12V Starterbatterie Tausch

12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon drilling » Do 13. Okt 2016, 19:51

Bei unserem 4-jährigen Drilling ist in den letzten Tagen die Starterbatterie Warnleuchte am Morgen angegangen und der Drilling ging nur beim zweiten Versuch auf 'Ready', ich nehme an die 12V Starterbatterie ist am Ende.

Hat die hier schon jemand ausgetauscht? Geht das problemlos? Worauf muß man achten?
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon iOnier » Do 13. Okt 2016, 21:02

Also hier:
http://www.goingelectric.de/forum/c-zero-i-miev-ion/c-zero-startet-nicht-mehr-t10865.html#p206608
und hier:
http://www.goingelectric.de/forum/c-zero-i-miev-ion/12v-batterie-kocht-ueber-umsieg-auf-agm-oder-gel-ratsam-t12480-10.html
haben es schon mal Leute machen müssen / gemacht und über keine Probleme in der Folge berichtet.

Ich würde es machen wie beim Verbrenner gewohnt: alte Batterie abklemmen (Masse zuerst, wenn man's "nach Vorschrift" tut), Batterie 'raus, neue 'rein, anklemmen (Plus zuerst).

Sollte keine Probleme geben. Ich würde mir eine einfache 12V Starterbatterie aus dem Zubehörhandel holen und mir weiter keinen Kopf drum machen.

Ach so, in der Betriebsanweisung zum C-Zero habe ich folgendes gefunden:
"Nach längerfristigem Abklemmen der Batterie sollten Sie sich unbedingt an einen Vertreter des CITROËN-Händlernetzes oder eine qualifizierte Werkstatt wenden, um eine Re-Initialisierung des elektronischen Steuergeräts durchzuführen."

Demnach sollte ein kurzfristiges Abklemmen (wie beim Tausch) erwartungsgemäß unproblematisch sein.

Nicht ratsam wäre es aber vielleicht, die Batterie auszubauen, damit zum KFZ-Teilehändler zu fahren und eine neue zu kaufen, dann erst nach Hause und sie einzubauen.

Ich hab' hier in der Nähe einen günstigen Zubehörhändler mit eigener Werkstatt. Bei so einem könnte man das für kleines Geld wahrscheinlich vor Ort machen lassen. Also wenn man sich die Auswahl des passenden Zubehörteils ohne "Vorlage" der alten Batterie nicht zutraut. Aber ansonsten: mach' einfach, ich sehe da kein Problem.
Gruß
Werner
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon Mei » Do 13. Okt 2016, 21:25

Schon geschaut ob nicht nur Wasser fehlt?
(Wie altmodisch )
Das ist ja noch eine schöne flüssiggefüllte Batt ;)
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon drilling » Do 13. Okt 2016, 22:16

Danke Werner, ich werde die alte erst ausbauen wenn ich die neue gekauft habe.

@Mei: ne noch nicht geschaut, war schon dunkel draußen als mir meine Frau von dem Problem erzählt hat, ist die nicht wartungsfrei und versiegelt wie praktische alle modernen KFZ Starterbatterien?
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon Mei » Fr 14. Okt 2016, 04:33

drilling hat geschrieben:
....., ist die nicht wartungsfrei und versiegelt wie praktische alle modernen KFZ Starterbatterien?


hm..
Bei meinem iOn ist eine altmodische durchsichtige, flüssige drin.
Auf Bildern vom C-Zero habe ich gesehen, dass es auch welche gibt mit "Wartungsfreien".
Also Kommando halb zurück ;)
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon drilling » Fr 14. Okt 2016, 21:22

Hab eine neue bei einem Suzuki-Händler in der Nähe gefunden, hat nur 45 Euro gekostet, ist von Varta und hat 36 Ah bei gleichen Maßen.

Das Format der Bleibatterie der Drillinge wurde anscheinend auch in vielen anderen japanischen Kleinstwagen verwendet, deshalb lohnt es sich japanische Automarkenhändler telefonisch abzuklappern wenn man schnell eine auf Lager finden will.

Die Preisspanne ist übrigens enorm, auf Internet habe ich Angebote zwischen 45-65 Euro gefunden (aber online wollte ich die nicht bestellen, das war nur um mit preislich zu orientieren), ein Bosch Servicecenter wollte 115 Euro (!) und hier im Forum hat jemand 200 Euro (!!) bei einem Drilling Händler bezahlen müssen, insofern bin ich mit dem Preis des Suzuki-Händlers (45 Euro) der auch gleich in der Nähe ist und die Batterie auf Lager hatte, sehr zufrieden.
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Re: 12V Starterbatterie Tausch

Beitragvon iOnier » Mi 19. Okt 2016, 12:46

Mei hat geschrieben:
Bei meinem iOn ist eine altmodische durchsichtige, flüssige drin.
Auf Bildern vom C-Zero habe ich gesehen, dass es auch welche gibt mit "Wartungsfreien".
Also Kommando halb zurück ;)

"Flüssig" gefüllt sind auch die "wartungsfreien", außer Du kaufst einen Blei-Gel-Akku (und auch bei dem ist die Batterisäure nur in einem Gel "aufgesaugt" und damit "verfestigt"). Der wird aber im PKW-Bereich kaum verwendet und dürfte relativ teuer werden - wenn Du schon unbedingt einen haben musst. Musst Du aber nur, wenn "absoluter" Auslaufschutz in allen Einbaulagen ein wesentliches Kaufargument ist. Also kaum im PKW-Bereich.
Was die "wartungsfreien" von den anderen unterscheidet: oben in jeder Zelle, oft im Verschlussstopfen (wenn ein solcher noch da ist) befindet sich ein Platin-(beschichtetes) Schwämmchen. Das bei Ladevorgängen in geringen Mengen immer entstehende Knallgas wird dort sofort wieder zu Wasser rekombiniert und tropft in die Zelle zurück. Bei "nicht-wartungsfreien" Bleiakkus geht das Gemisch aus H2 und O2 halt aus der Zelle in die Atmosphäre und es muss gelegentlich H2O nachgefüllt werden (=Wartung).
Gruß
Werner
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