Ladegerät Wasserfest?

Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon Frank0100 » Do 27. Nov 2014, 17:27

DaCore hat geschrieben:
Typ B braucht man doch nur, wenn man z.B. einen ZOE lädt, da dieser nicht galvanisch getrennt ist, oder? Auf der Gleichstromseite führt das Fahrzeug zyklisch Isolationsmessungen durch, von daher ist das schon ziemlich sicher.

Wenn FI, dann ein 30 mA und kein 500 mA. 30 mA zwirbeln ganz schön, sind aber überlebbar ;)



Auhauahäää, 30mA sind sehr wohl schon sehr gefährlich für den Körper. Der FI löst meist schon sehr viel früher aus, so etwa bei 22 bis 25mA. Und das muss er in 0,2 sek tun.
Der Typ B FI Schalter sollte bei E Fahrzeugen Ladestationen eingebaut werden, er ist Allstromsensitiv.
In Baustromverteilern ist er seit einem 3/4 Jahr Pflicht. Insbesondere bei Frequenzumrichtern
500mA FI Schalter kommen meist nur bei 63A Anschlüsse zum Einsatz wegen der zu großen Ableitströme.
Und nochmal 30mA können Herzkammerflimmern auslösen sind daher lebensgefährlich.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon DaCore » Do 27. Nov 2014, 20:21

Frank0100 hat geschrieben:
Und nochmal 30mA können Herzkammerflimmern auslösen sind daher lebensgefährlich.


Hmm, die 30 mA und 0,2 s wurden extra gewählt, so dass es nicht zum Herzkammerflimmern kommt:

http://etf.bgetem.de/htdocs/r30/vc_shop ... 3-2011.pdf

Mutwillig/fahrlässig probieren würde ich es trotzdem nicht, aber das versteht sich von selbst ;)

Bei galvanisch getrennten Ladegeräten ist ein Typ B FI sinnlos, da kein Gleichstrom übers Erdpotential fließen kann.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon Beetle » Do 27. Nov 2014, 21:41

Da man bei einer Ladestation nicht wissen kann, ob das angeschlossene Auto galvanische Trennung im Ladekonzept hat oder nicht, ist man mit einem FI Schutzschalter Typ B halt auf der sicheren Seite.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon Frank0100 » Fr 28. Nov 2014, 05:41

Nur mal ein Gedankenspiel: Stell dich mal ohne Schuhe ins Wasser und fasse dann einen Aussenleitern an. Dann fließen mehr als 30mA durch den Körper. Der FI schaltet innerhalb von 0,2 sek ab, aber was innerhalb der 0,2 sek passiert weiß nur der ganz oben. Will nur sagen das jeder Körpersrtom extrem Gefährlich ist. Der FI ist der Retter Nummer 1. ohne sollte auf keinen Fall der Golf mit dem Stromnetz verbunden werden.
Ich warte bei vielen Kunden auch die FI Schalter ....muss leider immer wieder feststellen das einige Schalter nicht richtig funktionieren. Und die Prüftaste ersetzt keine Messgeräte FI Prüfung da der Messstrom viel größer ist.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon DaCore » Fr 28. Nov 2014, 06:16

Beetle hat geschrieben:
Da man bei einer Ladestation nicht wissen kann, ob das angeschlossene Auto galvanische Trennung im Ladekonzept hat oder nicht, ist man mit einem FI Schutzschalter Typ B halt auf der sicheren Seite.


Z.B der Preis des Hager 30 mA 40A Typ B liegt bei ca. 671 Euro, der des Typ A im gleichen Laden bei 36 Euro. Wenn man keinen ZOE besitzt, besteht keine Notwendigkeit seine Hausinstallation mit einem hochpreisigen Typ B aufzurüsten. Es gibt keinen Sicherheitsgewinn, deswegen kann ich der Empfehlung "am besten Typ B" nicht folgen. Das Geld ist besser investiert in eine direkte separate Leitung ausschließlich fürs Laden und vernünftige Anschlussmöglichkeiten. Bei schlechter Hausinstallation nützt Dir ein FI gar nichts, die Bude brennt trotzdem ab :D
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon DaCore » Fr 28. Nov 2014, 06:21

Frank0100 hat geschrieben:
Nur mal ein Gedankenspiel: Stell dich mal ohne Schuhe ins Wasser und fasse dann einen Aussenleitern an. Dann fließen mehr als 30mA durch den Körper. Der FI schaltet innerhalb von 0,2 sek ab, aber was innerhalb der 0,2 sek passiert weiß nur der ganz oben. Will nur sagen das jeder Körpersrtom extrem Gefährlich ist. Der FI ist der Retter Nummer 1. ohne sollte auf keinen Fall der Golf mit dem Stromnetz verbunden werden.
Ich warte bei vielen Kunden auch die FI Schalter ....muss leider immer wieder feststellen das einige Schalter nicht richtig funktionieren. Und die Prüftaste ersetzt keine Messgeräte FI Prüfung da der Messstrom viel größer ist.


Die Notwendigkeit eines funktioniereden FI steht außer Frage, aber beim eGolf benötigt man keinen Typ B. Für mich ist das rausgeschmissenes Geld.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon Beetle » Fr 28. Nov 2014, 16:39

Angenommen du bist mit deinem eGolf kurz weg und jemand nutzt die Ladestation für seine/ihre Zoe?
Hey super, der Stecker passt ja!


Insofern meinte ich, ist man mit einem Typ B FI Schutzschalter auf der sicheren Seite.
Da auf meinem Stellplatz nur ich mit meinem Fluence stehen werde, habe ich ebenfalls
entschieden, das ein Typ B FI für mich rausgeworfenes Geld ist.
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Re: Ladegerät Wasserfest?

Beitragvon e-golfer » Fr 28. Nov 2014, 18:21

Ich verstehe grad nix mehr. Es ging mal um wasserdicht. Jetzt um Typ B FI.
Zum FI habe ich eine ganz einfache Meinung: Wenn irgendwer heute einen Typ B braucht, dann baue ich den ein, wer weiss was mein nächstes e-Auto braucht. Rausgeschmissenes Geld ist der Typ A wenn ich in 3 oder 5 Jahren dann doch einen Typ B brauche.
Oder anders: beide sind doch zu meiner SIcherheit, da ist Geld m.E. nie rausgeschmissen.
Gruß
e-Golfer mit Mennekes Amaxx plus 11 engerie und Typ B FI....
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