Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon Curio » Mi 21. Okt 2015, 10:54

Wäre eine Erklärung - ich hatte hier on DE für Fr bis Mo gesucht und nur Tarife mit max 200 km pro Tag inkl gefunden.
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon jjj803 » Di 3. Nov 2015, 08:49

Frage an alle:
die Langstreckenstrategie stimmt, habs gestern ausprobiert - nur ist mir gegen Ende der Fahrt trotz REX Betrieb die E-Reichweite bis auf 1 km zurück gegangen.
Was passiert wenn die elektrische Reichweite auf 0,00 km zurück geht - bleibe ich dann stehen oder fährt der I3 dann nur mit dem Rex weiter und das solange ich immer wieder nachtanke? Es geht hier um längere Strecken auf der Autobahn.
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon Hasi16 » Di 3. Nov 2015, 09:12

Bei einem Batteriestand von 0,5 % reduziert er die Maximalleistung auf die Leistung des Rex' (effektiv ca. 25 kW) und versucht den Ladezustand von min. 6,5 % wieder zu erreichen - was je nach Fahrsituation schneller oder langsamer geht.
Du bleibst auf keinen Fall stehen, solange Sprit im Tank ist.

Viele Grüße
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon Mei » Di 3. Nov 2015, 09:17

Wenn der Ladezustand 0,5% erreicht hat, hast du sozusagen ein Auto mit 20PS ;)
Dann geht gerade so 120km/h auf der Geraden. Bergab mehr, Bergauf auch mal nur 70 ;)
Einfach vom Gas gehn, so 100km/h auf der Geraden, dann wird der Akku ein wenig nachgeladen und man hat zumindest wieder Reserve für Bergauf.
Das kann man machen, solange man Sprit nachtankt.
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon AlexDD » Di 3. Nov 2015, 09:51

Knapp 40 PS :-) Aber genau so, wie beschrieben, läuft es. Deswegen schaltet man den Rex ja in der Regel eher zu, wenn fehlende e-Reichweite absehbar ist. Dann kann man sich diese schon etwas grenzwertige Fahrweise sparen.

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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon jjj803 » Di 3. Nov 2015, 11:01

DANKE an alle - das hilft mir weiter
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon jjj803 » Do 5. Nov 2015, 15:32

bin nunmehr 2 Mal hintereinander 180 km (auf jeweils 2 Etappen) gefahren - es funktioniert perfekt.
Musste jeweils einmal Tanken (um EUR 9,00 LOL) und bin morgens mit 120-125 km/h und abends mit 140-150 km/h gefahren.
Man schafft bei den derzeitigen Temperaturen (etwas über 0,00 Grad) bei moderatem Tempo 150-160 km bis zum ersten Nachtanken, bei über 130 km/h rund 120-130 km. Interssant ist, wie gut der REX den Ladezustand (im EcoPro Betrieb) bis 120 km/h hält, und auch darüber geht der Batteriestand relativ langsam nach unten. Bin gestern noch mit einer E-Restreichweite von 20 km angekommen.
Einziges Manko ist, dass man den Rex erst ab 75% Reststand zuschalten kann.
Somit ist der I3, wenn man ein moderates Tempo fährt, auch für längere Strecken voll tauglich.
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon rexihexi » Mi 22. Jun 2016, 16:06

Hallo! Hier mein erster Eintrag im Forum, ich hoffe, alle Regeln einzuhalten :-).

Ich fahre nun seit über 4000km einen BMW i3Rex, fahre ganz normal und mache keine Wissenschaft draus. Auch keinen Sparwettbewerb - wobei ich schon versuche, sparsam zu fahren. Von den ersten ca. 4000km bin ich vielleicht 100km mit Rex gefahren, alles andere nur elektrisch - und zwar ohne groß nachzudenken. 99% meines Stroms habe ich einfach nur an der Haushaltssteckdose in der Garage über Nacht geladen. Ein einziges Mal war ich an einer Schnelladesäule.

Nun zur Langstreckenfrage:

Vergangenes Wochenende bin ich zum Gardasee gefahren von München nach Torbole - es sollte ein Test sein, ob und wie sowas eigentlich geht - ich habe erwartet, dass es kompliziert wird, dass man dauernd nachtanken muss, die Pässe nur hochkriechen kann usw... Spoiler: Es war alles völlig problemlos und normal. Bin genauso schnell gefahren wie sonst auch (ca. 130 auf der Autobahn, wo erlaubt). Fahrzeit je Strecke ca. 4 Stunden. Strecke: München - Innsbruck - Bozen - Torbole.

Hinfahrt: REX ab 75% in Betrieb genommen. Irgendwann aus Versehen dann den Rex an- und ausgemacht (weil ich ihn nicht gehört habe), dann mit ca. 60% Reichweitehalten weitergefahren. Einmal getankt für 10 Euro in Innsbruck. War praktisch, musste eh mal für kleine Verkehrsteilnehmer. Dann bei Trento irgendwo zur Sicherheit nochmal für ein paar Euro getankt, weil man eh auf einen Espresso rausgefahren ist. Wäre aber nicht nötig gewesen. Mit ca. 50% Restladung am Gardasee angekommen.

Aufladen in Torbole: Im Hotel - Villa Rosa. Einfach an der ganz normalen Garagensteckdose über Nacht mit geringster Ladeleistung, weil ich nicht wusste, was die Steckdose aushält. Schnelladen wäre in Riva gegangen, war aber nicht nötig.

Zurück: Einfach drauflosgefahren, sogar über weite Strecken mit Klimaanlage. Einmal kurz vorm Brenner getankt, einmal am Zirler Berg. Dann ausprobiert, was passiert, wenn man den Akku wirklich leer fährt. Das war ungefähr ab Seeshaupt der Fall. Es ist gar nix passiert, ich bin einfach mit 130 weitergefahren. Der Akku geht halt runter auf ---km. Dann gabs mal ein paar km mit reduzierter Leistung (aber immer noch 120-130 Tempo, mehr ging eh nicht bei der Verkehrslage). Akku wurde dann wieder auf ca. 6%geladen, das geht flott, und dann hat man wieder die volle Leistung. Es gibt ja auch immer wieder mal Baustellen oder Trödler die einen über ein paar Kilometer hinweg auf unter 130 runterbremsen, da lädt es dann ganz schnell. REX war auch nicht störend laut - wobei der Kofferraum auch gut gepackt war...

Mein Testergebnis und persönliches Fazit: Ich fahre ab sofort ohne Bedenken und groß Nachzudenken überall hin mit dem iRex. Es ist genauso einfach und schnell, auch wenn ich nicht mehr 200 fahren kann wie mit einem "normalen" Verbrennungsauto. Dafür ist es meistens viel leiser und entspannter.
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon bruchpilot » Mi 22. Jun 2016, 19:38

Hallo Rexihexi,

wo kann man denn in Riva schnellladen?

hab im Ladeverzeichnis nix gefunden.

ich wollte im Sommer genau diese Tour fahren, Schnellader CCS kenne ich am Brenner und in Bozen.
Am Gardasee scheinen lt. Verzeichnis jedoch kaum Ladesäulen zu sein

gruss

tom
BMW i3 REX (2013) mit inzwischen fast 65Tkm
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Re: Rex Betriebstrategie auf längeren Strecken

Beitragvon Forenfux78 » Mi 22. Jun 2016, 19:53

Kurze Frage hierzu: kann man eigentlich den Tank nachfüllen (z.B. mit Kanister) während der Wagen an der Ladedose hängt? Oder ist das softwaremäßig gesperrt, z.b. Wegen möglicher Explosionsgefahr? :shock:
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