Ursachenkode - Batterie getauscht?

Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon hiti » Do 19. Jul 2018, 11:55

Hallo,

kennst sich jemand mit Ursachencodes aus?
Anscheinend soll bei dem ION die Batterie getauscht worden sein:
Ursachenkode Wortlaut Belastung
0000000000000MU Batterie OCT

und das bei 40.000 km?

danke
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon iOnier » Do 19. Jul 2018, 12:49

Kann schon sein. Defekte im Batteriekasten werden bei PSA nicht repariert, es wird immer die gesamte Fahrbatterie getauscht, auch wenn klar ist, dass nur eine Zelle oder ein Elektronikbaustein kaputt ist.
Gruß
Werner
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon hiti » Do 19. Jul 2018, 20:46

Überhaupt hatte der laut Service Box einige Probleme, darunter:
- Beifahrer Airbag,
- Batteriehalterung 12MY
- Vakuumpumpe,
- Sitzkissen(?),
- Software CMU
und eben die oben zitierte Batterie.

Könnte wohl eher ein Problemwagen sein oder kann hier jemand helfen?

danke
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon iOnier » Do 19. Jul 2018, 21:08

hiti hat geschrieben:
Überhaupt hatte der laut Service Box einige Probleme, darunter:
- Beifahrer Airbag,
- Batteriehalterung 12MY
- Vakuumpumpe,

Das waren alles reguläre Rückrufe (je nach Baujahr).
- Sitzkissen(?),

... keine Ahnung ...
- Software CMU

... auch keine Ahnung, Software-Updates werden ja auch gern mal einfach so bei der Inspektion aufgespielt, ohne Rückruf, wenn's nichts Sicherheitskritisches ist.
und eben die oben zitierte Batterie.

Ich denke, das war das einzige "ernsthafte" Problem.
Könnte wohl eher ein Problemwagen sein

Macht auf mich jetzt nicht den Eindruck.
oder kann hier jemand helfen?
danke

Gern geschehen! :-)
Gruß
Werner
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon hiti » Do 19. Jul 2018, 23:19

Danke,

aber gibt es denn keine einfache Methode um das zu überprüfen?

danke
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon hiti » Mo 23. Jul 2018, 15:12

Hallo,

irgendwie ist es auch eigenartig, dass die Batterie bereits bei 40.000km getauscht wurde.
Was sind denn da die Kriterien, damit sie in Garantie getauscht wird?
Die Austauschbatterie wird diese Garantie wohl nicht mehr haben?
Kosten neue Batterie?

danke
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon iOnier » Mo 23. Jul 2018, 17:01

hiti hat geschrieben:
irgendwie ist es auch eigenartig, dass die Batterie bereits bei 40.000km getauscht wurde.

Na, sie wird halt einen Defekt gehabt haben.
Was sind denn da die Kriterien, damit sie in Garantie getauscht wird?

Das weiß nur Peugeot / Citroen. Genaue Angaben dazu sind zumindest nicht im Internet zu finden. Also ich habe jedenfalls nichts finden können. Und natürlich habe ich danach gesucht!

Wenn das Auto infolge eines Defekts an der Batterie gar nicht mehr fährt dürfte die Sache relativ eindeutig sein. Zu "verfrühter" Degradation gibt es aber halt keine klare Aussage.
Die Austauschbatterie wird diese Garantie wohl nicht mehr haben?

Die Garantie wird durch den Tausch sicher nicht verlängert. Du hast halt 8 (bei Fahrzeugen vor 01/2015 5) Jahre Garantie. Auf den kompletten elektrischen Antriebsstrang - also im Prinzip ab den Ladeanschlüssen bis hin zum Motor. Das Differentialgetriebe dürfte da auch noch eingeschlossen sein, spätestens bei den Antriebswellen wäre ich skeptisch; die wird man wohl schon eher dem "Fahrwerk" zuordnen müssen. Wenn die bei mir aber "vorzeitig" ausschlagen sollten würde ich's zumindest probieren.
Kosten neue Batterie?

Soweit mir bekannt hat PSA die Ersatzteilpreise immer noch nicht angepasst. Dürfte also nach wie vor mit um 18 k€ in der Liste stehen.

Aber an sich stellst Du die falschen Fragen und PSA gibt die falschen Antworten.

Was ist denn "die Batterie"?

Der falschen Antwort von PSA nach: "eine Black Box, die wir im Fall eines Problems damit komplett austauschen".

Und Deine Frage "was kostet die Batterie?" orientiert sich sozusagen rekursiv an dieser falschen Antwort.

Denn: nur solange die Garantie läuft sowie: wenn und falls bei einem Problem der Garantiefall auch anerkannt wird ist diese Antwort auch für den Kunden akzeptabel.

Direkt danach aber ist diese Antwort inakzeptabel!

Denn natürlich kann man in diese "Black Box" hineinschauen, schon ohne sie geöffnet zu haben (Diagnosesoftare), sie dann aber eben auch aufschrauben, defekte Bauteile identifizieren und austauschen. Zu Kosten, die erheblich unter denen einer komplett neuen Fahrbatterie liegen. Gibt ja schon mehrere Berichte hier im Forum über entsprechende Reparaturen.

Dass PSA dies nicht in seien Werkstätten anbietet ist IMO ein Unding. In den ersten Jahren, als man jede defekte Batterie noch in der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung zerlegen und der Ursache auf den Grund gehen wollte, OK, da war das akzeptabel, absolut verständlich und ja auch eh noch in der Garantiezeit. Aber jetzt noch?

Na ja, vielleicht haben sie ja zu wenige in diesen Jahren austauschen müssen, um ausreichend Erfahrungen zu sammeln ;-)

Was natürlich positiv gesehen auch mit ein Anlass gewesen sein mag, die Garantie von 5 auf 8 Jahre zu verlängern.

Andererseits: hätten sie genug Defekte analysieren können, dann wäre klar, zu welchen durchschnittlichen Kosten eine Fahrbatterie repariert werden kann. Dann könnte man Austauschbatterien zum Festpreis anbieten. So wie beim Verbrenner Tauschteile angeboten werden: von der Lichtmaschine bis hin zu ganzen Motoren oder Getrieben.

Mitsubishi hat's ja mittlerweile kapiert und repariert Batterien ggfs. durch Austausch von Modulen / Zellenblöcken; leider nicht: Tausch einzelner Zellen. Blöd, weil: wenn mehrere Zellen in verschiedenen Modulen defekt sind kommt man rasch in den Bereich der Kosten einer ganzen Fahrbatterie. Aber verständlich, weil beim Zusammenbau eines Moduls offenbar durch falsches Handling eine CMU-Platine leicht beschädigt werden kann. Das wollen sie also wohl lieber den geschulten Fachkräften (oder Automaten?) in der Modulfertigung überlassen.

PSA sollte halt:
- die Ersatzteilpreise an die Realität anpassen
- sich wie Mitsubishi zur Batteriereparatur durch Ersatz von Modulen (4-/ 8-Zellenblöcke) entschließen.

Solange sie das aber nicht tun ist Selbsthilfe angesagt. Wer das nicht selber kann oder organisieren mag und Angst vor einem Batteriedefekt nach Garantieende hat, soll sich halt keinen Drilling kaufen.

Für mich war ein wesentliches Kaufargument eben: dass schon gezeigt wurde wie's geht

Ob ich es mir mit den verfügbaren Informationen selbst zutrauen würde? Eher nicht. Mehr aus Zeitmangel: ich habe weder zwei linke Hände noch Mangel fehlen mir Grundkenntnisse. Doch die Karre muss zügig wieder laufen, ich brauche sie hier jeden Tag und kann nicht mal eben ein paar Tage Urlaub nehmen. Aber eine gewiefte Werkstatt mit E-Kompetenz (z.B.: erfahrener E-Umrüster) könnte das garantiert. Spielend.
Gruß
Werner
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon mlie » Mo 23. Jul 2018, 19:02

Ich denke, das Problem ist eher die "Überinformation" durch zuviel auslesen von Werten.
Jetzt macht sich Hiti (eventuell komplett unbegründet) Sorgen wegen des Fahrzeuges.
Was aber, würde man diese Infos gar nicht erst auslesen können, durchaus die nächsten 10 Jahre ohne jedes Problem (1x Bremsbacken wechseln vielleicht) fahren würde - und Hiti sich jeden Tag über ein Auto freuen würde, welches doch ganz gut im Alltag zu gebrauchen ist. ;-)
170 Mm elektrisch ab 11/2012.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon hiti » Mo 23. Jul 2018, 22:02

Hallo,

eine Frage, die zwar nicht ganz hierher passt:
Ein Ladegerät mit 14,5A; kann das auch auf 8A ohne großen Aufwand reduziert werden?
14,5 sind für den Haushalt manchmal etwas viel.
Mit 8A würde es besser funktionieren.

mfG
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Re: Ursachenkode - Batterie getauscht?

Beitragvon iOnier » Mo 23. Jul 2018, 22:14

14,5 A ICCB kenne ich von dem Drillingen gar nicht; mir sind fest auf 10 und auf 16 A eingestellte ICCB bekannt sowie die mit dem "Magnet-Trick" von 8 auf 14 A umschaltbaren ICCB.
Gruß
Werner
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