Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electric

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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon ZoePionierin » So 19. Feb 2017, 20:50

Den Tesla habe ich auch schon gesehen. Wäre eine Option, einfach die DU hinten einbauen Akkus verstauen und das Display ins Cockpit schrauben :D Ein VW Tesla3

Lorey habe ich auch schon gesehen. Machen aber nur Umbauten auf 96 Volt-Basis.
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon MineCooky » Mo 20. Feb 2017, 06:47

Mit dem Tesla wäre schon cool, ich höre schon die Schlagzeile 'VE eBus in 4sec auf 100km/h' :D

Aber da ist schon allein das Model S über dem Budget... und was hält Tesla davon wenn man damit an den Supercharger fährt? Ich fürchte die würden Dir den Bus still legen :/
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon trilobyte » Mo 20. Feb 2017, 17:05

irgendwo gab es mal einen bericht von einem Amerikaner der einen T3 verlängert hat und dann einen teslaantrieb eingebaut hat.

edit: hier ist er: http://cafeelectric.com/stretchla/

gruss
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon Rudi L » Mo 20. Feb 2017, 17:10

In der Tat wäre das ein HIngucker, auch am SuC. Wenn der Unfallwagen noch nicht stillgelegt ist bekommt Tesla doch von dem Umbau gar nichts mit. Sofern er die Fahrgestellnummer des Tesla hat, wird er sogar als Tesla zugelassen. Ideal wäre es wenn Du die Bodengruppe des Model S unangetastet lassen kannst und die Karosse des T3 an den Tesla anpaßt. Das wird nicht einfach sein, aber dann dürfte es auch weniger Diskussionen mit dem TÜV geben und vermutlich könntest Du sogar die volle Leistung eintragen lassen. Das wäre dann einer der schnellsten T3 Camper :)

Ich hatte sowas ähnliches in den Neunzigern mit einem Verbrenner gemacht. Da wurde auf ein Fahrgestell mit dazugehörigem getunten Motor eine Karosse vom 2 CV draufgesetzt. Das Auto (Rennente genannt) verblüffte damals auf der Autobahn und Landstraße so manch anderen Fahrer. :)

Irgendwie ein geiles Projekt was Du da zeigst.
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon Barthi » Di 21. Feb 2017, 23:26

Unterschätze nicht das Problem der Akku-Kühlung. Womöglich ist das sogar das größte Problem.
Reine Fahrtwindkühlung ist wahrscheinlich nicht ausreichend, wenn es draußen 30-35 °C hat.
Verreisen möchten die meisten Leute ja eher im Sommer. Genau dann macht man bei hohen Temperaturen Langstrecke.
Fahren, Laden, Fahren, Laden... da erwärmt sich ständig ohne Pause die Batterie.
Bei meinem Stromos mit LiFePo-Akku ohne Kühlung war genau das das Problem, als ich zum Gardasee fahren wollte und musste die Reise dann leider abbrechen.

Mit einem Tesla als Basis hättest du dieses Problem schonmal nicht.
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon Blue shadow » Mi 22. Feb 2017, 09:04

Welche lasten darf der Esel tragen...was soll die nutzlast sein...2,5 personnen?

Der trend geht zum lokalen reisen...kurzurlaub...von daher bescheiden bleiben....alles andere teslabasis
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon ZoePionierin » Sa 25. Feb 2017, 23:21

Kühlung und Zuladung brauchen sicher noch ein bisschen Hirnschmalz. Aber es ist ja nicht der erste T3, der elektrisch wird.
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon e-beetle » Mo 27. Feb 2017, 16:15

Wünsche auf jeden Fall viel Erfolg bei dem Umbau und der Kampagne! :-)

Es gibt einige Amerikaner, die Umrüstsätze für die Transporter von VW bauen.
EV West fällt mir da spontan ein.
Auch wenn Dein Modell nicht auf der Website steht, machen die einiges möglich und haben VW-Erfahrung.

Zum "einfach mal einen geschrotteten Tesla in seine Wunschkarosserie drücken" würde ich Jack Rickard mit seinem EVTV empfehlen. Seit dem er von amerikanischen Verwertern allerhand Elektroteile kauft, hat er sich z.Zt. auf die Probleme mit den Tesla-Komponenten eingeschossen.
Wer mit dem Gedanken spielt, sollte sich die Infos auf jeden Fall antun.

Ich vermute mal, dass Du mit dem T3 bei sanften <=80 km/h bei 20kWh/100km liegen könntest.
Das das deutlich mehr sein kann, wissen wir, dass es deutlich weniger wird, denke ich nicht.
Bei mind. 200km und etwas Reserve musst Du schon gern 50kWh einpacken.
Bei prismatischen LiFePO4 Zellen (Winston/CALB) werden das ca. 500-550kg sein.
Kosten ca. 15.000 bis 20.000 Euro
Motor, Steuerung, BMS, nochmal 5.500 - 8.500 Euro.
Ladegeräte, Anschlüsse, Motor- und Steuerungskühlung, Innenraumheizung.
Und dann kommt das, was es meist unberechenbar verteuert: Die TÜV-Abnahme mit evtl. EMV Gutachten.

Hoffe auf Unterstützung für Dich und das Du das Projekt tatsächlich bis zur Zulassung bringst :-)
Gruß,
Michael
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon DIYMicha » Mi 1. Mär 2017, 19:14

Ich habe mir auch ganz kurz mal überlegt was wäre wenn ich meinen T4 Camper elektrifizieren würde...
Habs gleich wieder verworfen. Die Akkus sind noch lange nicht so weit. Selbst mit Schnellladerei würde alles nur nerven. Ich bin jetzt zwar auch nicht der 2000km am Tag in einem Zug Urlaubfahrer, aber zumindest aus Deutschland raus möchte man doch am liebsten am ersten Tag sein. Im Zielgebiet sähe es dann anders aus. Dort lässt man sich eher Zeit.
Zudem käme im Moment noch die exakte Planung von Lademöglichkeiten etc. Dann ist mal wieder eine Ladestation defekt, und man muss langsam laden... Alles Mist.
Nur meine 5cent. Grundsätzlich begrüße ich aber konvertierte Klassiker.
Beschde Grias, der Micha
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Re: Das elektrische Wohnmobil - VW T3 Westfalia goes Electri

Beitragvon ZoePionierin » Mi 22. Mär 2017, 20:58

Der #Elektrocamper - wie geht es weiter?

Die gute Nachricht vorneweg. Seit gestern steht der Elektrocamper endlich wieder auf eigenen Rädern. Bis dahin war es mehr Arbeit als erwartet aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die vergangenen sechs Wochen stand ich in fast jeder freien Minute unter dem VW Bus, habe geschliffen, geschraubt, geputzt, Leitungen verlegt, versiegelt, geflext, Bremsen entlüftet, hochdruckgereinigt, jeden Abend die Werkstatt gefegt und vieles vieles mehr. Zwischenzeitlich bin ich die Lieblingskundin vom BusChef in Steinheim an der Murr geworden.

Die Bremsen vorne und hinten sind komplett neu. Ebenso die Radlager. Die Bremsschläuche und einige Bremsleitungen musste ich ebenfalls ersetzen. Die vergammelte Achsschwinge samt abgerosteten Federteller hat eine Schönheitskur bekommen und sieht wieder aus wie neu. Dabei ging mehr als ein Abend nur damit drauf, die Achsschwingen auszubauen. Die Schrauben waren unlösbar mit der Metallhülse im Gummilager verrostet, so dass nur noch die Flex Abhilfe schaffen konnte. Die alten Gummilager habe ich dann rausgebohrt. Die neuen Lager einzupressen hat einen Fachmann jede Menge Schweiß gekostet.

Auch die Federn habe ich sandstrahlen lassen. Eine Pulverbeschichtung schützt sie jetzt vor neuem Rost. Die Stoßdämpfer musste ich ersetzen, da einer der alten durchgerostet war.

Mit dem Hochdruckreiniger und einem Spezialwaschmittel ist der meiste Dreck aus dem alten Motorraum und den Radläufen rausgegangen (mehrheitlich ist er auf mich gespritzt). Den Rest habe ich mit Verdünnung weggerubbelt. Das sollte man nur mit entsprechendem Atemschutz machen, da die Verdünnung binnen Minuten zur Verblödung führt.

Soweit ist hintenrum jetzt alles geschweißt, grundiert und versiegelt. Da rostet so bald nichts mehr und der Bus kann seine nächsten 35 Jahre angehen.

Was zu tun bleibt

Jetzt steht der Bus wieder auf seinen Rädern und ist nach eineinhalb Monaten erstmal wieder von der Hebebühne runter. Die Schiebetür bekommt jetzt noch Reparaturbleche für innen und außen und auf der Fahrerseite muss der Schweller neu gemacht werden. Auch die Heckklappe braucht noch eine Begegnung mit dem Schweißgerät und neuem Blech.

Dann sind an einigen Fenstern noch kleinere Roststellen zu beseitigen. Dann wird ordentlich versiegelt und es kann zum Lackieren gehen. In einem Monat sind dann Schönheitsreparaturen und Konservierungsarbeiten hoffentlich abgeschlossen.

Parallel werde ich mich schon daran machen, den Bus für die Umrüstung vorzubereiten. Das heißt, ich werde mich der vorhandenen Elektronik widmen und wo nötig neu aufbauen und neue Leitungen ziehen. Zudem bekommt der Bus schon eine Unterdruckpumpe für die Bremsanlage und eine Standheizung. Außerdem machen wir uns Gedanken über die Batteriekästen, die zwischen die Achsen kommen.

Plan B

Vielen Dank an alle, die an das Projekt geglaubt haben und bereit waren, mich zu unterstützen. Der Dank gilt auch allen, die mir mit Fachwissen und praktischer Hilfe zur Seite standen. Die mir gezeigt haben, wie man die ganzen Dinge macht. Danke an den Bekannten, in dessen Werkstatt mein Bus nun sechs Wochen auf der Hebebühne rumhängen durfte und der mich sein Werkzeug benutzen lassen hat.

In neun Tagen endet das Crowdfunding für die Umrüstung - und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, erreiche ich das Finanzierungsziel nicht. Damit wäre das Projekt eigentlich am Ende und ich habe ich einen Top-sanierten T3 ohne Antrieb rumstehen - denn diese Arbeiten sind auf jeden Fall finanziert. Aufgeben ist aber so meine Sache nicht. Dann dauert es eben etwas länger. In dem Bus steckt so viel eigene Arbeit, dass ich mich auch nicht von ihm trennen werde.

Wer trotzdem noch Lust auf das Projekt hat, darf sich gerne bei mir melden und dann geht es eben bilateral. Ansonsten mache ich mich dann Anfang April auf die Suche nach Sponsoren und spare noch ein bisschen. Zudem werde ich auch mehr Eigenleistung in das Projekt stecken, als eigentlich geplant. Und dann gilt es eben knallhart mit dem Umrüster zu verhandeln.

Aktuelle Fotos und Neues zum Fortschritt des Projektes gibt es auch weiter auf meinem Blog und in meiner Flickr-Galerie.

Du hast noch ungenutztes Geld rumliegen und willst nicht, dass das Crowdfunding scheitert?

Du willst unbedingt wissen, wie es weitergeht?

Du glaubst nur was du siehst?
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