Tesla Björn testet den e-Golf

Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon SL4E » Sa 7. Okt 2017, 08:24

0cool1 hat geschrieben:
Als Besitzer des alten eGolfs sind mir aber einige Punkte aufgefallen, die mir nicht gefallen oder an die ich mich einfach noch gewöhnen muss.
Letzteres trifft wohl auf das AID zu, das ist ganz schick, aber einige Anzeigen treten da zu weit in den Hintergrund.


deswegen ist das AID zum Glück optional. Ich mag auch lieber die alte Anzeige.

Das Licht ist toll, keine Frage, allerdings auf dauer zu nervös (gerade der Einschaltprozess)

Gewöhnt man sich dran und ist auch nur Optional. Dafür werden Nachtfahrten zum Erlebnis.

Das Leder mochte ich noch nie, aber warum wurde der doppelte Ladeboden im Kofferraum "geklaut"? Da konnte man doch optimal die Ladekabel verstauen.


Der wurde nicht geklaut, der gezeigte im Video ist nur vom Dynaudio System verbaut. Ohne Dynaudio hast du den ganz normalen Kofferraum.
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon Karlsson » Sa 7. Okt 2017, 13:21

0cool1 hat geschrieben:
Also ich finde Begrenzung der Ladeleistung jetzt nicht schlimm, da sie beim neuen Golf ja erst nach 3 leeren Akkus also mindestens 450 eher 600km zum Thema wird.

Lädt der nicht überhaupt nur mit 40kW, auch schon bei der ersten Ladung?
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon phonehoppy » Sa 7. Okt 2017, 14:08

Karlsson hat geschrieben:
...
Lädt der nicht überhaupt nur mit 40kW, auch schon bei der ersten Ladung?


Ja, so ist es. Das liegt an der niedrigen Batteriespannung in Kombination mit der Spezifikation der aktuellen CCS-Lader, die maximal 125A Strom abgeben (und das Auto fordert auch maximal so viel). Während fast alle anderen Autos in dieser Preisklasse ein 400V-System haben, hat der Golf eine Nennspannung von 323V. Damit kommt der Golf schon rein theoretisch nur auf eine Ladeleistung von 40,5 kW, die dann in der Praxis natürlich noch geringer ist. Und bei Überhitzung sowieso. Dabei muss man ja auch sagen, dass Bjørn jetzt nicht bei hochsommerlichen Temperaturen unterwegs war, sondern bei etwa 12 Grad.

Der Golf muss sich also in dieser Hinsicht mit wesentlich preiswerteren Fahrzeugen wie z.B. ZOE einreihen, und hat dabei noch den Nachteil, auch an AC nicht die volle Leistung ausschöpfen zu können, während die ZOE so ziemlich aus jeder aktuell verfügbaren AC-Ladesäule oder CEE-Steckdose das Maximum herausholen kann. Das schränkt den Nutzwert für viele Leute schon ziemlich ein und lässt die Frage nach der Rechtfertigung des recht hohen Preises aufkommen. Schließlich sind diese "Mängel" ja keine Beschränkungen, die auf den aktuellen Stand der Technik zurückgehen, sondern Sparmaßnahmen. Mein Verdacht ist, dass VW hier wie viele andere große Automobilhersteller bewusst halbherzig vorgeht, um ein ganz bestimmtes Marktsegment zu bedienen, aber eben nicht die Situation entstehen zu lassen, dass das Elektroauto den Verbrennern aus dem eigenen Haus Konkurrenz macht. Man verschiebt ja gerne die Einführung der ersten "echten" EVs auf 2021, eine Jahreszahl, die auch bei anderen deutschen Herstellern verdächtig oft auftaucht, wenn es um Ankündigungen und Studien zu neuen EVs geht...
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon Solarstromer » Sa 7. Okt 2017, 14:11

0cool1 hat geschrieben:
Was mich so ein bisschen irritiert hat, dass Björn sagte, dass der neue eGolf effizienter ist? Gibt es hier im Forum schon irgendwelche Beweise dafür?


Das hat mich auch gewundert, ich denke der eGolf war schon immer energieeffizient.

Was mich auch wundert ist immer sein Lob über die Kofferraummulde des Nissan Leaf. Wer damit mal versucht hat mehrere Mineralwasserkisten zu transportieren der hasst diesen kacke Kofferraum. Alles andere als eine ebene Ladefläche nach umklappen der Rücksitzlehnen ist für mich persönlich nicht zu gebrauchen. Da ist der Kofferraum selbst der Drillinge um Welten besser.
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon 0cool1 » Sa 7. Okt 2017, 14:49

Ja, der Golf kann von den 50kW nur 40kW nutzen, aufgrund der Batteriespannung.
Ich bin mit dem alten Golf oft bei 38kW, von daher kann ich weder die Äußerung von Björn mit max. 36kW und auch die Kritik mit dem Einbruch der Ladeleistung auf 30kW nicht nachvollziehen.
Bei der Zoe sieht das meiner Meinung gerade mit kaltem Akku viel schlimmer aus.

Ich habe bei den akutellen Temperaturen die ja ähnlich wie bei Björn waren (anfangs 9-12°) ungefähr den selben Verbrauch mit dem alten Golf und WP. Liegt also eigentlich nur an der WP, dass er nun effizienter erscheint.

Beim Leaf kann ich mich auch an solche Kofferräume wie im Bild unten erinnern, das mag mittlerweile vielleicht anders aussehen, aber wie will man damit große Gegenstände transportieren?
Der Kofferraum dort ist zwar tief, aber ich finde eine ebene Ladekante viel besser.
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon harlem24 » Sa 7. Okt 2017, 15:03

Meines Erachtens zeigt Dein Bild einen der ersten Japans-Leafs.
Wurde schon beim Euroleaf geändert und der Kofferraum des 40kWh-Models ist nochmal 65l größer und damit fast 100l mehr als beim eGolf und das ist schon ein deutlicher Unterschied.
Gruß

CHris

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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon 0cool1 » Sa 7. Okt 2017, 16:26

Ja beim Euroleaf sieht das anders aus, vom neuen hab ich kein Bild gefunden.

Aber Björn scheint ziemlich angetan zu sein vom neuen Leaf ;)
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon SL4E » Sa 7. Okt 2017, 17:36

phonehoppy hat geschrieben:

Der Golf muss sich also in dieser Hinsicht mit wesentlich preiswerteren Fahrzeugen wie z.B. ZOE einreihen, und hat dabei noch den Nachteil, auch an AC nicht die volle Leistung ausschöpfen zu können, während die ZOE so ziemlich aus jeder aktuell verfügbaren AC-Ladesäule oder CEE-Steckdose das Maximum herausholen kann. Das schränkt den Nutzwert für viele Leute schon ziemlich ein und lässt die Frage nach der Rechtfertigung des recht hohen Preises aufkommen.


Aha, Golf mit Zoe vergleichen, geht das schon wieder los? Setzt dich mal in einen e-Golf und dann in eine Zoe. Das sind 2 komplett andere Welten und auch Fahrzeugklassen. Die einzigen Fahrzeuge in die sich der e-Golf einreihen muss und kann sind der Leaf, der Ioniq und der B-ED und Focus Electric weiter gibt es nichts!
Und Thema Preis, dir ist schon bekannt das der Zoe in der Basis mit Kaufbatterie so teuer ist wie ein Ioniq und teurer wie ein Leaf und dabei ist der Zoe ein Kleinwagen und hat nicht wirklich viel zu bieten. Ein Auto auf einen quietschenden Drehstromlader zu reduzieren ist leider nicht alles!
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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon bm3 » Sa 7. Okt 2017, 18:04

Solarstromer hat geschrieben:
...Was mich auch wundert ist immer sein Lob über die Kofferraummulde des Nissan Leaf. Wer damit mal versucht hat mehrere Mineralwasserkisten zu transportieren der hasst diesen kacke Kofferraum. Alles andere als eine ebene Ladefläche nach umklappen der Rücksitzlehnen ist für mich persönlich nicht zu gebrauchen. Da ist der Kofferraum selbst der Drillinge um Welten besser.


So unterschiedlich kann doch die persönliche Wahrnehmung sein. In den 3 Jahren mit dem Leaf habe ich den Gepäckraum nie gehasst, eher im Gegenteil. Ich habe da regelmäßig 6 Kisten Mineralwasser mit geholt, gestapelt jeweils 2 Stück aufeinander. das passte prima ohne Umklappen der Rücksitzlehnen. Die Hutablage war allerdings nie im Auto. Auch sonst habe ich so einiges mit dem Leaf transportiert bekommen wo ich das nicht von erwartet hätte, man merkte auch bei schwerer Beladung kaum etwas am Fahrverhalten. Viele Autos gehen dann in die Knie, dem Leaf hat man von Außen und Innen kaum was angemerkt.

VG:

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Re: Tesla Björn testet den e-Golf

Beitragvon Karlsson » Sa 7. Okt 2017, 19:45

SL4E hat geschrieben:
Aha, Golf mit Zoe vergleichen, geht das schon wieder los? Setzt dich mal in einen e-Golf und dann in eine Zoe. Das sind 2 komplett andere Welten und auch Fahrzeugklassen.

Bestreitet ja keiner. Die Ladeleistung finde ich aber trotzdem enttäuschend. Der Ioniq zeigt wie es geht.
Der Zoe ist zwar auch kein Turbo Lader, kann dafür aber wenigstens auf eine viel breitere Infrastruktur zurückgreifen, was ja auch einen Wert hat.
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