CHAdeMO laden bei Überführung

CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon Luporeiter » Sa 20. Okt 2018, 11:13

Hallo zusammen.

Werde Ende diesen Monats bzw. Anfang nächsten einen Drilling von 71263 Weil der Stadt nach 55348 Weisel ca. 250km überführen müssen. :)

Habe mir dazu bereits die Maingau Energie App eingerichtet und diese ist auch mit meiner Bankverbindung soweit bestätigt worden.
Ich würde gerne diese Möglichkeit, bevor es ins Angemachte bei der Überführung geht gerne testen wollen, in wie weit die Möglichkeit des Ladens/Bezahlens mit dem Smartphone über die oben genannte App auch funktioniert.
Gibt es hier E-Mobilisten die um näheren Umkreis von 55348 oder 65428 unterwegs sind und mit mir meine App bei einem Ladevorgang ausprobieren könnten?

Grundsätzlich zum Laden selbst bei Chademo, liege ich richtig mit der Annahme, dass keine Stecker/Adapter oder sonstiges dazu benötigt werden.
Das benötigte Equipment ist doch bereits an der Steckverbindung der Chademo Ladesäule installiert?

Grüsse
Luporeiter
 
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon harlem24 » Sa 20. Okt 2018, 12:27

Hm Dir auf jeden Fall auch die Karte. Bis auf die Säulen von Innogy gehen alle Säulen mit Karte, besonders praktisch, wenn das Mobilnetz nicht so gut ist.
Und New Motion und Plugsurfing würde ich mir auch holen, kostet nichts und hilft.
Gruß

CHris

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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon iOnier » Sa 20. Okt 2018, 13:24

Luporeiter hat geschrieben:
Grundsätzlich zum Laden selbst bei Chademo, liege ich richtig mit der Annahme, dass keine Stecker/Adapter oder sonstiges dazu benötigt werden.

Jupp, Kabel mit Stecker ist fest an der Säule angeschlagen. Ranfahren, Einstecken, laden. Nun ja, komplizierend kommt ggfs. die Freischaltung hinzu :-)

Schätze, Du wirst 3 Zwischenladungen brauchen. An den meisten Säulen stoppt die Ladung bei 80%, an manchen (nicht an allen!) lässt sie sich danach manuell wieder starten, ab etwas über 90% wird das Laden aber so langsam wie mit Wechselstrom (und komischerweise irgendwann sogar langsamer! Falls Du 100% brauchst, ggfs. lieber DC bis 90% und für den Rest den nächsten Typ2-Ladepunkt an Weg ansteuern). Also die Abstände zwischen den vorgesehenen Ladepunkten möglichst auf 80% mit Reserve abstimmen.

Je nach Streckenprofil (Steigungen), Witterung und Heizungsnutzung wirst Du auf der AB mit 80% SoC u.U. nicht weiter kommen als 60 km. Und das nicht etwa bei Richtgeschwindigkeit ... wenn irgend möglich auf die Innenraumheizung verzichten und mit der Sitzheizung auskommen (braucht nur einen vernachlässigbaren Bruchteil der Energie).

Bei "---" in der Reichweitenanzeige hast Du noch etwa 10% der nutzbaren Ladung zur Verfügung, das ist Deine Notreserve und reicht je nach Bedingungen für 5-10 km aus (bei sommerlichen Temperaturen würde ich sagen 10 bis max. 15 km).

Ein Drilling ist nicht für die AB gebaut. Langsamer fahren = schneller ankommen, eine vermiedene Ladung spart mehr Zeit als eine schnell gefahrene, aber kurze Etappe. Auch bei gleich langer geplanter Etappe kann die verkürzte Ladezeit mehr bringen als die verkürzte Fahrzeit zuvor.

Falls Du auf maximale Reichweite angewiesen bist, auch den Reifendruck auf 3 bar erhöhen. Bei Gegenwind noch langsamer fahren - 60 km/h Fahrgeschwindigkeit plus 30 km/h Wind bedeuten 90 km/h Fahrtwind und der Luftwiderstand steigt im Quadrat damit, nicht im Quadrat mit der am Tacho angezeigten Geschwindigkeit!
Gruß
Werner
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon drilling » Sa 20. Okt 2018, 13:37

harlem24 hat geschrieben:
Hm Dir auf jeden Fall auch die Karte. Bis auf die Säulen von Innogy gehen alle Säulen mit Karte, besonders praktisch, wenn das Mobilnetz nicht so gut ist.
Und New Motion und Plugsurfing würde ich mir auch holen, kostet nichts und hilft.


Ich würde höchstens noch Plugsurfing nehmen, NewMotion ist wegen der häufigen Abrechnungsunstimmigkeiten überhaupt nicht empfehlenswert.

Ich hab vor 2 Jahren auch meinen Drilling ca. 250 km überführt, ganz ohne Karten, hab nur bei Aldi 2x kostenlos geladen und dann an einer kostenlosen Schuko noch etwas nachgeladen da an dem Abschnitt kein Schnellader existierte.

Auf der AB kann man ruhig mit 90 km/h hinter einem LKW fahren, der Verbrauch ist im Windschatten minimal, mit 60 km/h rumtuckern lohnt sich nicht und wäre auf der AB auch sehr gefährlich.
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon iOnier » Sa 20. Okt 2018, 14:20

drilling hat geschrieben:
Auf der AB kann man ruhig mit 90 km/h hinter einem LKW fahren, der Verbrauch ist im Windschatten minimal,

Das hab' ich auf meiner ersten elektrischen Fahrt (war auch die Überführung, >600 km) auch geglaubt. Aber nicht berücksichtigt, dass es im Schnitt bergauf ging und dass "minimales" Heizen zum Entfeuchten der Windschutzscheibe massiv Energie kostet, besonders wenn man die Lüftung ordentlich aufdreht (die Scheibe soll endlich trocken werden!). Bin zwar nicht liegen geblieben, musste aber zweimal statt geplant einmal AC zwischenladen und das dann auch noch unnötig lang. Heute wurde ich da lieber ohne Heizung auf "Defrost" stellen, dann läuft nur die Klima als Lufttrockner, die braucht viel weniger Energie. Es wird dann zwar kälter in der Bude, aber Sitzheizung und warme Jacke regeln das.

mit 60 km/h rumtuckern lohnt sich nicht und wäre auf der AB auch sehr gefährlich.

Klar, wenn es wegen der erforderlichen Reichweite auf "langsam fahren, dafür ankommen" hinausläuft wählt man halt eine Strecke über Landstraßen, die allenfalls für die Schnellader immer mal kurz auf die AB führt.
Gruß
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon drilling » Sa 20. Okt 2018, 14:38

Na ja du hast ja auch deine Überführung im tiefsten Winter gemacht. Bei den jetzigen Temperaturen sollten die Scheiben noch nicht beschlagen, solange es am Tag der Überführung nicht regnet.

@Luporeiter: falls du flexibel bezüglich der Abholung bist, dann vermeide Regentage und fahre eher gegen Mittag los, 250km schafft man in 5 Stunden (inklusive Ladezeiten), insofern besteht kein Grund früh am Morgen loszufahren wo es schon kälter und feuchter ist.
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon iOnier » Sa 20. Okt 2018, 15:05

drilling hat geschrieben:
Na ja du hast ja auch deine Überführung im tiefsten Winter gemacht.

Schon richtig, andere Punkte wie eben Gegenwind, Höhenprofil usw. spielen aber unabhängig davon eine deutliche Rolle und können den Anfänger böse reinreißen.
Gruß
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon Klausi999 » Sa 20. Okt 2018, 16:00

Falls Du 100% brauchst, ggfs. lieber DC bis 90% und für den Rest den nächsten Typ2-Ladepunkt an Weg ansteuern)


Achtung: Typ2 können die Drillinge standard mäßig nicht und Adapter wirst du wahrscheinlich auf einer Überführungsfahrt noch nicht haben

Also kommt auch von der Geschwindigkeit nur CHaDEMo in Frage

Karten/Apps testen ist nicht so wichtig, viel wichtiger ist es viele (grundgebühren freie) Karten und Apps zu haben, denn es gibt auch mit einer funktionierenden Maingau Karte durchaus das Problem, dass an einer Säule Maingau nicht funktioniert und eine andere Karte/App problemlos dort Strom ausgibt
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon iOnier » Sa 20. Okt 2018, 16:19

Klausi999 hat geschrieben:
Falls Du 100% brauchst, ggfs. lieber DC bis 90% und für den Rest den nächsten Typ2-Ladepunkt an Weg ansteuern)

Achtung: Typ2 können die Drillinge standard mäßig nicht und Adapter wirst du wahrscheinlich auf einer Überführungsfahrt noch nicht haben

Stimmt natürlich - ich war, vielleicht etwas blauäugig, davon ausgegangen, dass er sich vorsorglich schon ein Typ1-Typ2-Kabel für das öffentliche Laden angeschafft haben würde.

Am Triple hilft das natürlich nicht, daher meine Empfehlung, ggfs. Einen Typ2-Ladepunkt aufzusuchen.
Also kommt auch von der Geschwindigkeit nur CHaDEMo in Frage

CHAdeMO ist natürlich der Vorzug zu geben, aber auf den letzten Prozenten brauchst du mit CHAdeMO halt "ewig". Wenn zwischen zwei CHAdeMO-Lademöglichkeiten eine Etappe liegt, die mit 80% SoC nicht sicher bewältigt werden kann, dann ist es evtl. sinnvoll, den nächsten Typ2-Ladepunkt in Fahrtrichtung aufzusuchen. Wenn's kein großer Umweg ist.
Gruß
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Re: CHAdeMO laden bei Überführung

Beitragvon Klausi999 » Sa 20. Okt 2018, 16:44

warum denn überhaupt über 80% gehen?
Auf der Route "wimmelt" es von Chademo Ladern
meine Strategie wäre alle 40 KM für 10-15 Min auf 80KM nachladen, das ist so schneller als langsam 1h auf 100KM nachladen
und 40KM Reserve bleiben falls ein Lader ausgefallen ist
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