i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon black_limo » Sa 29. Okt 2016, 21:32

herrmann-s hat geschrieben:
man liest ja schon des oefteren dass der rex-anteil recht gering sein soll. ich habe mich bewusst dagegen entschieden. das ht bei mir aber nix mit co2 umwelt oder sonstwas zutun. eher mit meinem fahrprofil. ich sagte mir ganz einfach warum soll ich immer 130kg mehr durch die gegend fahren, wenn ich den rex kaum bis gar nicht nutze.
den wartungsscheiss woltle ich auch nicht.
als letzten grund ich hatte beim leih-i3 einen rex und hab das auto auch auf langstrecke getestet um auch in den genuss des rex zu kommen und wie das so ist mit dem ding.
also ganz ehrlich, mir ging der tierisch auf die nerven mit seinem gebrumme. dh fuer den alltag waer das fuer mich nix und wuerde tunlichst darauf achten, dass er nicht anspringen muss.
das ding waere ein reiner notgenerator. dazu ist der mir aber viel zu teuer.
fuer das geld bekommt man einige leihwagen, falls man doch mal laengere strecken fahren muesste.


Bei mir war damals der Gedankengang fast identisch, ich habe den 94Ah Rex aktuell zum testen und das Mehrgewicht ist deutlich spürbar beim fahren, die Beschleunigung ist etwas schlechter, was aber nicht schlim ist, schließlich ist der i3 ja nicht untermotorisiert , Aber in den Kurven ist das Gokart feeling nicht mehr so present wie beim BEV, dafür ist er auf Grund des Mehrgewichts etwas satter und ruhiger auf Bodenwellen. Aber so oder so ein klasse Auto mit riesigem Spaßfaktor!
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Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon JuergenII » Sa 29. Okt 2016, 23:11

herrmann-s hat geschrieben:
also ganz ehrlich, mir ging der tierisch auf die nerven mit seinem gebrumme. dh fuer den alltag waer das fuer mich nix und wuerde tunlichst darauf achten, dass er nicht anspringen muss.

Oh, Du würdest das Geräusch lieben, wenn es die letzte Möglichkeit ist, wieder nach Hause oder an den Ziel- bzw. nächsten Ladepunkt zu kommen.
das ding waere ein reiner notgenerator. dazu ist der mir aber viel zu teuer.
fuer das geld bekommt man einige leihwagen, falls man doch mal laengere strecken fahren muesste.

Ja, es ist ein reiner Notstromgenerator. Aber auch Du unterliegst hier einem entscheidenden Fehler:

Es geht nicht darum ihn bei längeren Strecken einzusetzen, es geht darum möglichst viel elektrische Kilometer zu fahren, und nur für einen Bruchteil der Strecke dann auf fossilen Sprit zu wechseln.

Beste Beispiel ist eine Kunde von uns, der rund 90 km entfernt von unserem Wohnort sein Unternehmen hat. Die Strecke ist Sommers wie Winters ohne Probleme auch rein elektrisch zu bewerkstelligen. Dort gibt es genau einen Ladepunkt. Solange der frei ist, kein Problem. Aber wehe, er ist belegt oder die Karte funktioniert nicht.

Was sollen wir dann machen? Es gibt weit und breit keine Alternative. Es bleibt nur die Möglichkeit, die restlichen Termine an dem Tag abzusagen, eine Übernachtung zu organisieren, und hoffen dass das Hotel einen Stromanschluss für uns bereit hält. Ist das praktikabel? Eher nicht! Die Konsequenz wäre, dass wir dort aus Sicherheitsgründen immer mit einem fossilen Verbrenner hinfahren würden, also 4 bis 5 x im Monat.

Dank REX fahren wir immer, und mussten ihn in den letzten zwei Jahren lediglich 2 mal benutzen. Das erspart uns den zusätzlichen Verbrenner, weil Mietfahrzeuge viel zu unpraktisch sind, vor allem wenn man erst mal zig Km fahren muss um einen zu bekommen. Dank REX können wir unter allen Umständen unsere Termine einhalten.

Wenn Du in die Welt der Freiberufler eintauchst, ist Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit ein ziemlich wichtiges Kriterium. Nicht funktionierende oder belegte Ladestationen eher weniger.

Den ach so teuren Aufpreis, kann man relativ einfach durch Verzicht auf sinnlose Extras kompensieren. Kein Schiebedach, keine zusätzlichen Kosten für Lack, bessere Interieurs und Felgen, Verzicht auf den unzuverlässigen DAP und schon ist der Aufpreis gar nicht mehr so hoch - sollte es ums Geld gehen, was ich bei den aufgerufenen Preisen des i3 und den Ausstattungsorgien vieler hier eher bezweifle. Nicht umsonst werden wir hier ja immer etwas schräg angemacht wenn es um das Preis-/Nutzenverhältnis geht.

Man muss schon genauer hinsehen, wenn man für oder gegen dieses Extra ist. Für viele da draußen, die das Teil nur Privat benutzen oder um die paar Km in die Arbeit zu kommen, stellt sich die Frage eher weniger. Für Leute die darauf angewiesen sind, dass sie immer Zeitnah ihre Ziele erreichen eher schon und da spielt der Preis eine untergeordnete Rolle.

Der i3 ist auch deshalb sehr gefragt, weil es ihn mit REX gibt. Für die ängstlichen Zeitgenossen die Reichweitenversicherung schlecht hin. Denn geben wir es hier doch offen zu: Die meisten - auch wir - hatten diesbezüglich ein etwas mulmiges Gefühl - vor allen die Erstkäufer.

Hätte es vor zwei Jahren den i3 nicht mit REX gegeben, würden wir wahrscheinlich heute Nissan fahren und hätten einen zusätzlichen Verbrenner vor der Tür.

Was ist jetzt besser?
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Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon bernd55 » Sa 29. Okt 2016, 23:22

Hallo,
bin gerade von einer 650km Tour im i3 94Ah mit Rex zurück. Auch wenn es der eine oder andere nicht verstehen mag, ich habe nur 1mal CCS geladen, lag günstig und ich wollte sowieso was essen. Sonst war ich 2mal tanken, ist aber aktuell leer (hab also ca. 22l Sprit verbraucht. Ich hab ja extra den Rex genommen um mal so eine Fahrt spontan und ohne Ladezeit erledigen zu können. Mit 130km/h hätte ich nicht durchfahren können. Meine Einstellung war zwischen 110 und 120 eher aber bei 110km/h. Bei 130 saugt er trotz Rex zu sehr am Akku, und ich wollte ja nicht extra laden. So gings auch, war warm und entspannend. Deine Fahrten sind so in jedem Fall machbar, vielleicht nur ein wenig langsamer fahren.

Gruß
Bernd
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Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon herrmann-s » So 30. Okt 2016, 09:10

es geht mir darum fuer den kaeufer der u.u. sich mit der frage quaelt, rex ja oder nein argumente zu finden.
somit gibt es kein falsch oder richtig.
wenn man auch den text von mir liest schrieb ich, dass es fuer MICH keinen sinn gemacht hat aus den genannten gruenden.
das geraeusch des rex wuerde ich auch nicht lieben, denn -ICH- (fuer mich zutreffend) sagte mir beim kauf ohne rex, wenn du (also ich) irgenwann man in der wueste mit leerem akku stehst , dann hast du (also wieder ich) in der planung etwas falsch gemacht.
zusammengefasst ich suche keine allgemeingueltige loesung mit meiner antwort.
herrmann-s
 

Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon JuergenII » So 30. Okt 2016, 13:09

herrmann-s hat geschrieben:
es geht mir darum fuer den kaeufer der u.u. sich mit der frage quaelt, rex ja oder nein argumente zu finden.
somit gibt es kein falsch oder richtig.

Aber Du liest schon, was der User ch168 schreibt:
Natürlich ist das Ziel die Strecke zu 100% elektrisch zu fahren.
Der Rex soll ja nur helfen eine Belegtsituation oder Störung zu überbrücken.
Da zahle ich lieber 9l Benzin, statt einen Blockierer zu suchen oder lange zu warten. Der Stress ist mir zu groß.
Die Fahrzeit beträgt ja schon ohne Pausen 6 Std. Ich möchte da nicht viel mehr als eine Stunde drauflegen.

Über die Rückfahrt muß man wohl tatsächlich noch einmal neu nachdenken.
Denn hier würde der Rex ja zwischen Freiburg und Hanau schon planmäßig ins Spiel kommen.
Da wird man wohl auch direkt Baden-Baden ansteuern müssen.
Wenn dann Baden-Baden belegt / defekt ist, muss man eben mit Benzin bis Hartwald fahren. Das sind 90k, die ja mit dem Rex funktionieren werden.


Und da argumentierst Du mit einem i3 BEV? Wenn er unbedingt einen i3 will, dann kommt für sein Fahrprofil ausschließlich der REX in Betracht. Da nützen die eigenen Erfahrungswerte rein gar nichts, außer Du fährst eine ähnliche Route in die Schweiz und weißt Geheimtipps, wie man das zeitlich in den Griff bekommt, denn ihm sind die 6 Stunden reine Fahrzeit schon zu viel. Klar er kann notfalls mit AC Laden, das geht ja beim neuen i3 etwas zügiger. Dafür muss er aber auch immer runter von der Autobahn.

Die eigene Meinung und die eigene Erfahrung ist ja wirklich gut, wenn sie auf die Situation passt. Alle Neuen hier sind dankbar für so was. Und jeder kann sich dann aussuchen ob das auch für ihn zutrifft.

Mal ehrlich, der neue i3 hat zwar einen größeren Akku, aber soviel an Mehrkilometern macht das jetzt auch nicht aus, um beruhigt auf Langstreckentour zu gehen. Bei Schnelladern wird im Regelfall nur zu 80% geladen. Wenn wir mal von einer optimistischen Autobahnreichweite von 180 km ausgehen (reine Utopie bei üblen Wetterlagen im Winter), verbleiben nach der Schnellladung rund 144 km Reichweite, wobei man im Regelfall nie nach 140 km einen nächsten Lader findet.

Und dann kommen wir sehr schnell zu dem Punkt, der da lautet: Sind heutige EV's auch mit etwas größeren Akkusätzen langstreckentauglich? Ich behaupte mal aus meinem eigenen Bauchgefühl heraus für den normalen Autofahrer eher weniger. Ab 80 kWh Akkukapazität wird sich das ändern. Bis dahin ist die akkurate Planung weiter Strecken unabdingbar, möglichst mit einem Plan B. Und Plan B bedeutet aus Sicherheitsgründen mehr Zeit an Ladestationen zu verbringen.
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Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon herrmann-s » So 30. Okt 2016, 14:25

vllt druecke ich mich zu verschachtelt aus. aber was ich damit sagen will ist folgendes. wenn die gefahr besteht - zb duch belegte ladesaeulen oder defekte ladesaeulen - dass ich in der wueste stehenbleibe auf meinen hauptstrecken, da es dort zz noch kein "alternate" gibt, dann stelle ich mir die frage, ob der i3 mit 94ah ueberhaupt das richtige auto ist.
fuer mich ist der ausdruck "range extender" schonmal recht ungluecklich gewaehlt, ich halte das ding eher fuer eine versicherung aber nicht fuer den i3-fahrer sondern fuer das unternehmen bmw.
das ist aber meine persoenliche meinung somit koennte man das kommentarlos stehen lassen.
herrmann-s
 

Re: i3 Rex 94 Ah Reichweite Autobahn

Beitragvon Temporär » Mo 31. Okt 2016, 22:13

Um mal wieder on Topic zu kommen ein Fahrbericht im Sinne von
ck168 hat geschrieben:
Wer kann noch über max. Autobahnreichweite berichten (rein elektrisch und/oder Rex)?

Im 94 Ah BEV vor etwa 2 Wochen eine Fahrt von Hamm/Westf. nach Mönchengladbach. Route ging von Hamm über die A2, Kamener Kreuz, A1, Kreuz Wuppertal Nord und A46 in den Mönchengladbacher Süden. Strecke laut Navi 159 km, Höhen laut GE-Routenplaner Steigung: 1061 Hm, Gefälle: 1072 Hm, maximale Höhe: 314 m, etwa 12° Außentemperatur, leichter Nieselregen, im Auto 2 Erwachsene + 2 Kinder (9+12), Comfortmodus mit Heizung auf 21°, Wärmepumpe vorhanden. Start mit 100% SoC, Autobahn immer 105 km/h per Tempomat da 22:00 Uhr abends, unterwegs 2 km Stau bei Schwerte, Ankunft mit 8 km Restreichweite. Knapp, aber eben machbar.
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