Ist diese Studie bekannt?

Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon nodojo » Fr 22. Jan 2016, 12:49

Ein Kollege hat mich auf folgende Studie hingewiesen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... &hgf=false

Getestet mit den Drilligen in Dänemark. Ist diese Studie bekannt ?
ZOE Intens 06/2013
8,235 KwP PV Anlage mit 8 KW Sonnenbatteriespeicher und 22 KW Typ2 Ladebox.
Benutzeravatar
nodojo
 
Beiträge: 402
Registriert: Do 5. Mär 2015, 08:43
Wohnort: Wesermarsch

Anzeige

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon eDEVIL » Fr 22. Jan 2016, 13:04

interessant. Hätte nicht gedacht, das die Drillinge bei Tempo 30 so schlecht abschneiden.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 11381
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Poolcrack » Fr 22. Jan 2016, 13:42

Die Studie ist interessant, aber bei den gezogenen Schlüssen wäre ich vorsichtig. Z.B. nicht nur Reichweitenangst ist eine Motivation bei >50% SoC ein E-Fahrzeug zu laden, es kann auch an kostenlosen Lademöglichkeiten und/oder freien Parkplätzen an Ladesäulen liegen.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >88.000 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
Model ≡ r≡s≡rvi≡rt
Mitglied bei Electrify-BW e.V.
Nordkap-Winter-Tour
Benutzeravatar
Poolcrack
 
Beiträge: 2093
Registriert: Sa 31. Mai 2014, 18:34

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Greenhorn » Fr 22. Jan 2016, 14:09

Das Problem ist, dass sie sich nur die Temperaturwerte der Akkus angeschaut haben.
Man sollte den Wind bedenken. Das wird beim EV nicht anders sein als beim Fahrradfahren.
Du hast in Dänemark immer Gegenwind.
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 70.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster.
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)
Benutzeravatar
Greenhorn
 
Beiträge: 4177
Registriert: Do 20. Feb 2014, 19:03
Wohnort: Geesthacht

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Poolcrack » Fr 22. Jan 2016, 15:06

Noch so ein statistischer Effekt: Wenn ein 5 km Pendler täglich 80 hm überwinden muss (Wohnort 20m über Normalnull, Arbeitsort 100m über NN), dann schaffter die Hertsellerangabe auf der Hinfahrt wahrscheinlich nicht. Auf der Rückfahrt kann er sogar darunter liegen. Trotzdem werden dann 50% seiner Fahrten als "über der Herstellerangabe" gewertet.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >88.000 km, Gesamtschnitt 12,8 kWh/100 km netto
Model ≡ r≡s≡rvi≡rt
Mitglied bei Electrify-BW e.V.
Nordkap-Winter-Tour
Benutzeravatar
Poolcrack
 
Beiträge: 2093
Registriert: Sa 31. Mai 2014, 18:34

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon PSA » Fr 22. Jan 2016, 15:34

Was steht da ? " Ist der Akku hingegen kalt, weil er in letzter Zeit gar nicht geladen wurde oder weil er fast voll war, oder weil er schon vor Stunden voll geladen wurde, muss das Fahrzeug Energie in die Akkuheizung investieren. "

Er hat keine Akkuheizung ! .........
Gesendet von meiner ZOE.
06.15 - 09.15 Renault Twizy / 09.15 - 09.16 Peugeot ION / 09.16 Renult ZOE 210 Bj 08.2013
Erstfahrzeug VW Caddy TGI
Benutzeravatar
PSA
 
Beiträge: 380
Registriert: Do 11. Sep 2014, 14:36

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Andi_ » Fr 22. Jan 2016, 16:21

Die Studie bringt mehr durcheinander, als die neue (oder interessante) Argumente bringt. Durcheinandergewirbelt, teilweise offensichtlich falsche Darstellungen, die ein Leser, der weit von der Materie ist möglicherweise nicht als solches erkennt.

Fängt bei Einheiten an (was ist Leistung durch Kilometer, die W/km im Text?), die Grafik 2 (Stromverbrauch im Verhältnis zur Durchschnittsgeschwindigkeit) kann man nicht ernst nehmen, auch wenn man die Einheiten zurechtbiegt (Wh/km statt W/km). Erstens stellt sich die Frage, ist es für Fahrten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit X gemeint, oder bei konstanter Fahrt? Zweites kann ausgeschlossen sein, weil so viel verbraucht kein aktueller EV auf dem Markt (zu keinem Zeitpunkt unter 170 Wh/km), und erstens auch nicht wirklich, denn laut Text gab es durchaus Fahrten mit < 120 Wh/km.

Wenn man versucht aus dem Ladezustand zu Reichweite irgendwas abzuleiten ("Der Stromverbrauch im Verhältnis zum Ladezustand bei Fahrtbeginn"), dann sieht man als erstes, dass die Differenz zwischen dem höchsten und tiefsten Punkt nur 3% beträgt (nicht gerade viel), und zweitens ist mir nicht klar was dargestellt ist (die Einheiten sind wieder mal unverständlich, auf der Y-Achse steht %/km, heißt das dass die durchschnittliche Fahrten für ca. 120 km ausreichend wären? Im Text steht am Anfang was von 87 km durchschnittlicher Reichweite...)
Andi_
 
Beiträge: 54
Registriert: Mo 27. Apr 2015, 12:58

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Otto_Moeller » Sa 23. Jan 2016, 12:02

Ich glaube der Verbrach steigt unter 50 km/h überdurchschnittlich an, weil die Heizung oder Klimaanlage in Betrieb ist. Tendenziell steigt im Sommer die Reichweite je langsamer man fährt.
Otto_Moeller
 
Beiträge: 120
Registriert: Di 23. Jun 2015, 18:28

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon Drive Ö+Eco » So 24. Jan 2016, 19:18

Was besagt die Durchschnittsgeschwindigkeit in dieser Studie? Ist das der Verbrauch des Fahrzeugs bei dem es mit konstant 30 km/h oder 50 km/h bewegt worden ist oder bezieht sich dies (da ja im Realbetrieb gemessen) auf die tatsächlichen Durchschnittswerte. Die 30 km/h Durchschnitt werden mit einigen Stopps und Anfahrten (Stadtverkehr) entstanden sein. Die 50 km/h hingegen mit konstanteren Fahrgeschwindigkeiten (Überland). Auch wenn der Elektromotor gegenüber einem Verbrennungsmotor sehr effizient ist, kann auch er nicht die physikalischen Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen und muss mehr Energie aufwenden die Fahrzeugmasse bei Stopp and Go zu beschleunigen, als wenn er die bewegte Masse am Rollen halten muss.

Wo ist die Vergleichsstudie zu den Verbrennern?

Liest sich mehr wie eine Studie des ADAC, der unbedingt Tempo 30 in den Städten verhindern will. ;)
Benutzeravatar
Drive Ö+Eco
 
Beiträge: 214
Registriert: Mi 26. Mär 2014, 23:58

Re: Ist diese Studie bekannt?

Beitragvon ChrisZero » So 24. Jan 2016, 21:09

Auch frage ich mich, wie die Testfahrer diese Verbräuche erreicht haben.....
Mit meinem CZERO fahre ich den im Tests ermittelten Sommer -Wert im Jahresschnitt, im Sommer fahre ich mit ca 13Wh und im Winter ca mit 18.

Das mit erhöhtem Energiebedarf kann man ja bei sämtlichen Fugen feststellen, da die Nebenaggregate einen fixen Bedarf unabhängig von der Geschwindigkeit haben und dadurch bei langsamer Fahrt länger laufen und die Gesamtbilanz der Fahrt verschlechtern.
Ich würde mal wetten, dass Grad mein CZERO im Sommer bei Fahrt ohne Klima einen extrem niedrigen Energieverbrauch bei niedrigen Geschwindigkeiten hat.

Gruss Chris
C-Zero 2012-2016
Chevy Volt ab 2013
i3rex (schnellAC/DC) ab 2016
..bereits 150k km el. gef. (in der Fam. 350k km)

4,6 kWp PV (seit 2014)........20m2 Therm.Solar und Erd-WP (seit 1999).....5000l Regenw.anl. für Waschm., WCs und Gartenbew. (seit 2000)
Benutzeravatar
ChrisZero
 
Beiträge: 625
Registriert: So 3. Nov 2013, 23:40
Wohnort: Burgenland, Ostösterreich

Anzeige

Nächste

Zurück zu C-ZERO, i-MiEV, iON

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: BernhardLeopold und 5 Gäste