Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Phil mit Strom » Mi 15. Apr 2015, 05:42

Moin Moin..

da ich mich arbeitsmäßig verändert habe, muss der Twizy leider weichen.
Für meinen täglichen Arbeitsweg suche ich nun das passende Auto und bin bei einem der Drillinge hängen geblieben.

Zum Background.. Einfache Strecke- 87km, davon 12km Landstrasse mit max 80kmh, Rest AB.
Auf der Arbeit gibts genügend Strom für alle, dort kann geladen werden.

Meine Frage ist nur.. schafft das ein zB C-Zero?
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon bm3 » Mi 15. Apr 2015, 08:23

Hallo,
wenns auch über Winter dauerhaft und zuverlässig funktionieren soll würde ich dir eher raten in Richtung Zoe etc. zu gehen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon spunty » Mi 15. Apr 2015, 08:59

Phil mit Strom hat geschrieben:
Meine Frage ist nur.. schafft das ein zB C-Zero?


Im Sommer ja, im Winter nicht.

Gruß
Dirk
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Heavendenied » Mi 15. Apr 2015, 09:11

Also im Sommer und der Übergangszeit ist das kein Problem, aber im Winter könnte es schon knapp werden. Meine geringste (hochgerechnete) Reichweite lag um die 70km. Da waren es Minusgrade, es ging etlich hundert Höhenmeter rauf und die Straße war Schneebedeckt. Zusätzlich musste ich die Heizung anmachen um die Scheiben frei zu halten. Ansonsten hatte ich auch über Winter immer 90 bis 100km Reichweite, fahre allerdings grundsätzlich ohne Heizung.
Wenn du bereit bist im Winter auch mal nur 65-70 auf der AB zu fahren wenns eng wird oder es ne alternative Strecke gibt könnte es reichen. Du solltest aber auf jeden Fall darauf achten, einen 16er Akku zu bekommen und dir ein Android Smartphone mit der CanIon App und den passenden Bluetooth Dongle ins Auto hängen. Damit kannst du sehr viel besser abschätzen, ob du sparsam fahren musst oder ob du auch mit normaler Fahrweise ankommst.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst ist natürlich der Zoe die bessere Wahl. Zu bedenken gibt es dabei aber, dass du wieder an die Batteriemiete gebunden bist (was für mich nach dem Twizy ein NoGo war). UNd von der Zuverlässigkeit her scheint der Zoe leider nicht mit den Drillingen mithalten zu können, was sicher auch teilweise an dem "Hi-Tec Spielereien" (R-Link) liegt. Für mich war alles was der Zoe mehr bietet verzichtbar und ein zuverlässiges Fahrzeug war mir wichtiger. Und dann ist da natürlich noch der Preisunterschied... Die Zoes bekommt man zwar mittlerweile auch recht günstig, aber wenn man die Akkumiete noch dazu nimmt zahlt man am Ende eben doch sehr viel mehr.
Das mit der Zuverlässigkeit kann natürlich auch täuschen, da der Zoe natürlich auch viel häufiger verkauft wurde gibt es natürlich auch mehr Leute die sich mit Problemen melden, aber über die Drillinge habe ich eben gar nichts problematisches gefunden...
Gruß,
Jürgen
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Phil mit Strom » Mi 15. Apr 2015, 10:25

Für ein paar Tage im Winter ist das kein Problem, da wir noch einen verbrenner haben.
Dann fährt meine Frau eben ihren etwas kürzeren Weg elektrisch.

Geht die Entfernung auch mit 110-120?
Ich hab eigentlich wenig Lust mit 80 hinter den LKWs zu hängen.
Zumindest keine 75 km

Danke schon mal für die Antworten!

PS.. Gibt keinen zoe, die batteriemiete für 40 tkm im Jahr ist etwas zu heftig
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Heavendenied » Mi 15. Apr 2015, 10:39

Kann ich dir ehrlich gesagt so nicht beantworten, weil ich tatsächlich nie längere Strecken Autobahn fahre.
Im Sommer sollte es gehen, in der Übergangszeit wird das dann aber schon wieder knapp. Keine Ahnung ob das bei allen Elektroautos so extrem ist, aber bei den Drillingen geht der Verbrauch bei Geschwindigkeiten über 90km/h schon arg nach oben.
Ich denke da sollte ein AB Pendler deutlich besser ne Abschätzung geben können, ich könnte das jetzt wirklich nur hochrechnen...
Gruß,
Jürgen
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon TeeKay » Mi 15. Apr 2015, 19:03

Alles über LKW-Tempo kannst du vergessen. Um die Reichweite zu erhöhen, kannst du eine Standheizung einbauen. Dann gehts auch ohne Windschattenfahren mit LKW-Tempo über die Autobahn.
Autor wurde von Elon Musks Mutter und Tesla Aufsichtsratsmitglied Antonio J. Gracias bei Twitter blockiert
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Jan » Mi 15. Apr 2015, 19:10

Wie schon einmal hier im Forum geschrieben, mein Test mit dem Soul. Licht an, Heizung 22 Grad, Sitzheizung, Vollstrom, also 150 Km/h über 70 Kilometer. Mit dem Auto wirds klappen denke ich. Und der Akku ist Deiner. :)
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Semi » Mi 15. Apr 2015, 19:14

Phil mit Strom hat geschrieben:
Für ein paar Tage im Winter ist das kein Problem, da wir noch einen verbrenner haben.
Dann fährt meine Frau eben ihren etwas kürzeren Weg elektrisch.

Geht die Entfernung auch mit 110-120?
Ich hab eigentlich wenig Lust mit 80 hinter den LKWs zu hängen.
Zumindest keine 75 km

Danke schon mal für die Antworten!

PS.. Gibt keinen zoe, die batteriemiete für 40 tkm im Jahr ist etwas zu heftig


Hallo

Werte gemäss einem Test, welche ich relativ realistisch finde (von ÖAMTC auf Rollprüfstand bei 20 Grad)

30km/h -> 188km Reichweite
100km/h -> 91km Reichweite
130km/h -> 65km Reichweite

Beim Imiev bekommt man bei 60km/h in etwa das beste "Preis/Leistungsverhältnis".

Ausserdem sollte man Reserven einplanen beim Fahren, bei Unfällen, Umleitungen, schlechtes Wetter...

Falls du für den Arbeitsweg einen Imiev kaufen willst, empfehle ich dir ehrlich, generell Landstrassen fahren mit 80, keine AB.
Aber so über alles betrachtet fährst du mit deinem Arbeitsweg den Imiev im Maxbereich was Reichweite angeht, so blöd es jetzt tönt, wirklich empfehlen kann ich dir das nicht.

Ein neuer Nissan Leaf mit Kaufbatterien wäre aus meiner Sicht dein Auto was Preis/Leistungsverhältnis anbelangt, rechnet sich mit der Zeit bei 40'000km sicher. Der Leaf ist auch besser für die Autobahn geeignet, Grösser, "crashsicherer", besser isoliert und hat mehr Power.

Gruss
Semi
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Re: Der tägliche Arbeitsweg mit einem Drilling

Beitragvon Phil mit Strom » Mi 15. Apr 2015, 20:04

Genau das wollte ich wissen.
Vielen Dank.

Immer auf der letzten Rille fahren ist auch nicht so mein Ding!!

Landstrasse ist übriggens etwa 25km weiter als die AB, sonst wäre ich weiter Twizy gefahren.
Der Luxus ist mir egal.. Sonst hätte ich mir die Büchse damals nicht gekauft.

Wollte eigentlich nicht so ein großes Auto, das so viel Masse mit sich rum trägt, nur um mich auf die Arbeit zu bringen.
Aber dann geht wohl kein Weg dran vorbei.. es sei denn ihr habt noch eine Alternative?!

LG Phil
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