i-MiEV als erstes Auto?

Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon ZeroMo » So 26. Feb 2017, 00:45

ich hab seit einem Jahr einen C Zero, als erstes eigenes Auto. Vorher immer Fahrrad, öffentlich oder Mietwagen übers WE. Habe vorher in der Stadt gewohnt und jetzt auf dem Land.
Habe ein paar Kleinigkeiten an dem Auto verbessert: Türen und Heizung gedämmt, Kofferraumbeleuchtung eingebaut, und bin auf Kurzstrecke super zufrieden. Auf Mittel- und Langstrecke ist es natürlich kein Verbrenner-Ersatz, wird dem Versprechen sofortiger unbegrenzter Freiheit einfach nicht gerecht. Man muss Zeit und Mühe investieren ins Strecken planen und laden. Sondern ein sinnvolles Glied in einer Mobilätswelt aus vielen verschiedenen Verkehrangeboten (z.B. eAuto, Bahn, Carsharing). Ist man offen dafür, kann man mit dem Drilling glücklich werden.
Lademöglichkeit zu Hause ist noch gut - ohne diese wird es sehr umständlich.


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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon Otto_Moeller » So 26. Feb 2017, 21:22

Grundsätzlich habt ihr alle recht, der kleine ist kein vollwertiger Verbrenner ersatz. Ich habe noch einen Verbrenner und fahre aber trotzdem mit dem i-Miev um eben den anderen zu zeigen das es trotzdem geht. Zur Zeit fahre ich jeden zweiten Tag 170 km. Nach 102 km einmal Chademo mit 20 Minuten und dann nach Hause, Das funktioniert problemlos und ist im Moment eindeutig billiger als Verbrenner fahren (Chademo kostenlos). Ich fahre bei der Hinfahrt auf der AB 100 km/h. Bei der Rückfahrt nach Chademo fahre ich mit 110 km/h. Ist bei den Temperaturen kein Problem (6-8°C). Meine Tochter freut sich sogar über die Ladepause, da wir dann immer einen Film ansehen. Der kleine hat bei mir mittlerweile 115000 km hinter sich gebracht. Der Akku ist nach Bordcomputer noch bei 39 Ah. Ich bin zufrieden mit ihm, in etwa 3 Jahren währe ein anderer Kleinwagen nicht mehr rentabel zu reparieren. Mein Bruder hatte einen C1 nach 9 Jahren und 180000 km war der Auspuff und die Kupplung kaput. Die Werkstatt hatte von einer Reparatur abgeraten, da es 1800 € gekostet hätte und wahrscheinlich bald etwas anders kaputt gegangen wäre. Er hat dann den C1 noch für 1100 € verkauft. Wenn der Akku bei mir noch die nächsten 5 Jahre durchhält, wäre ich sogar bereit den zu ersetzen, denn bis jetzt ist noch nichts kaputt gegangen.
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon DELHA » So 26. Feb 2017, 23:42

Hallo!
Der MiEV ist die Luxusvariante :-)
Wenn du Zeit hast wird sich eine günstige Gelegenheit ergeben.
Ich verkaufe meinen iOn auch demnächst (ein i3 wird ihn ersetzen)
Ich habe eine Anschlussgarantie gemacht. Das geht wenn noch eine besteht für mehrere Jahre und ist spottbillig (ca. €90 für weitere 3 Jahre!)
Dss ist mit der Batteriegarantie zusammen super.
Meiner ist EZ 2014 und hat 19000 km. Natürlich Heizungsdämmung und alle Wartungen gemacht. Meine VB wird ei ca. €12900 sein. Zusammen mit 8-fachbereifung und 16A Ziegel (selten), obendrauf ein Typ1/Typ2 Kabel. Batterie ist Top! Das Auto wird täglich bewegt.

Ich poste das nicht als Inserat. Es soll nur ein Anhaltspunkt sein. Ich hab mich über die Marktpreise informiert ;-)

Auch wenn du meinen nicht kaufen kannst so kannst du dich gerne mal bei mir Informationen holen. PLZ A-6800
Gruss
Robert
Zuletzt geändert von DELHA am Di 28. Feb 2017, 01:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon Elko » Mo 27. Feb 2017, 08:25

Otto_Moeller hat geschrieben:
Der kleine hat bei mir mittlerweile 115000 km hinter sich gebracht. Der Akku ist nach Bordcomputer noch bei 39 Ah.


Das ist gut, kann man sagen fast original :P

Meiner hatte nach 105.000 km nur mehr 29Ah, also 10 kWh Nutzbar, das ergab eine Reichweitew von 80 aber allerhöchstens 90km

elektrische Grüße
Thomas (Elko)
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon Stevenjulian » Di 28. Feb 2017, 21:22

Wenn du den Drilling länger behalten möchtest, würde ich auf einen vernünftigen Rostschutz achten:

Alle Mitsubishi-Modelle haben eine 12 jährige Garantie gegen Durchrostungen mit Ausnahme des i-miev mit nur 8 Jahren. Der Grund dafür ist, dass nur sehr wenig Unterbodenschutz in den vorderen Radkästen aufgebracht ist, ansonsten ist der ganze Unterboden nur dünn lackiert.
Im Internet gibt es Fotos, die das Auto mit flächenhaft angerostetem Unterboden zeigen. Es gibt auch bereits Autos mit durchgerosteten Batterieträgern, was in anderen Threads bereits diskutiert wurde.

Aus diesen Gründen hab ich bei meinem i-miev von einer Lackierwerkstatt Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung aufbringen lassen, nachdem sämtliche Plastikverkleidungen abgebaut waren. Im Fußraum hab ich Schalenmatten, die verhindern, dass im Winter Salzwasser von den Schuhen auf das ebenso dünn lackierte Bodenblech gelangt.
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon marius_x64 » Mi 1. Mär 2017, 17:28

Also beim Kauf muss ich auf jeden Fall schon einmal beachten:
  • Unterboden sollte keine Roststellen aufweisen (und nach Kauf mit Unterbodenschutz behandeln)
  • Türen sollten möglichst schon gedämmt sein
  • Batterie sollte in gutem Zustand sein

Jetzt hab ich jedoch noch ein paar andere Fragen:
  • Es gibt ja scheinbar einmal Modelle mit 35kW und mit 49kW. Sollte ich die 35kW-Modelle aus meiner Auswahl ausschließen?
  • Wie hoch sind die Wartungskosten? Ich habe mal in einem Forum gelesen, dass der i-MiEV sehr teuer bei der Jahresinspektion sei. Kann mir da jemand von euch etwas genaueres sagen?
  • Wie genau kann ich dann die i-MiEV-Batterie bei der Probefahrt testen? Was brauche ich dazu alles und wie genau mache ich das?

Ein Modell im Maßstab 1:43 ist übrigens schon vorhanden: :D
Bild
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DELHA hat geschrieben:
Ich verkaufe meinen iOn auch demnächst (ein i3 wird ihn ersetzen)
Ich habe eine Anschlussgarantie gemacht. Das geht wenn noch eine besteht für mehrere Jahre und ist spottbillig (ca. €90 für weitere 3 Jahre!)
Dss ist mit der Batteriegarantie zusammen super.
Meiner ist EZ 2014 und hat 19000 km. Natürlich Heizungsdämmung und alle Wartungen gemacht. Meine VB wird ei ca. €12900 sein. Zusammen mit 8-fachbereifung und 16A Ziegel (selten), obendrauf ein Typ1/Typ2 Kabel. Batterie ist Top! Das Auto wird täglich bewegt.

Hört sich gut an, ich komme eventuell nochmal darauf zurück :)
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon Heavendenied » Do 2. Mär 2017, 16:57

Also einen mit gedämmten Türen wirst du eher nicht finden, außer du kaufst von Privat. Das würde ich persönlich auf jeden fall nicht als Kriterium für einen Kauf machen.
Den Zustand der Batterie kannst du nur sehr schwer vor dem Kauf feststellen. Mit CanIon und dann einmal komplett leer fahren geht es halbwegs, aber das ist ehrlich gesagt eher unrealistisch.
Die Kosten der Inspektion hängen ganz extrem vom Händler ab. Ich sag mal die Preise schwanken wohl so zwischen 120 und 200€ für die "Kleine Inspektion" alle 15.000km und 200 bis 350€ für die "Große" alle 30.000km.
Das mit den verschiedenen Leistungsangaben ist glaube ich in den meisten Fällen Unwissenheit. Im Fahrzeugschein stehen eben (zumindest bei mir) die 35kw(Dauerleistung). Im Prospekt stehen die 49kw (Spitzenleistung).
Gruß,
Jürgen
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Re: i-MiEV als erstes Auto?

Beitragvon TeeKay » Sa 11. Mär 2017, 10:10

Es gibt exakt ein Modell - keine Unterscheidung nach 35 und 49kW. 35kW ist die Dauerleistung, 49kW die Maximalleistung des Motors. Uninformierte Händler kommen damit nicht klar und nennen die Dauer- statt die Maximalleistung.

Wartung hab ich beim C-Zero in 5 Jahren noch nie gemacht, weil sie in der Tat teuer ist. Wenn du noch Garantie aufs Auto hast, mach noch die 1-2 Jahre Wartung, wenn die Garantie schon rum ist, schenk dir die unnütze Wartung.

Die Drillinge waren auch mein erstes Elektroauto und sie begeistern mich noch bis heute, obwohl in der ganzen Zeit auch deutlich teurere Fahrzeuge wie Tesla oder V8 Benziner zur jederzeitigen Nutzung zur Verfügung standen.
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