Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon redvienna » Mi 26. Nov 2014, 23:00

http://auto.oe24.at/test/E-Auto-Batteri ... /166614059

ÖAMTC: Hersteller schreiben nach 20 bis 30% Kapazitätsverlust Tausch vor.


Der Mitsubishi i-MiEV ist Ende 2010 als eines der ersten Serien-Elektroautos der Welt auf den Markt gekommen. "Einer davon wird seitdem im Langzeit-Test vom ÖAMTC auf seine Alltagstauglichkeit geprüft. Diese hängt im Wesentlichen von der Reichweite und der Lebensdauer der Batterie ab", erklärt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Um Veränderungen in der Batteriekapazität des i-MiEV festzustellen, hat der Autofahrerclub in Zusammenarbeit der Technischen Universität Wien einen Vergleichstest durchgeführt.

Kapazität in drei Jahren um 17 Prozent reduziert
2011 wurde u. a. die Reichweite des i-MiEV erstmals am Rollenprüfstand der TU Wien gemessen. Drei Jahre und 40.000 tatsächliche Straßen-Kilometer später wurde der Test wiederholt. Das Ergebnis: Die nutzbare Batterie-Kapazität des Fahrzeuges ist um 17 Prozent gesunken. "Das bedeutet, dass man im Alltag nur mehr 90 statt ursprünglich 108 Kilometer weit kommt, bevor die Batterie aufgeladen werden muss", fasst Kerbl zusammen. Das gleiche Bild ergibt sich beim ebenfalls auf dem Rollenprüfstand durchgeführten Versuch einer fiktiven Konstantfahrt mit 50 km/h: Statt ursprünglich 165 liegt die Reichweite nach drei Jahren nur mehr bei 137 Kilometern. Aufgrund ähnlicher Batterie-Technologien ist zu erwarten, dass der Kapazitätsverlust bei anderen Herstellern ähnlich hoch ausfällt.

Kunden wollen keinen Totalausfall riskieren
"17 Prozent Einbuße in drei Jahren klingt zunächst nach wenig. Allerdings kann die Batterie nicht bis zum Ende ihrer Reserven im Einsatz bleiben, man will ja keinen Totalausfall während der Fahrt riskieren", stellt der ÖAMTC-Techniker klar. "Die meisten Hersteller schreiben daher schon bei 20 bis 30 Prozent Kapazitätsverlust den Tausch einzelner Zellen oder des ganzen Akkupacks vor." Das Problem dabei: Fällt der Tausch nicht mehr in die Garantiezeit (beim i-MiEV fünf Jahre), kann es teuer werden. "Damit ist und bleibt die Batterie von Elektro-Fahrzeugen die große Herausforderung. Wenn die Hersteller hier nicht effizienter werden, ist sie weiterhin das teuerste Ersatzteil im E-Auto", hält Kerbl abschließend fest.
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon TeeKay » Do 27. Nov 2014, 11:35

Das ist doch gleich mehrfacher Unsinn. Die Hersteller schreiben keinen Tausch vor. Wer sollte mir vorschreiben, eine degradierte Batterie zu tauschen? Und was hat die normale Alterung mit einem plötzlichen Totalausfall zu tun?

Ich komme mit meinem ebenfalls 3 Jahre gefahrenen C-Zero (20.000km) jedenfalls im Sommer immer noch 156km weit. Das gleiche bei Julian vom IGEMBB, der hat schon 35.000km auf der Uhr. Vielleicht sollte der ÖAMTC nicht nur ein Auto testen und dann groß herausposaunen, wie schlecht alles sei. Vielleicht hätten sie mal besser 50 Drilling-Besitzer zu einem Test eingeladen und die Fahrzeuge vermessen. Dabei wäre dann das Risiko von einzelnen Ausreißern deutlich reduziert gewesen.
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon stromer » Do 27. Nov 2014, 11:42

Das gleiche nach 3 Jahren und 40.000 km bei meinem Leaf. Keinerlei Änderung der Reichweite feststellbar.
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon mlie » Do 27. Nov 2014, 11:54

Ob der Akkutyp der gleiche ist, weiß ich nicht, aber nach 45000km Kangoo kann ich keine nennenswerten Verluste feststellen. Der war schon immer so reichweitenarm...
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon redvienna » Do 27. Nov 2014, 12:30

Gut zu hören.

Dann bin ich ja beruhigt.

;)
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Akkuschwund 17% nach 40.000km, Süddeutsche

Beitragvon kai » Fr 28. Nov 2014, 09:47

Moin,

gerade gefunden...
http://www.sueddeutsche.de/auto/elektro ... -1.2241382

Hauptsache das wird jetzt nicht allgemeingültig überall verbreitet. Gibt ja zu Tesla und anderen Herstellern und selbst bei iMiev Fahrern da Unterschiede zu den beobachteten Werten.

Und zu viel Schnelladen kann ja nicht sein, denn dann müssten das alle iMievs in Japan haben, das mit CHAdeMOs gepflastert ist.

Gruß

Kai
Zuletzt geändert von TeeKay am Fr 28. Nov 2014, 10:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon TeeKay » Fr 28. Nov 2014, 10:13

Bei Mitsubishi-Tests mit 1000 Ladevorgängen hatte die 2,5C geladene Batterie 1% mehr Kapazität als die mit 1C geladene. Am Ende waren es 84% bzw. 83%. 1000 Zyklen bedeuten 100.000-150.000km.
http://www.greencarcongress.com/2008/05 ... y-pac.html

Jeden Tag gibts ne neue schlecht oder sehr schlecht aufgemachte Studie. Aufgabe von Journalisten wäre es, die schlechten Studiendesigns von guten Studiendesigns zu trennen, nur die Ergebnisse gut vorbereiteter und durchgeführter Studien zu berichten UND vor allem die Ergebnisse einzuordnen. Wenn mir schlechte (nur 1 Versuchsobjekt) Studie A sagt, dass nach 400 Zyklen 83% SOC erreicht sind und schlechte (nur 1 Versuchsobjekt) Studie B sagt, dass nach 1000 Zyklen 84% SOC erreicht sind, dann berichte ich beides oder gar nichts. Wenn mir dazu noch dutzende Drilling-Fahrer bestätigen, dass sie nach 400 Zyklen mehr als 83% SOC haben, dann würde ich dazu tendieren, gar nicht über die Studie zu berichten.

Stattdessen wird nur die schlechte Studie herausgepickt und die darin verbreiteten Ergebnisse ungeprüft, nicht eingeordnet und hämisch (Akkuschwund schon nach 3 Jahren) aufgemacht rausgerotzt.

Zum Thema schlechte Studien: https://www.youtube.com/watch?v=doWsrVau6FA
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon Kelomat » Fr 28. Nov 2014, 10:22

Dem ÖAMTC glaub ich kein Wort zum Thema E-Auto... Der ist für mich in der selben Kategorie wie die Autobild.
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

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SZ-Artikel: iMiev-Test durch den österr. Automobilclub

Beitragvon ChrisB » Fr 28. Nov 2014, 11:07

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Grund: Mit bereits bestehendem Thread zusammengeführt
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Re: Kapazitätsverlust der Batterien 17% in 3 Jahren ?!

Beitragvon redvienna » Fr 28. Nov 2014, 11:09

Also ganz so schlimm ist es nicht.

Immerhin hat er sehr positive Berichte über den Tesla S online gestellt und im Clubmagazin veröffentlicht. ;)
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