Familienauto

Alles über den Elektroauto-Kauf

Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Mi 14. Dez 2016, 15:15

Im Moment geht die Tendenz bei dem größeren auch Richtung Verbrenner. Da liebäugeln wir aufgrund der Schiebetüren und der Möglichkeit Oma und Opa sowie ein drittes Kind mitzunehmen mit einem Sharan/ Alhambra. Das Budget für den zweiten stocke ich mal auf 10.000 Euro auf.

@Ionier:
Wenn ich mit den Kindern unterwegs bin, brauche ich nicht viel Kofferraum. Ich schwanke im Moment sehr bei dem zweiten: Mich reizt zugegebenermaßen der Twizy. Ich bin in noch nicht gefahren, aber für mich riecht er so ein bisschen nach Abenteuer. :-) Ansonsten möchte ich einen größeren Kofferraum als bei meinem Clio von 2004 - zum normalen einkaufen sollte es mindestens reichen. Ich weiß nicht, inwieweit sich die Sitze bei den Elektroautos klappen lassen...doch hast Du geschrieben, hab's gerade gelesen.

Zu den Kindersitzen: Wir haben einen Reboarder (rückwärts fahrenden Kindersitz). Der braucht ziemlich viel Platz, so dass es in meinem Clio so gerade passt, dass vorne noch jemand sitzen kann.

Das Budget von 18.000 lässt sich nicht splitten - ich möchte da nicht in Detail gehen, es geht einfach nicht.

Ich gebe Dir recht, dass mit dem ersten Wagen alles abgedeckt ist - Personentransport, Urlaub, Materialtransport und auch Anhänger. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ist es wohl der Neid, der mich den zweiten Wagen unnötig aufrüsten lässt: Meine Frau wird die meiste Zeit den ersten fahren.

Die 60km wäre zu meinen Eltern - da gibt's Steckdosen, ob das ausreicht, weiß ich nicht. 2-3 Stunden würde ich da bestimmt bleiben.

Was mich noch stört ist die Batteriemiete, aber die gibt's nur bei Renault, oder?
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Mi 14. Dez 2016, 16:25

Verlier den ZOE nicht aus den Augen. Vergiss Twizy, jedenfalls nördlich der Alpen.
Im mediterranen Urlaub bin ich ganz heiß auf eine Miete, sofort, aber in Deutschland, das GANZE Jahr ? :?

@ Batteriemiete
Dafür bist du 100% safe bei einem Defekt. Ich habe damals gekauft, bin aber immer noch, weil tlw. übervorsichtig und skeptisch, 50/50 eingestellt, weil wir hier bei einem Ausfall nicht über Peanuts reden.
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Re: Familienauto

Beitragvon Super-E » Mi 14. Dez 2016, 17:16

Es ist immer gut ein backup zu haben, aber so wie es die Erfahrungen aus dem Forum zeigen wurden viele "Elektrozweitwagen" dann immer mehr genutzt, als zuvor gedacht. Wenn man abenteuerlustig ist versucht man sich dann auch an Strecken, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte (und es ist psychologisch gut wenn man die Wahl hat freiwillig ein Abenteuer einzugehen une es nicht muss). Wenn nicht, nimmt man eben den Verbrenner.

Daher ist es aber notwendig, dass das EV das zumindest theoretisch kann. So kann man -wenn auch nicht für den Italienfamilienurlaub - für den Wochenendausflug auch irgendwie alles in den Zoe oder ein anderes größeres EV packen, aber eben nicht in den Twizzy. Damit schränkt man den Verwendungszweck zu stark ein...

Zur Fahrzeugwahl, sollte man sich auch natürlich mit der Infrastruktur seiner Umgebung vertraut machen. Wenn Du bei user Tho in der Gegend wohnst wirst Du mit einem Chademo/CCS Fahrzeug nicht so glücklich. Bei mir im Münchner Raum stehen hingegen schon recht viele entsprechende Säulen rum...
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Re: Familienauto

Beitragvon Karlsson » Mi 14. Dez 2016, 18:31

Nirimo hat geschrieben:
Im Moment geht die Tendenz bei dem größeren auch Richtung Verbrenner. Da liebäugeln wir aufgrund der Schiebetüren und der Möglichkeit Oma und Opa sowie ein drittes Kind mitzunehmen mit einem Sharan/ Alhambra.

Ok, dann ist Elektro raus für 18k€.
Als Erstwagen ginge elektrisch da höchstens ein Ampera (PHEV) mit nur 4 Sitzplätzen, nicht so großem Kofferraum und Anhänger kann er auch nicht ziehen. Mehr Nutzwert böte der Outlander PHEV, aber da musst Du eher 28 als 18 hinlegen.
Wenn es auch ein Kombi mit 5 Sitzplätzen tut - da gibts den Toyota Auris Hybrid als jungen Gebrauchten. So ab 16 bist Du wohl dabei. Einen sparsameren Benziner mit Platz wirst Du kaum finden. Der säuft vielleicht nur die Hälfte eines Sharan Benziners. Und Diesel wolltest Du ja meine ich nicht. Wäre ich auch vorsichtig mit wegen den kommenden Fahrverboten. Ich würde unbedingt die Finger von einem so großen Benziner lassen, der noch nicht mal ein Hybrid ist. Der säuft doch wie ein Loch.
Den Prius hab ich in meiner Betrachtung außen vor gelassen weil kleiner Kofferraum und keine AHK. Der Auris kann auch AHK, wenn auch keine große Anhängelast.

Beim Zweitwagen für 10 Scheine:
Drillinge inkls Akku: nicht sehr viel Auto, nicht so dolle Reichweite, Ersatzakku ist teuer
Zoe: Folgekosten durch Akkumiete, deutlich mehr Reichweite, 3-Phasen Lader mit 22 oder 43kW
Fluence: Folgekosten durch Akkumiete, groß, billig, wenig Reichweite, nur 3,7kW Schnachlader
Twizy: Folgekosten durch Akkumiete, nur 2 Sitze, keine Heizung, wenig Reichweite, langsam
Zoe Q210 seit 06/15
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Do 15. Dez 2016, 06:48

Der Zoe gefällt mir ja, und letztendlich habt ihr recht damit, dass man mit dem Twizy einfach zu eingeschränkt ist. Ohne Kinder wäre das sicher eine Option.

Zur Region: Raum Aachen.

Zum Erstwagen: Wir werden uns Sharan/ Alhambra, Caddy maxi, Doblo und Berlingo anschauen - zur Not auch als Diesel. Ja, ich weiß um die Problematik. Es gibt da aber leider kein Elektro- oder Hybridauto, dass für uns da in Frage kommt. Nissan eNV und Kangoo maxi ZE liegen da noch am nächsten dran. Der erste fällt raus wegen der Sicherheit, der zweite wegen der Heizung und letztendlich ist bei beiden die Reichweite zu gering. Ohne Kinder wäre ich da flexibler, aber mit Kindern Zwischenstopps einlegen...geht nicht.

Ist der Zoe denn preislich überhaupt drin für 10.000 €? Da müssen wir auch erstmal gucken, ob der Sitz da rein passt...

Zoe, Kangoo ZE und Twizy möchte ich auf jeden Fall auch Probe fahren.
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Do 15. Dez 2016, 07:51

@ Zoe @ 10Teuro

Ja, sollte gehen. Hier im Board wurden letztens (noch ?) 2 Stück angeboten, für ca. 12,5Teuro, die waren aber jung, nix gelaufen, ich glaube 10.000km . Bei einer ZOE mit 25.000km sollten 10Teuro ausreichen. Der Akku soll dir egal sein, der ist ja Miete.
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Do 15. Dez 2016, 08:00

Welche Motorisierung ist den dann sinnvoll? Die 58 PS Variante wahrscheinlich eher nicht, oder? Ich wäre eher für Kauf beim Händler zu haben, bin bei mobile öfters über Perspectives Presse gestolpert, einem Händler mit Sitz in Frankreich, der in Norderstedt verkauft. Hat allerdings keine Bewertungen.
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Re: Familienauto

Beitragvon Dachakku » Do 15. Dez 2016, 08:51

@ Händlerkauf

Ist nicht zwingend nötig. Wenn eine Garantie besteht, aus Garantieverlängerung, etc. dann ist die Händlergewährleistung nicht so wichtig. ( Ich hoffe du kennst den Unterschied zwischen Gewährleistung vs. Garantie ? )

Bei alten Karren ist es daher schon von Vorteil beim Händler zu kaufen und die 6 Monate Gewährleistung mit Beweislastumkehr zu haben. Aber Achtung, auch hier gibt es Haken:" Verkauf im Auftrag".
Die gesetzliche Gewährleistung ist der einzige Vorteil. Aber auch nur wenn man Ar* genug in der Hose hat, seine Ansprüche durch zu setzen.

Ansonsten hat Händlerkauf nur Nachteile(!) : Ja, ein Laie würde reziprok denken ....

Höhere Preise und was wichtig ist: Man sieht nicht aus welchem "Stall" der Wagen kommt. Dass es ein "Pizzafahrzeug" war, das erfahren viele Käufer erst später, zu spät, nach der Unterschrift. Ein Laie lässt sich vor dem Kauf (Unterschrift) nicht den Brief zeigen.
Kaufe ich von Privat, dann sehe ich das Umfeld, Haus, Hof, Garage und habe schon eine Hausnummer wie der Wagen behandelt wurde.
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Do 15. Dez 2016, 09:35

Bei Gewährleistung bin ich in der Nachweispflicht, bei Garantie nicht.

Der Erstwagen wird definitiv vom Händler kommen, natürlich hast Du sonst recht. Als Laie meint man halt, einem Händler mehr trauen zu können. Und ab einer gewissen Summe vermittelt es ein Gefühl von Sicherheit. Händler bekommen Bewertungen, bei dem Privatmensch weiß man halt nie. Klar, man hat einen Eindruck, aber weiß man letztendlich wirklich, wie's aussieht?! Mein letzter Stand ist, dass Händler 1 Jahr Garantie geben müssen auf Gebrauchtwagen.
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Re: Familienauto

Beitragvon Nirimo » Do 15. Dez 2016, 11:58

Hab gerade erst registriert, dass ich ja noch einiges an Geld ausgeben müsste, um das Auto laden zu können. Der Hinweis auf's Wiki in den ganzen Themen ist ja nett, ich wird da allerdings nicht schlau draus - ohne Drehstromsteckdose kann man die mobile Lösung wohl vergessen - wohnen zur Miete und wenn ich bei meinen Eltern laden will, werden die auch nix festes installieren....
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