Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon herbhaem » So 29. Mai 2016, 21:20

Sind diese max. Ladeströme im Yuasa - Datenblatt zu finden?
Gruß aus dem Vorarlberger Rheintal,
Herbert
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon PowerTower » So 29. Mai 2016, 21:22

Ja, hier das Datenblatt zu den Zellen (ab 2012 / PSA 80 Zellen): http://donar.messe.de/exhibitor/hannove ... 295494.pdf

iOnier hat geschrieben:
Ausgehend übrigens von einer Nominalspannung von 3,75 V / Zelle hat der Akku des PSA-Drillings bei 80 Zellen eine Nominalspannung von 300 V. Damit liegen bei einer 20 kW-Säule maximal 66,67 A (20.000 Watt geteilt durch 300 Volt) an.

Achtung, Denkfehler. Die typischen 20 kW Ladesäulen sind auf 50 A begrenzt, Abweichungen +-10 A je nach Hersteller sind möglich. Selbst wenn man nur 100 V Batteriespannung hat, kommen da trotzdem keine 200 A durch die Leitung. ;) Es bleibt also an so einer Ladesäule bei max. 1C, was ich durchaus als vertretbar empfinde. Mehr Ladeleistung sollte man nur dann nutzen, wenn kurze Ladezeit oberste Priorität hat.
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon TeeKay » So 29. Mai 2016, 21:24

Und 120A liegen auch nur für maximal 5min an, wenn man komplett leer im Schildkrötenmodus ankommt. Typischerweise sind es 3min - danach sinkt der Strom schon. Die Spannung geht beim Drilling wirklich extrem schnell nach oben.
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon iOnier » So 29. Mai 2016, 22:35

PowerTower hat geschrieben:
Achtung, Denkfehler.
nee, Wissenslücke, gedacht hab' ich schon richtig ;-)
Die typischen 20 kW Ladesäulen sind auf 50 A begrenzt, Abweichungen +-10 A je nach Hersteller sind möglich. Selbst wenn man nur 100 V Batteriespannung hat, kommen da trotzdem keine 200 A durch die Leitung. ;)
Eh, der Drilling sagt der Säule ja in jedem Fall nur maximal 125 A an.
Es bleibt also an so einer Ladesäule bei max. 1C, was ich durchaus als vertretbar empfinde. Mehr Ladeleistung sollte man nur dann nutzen, wenn kurze Ladezeit oberste Priorität hat.
Na, selbst die 2,5 C, die eine 40 (-50) kW-Ladesäule liefern kann liegen ja noch innerhalb der Spezifikation, und sie liegen auch nicht während des gesamten (Schnell-) Ladevorgangs an. Dass das dennoch schon etwas Stress für den Akku ist (immerhin an der Obergrenze der Spec) kann ich mir schon denken, aber solange das nicht die einzige Lademöglichkeit ist, die man nutzt würde ich mir da keine Gedanken machen.
Gruß
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon DonDonaldi » Mo 30. Mai 2016, 08:56

Jetzt habe ich schon wieder Schwierigkeiten mit dem folgen. Das Gefühl im Prinzip an den entscheidenden Punkten nicht wirklich 100% zu verstehen macht uns unsicher.
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon PowerTower » Mo 30. Mai 2016, 09:09

Eigentlich ist es ganz einfach. Du wählst im Verzeichnis...
- Schuko, dann lädt das Auto von 0 auf voll in etwa 6-9 Stunden.
- Typ1, dann lädt das Auto von 0 auf voll in etwa 6 Stunden.
- Typ2, dann lädt das Auto von 0 auf voll in etwa 6 Stunden.
- CHAdeMO, dann lädt das Auto von 0 auf 80% in etwa 50 Minuten (20 kW) bzw. 30 Minuten (50 kW), wobei Letzteres etwas mehr Stress für den Akku bedeutet.

That's it. ;)
Zuletzt geändert von PowerTower am Mo 30. Mai 2016, 09:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon DonDonaldi » Mo 30. Mai 2016, 09:14

OK so werde ich es machen wenn es die Drillinge werden sollten. Wenn ich mehr wissen/lernen will frage ich nach. Im Moment raucht die Birne weil ich folgenden thread lese --- äh zu verstehen versuche ;)

c-zero-i-miev-ion/suche-einzelne-lev50-zelle-fuer-unseren-citroen-c-zero-t11945.html
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon iOnier » Mo 30. Mai 2016, 21:41

Kleine Ergänzungen zu dem, was PowerTower schrieb:

- Typ 1-Ladestellen gibt's nur ganz wenige in Deutschland. Wenn Du das Geld ausgeben willst und die Möglichkeit hast, kannst Du Dir natürlich eine Wallbox an die Wand hängen.
- für unterwegs ist daher (wo es kein CHAdeMO gibt) Typ 2 die bessere Wahl, so dass es evtl. sinnvoll ist, die 200-250 € für ein Typ 1 auf Typ 2 Adapterkabel anzulegen.
- wenn Du eh ein Adapterkabel brauchst, dann kannst Du Dir auch eine Typ 2 Wallbox holen, ist zukunftssicherer und es können auch andere bei Dir laden, denen Du das ermöglichen willst.
- wenn Du ein "Notladekabel" mit geeigneter ICCB und passende Adapterkabel dazu hast, dann kannst Du auch mit 16 Ampere einphasig an CEE blau / rot laden (und damit z.B. beim Drilling die maximalen 3,3 kW des eingebauten Ladegeräts herausholen). Also für Orte, wo es weder CHAdeMO noch Typ 2 (Typ 1) gibt.
- notfalls gehen damit die 3,3 kW auch an Schuko, aber dann sollte man wissen, was man tut (Gefahr der Überhitzung der Steckdose!).

Noch ein paar Ideen zur Planung von Langstrecken:
- im GE-Routenplaner erst mal nur CHAdeMO-Säulen anzeigen lassen für die grobe Routenplanung, dabei
- "max. Entfernung der Ladesäulen von der Route" auf 50-60 km stellen, das zeigt Dir Ladesäulen abseits der Route an, mit denen Du "Ladewüsten" evtl. sinnvoll in einem Bogen umfahren kannst. 40-50 km Umweg (oder sogar mehr) können schon bei einer Strecke von an sich 250-300 km einen deutlichen Zeitvorteil bringen, wenn Du dafür nie "schnarchladen" musst.
- auf "Nr. sicher" gehen: für jede CHAdeMO eine Schnarchlademöglichkeit als "Backup" suchen, falls die Säule bei Ankunft nicht benutzbar ist, ebenso wenigstens eine solche Lademöglichkeit auf Strecken zwischen den Schnellladesäulen; Du könntest durch eine Umleitung o.ä. zu Umwegen gezwungen sein und die Etappe anders nicht mehr schaffen.
- wenn es möglich ist: lieber etwas kürzere Etappen wählen als grenzwertig lange. Man erreicht damit zwar vielleicht nicht optimale Reisezeiten, aber es ist entspannter :-)
- wenn eine Etappe zwischen 2 Schnellladern zu lang (oder grenzwertig lang) und auch mit einem vernünftigen Umweg zu einer anderen Schnellladestation nicht anders zu bewältigen ist: wenigstens 2 dazwischen liegende (und beides von der letzten Ladestation erreichbare) Schnarchladepunkte auswählen (falls der erste wider Erwarten nicht funktioniert).
- und natürlich grundsätzlich sicherstellen, dass Du für alle geplanten Ladestationen eine Freischaltemöglichkeit hast!
Gruß
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon Karlsson » Mo 30. Mai 2016, 22:50

DonDonaldi hat geschrieben:
. Im Moment raucht die Birne weil ich folgenden thread lese --- äh zu verstehen versuche ;)

Eine Sache ist ganz einfach zu verstehen - Du schaust Dir mal die Karte an, an wie vielen Punkten Du mit Chademo 20kW oder mehr kriegst mit einem Chademo Fahrzeug und dann schaust Du Dir noch einmal die Karte an, an wie vielen Punkte Du an Typ2 22kW aufwärts bekommst mit einem Zoe oder Smart ED mit 3-Phasen Lader.

Um es vorweg zu nehmen - Typ2 ist um Faktoren besser ausgebaut und wenn der Strom was kostet, ist er bei Typ2 meist deutlich billiger. Um Typ2 für Reisen gut nutzen zu können, brauchst Du ein Fahrzeug mit 3 Phasen Lader mit mindestens 22kW. Zoe, Smart (optional), Tesla (optional).

Wenn Du nur im Umkreis von daheim rumfährst, ist das alles egal. Da lädst Du immer über Nacht und lädst nie unterwegs nach.
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Re: Ladevorgang Drilling bei 22kw Station in ca. 3 Stunden?!

Beitragvon p.hase » Mi 1. Jun 2016, 23:27

3150W. egal mit welchem stecker. mehr geht nicht beim i-miev & derivaten.
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