4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon TomZ » Mo 18. Apr 2016, 10:51

Ich bin mir sicher, dass der Grund für die große Frustration bei dieser "Förderabwicklung" neben der enorm langen Laufzeit und der hohen Kosten (die hinten herum einem angedreht wurden), hauptsächlich in der wirklich unterirdischen Kommunikation seitens der genannten Firma (Förderabwickler) zu seinen "Kunden" (Fördernehmer) liegt. Vor allem was Transparenz der Kosten der "Dienstleistung" (in dem Zusammenhang von Leistung zu sprechen erfordert schon einiges an Überwindung für mich), und dem aktuellen Stand des Verfahrens betrifft. Proaktive Kommunikation in den 18 Monaten zum Fördernehmer hin: 0. "Antworten" bekam man höchstens wenn man wiederholt Mails schrieb (oftmals wurden die auch einfach ignoriert). Auf konkrete Fragen kamen nur flapsige Antworten oder schlichtweg Lügen, welche einem die Zornesröte ins Gesicht trieben.

Mit einer guten Kommunikation hätte man zumindest 50% des Unmuts abfedern können. Viel katastrophaler als es jetzt gelaufen ist, hätte es eigentlich nicht durchgeführt werden können - ich glaube das spricht Bände über die handelnden Personen.

Ergänzend zur Aufteilung der Förderung:
Zumindest war von Anfang an klar, dass 4/7 der Finanzierer erhält - für jene die sowieso finanzieren wollten, schon ok. Für jene die das Geld verfügbar hatten, war es schon schmerzlich - hier muss man sich halt den Einzelfall ansehen. Dennoch im Sinne der Förderungeffizienz wären beide Wege besser gewesen. Die Frage ist, warum ich einen Treuhänder bestelle (und bezahle) - zumindest bezeichnet sich der Förderabwickler selbst laut Vereinbarung als solcher - um dann erst einen Zwischenverwalter über eine Bank zu haben, dem dann ein Großteil der Arbeit (Auszahlungsabwicklung), aber keine Vergütung zusteht.
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Beitragvon DeJay58 » Mo 18. Apr 2016, 11:29

Ja bei mir war es so. Ich hätte das Geld in Bar gehabt. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie verschuldet, hier wurde ich dazu gezwungen wenn ich das Auto haben wollte. Das hat mich geärgert, vorallem such die rund 2000€ die an die Bank gingdn dadurch. Aber auf der anderen Seite durch die niedrigen Zinsen jetzt reduziert sich der Betrag sogar etwas und in einem Jahr hab ich dann die Raten fertigbezahlt. Was solls. Das hab ich mir in dieser Zeit bereits an Greibstoffkosten eingespart.
Aber ich kann Dir und Jonny nur zustimmen!
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon Robert » Mo 18. Apr 2016, 13:16

jonny007 hat geschrieben:
Ich hab heute - nach knapp 19 Monaten (!) - die Förderung erhalten.
Ein kleines Wunder... - dass ich das noch erleben darf auf meine alten Tage...

Insgesamt 960 EUR (!) gehen an die E-Mobility für die "rasend schnelle, sehr professionelle, penibel sorgfältige und immer äußerst kundenfreundliche" Abwicklung.
"Wos woa mei Leistung nochmal ?"
An dieser Stelle ein großes "DANKESCHÖN" an diese Herrschaften (allen voran Romeo K.,Thomas K.) - sie werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Und: Man sieht sich immer zweimal im Leben! :evil:
Vielleicht kommt noch die Gelegenheit, wo ich mich persönlich bedanken kann.


:lol: Ach sie werden sicher ein paar salbungsvolle Worte parat haben...

Übrigens mit der Kommunalkredit welche die Fördergelder verwaltet und ausbezahlt kann man telefonisch, elektronisch und per Post hervorragend kommunizieren. Auch die Abwicklung selbst geht in wenigen Tagen bis Wochen.

Habt Ihr eine schriftliche Stellungnahme eingefordert ? 19 Monate ?! Ich fasse es nicht !
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon Taxi-Stromer » Mo 18. Apr 2016, 13:49

Robert hat geschrieben:
....Übrigens mit der Kommunalkredit welche die Fördergelder verwaltet und ausbezahlt kann man telefonisch, elektronisch und per Post hervorragend kommunizieren. Auch die Abwicklung selbst geht in wenigen Tagen bis Wochen....

Häh??
Da reden wir aber anscheinend von einer zweiten Kommunalkredit! :roll:

"Abwicklung":
o.k., das geh ja noch!
Antrag auf Förderung am 25. 1. gestellt, am 11.2. Mitteilung erhalten daß er positiv beurteilt wurde.

Aber dann:
Am 14.April, also 2 Monate später, habe ich tel. nachgefragt wie lange es bis zur Auszahlung denn noch dauern wird.
Antwort: noch 6 bis 8 Wochen.... :shock:

Hierbei geht es um ca. € 6000,-!

Wenn ich die vor 2 Monaten schon bekommen hätte, hätte ich die sofort in Tesla-Aktien investiert und seither rund € 4.000,- Gewinn gemacht.... :evil:
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bisher 54.000 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
7.10.2017: Tachostand 50.000 überschritten.... :D
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon jonny007 » Di 26. Apr 2016, 11:51

Robert hat geschrieben:
Übrigens mit der Kommunalkredit welche die Fördergelder verwaltet und ausbezahlt kann man telefonisch, elektronisch und per Post hervorragend kommunizieren. Auch die Abwicklung selbst geht in wenigen Tagen bis Wochen.

Habt Ihr eine schriftliche Stellungnahme eingefordert ? 19 Monate ?! Ich fasse es nicht !


Du hattest recht - die Kommunalkredit reagierte tatsächlich sehr prompt auf meine schriftliche Anfrage und ging auch darauf ein.
Zuerst bekam ich zunächst nur die Aussage, dass sie keine Auskünfte zum genauen Abwicklungszeitplan geben werden, da ihr Vertragspartner NUR die E-Mobility Graz ist und ich "als Betroffener" sozusagen überhaupt keine Rechte hätte, aber freundlicherweise wurde mir dann schriftlich doch ein grober Überblick des Ablaufs gesendet.
Aus dem geht klar hervor: Die Kommunalkredit reagierte relativ rasch (innerhalb von Tagen oder max. wenigen Wochen) auf die EMG. Dann allerdings lag es immer wieder mehrere Monate ohne erkennbaren Grund bei der E-Mobility Graz, die allein deshalb schlussendlich zu den 18 Monaten Laufzeit führten.
Leider nur eine weitere Bestätigung meiner bisher gebildeten Meinung über die EMG, keine Überraschung.
Also offenbar wurde ich von der EMG eiskalt belogen, die sich immer auf die "ach so böse" Kommunalkredit rausredete und bei sich selbst überhaupt keine Versäumnisse sah.

@Robert, bzgl. schriftliche Stellungnahme: Natürlich habe ich es - wie andere hier auch - öfters versucht - und praktisch NIE eine belastbare Aussage oder inhaltlich verwertbare Antwort der EMG schriftlich bekommen (meist waren es nur fadenscheinige, unglaubwürdige Ausreden oder einmal auch flegelhafte Frechheiten und schon gar keine "kundenfreundliche" Antwort im Sinne eines Dienstleisters mit absurd überteuertem Honorar).
In den meisten Fällen wurde überhaupt nicht auf die Fragen eingegangen, sondern ein sinnentleerter Standard-Textbaustein über die Sektretärin retourniert.
Soviel ich weiß, ging es auch nicht nur mir so in der Kommunikation mit denen.
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon Robert » Di 26. Apr 2016, 13:44

Die Emobility hat mittlerweile auch vergessen, dass man bei der Energie Graz (hinter dem Schranken) laden darf. Ist auch immerhin 20 Meter Luftlinie vom Emobility Büro entfernt. Wenn wer den Knall nicht hört dann sind die es.

Nur lustig, dass man die letzten 2 Jahre am Telefon die Auskunft gab, dass dort das Laden möglich sei. Und wichtiger Weise auch bei diversen Ladekarten als Lademöglichkeit beworben wird....

Jetzt einen auf unwissend und überrascht zu machen finde ich dreist und unerhört. Abgesehen von der Themenverfehlung um Emobility vorwärts zu bringen....
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon DeJay58 » So 4. Dez 2016, 18:02

Ich habe heute einen Brief von Gady Graz bekommen mit einer Rechnung über 360 Euro die sie mir von E-Mobility Graz weiter verrechnen wollen. Die Rechnung an Gady ist ein Jahr alt und jetzt schicken mir die das. Ich habe nie etwas in die Richtung unterschrieben. Die 300 Euro an die E-Mobility Graz die laut Vertrag zu bezahlen waren habe ich bereits im Jänner bezahlt.

Weiß da wer was, das das wieder für ein Versuch von diesem Sch...verein ist? Hat das noch jemand bekommen?
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon Zele1000 » So 4. Dez 2016, 19:05

Ja, ich habe das gleiche erhalten.

Ich habe mit Romeo K gesprochen, die bestätigt, dass der Betrag von Gady bezahlt werden muss und nicht von uns.

Er schlug vor, eine Woche zu warten, dass sie das Thema zwischen den beiden Unternehmen klären.

Mein Vorschlag: schreiben Sie an Gady, dass Sie nichts zu zahlen haben und setzen Romeo K in cc.
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon DeJay58 » So 4. Dez 2016, 19:08

Das Romeo mal zu was gut wäre... Es geschehen noch Wunder ;)
Danke für die Info! Ich fahre morgen auf jeden Fall zum Gady und werde Romeo K. anschreiben. Danke!

Frechheit sowas
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Re: 4 Jahre E-Mobility Graz - Eine "Erfolgsgeschichte"

Beitragvon TomZ » Di 4. Apr 2017, 10:53

Das habe ich gar net mitbekommen...

wie ist die Sache ausgegangen?
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