses anzeigen.

Kann ich den vorhandenen CEE-Verteiler mit einem Stecker an die CF-Box anschließen? Regelt die CF-Box die Leistung abhängig vom Verbrauch am CEE-Ausgang runter oder wird nur erkannt, dass ein CEE-Stecker eingestöpselt ist?

Danke Bernd für das attaktive Angebot. :) Darauf komme ich gerne zurück, sobald ich alles geklärt habe - möglichst noch bevor der Bundesrat im Februar die Ladesäulenverordnung absegnet. :x
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon rolandk » So 10. Jan 2016, 15:59

Ben123 hat geschrieben:
Das Haus hat eine 100A Wandlermesserung mit discovergy als Messstellenbetreiberin. Laut Auskunst der Stromnetzbetreiberin Anfang 2014 ist für das Laden von Elektroautos grundsätzlich Wandlermessung erforderlich.


Das hätte ich gern mal schriftlich. Btw.: das machen die EVUs mit Ihren eigenen Säulen auch nicht, warum also eine Verpflichtung für Privatanwender? Ich denke mal, das ware eine falsche Auskunft.... aus was für Gründen auch immer.

Ben123 hat geschrieben:
Der Gesamtstromverbrauch des Hausanschlusses wird digital erfasst. Es wäre natürlich ideal, wenn man diese Information in der CF-Box verwenden könnte. Das scheint aber wohl zu komplex und teuer zu sein.


Wenn man unbedingt will, kann man komplex und teuer. Es gibt aber auch einfach und günstiger mit mindestens gleicher Genauigkeit.

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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Berndte » So 10. Jan 2016, 16:11

Ben123 hat geschrieben:
... Kann ich den vorhandenen CEE-Verteiler mit einem Stecker an die CF-Box anschließen? Regelt die CF-Box die Leistung abhängig vom Verbrauch am CEE-Ausgang runter oder wird nur erkannt, dass ein CEE-Stecker eingestöpselt ist?

Danke Bernd für das attaktive Angebot. :) Darauf komme ich gerne zurück, sobald ich alles geklärt habe - möglichst noch bevor der Bundesrat im Februar die Ladesäulenverordnung absegnet. :x


Kann man machen... einfach an den CEE Verteiler ein 50cm Gummikabel und CEE32 Stecker dran.
Die Box wird mit dem Wahlschalter entweder oder geschaltet.
Keine Aufwendige Messung oder dergleichen. Der Schalter ist auch wesentlich günstiger.
Klar, man kann auch eine Strommessung an der CEE einbauen, aber kostet auch wieder 75€ mehr.

Ich kann auch gern noch eine Schuko mit in die Box einbauen, wenn die der Briefträger braucht.
Ist ja hier auch so gemacht: http://www.goingelectric.de/stromtankst ... eg-6/2312/
goingelectric-crowdfunding/neuer-crowdfunding-ladepunkt-in-bad-falligbostel-t9858.html
Dann ist der bisherige Verteiler eigentlich übrig.

Gruß Bernd
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon ecopowerprofi » So 10. Jan 2016, 17:28

rolandk hat geschrieben:
Ich denke mal, das ware eine falsche Auskunft.... aus was für Gründen auch immer.

Ich denke das war in diesem Fall richtig, da er ja zwei Ladeboxe plus Haus hat. Mit einer Ladebox bin ich deiner Meinung.

Ben123 hat geschrieben:
Das Haus hat eine 100A Wandlermesserung

Dann versteh ich die Aufregung nicht. Dann braucht man gar nichts machen. 5kW fürs Haus plus 22 und 43 kW für die Ladeboxe sind ca. 100A. Die Wandler können 250A. Bei noch höheren Ströme gehen die nur in die Sättigung und die Messung wird zu Gunsten des Verbrauchers ungenau. Auch die Haussicherungen können den doppelten Strom für ca. 1 Std ohne dass die auslösen. Meine Empfehlung nach dieser Diskussion und Sachaufklärung: nichts machen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Ben123 » So 10. Jan 2016, 18:11

Das hatte mir damals im Februar 2014 die Stromnetzbetreiberin geschrieben:

Stromnetz Hamburg hat geschrieben:
Ihre Anfrage habe ich zum Anlass genommen den staatlich bestellten Prüfstellenleiter der Eichstelle in Berlin zu befragen. Er ist gleichzeitig Mitlied der norddeutschen BDEW-Arbeitsgruppe für Zählung und Messsysteme und Mitglied der DKE (deutschen elektrotechnischen Kommission im VDE) zu diesem Themengebiet.

Er teilt nicht nur die Bedenken, die ich Ihnen telefonisch bereits mitgeteilt hatte:

- Strombezug außerhalb der Kennlinien nach DIN 18015 und die daraus resultierende Dauerlast. Problem ist hier die entstehende Wärmelast und die evtl. eine nicht eichrechtlich konforme Messung.

- ein vorhandener Zählerplatz kann ohne Typprüfung nicht umgebaut werden. Aufgrund der zu erwartenden Dauerlast sind
dort thermischen Schäden nicht auszuschließen.

Zusätzlich entspricht die Verwendung eines direktmessenden Zählers für diesen Anwendungszweck nicht dem anerkannten Stand der Technik.

Bitte teilen Sie dies auch Ihrem Messstellenbetreiber mit, wir gehen davon aus, dass ihm die aktuelle Normenlage bekannt ist. Wir verweisen zusätzlich auf den Zusatz zum Messtellenbetreiberrahmenvertrag (Grundsätze zur Messstelle, Ziff. 2)und § 21 b EnWG Satz 4.

Der von Ihnen zitierte Teil der TAB NS Nord 2012 gilt mittlerweile in sieben Bundesländern und ist deshalb - aus Konsensgründen - etwas allgemeiner gehalten.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf Abs. 7.3 (Seite 16).

Aus den vorgenannten Gründen können wir der Inbetriebnahme einer direkten Messung > 63 A in unserem Verteilungsnetzgebiet nicht zustimmen.


Demnach müsste man wohl bei einen Anwendungsfall außerhalb der Kennlinien (was ja eigentlich immer der Fall ist, wenn man nicht gerade sein Elektroauto ausschließlic zu Zeit der allgemeinen Spitzenlast gegen 18 Uhr mit 3,7 kW lädt) einen Wandlerzähler verwenden. Vielleicht und hoffentlich wird das mittlerweile anders gehandhabt.

Berndte hat geschrieben:
Ich kann auch gern noch eine Schuko mit in die Box einbauen, wenn die der Briefträger braucht.
Ist ja hier auch so gemacht: http://www.goingelectric.de/stromtankst ... eg-6/2312/
goingelectric-crowdfunding/neuer-crowdfunding-ladepunkt-in-bad-falligbostel-t9858.html
Dann ist der bisherige Verteiler eigentlich übrig.


Bild
CF-Box in Bad Fallingbostel

Sehr guter Vorschlag, dann brauche ich diesen sperrigen Baustromverteiler nicht mehr!

Wenn wir schon dabei sind: Würdest du auch noch eine CEE16A-Dose und eine Strommessung der zusätzlichen Ausgänge zwecks einer variablen Leistungsregelung der Typ2 einbauen? Die Mehrkosten (in fast unbegrenzter Höhe) trage ich natürlich.

Ich würde die CF-Box mittig in den bestehenden Kasten setzen - das hat den Vorteil, dass das Kabel nicht der Witterung und UV-Strahlung ausgesetzt ist. Reicht eine Tiefe von 16 cm aus, um die CF-Box unterzubringen? Außenmaße sind 60 cm x 80 cm.

Wird das Typ2-Kabel auf der Unterseite der CF-Box angeschlossen? Das lässt sich auf dem Foto nicht richtig erkennen.

Kannst du die CEE-Buchse ebenfalls auf der Unterseite anbringen? Sonst käme man mit einem CEE-Kabel aufgrund des umschließenden Kastens nicht an die Buchsen heran.

Hmm, ich denke es wäre wohl praktischer vom Handling, wenn mein Elektriker die CEE-Buchse(n) in der Seite des bei mir vorhandenen Kastens anbringt. Dann müssten an der linken Seite der CF-Box nur entsprechende Kabel herausgucken.
Falkensteiner-ufer-cf-box.jpg
CF-Box in vorhandenem Kasten


Die CF-Box sollte vielleicht der neue DSK- oder EU-Standard werden. Bevor die Ladesäulenverordnung beschlossen wird, schnell noch europaweit flächendeckend installieren :-)
Zuletzt geändert von Ben123 am So 10. Jan 2016, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon rolandk » So 10. Jan 2016, 18:21

Ben123 hat geschrieben:
Das hatte mir damals der Stromnetzbretreiber im Februar 2014 geschrieben:

Stromnetz Hamburg hat geschrieben:
Aus den vorgenannten Gründen können wir der Inbetriebnahme einer direkten Messung > 63 A in unserem Verteilungsnetzgebiet nicht zustimmen.



>63A ist das Kennwort! Bisher ging es hier im Regelfall immer darum, das maximal 63A benötigt werden. Und das kommt bisher nur beim Zoe vor, bzw. bei (im privaten Bereich eher nicht vorhandenen) DC-Ladern.

D.h. die Aussage das für alle (!!!) EV-Ladestellen Wandlermessung benötigt wird, wurde hier so nicht gemacht.

Direktmessende Zähler bis 100A sind aber auch kein Problem mehr. Ist nur die Frage, ob das EVU das mitmacht.....

Aber wenn Du sowieo schon die Wandlermessung hast, sind dort die Probleme doch gar nicht vorhanden.

Roland
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Ben123 » So 10. Jan 2016, 18:33

rolandk hat geschrieben:
Direktmessende Zähler bis 100A sind aber auch kein Problem mehr. Ist nur die Frage, ob das EVU das mitmacht.....


Ja, ich habe dieses Thema zum Glück schon (fast) abgeschlossen. Strenggenommen hat das EVU hier nicht zu sagen, sondern die Messtellenbetreiberin (entspricht oft dem EVU) in Rücksprache mit der Stromnetzbetreiberin.

Die Aussage zur Kennlinie hatte ich so interpretiert, dass auch alle anderen "Geräte", die über das übliche Maß hinaus gehen, bei der Direktmessung aus technischer Sicht problematisch sein könnten, weshalb die Netzbetreiberin abweichend von der TAB NS Nord die Direktmessung nur bis 63A zulässt.
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Berndte » So 10. Jan 2016, 20:27

Hallo nochmal,

machen kann man viel ;).
Am besten rufst du mich morgen mal an.
Nummer findest du hier: http://www.goingelectric.de/stromtankst ... e-10/5934/

Gruß Bernd
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Re: 22 kW Wallbox mit 43 kW ersetzen

Beitragvon Ben123 » So 10. Jan 2016, 21:02

Das mache ich gerne! :hurra:
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