Langstreckenverbrauch des Rex

Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon Hasi16 » Sa 5. Apr 2014, 19:09

Hallo,

yeah! :tanzen:
Gestern haben wir unseren Rex aus Bremen abgeholt. Da der Wagen am Vormittag erst geliefert wurde hatte er erst ca. 40 % in der Batterie - und nach Hause waren es 80 km. Dank Rex kein Problem! Meiner erste Erkenntnis, die ich hier noch nicht gelesen habe: Bei 6,5 % Batterie ist ein kleiner grauer Pfeil/Dreieck nach oben im Display. Das ist der Stand, wo der Rex automatisch anspringt. Wenn man ihn manuell aktiviert wird ein kleines weißes Dreieck an der Aktivierungsstelle eingeblendet. Der Rex versucht den Akku zu halten bzw. bis dahin wieder aufzuladen. Wenn man den Rex abschaltet und erneut aktiviert, dann ist das Dreieck an der neuen (ggf. geringeren SOC-Position). Mehr läd der Rex dann nicht nach!
Als Anhang habe ich zwei Bilder dran gehängt.

Am Montag Morgen geht's dann aus der Nähe von Bremen ins Saarland! Ich werde ausführlich berichten - insbesondere vom Verhalten des Rex'.

Viele Grüße
Hasi16

PS: Ich habe mich nicht beim anderen Rex-Thread angehängt, da mir der schon etwas zu lang/unübersichtlich wird.
Dateianhänge
WP_20140405_004.jpg
Aktivierter Rex
WP_20140405_003.jpg
deaktivierter Rex
Zuletzt geändert von Hasi16 am Mo 7. Apr 2014, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Hasi16
 

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Re: Von Niedersachsen ins Saarland

Beitragvon Baxter I » Sa 5. Apr 2014, 20:29

Hallo Hasi,

herzlich willkommen im Saarland.

Bitte, lass den Rex bei uns aus und "tanke" kostenlos bei dem i-Agenten in Saarbrücken. Bei mir giBt es zurzeit leider nur Schuko.

Gruß
Wolfgang
Baxter I
 
Beiträge: 43
Registriert: Mi 22. Jan 2014, 15:08

Re: Von Niedersachsen ins Saarland

Beitragvon Hasi16 » Sa 5. Apr 2014, 20:49

Baxter I hat geschrieben:
Hallo Hasi,

herzlich willkommen im Saarland.

Bitte, lass den Rex bei uns aus und "tanke" kostenlos bei dem i-Agenten in Saarbrücken. Bei mir giBt es zurzeit leider nur Schuko.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

ich werde es versuchen! ;)
Ich werde von Vechta aus starten und bei 75 % SOC den Rex umgehend starten. Tankstopps sollten es wahrscheinlich drei werden. (Hamm, Köln, Mayen ist mein Plan). Im Navi kann man "Tankstellen entlang der Route" auswählen, daher mache ich da keinen detaillierten Plan. Im Saarland ist hoffentlich noch genug Batterie da, um rein elektrisch zu fahren. Sobald die Navi-Fahne von rot auf weiß wechselt (Ziel ist der Landkreis St. Wendel) mache ich den Rex aus.
Die ganzen CCS-Lader bringen mir nichts, da ich keine Schnellladeroption habe. Aber im Hotel gibt's für mich ne Schuko-Dose und Emobil-Saar-Ladesäulen sind kostenfrei ohne Registrierung! ;)

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Re: Von Niedersachsen ins Saarland

Beitragvon Baxter I » Sa 5. Apr 2014, 20:59

Ich weiß nicht, ob das Navi das hergibt. Verlasse in Mayen die Autobahn und fahre dann auf einer gut ausgebauten Bundesstraße nach Mendig. Du spart dadurch nicht nur Strom und Zeit sondern auch mind. 60 km.

Gute Fahrt
Baxter I
 
Beiträge: 43
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Re: Von Niedersachsen ins Saarland

Beitragvon Hasi16 » Sa 5. Apr 2014, 21:08

Baxter I hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob das Navi das hergibt. Verlasse in Mayen die Autobahn und fahre dann auf einer gut ausgebauten Bundesstraße nach Mendig. Du spart dadurch nicht nur Strom und Zeit sondern auch mind. 60 km.

Gute Fahrt

Vielen Dank für den Tipp! Genau da will ich lang!

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon Hasi16 » Mo 7. Apr 2014, 14:35

Hallo,

Der Hinweg ist geschafft! :)

Folgende Daten zum Verbrauch kann ich nun beisteuern - da ich zwei Mal tanken musste ergeben sich folgende drei Teilstrecken:
- 161 km bis zum BAT Lichtendorf mit 30 % Batterie (70 % SOC) und 8 Liter Super. Hier waren es 28 % reine Batteriefahrt (ca. 40 km) und 121 km mit Benzin. Das machte einen Verbrauch von 6,6 Litern/100km sowie 14,28 kwh/100km.
- Dann weitere 166 km mit etwas (elektrischen) Stau bis zur Shell in Mendig mit 19 %/25 km Batterie (51 % SOC) und 9 Litern Super. Macht 13,15 kwh/100 km und 6,38 Liter/100 km.
- Zum Schluß 165 km bis nach Ottweiler mit einem drittel Anteil Landstraße mit 18 %/30 km Batterie (33 % SOC) und 9 Litern Super. Das macht 16,6 kwh/100km und 6,66 Liter/100km.

Ich habe versucht die ganze Zeit mit Tempomat 110 km/h zu fahren. Die 492 km habe ich in 5:40 h geschafft, was gar keine so schlechte Zeit ist. Der Stauassistent hat bei Köln auch eine ganz gute Figur gemacht. Der Tempomat hat sich in der Morgendämmerung drei Mal ausgeschaltet - da wäre die Radarunterstützung wie in den großen BMWs (so wie es in der ersten Preisliste auch stand) ganz bestimmt "ausfallsicherer".

Die Angst vor dem rumänischen LKW waren also durchweg unbegründet! ;)
Die Reichweitenanzeige des Rex' war sehr genau. So konnte ich mit dem Navi die erste Tankstelle unter Berücksichtigung der Restkilometeranzeige des Rex' als Zwischenziel einfügen. Das passte sehr gut und bedurfte keiner großen Planung. Der Rex ist auf allen drei Abschnitten selbständig aufgrund des leeren Tanks aus gegangen.

Mein Fazit: Für die Langstrecke ist es sicher nicht das erste Auto der Wahl, aber für alle, die nur sehr unregelmäßig und selten Langstrecken bewältigen müssen, ist der Rex das Kaufargument schlechthin, da ein Zweitwagen dadurch wirklich unnötig wird.

Durch das frühe Einschalten des Rex' hatte ich zu keiner Zeit Reichweitenangst oder Probleme mit den Steigungen. Zum Schluß ging es auf einem Abschnitt von 180 Hm auf 550 Hm - da wird schon ordentlich was zusätzlich aus der Batterie gezogen!

Meine Beobachtung war, dass die Batterie ca. 2,5 % nach dem Einschalten des Rex' abfällt. Dann scheint der Rex richtig anzufangen, um immer in einem optimalen (eher leisen) Zustand zu laufen. Zum Schluss, so bei den letzten drei Restkilometern, dreht der Rex voll auf und schaltet dann abrupt ab. 110 km/h ziehen laut Momentanverbrauch ca. 16 - 19 kWh/100 km.
Nach längeren Steigungen arbeitet der Rex den Batterie-SOC wieder langsam hoch, wenn es bergab geht und der Momentanverbrauch sehr gering ist (oder rekupertiert wird), dann sogar erstaunlich flott.

Es ist sehr vorteilhaft den Rex immer so früh wie möglich einzuschalten, da der SOC nur gehalten wird, ich hatte keine Situation, in der auf mal mehr drin war als zum Aktivierungszeitpunkt. Den optimalen Ausschaltzeitpunkt sieht man über die rote/gelbe bzw. weiße Zielflagge im Navi - ist echt gut gemacht! Ich habe zu letzt den Rex dennoch an gelassen, da ich die verbleibenen 30 km heute Abend noch brauche. Mit leerem Tank ist es ja auch kein Hybrid mehr, sondern ein reines EV... ;)

Der Rex-Verbrauch von ca. 6,5 Litern finde ich recht moderat. Er wird - das hat sich schon am ersten Wochenende gezeigt - wohl wirklich sehr selten an sein. Aber durch seine Existenz ist das Auto zur Not lang- und mittelstreckentauglich!

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon EMOTION » Mo 7. Apr 2014, 15:16

Ist es eigentlich problemfrei, den Tank leer zu fahren? Oder schaltet sich der REX einfach aus, wenn noch ein Pfützchen drin ist?

Ich verstehe noch nicht das Argument, warum es besser ist den REX schon bei 70% SOC einzuschalten. Es ist doch nicht EV-logisch, den REX leer zu fahren und mit z.B. 25% SOC anzukommen.
i3 60Ah REX 06/2014 - 06/2017 = 120.000 km
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Re: Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon BMWFan » Mo 7. Apr 2014, 15:18

Im AutoMotorSport ist ein Test mit dem BMW i3 Rex. Dort kommen sie auf den genau gleichen Testverbrauch von 6,5 l/100 km für den Rex.
Plusenergiehaus, 10 kW PV, 7 qm Röhrenkollektoren, BMW i3 Rex und i8
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Re: Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon Hasi16 » Mo 7. Apr 2014, 15:59

borealis hat geschrieben:
Ist es eigentlich problemfrei, den Tank leer zu fahren? Oder schaltet sich der REX einfach aus, wenn noch ein Pfützchen drin ist?

Also mir kam es völlig problemfrei vor. Scheint so, als ob die Steuerung genau darauf ausgelegt ist.
borealis hat geschrieben:
Ich verstehe noch nicht das Argument, warum es besser ist den REX schon bei 70% SOC einzuschalten. Es ist doch nicht EV-logisch, den REX leer zu fahren und mit z.B. 25% SOC anzukommen.

Um so eher du den Rex anschaltest, um so größere Leistungsreserven hast du. Wenn die Batterie erst mal auf 6,5 % runter ist, dann hast du zum Fahren praktisch nur noch die 25 kW vom Rex zur Verfügung. Und der Rex darf softwaremäßig die Batterie nicht auf ein höheres Level als nachladen. Zudem fährt dann länger ein gutes Gefühl mit, wenn der SOC hoch ist. ;)

Wenn die Zielflagge im Navi gelb bzw. weiß wird kannst du den Rex abschalten und du wirst mit einem sehr geringen SOC ankommen. Da muss man dann natürlich selber drauf achten. Ich finde das super gelöst, da die Restkilometeranzeige auch die Topologie beachtet und daher sehr genau ist.
Ob es noch andere Argumente gibt, wie z. B. einen optimaleren und damit verbrauchsärmeren Rex-Betrieb, weiß ich nicht. Vielleicht hat dazu ja jemand eine Info!

Viele Grüße
Hasi16
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Re: AW: Langstreckenverbrauch des Rex

Beitragvon Karlsson » Mo 7. Apr 2014, 17:25

Hasi16 hat geschrieben:
Um so eher du den Rex anschaltest, um so größere Leistungsreserven hast du. Wenn die Batterie erst mal auf 6,5 % runter ist, dann hast du zum Fahren praktisch nur noch die 25 kW vom Rex zur Verfügung.

Für einen Überholvorgang sollte es aber doch reichen.
Aber die Kasseler Berge auf der A7 sind dann wahrscheinlich mit 25kW zu bewältigen. Also dann ungefähr wie mit meinem ersten Auto :lol:

Danke für die Infos. Gerade alles zum RE ist interessant.
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