Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon e-golfer » Di 24. Mär 2015, 08:23

Falls das Teil im Leaf erwartungsgemäß keine Funktion zeigen wird, würde ich das "Altteil" gerne günstig übernehmen :twisted:
Da fahr ich dann zu Maverick78 und irgendwie bekommen wir das Ding im e-Golf zum laufen. Was ich der VW-Leasing erzähle warum das Auto besser geworden ist, weiss ich noch nicht :lol:
Im Ernst, ich habe echte Hochachtung vor den Bastlern, die sich ein Auto umbauen und das funktiert dann. Aber warum Leute glauben, sie könnten Serienteile eines Herstellers bei einem anderen verbauen, ist mir ein Rätsel. Und deutet auf wenig Fachkenntnis hin.
Auss natürlich, man arbeitet bei dem Hersteller des Laders und kann die Software anpassen.....
Gruß
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon e-beetle » Di 24. Mär 2015, 08:53

Na wenn er sich mit CAN auskennt und mit einem Portsniffer und vielleicht einem e-Golf zum Vergleich in die Garage einschließt um das CAN Protokoll zu entwirren, warum denn nicht?
Das sind zwar Industriegeräte, aber die sind nicht "verschlüsselt" oder müssen "gehackt" werden.
Die geben nur nicht freiwillig die CAN Adressen raus und da ist der Haken/die Arbeit.

Jack Richard (EVTV) hat das mit seinem Team u.a. mit dem Lear Ladegerät des Chevrolet Volt, ein paar OEM DC/DC Wandlern und dem Azure Dynamics Controller bereits hinter sich.

Wenn ich auf alle gehört hätte, die mir gesagt hätten, dass ich den New Beetle nicht einfach zu einem Elektroauto umbauen kann, würde ich nicht seit 5 Jahren elektrisch fahren ;-)

In diesem Sinne: Viel Erfolg! Ich finde es super spannend und wichtig für die DIY Fraktion.

Gruß,
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon DaCore » Di 24. Mär 2015, 09:37

e-beetle hat geschrieben:
Na wenn er sich mit CAN auskennt und mit einem Portsniffer und vielleicht einem e-Golf zum Vergleich in die Garage einschließt um das CAN Protokoll zu entwirren, warum denn nicht?
Das sind zwar Industriegeräte, aber die sind nicht "verschlüsselt" oder müssen "gehackt" werden.
Die geben nur nicht freiwillig die CAN Adressen raus und da ist der Haken/die Arbeit.

Jack Richard (EVTV) hat das mit seinem Team u.a. mit dem Lear Ladegerät des Chevrolet Volt, ein paar OEM DC/DC Wandlern und dem Azure Dynamics Controller bereits hinter sich.


Und es gibt ein definiertes Zusammenspiel mit weiteren Steuergeräten, wie z.B. Batterie und Motorsteuergerät. Dieses muss ebenfalls entworren und nachgebildet werden. Sicherlich nicht unmöglich, aber Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis. Ich hätte mir dann eher gleich ein Brusa NLG6 mit 22 kW gekauft. Da wird einem Brusa sicherlich bezgl. Doku usw. helfen, von VW erhält man gar nichts.

Es wird sicher einfacher sein das Ladegerät auseinander zu nehmen und die Steuerung durch eine eigene zu ersetzen.
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon Maverick78 » Di 24. Mär 2015, 10:41

e-golfer hat geschrieben:
Falls das Teil im Leaf erwartungsgemäß keine Funktion zeigen wird, würde ich das "Altteil" gerne günstig übernehmen :twisted:
Da fahr ich dann zu Maverick78 und irgendwie bekommen wir das Ding im e-Golf zum laufen. Was ich der VW-Leasing erzähle warum das Auto besser geworden ist, weiss ich noch nicht :lol:
Im Ernst, ich habe echte Hochachtung vor den Bastlern, die sich ein Auto umbauen und das funktiert dann. Aber warum Leute glauben, sie könnten Serienteile eines Herstellers bei einem anderen verbauen, ist mir ein Rätsel. Und deutet auf wenig Fachkenntnis hin.
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Gruß
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Sollte nicht schwierig sein. 6mm² Kabel ziehen, verdrahten und evtl codieren. Bräucht nur Zugriff auf Elsa wegen der Schaltpläne :-(. Typ-1 und Typ-2 CP-PP Kommunikation ist ja identisch. Da aber auch 1-Phasig 32A gezogen werden kann muss der ganze Kabelbaum vermutlich raus.
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon Frank0100 » Di 24. Mär 2015, 19:08

Ich würde solche Aktionen mal besser sein lassen. Es gibt so viele Parameter die da eine Rolle spielen. Und mit einer hochvoltbatterie zu basteln kann ganz schnell ins Auge gehen. Schon mal garnicht ein für den Golf konfigurierten Lader in ein anderes Auto einbauen. Hier geht's nicht um eine einfache Lichtmaschine. Gerade das Ladegerät ist tief in das system vernetzt.
In unserer heutigen Zeit ist es noch nicht mal möglich einfach ein Autoradio zu wechseln ohne das es Probleme mit irgendwelchen Steuergeräten gibt.
Selbst wenn das Ladegerät irgendwann funktionieren würde sollte das Auto keinesfalls in einer Garage angebaut am Haus stehen. Bild Zeitung schreibt : e Autofahrer jetzt obdachlos. Hochvoltbatterie fing aus ungeklärtem Grund Feuer.
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon Maverick78 » Di 24. Mär 2015, 19:55

Deswegen schrieb ich ja, ich müsste vorher zugriff auf's Elsa haben um die Details zu Verkabelung usw zu kennen. Ohne das ist das im warsten Sinne ein Spiel mit dem Feuer.
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon k-siegi » Di 24. Mär 2015, 20:33

Hallo zusammen ! Schön das es so viele Reaktionen auf mein Vorhaben gibt .
Ich habe mir schon Gedanken gemacht , befor ich das Ladegerät bestellt habe . Zum bestellen bewogen hat mich die Leistung von 7,2Kw zum Preis von 950.-€ inkl. Mwst. , sowie der Gedanke , das ich ja nur die Ladeleistung ohne jegliche Regelung brauche .
Ich denke das es möglich sein müßte , das Ladegerät soweit zu bringen , das wenn 32A AC anliegen ,das es Lädt. Die Steuerung
übernimmt ja das Originalladegerät zB. vom Leaf. Die Kühlung des Leaf wird denke ich die ca.600w Heizleistung auch noch verkraften. Der nächste Gedanke war , das daraus auch ein Transpotabler Lader gemacht werden könnte, auch mit Steuerung vom Ladegerät vom zu ladenden Auto.
Mir ist auch klar , sollte ich das nicht hinbekommen , etwas Geld verloren ist .
Andrerseits würde mir sonst immer durch den Kopf gehen , ob es nicht doch geht.
Ich sehe das mal als Risiko - Kapital . Wenn daraus ein Zusatzladegerät zu bauen ist , währe das bestimmt auch für andere
E- Fahrer Interesant.
Ich habe vorher auch bei Tesla angefragt : da wird das 11 Kw Ladegerät für 1996.- € inl. Mwst. angeboten , allerdings nur als Nachrüstsatz
für Fahrzeuge mit nur einem Lader , allerdings inkl. Einbau und Programieren . Einbau nur bei Tesla möglich.
Bei Mercedes kann das Ladegerät für den B eD bestellt werden : kostet 3800.- € und hat laut Datenblatt 3,7 Kw.

Für mich heißt es : Informationen zu bekommen um das Ladegerät zum laufen zu bringen, ansonsten kann ich ja das " Altteil"
wie im Forum angeboten immer noch unter Preis aber eine Erfahrung reicher wieder abgeben.
Aber wenn ich bedenke , das es Spezialisten möglich ist , per PC bei Banken eine Milliarde Dollar einzusammeln habe ich noch etwas Hoffnung . Es währe schön wenn Jemand helfen kann . Gruß Siegi

( übrigens die Standheizung im Leaf läuft super )
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon eDEVIL » Di 24. Mär 2015, 22:02

3 Davon in einen kasten, dazu noch ein nettes Chadmeo-Kabel und es wäre der Kracher
+7,2KW im Leaf sind aber auch shcon sehr nett.
Mehrere davn sind dann nur mit stärkeren Kabeln möglich. Es gibt ja shcin den bruso umbau mit insg. 11KW
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon DaCore » Mi 25. Mär 2015, 05:49

k-siegi hat geschrieben:
Für mich heißt es : Informationen zu bekommen um das Ladegerät zum laufen zu bringen, ansonsten kann ich ja das " Altteil"
wie im Forum angeboten immer noch unter Preis aber eine Erfahrung reicher wieder abgeben.
Aber wenn ich bedenke , das es Spezialisten möglich ist , per PC bei Banken eine Milliarde Dollar einzusammeln habe ich noch etwas Hoffnung . Es währe schön wenn Jemand helfen kann . Gruß Siegi

( übrigens die Standheizung im Leaf läuft super )


Als erstes brauchst Du eine Möglichkeit den Fehlerspeicher des Ladegerät auszulesen und eine Übersetzung der Fehlercodes, um überhaupt annähernd zu wissen, warum das Ladegerät den Dienst verweigert. VCDS, als frei im Handel erhältliches Tool hierfür, hat noch nicht die Fehlercodes der e-Fahrzeug Steuergeräte enthalten, soweit ich weiß. Vielleicht nur noch eine Frage der Zeit.

Ich finde Dein Standheizungprojekt übrigens super und wirklich bemerkenswert, der große Unterschied ist, eine Standheizung wurde zum einfachen Nachrüsten entwickelt.
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Re: Ladegerät AX4 mit 230V 32A?

Beitragvon e-beetle » Mi 25. Mär 2015, 10:13

k-siegi hat geschrieben:
Hallo zusammen ! Schön das es so viele Reaktionen auf mein Vorhaben gibt .

:thumb:
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