Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon punkmuckel » Do 14. Dez 2017, 22:33

PowerTower hat geschrieben:
2) Bezüglich Energiegehalt gilt es zu beachten, dass der Innenwiderstand der Zellen bei Kälte größer ist, der Wirkungsgrad nimmt ab. Die Entladekurve weist über den kompletten Entladezyklus ein geringeres Spannungsniveau auf. Zudem können innerhalb der definierten Spannungsgrenzen weniger Amperestunden (Ah) aus der Zelle entnommen werden. Beides zusammen führt dazu, dass gut 10-15% weniger Energie zur Verfügung steht als im Sommer. Je stärker die Zellen belastet werden (C-Rate), umso größer der Unterschied. Der gleichzeitig erhöhte Verbrauch macht es nicht besser.


das stimmt zwar, die 15% kapazitätseinbuße hab ich aber bei einem halbwegs brauchbaren akku bei -20°C und nicht bei 0°. abgesehen davon fehlen mir bzw. dem threadersteller bei den jetzigen temperaturen wie erwähnt fast 20%, also deutlich über dem was sich über temperaturverhältnisse um rund 0° erklären liese.
aber grundsätzlich hast du recht, der großteil wird wohl auf die temperatur zurück zu führen sein ... der rest halt ev auf unausgeglichene zellen und/oder alterung.


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Beitragvon PowerTower » Do 14. Dez 2017, 22:40

Um das aussagekräftig beurteilen zu können, müsste man im Sommer einen Zyklus durchführen. Da das aber keiner macht (=Reichweite ok), ist es halt schlecht zu vergleichen. Kann ja durchaus sein, dass auch unter Normalbedingungen schon eine oder zwei kWh fehlen, auch wenn die Panasonic Zellen zu den robusteren zählen.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon Wiese » Do 14. Dez 2017, 23:51

An den Angaben sieht man doch, dass die Mauscheleien auch beim Elektroauto zum Geschäftsgebahren gehöhren. Hier die Bruttoangabe des Akkupaks, die dem Käufer eine Kapazität vortäuschen die er nicht nutzen kann und bei BMW die Angabe der Kapazität in Ah, mit der man nichts anfangen kann, so lange die Spannung nicht bekannt ist. So kann man schon mal gar nicht vergleichen, ob der BMW oder der VW den größeren Akku hat, und andere Hersteller, die eine tatsächlich nutzbare Kapazität in kWh angebeben sind die Dummen. Dass der Gesetzgeber verlangt die Reichweite nach NEFZ anzugeben ist ein echter Glücksfall, weil dies noch die einzige verlässliche Angabe ist.
Was darüberhinaus noch komplett verschwiegen wird sind die Ladeverluste. Es ist vollkommen unmöglich festzustellen, wieviel Strom das Auto tatsächlich verbraucht. Das merkt der Käufer erst bei der Stromrechnung.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon April2015 » Fr 15. Dez 2017, 00:02

Stimmt!

Man stelle sich mal vor man würde 100 g Wurst kaufen und nachher 80g in der Tüte finden. Da käme das Eichamt, das Ordnungsamt, das Finanzamt, die Handelskammer und die Polizei.

Bei unserer Premium-Autoindustrie kommt wenn überhaupt dann die Autokanzlerin und bringt neue Steuergelder in der Hoffnung das die bösen Buben das dann zukünftig besser machen.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon Stromsegler » Fr 15. Dez 2017, 03:59

Bei meinem Lupo 3L passt der Verbrauch zu den Werksangaben. Glatte 3 Liter/100km im Sommer bei entsprechender Fahrweise und ich bin kein Verkehrshindernis. Im Winter habe ich jetzt 3,3 Liter mit Winterreifen.
Beim 300er E-Golf wird von VW eine Jahresdurchschnittsreichweite von 200 km pro Ladung angegeben. Im Sommer sinds dann mehr im Winter weniger. Also wozu die Aufregung? Das weiss man, wenn man das Fahrzeug kauft. Ich habe letzten Mittwoch meinen bestellt. Natürlich mit CCS-Kabel und Wärmepumpe. Meine Maximalstrecke pro Tag kann bis zu 100 km betragen. Deshalb ist es kein GTE geworden, da ich das gerne voll elektrisch bewältigen würde. Ich kann aber auch jederzeit die wirklich wichtigen Termine mit der U-Bahn anfahren. Und wie man beim Fahren Energie sparen kann ohne andere zu nerven, habe ich in 16 Jahren 3L Fahren gelernt.
13.12.2017 e-Golf bestellt
11.01.2018 Auftragsbestätigung
XX.06.2018 unverbindliches Lieferdatum
Grüsse aus Berlin
Norbert
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon danieldownload » Fr 15. Dez 2017, 05:33

@Stromsegler, arbeitest du für VW oder warum das Klugscheißer-Geschleime?

Bei meinem Lupo 3L passt der Verbrauch zu den Werksangaben. Glatte 3 Liter/100km im Sommer bei entsprechender Fahrweise und ich bin kein Verkehrshindernis. Im Winter habe ich jetzt 3,3 Liter mit Winterreifen.


Hier gehts um den (hochpreisigen) E-Golf und nicht den schepper-scherbel-öko-Pappkarton auf 4 Rädern Lupo.

Beim 300er E-Golf wird von VW eine Jahresdurchschnittsreichweite von 200 km pro Ladung angegeben. Im Sommer sinds dann mehr im Winter weniger. Also wozu die Aufregung? Das weiss man, wenn man das Fahrzeug kauft.


Stimmt, ist aber keine Angabe die in der Praxis hilft, grade für Laternenparker die eben nicht jeden Abend anstecken können. Und keiner hat den E-Golf für längere Zeit zur Probe.

Ich habe letzten Mittwoch meinen bestellt. Natürlich mit CCS-Kabel und Wärmepumpe.


Sehr gut, who cares?

Ich kann aber auch jederzeit die wirklich wichtigen Termine mit der U-Bahn anfahren.


Wenn du das willst ok, aber bitte nicht als Argument einwerfen. Viele hier wollen nicht in voll besetzten Bahnen sitzen...

Und wie man beim Fahren Energie sparen kann ohne andere zu nerven, habe ich in 16 Jahren 3L Fahren gelernt.


Dazu ist kein VW oder Lupo 3L notwendig sondern nur ein wenig Verstand, also nichts Besonderes.


@eGolf2017, fahr zu deinem VW Händler und lass den Wagen prüfen. Die größten Verbraucher solltest du auch schon über das Monitoring im Discover Pro identifizieren können.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon Eckhard » Fr 15. Dez 2017, 07:02

Warum immer so persönlich diskutieren? Das geht doch viel besser sachlich.

Wenn du mit den Aussagen von Stromsegler nicht überstimmst danieldownload dann widerlege diese oder äußere deine Meinung dazu, ohne ihn gleich persönlich zu beleidigen.

Wir sind hier in einem guten Forum und nicht bei Facebook und Co. wo Beleidigungen zum guten Ton gehören.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon danieldownload » Fr 15. Dez 2017, 07:27

Eckhard hat geschrieben:
Warum immer so persönlich diskutieren? Das geht doch viel besser sachlich.

Wenn du mit den Aussagen von Stromsegler nicht überstimmst danieldownload dann widerlege diese oder äußere deine Meinung dazu, ohne ihn gleich persönlich zu beleidigen.

Wir sind hier in einem guten Forum und nicht bei Facebook und Co. wo Beleidigungen zum guten Ton gehören.


Um sachlich zu diskutieren müssen aber auch sachdienliche Argument vorgebracht werden. Den E-Golf mit einem uralt Diesel zu vergleichen der aus pre-Dieselgate Zeiten stammt wo auch VW noch ehrliche Abgaswerte genannt hat ist wenig hilfreich. Das ganze gepaart mit einem Besserwisserton, obwohl nicht einmal ein E-Golf gefahren wird, ist schwer ernst zu nehmen.

Also bitte nicht so dünnhäutig, wer provoziert sollte sich über Gegenwind nicht wundern.
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon Blue shadow » Fr 15. Dez 2017, 07:34

Was ist der unterschied....

Euer energieinhalt nach vollladung sind etwa 3 liter benzin.....beim verbrenner ca 50 l

Wo wird mann höhere winterverbräuche wohl eher merken? Wärme kostet!

Vw/Nissan lügen nicht, sie haben die grösse verbaut...aber mir gefällt tiefstapeln besser...
wie bei ioniq, soul, ampera oder B ed (neu 36 kwh brutto—angabe 27 kwh)

Darum hat der nächste halt auch 60 kwh netto....damit ich die 200 km im winter sicher habe
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: Total unrealistische Verbrauchsangabe bei eGolf

Beitragvon egolf2016 » Fr 15. Dez 2017, 07:36

Das liegt sicherlich auch an der Fahrweise, wenn man sich nicht auf den E-Antrieb anpasst, verbraucht man mehr.

Ich habe mit 17" Alufelgen und Ganzjahresreifen im Sommer selbst einen Verbrauch von 11.6 geschafft ohne ein Hindernis zu sein. Und das auch noch mit aktivierter Klima.

Vermutlich wird immer viel zu stark beschleunigt und zu starkt und spät gebremst, dann gehts in die Scheiben und nicht in den Akku. :lol:

Da man den Übergang von Rekuperation und mechanische Bremse nicht merkt, geht im Winter viel verloren da der Akku weniger aufnimmt wenn er kalt ist.

Ich empfehle mit Stufe B zu fahren, da merkt man wieviel wirklich rekuperiert wird...wenn die Bremsleistung nicht reicht wenn man vom Gaspedal geht um anzuhalten und auf die Bremse tritt weiß man direkt das die Energie hier verloren ist.
Zuletzt geändert von egolf2016 am Fr 15. Dez 2017, 07:37, insgesamt 1-mal geändert.
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